BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

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Re: BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

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  • 1lukas1
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Hallo, danach würde ich auch suchen.

Currentways bietet zwar 6,6kW bi-direktionale Ladegeräte an jedoch kosten diese Unsummen an Geld. Kennt jemand kleine Wechselrichter die 360 DC auf 230 AC unterstützen? Es muss ja kein bi-direktionales Ladegerät sein.
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Re: BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

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  • AbRiNgOi
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Du hast keine Chance an die 360V ran zu kommen, da wird sofort auf Isolationsfehler erkannt und die Schütze fallen. Wenn über DC Spannung abgenommen werden soll, dann nur über integrierte Protokolle wie Chademo oder CCS. Wobei das Entnehmen von Energie bei der CCS Norm nur optional umgesetzt werden muss und auch nicht vollständig fertig definiert ist, bei Chademo funktioniert alles einwandfrei. :)
Dazu hier mehr, wir werden wohl auf 2025 warten müssen:
2019-02-27_16h47_31.png
https://www.bolidenforum.de/artikel/ene ... d-bis-2025
ZOE Live Q210 6/2013 * Ladegerät @60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor @71.250km
40kWh Batterie 12.03.2019 @85100
Aktuell: 100.000 km

Re: BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

Hell
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orinoco hat geschrieben: So ich habe jetzt meinen 230V-Anschluß im e-Golf realisiert.
Liegen die 230V Dosen oben dauerhaft offen? Wie wird der Inverter gegen Spritzwasser (oder mehr) dauerhaft geschützt?

Re: BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

orinoco
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Hell hat geschrieben:
orinoco hat geschrieben: So ich habe jetzt meinen 230V-Anschluß im e-Golf realisiert.
Liegen die 230V Dosen oben dauerhaft offen? Wie wird der Inverter gegen Spritzwasser (oder mehr) dauerhaft geschützt?
Derzeit ist noch alles offen bzw. nur durch die "Motor"haube geschützt. Aber eine gute Anregung ein Art Kappe zu konstruieren. Ergänze ich auf der Webseite, wenn mir was dazu eingefallen ist.

Re: BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

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  • bm3
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Schön dass es beim E-Golf auch funktioniert, für Modelle andere Hersteller wurde das ja so schon aufgezeigt hier im Forum. Mehr Ansprüche stellt allerdings der Anschluss eines Wr an den HV-Zwischenkreis und das wäre auch die bessere Lösung. Aber fürs Camping und die 230V-Versorgung im Wald sicher ein guter und einfach begehbarer Weg.

Re: BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

arnolde
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AbRiNgOi hat geschrieben: Du hast keine Chance an die 360V ran zu kommen, da wird sofort auf Isolationsfehler erkannt und die Schütze fallen.
Und wenn man vor dem Schütz die Batterie anzapft...?
Ich bin seit neuestem Ion-Fahrer und arbeite öfters mal mit Elektrowerkzeugen etwas weiter weg von Steckdosen, und würde auch sehr gerne einen 350VDC-->230VAC Inverter einbauen (der dann auch mal 2kW oder mehr leistet). Eine 12V Lösung ist da völlig indiskutabel. Ich könnte mir aber vorstellen einen günstigen (>2000W) 12V-Inverter aufzumachen und den 350V-Zwischenkreis (der normalerweise aus 12V hochgewandelt wird vor dem Wechselrichten) direkt zu speisen... wäre vielleicht eine Möglichkeit?

Re: BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

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arnolde hat geschrieben:
Und wenn man vor dem Schütz die Batterie anzapft...? Ich könnte mir aber vorstellen einen günstigen (>2000W) 12V-Inverter aufzumachen und den 350V-Zwischenkreis (der normalerweise aus 12V hochgewandelt wird vor dem Wechselrichten) direkt zu speisen... wäre vielleicht eine Möglichkeit?
Hallo arnolde,

theoretisch wäre das schon möglich, ich habe dieses Prinzip bei zwei Stereo Autoendstufen angewandt, siehe viewtopic.php?f=47&t=34012#p804968 .
Da beträgt die Zwischenkreisspannung aber nur ca. 50 Volt DC (-25V 0V +25V mit Mittelanzapfung meines 14s 5p e-bike Akkus).
Das sind sehr einfache Endstufen ohne Überwachung des 12 Volt Kreises, sobald Spannung anliegt spielen die.

Aber:

Bei einem Wechselrichter stelle ich mir das etwas komplexer vor. Der hat mit Sicherheit eine Unterspannungsabschaltung und eine Stromüberwachung im 12 Volt Kreis verbaut. Diese müsste man simulieren, ob das mit einer Lötbrücke oder einfach 12 Volt auf den nicht mehr benutzten Eingang zu geben getan ist bezweifele ich doch stark.

Ich befürchte zudem, dass das BMS vom EV dem Energie praktisch auf unerklärliche Weise abhandengekommen ist einen defekten Akku annimmt und somit Störungsmeldungen und Sicherheitsabschaltungen vorprogrammiert sind.

Von dem allem abgesehen braucht es natürlich auch eine Elektrotechnische Ausbildung um diese Arbeiten durchzuführen. Zum Arbeiten an dem Akku des EVs braucht man zudem auch noch eine HV Schulung und Schutzausrüstung. (Merke: Strom macht schwarz, klein und hässlich)

Ich bin zwar Elektroniker (und Realist), du kannst nicht so einfach mit einem 13er Schlüssel zwei Kabel am EV Akku anklemmen. Aber an so ein DIY Experiment würde ich mich auf keinen Fall wagen.

Dann doch lieber den 12 Volt Weg gehen, den WR mit dicken Kabeln festgeschraubt direkt an der 12 Volt Batterie betreiben und das EV einschalten.

Viele Grüße Kuffi
Zuletzt geändert von Kuffi am So 20. Okt 2019, 14:25, insgesamt 1-mal geändert.
DIY e-bike mit Reku. seit 2010, VW e-up! seit 2018.

Re: BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

Michael_Ohl
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Die Preiswerteste Möglichkeit währe derzeit wohl einen 12Volt Wechselrichter mit kleiner Leistung und dahinter einen Grid Inverter aus dem Photovoltaikbereich mit 2kW Trafolos zu schalten, der am Fahrakku hängt. Dabei fragt sich nur ob das Auto die fehlende galvanische Trennung mag.

mfG
Michael

Re: BEV als mobile Stromversorgung für 230V-Netzgeräte

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AbRiNgOi hat geschrieben: Du hast keine Chance an die 360V ran zu kommen, da wird sofort auf Isolationsfehler erkannt und die Schütze fallen. Wenn über DC Spannung abgenommen werden soll, dann nur über integrierte Protokolle wie Chademo oder CCS. Wobei das Entnehmen von Energie bei der CCS Norm nur optional umgesetzt werden muss und auch nicht vollständig fertig definiert ist, bei Chademo funktioniert alles einwandfrei. :)
Dazu hier mehr, wir werden wohl auf 2025 warten müssen:
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https://www.bolidenforum.de/artikel/ene ... d-bis-2025
Ich hätte es nämlich gleich direkt an die HV Leitung angeschlossen. Einen Verteiler unmittelbar vor der Leistungselektronik installiert. Eine Entnahme wäre somit nur bei eingeschalteter Zündung möglich gewesen. Also gar nicht den CCS Anschluss dafür genutzt. Das wäre für meine Anforderungen ausreichend genug.
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