Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

schnaeutz
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Damit nicht alle denken, ich sei der letzte Depp, der sich einen Smart kauft, obwhohl er jeden Tag zwischen dem Ellenbogen und Einödsbach pendelt eine Klarstellung: ich kurve fast jeden Tag in Köln und Bonn herum. Dafür ist der Kleine genau das richtige Fahrzeug! Natürlich gibt es hin und wieder auch eine etwas oder viel weitere Tour. Dafür ist dann der Verbrenner im Stall. Allerdings hatte ich gedacht, dass man problemlos in ca. 100 km entfernte Städte fahren kann, dort laden und frohgestimmt wieder zurück. Das ist nach meinen wenigen Erfahrungen je nach Ladesäulendichte nicht ohne Risiko.


Ich fahre z. B. gerne an die Ahr zum Wein-Einkaufen. Es gibt in Ahrweiler genau eine Ladesäule. Tut die es nicht oder ist sie zugeparkt, hat man ein Problem. Die nächste brauchbare ist 14 km entfernt.
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Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

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schnaeutz hat geschrieben: Ich fahre z. B. gerne an die Ahr zum Wein-Einkaufen. Es gibt in Ahrweiler genau eine Ladesäule. Tut die es nicht oder ist sie zugeparkt, hat man ein Problem. Die nächste brauchbare ist 14 km entfernt.

Das Problem mit den Ladesäulen in Ahrweiler kenne ich nur zu gut. Das ganze Tal ist für Elektroautos noch wie ein schwarzer Fleck auf der Landkarte. Ich lade daher vorher immer bei Ionity an der Rastätte Brohltal nochmal auf. In Walporzheim soll es beim Brogsitter aber einen Tesla Destination Charger geben. Da müsste dann auch ein Anschluss Typ2 für Fremdfabrikate vorhanden sein. Hast du den mal ausprobiert? Laden ist zwar nur für "Gäste", aber wenn man dort ein paar Flaschen Wein mitnimmt sollte es eigentlich auch passen. Bahnhof ist dann fußläufig.
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i3S 120 Ah bestellt 17.04.2019 - ausgeliefert 18.07.2019

Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

schnaeutz
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ElectricMunich hat geschrieben:
schnaeutz hat geschrieben: Ich fahre z. B. gerne an die Ahr zum Wein-Einkaufen. Es gibt in Ahrweiler genau eine Ladesäule. Tut die es nicht oder ist sie zugeparkt, hat man ein Problem. Die nächste brauchbare ist 14 km entfernt.

Das Problem mit den Ladesäulen in Ahrweiler kenne ich nur zu gut. Das ganze Tal ist für Elektroautos noch wie ein schwarzer Fleck auf der Landkarte. Ich lade daher vorher immer bei Ionity an der Rastätte Brohltal nochmal auf. In Walporzheim soll es beim Brogsitter aber einen Tesla Destination Charger geben. Da müsste dann auch ein Anschluss Typ2 für Fremdfabrikate vorhanden sein. Hast du den mal ausprobiert? Laden ist zwar nur für "Gäste", aber wenn man dort ein paar Flaschen Wein mitnimmt sollte es eigentlich auch passen. Bahnhof ist dann fußläufig.
Der Destination Charger ist vom Sterne-Gasthaus mit Hotelbetrieb "Sanct Peter" in Walporzheim. Ich hatte dort einmal angerufen. Laden dürfen nicht einmal die Gäste, die ordentlich Geld im Restaurant lassen, sondern nur die Hotelgäste. Mit einer Flasche Wein hast du keine Chance. Das Hotel ist ja 160 Meter entfernt, und ich vermute, dass der Lader dort im Neubau ist. Brohltal nützt mir vermutlich nichts, weil es nach meiner Kenntnis keinen Typ-2-Anschluss gibt, sondern nur CCS. Außerdem komme ich aus der anderen Richtung. Ich könnte allenfalls in Meckenheim nachladen.

Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

penticrack
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Ich hab den Smartie seit 1 Woche und ich hätte erwartet öfters ins Schwitzen zu kommen. Ab und an mal kostenlos Gelegenheitsladen. 2 Mal an der Säule vollgeladen während ich Arbeiten war. In Berlin Mitte gibt es genügend Ladesäulen, daher hab ich bisher keine Ladenot fürchten müssen. Klappt erstaunlich gut. Bin insgesamt so etwas mehr als 350 km gefahren. Wollte ja ein wenig rumtesten :) bin also weit mehr als üblich gefahren. Mit sehr wenig Planungsaufwand kein Problem. Weg zur Arbeit sind ca. 20 km Stadtverkehr.

Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

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MarkusNDS hat geschrieben: Der Smart ist ja nun auch wirklich nicht dazu gedacht um x hundert Kilometer zu fressen. Das ist ein Stadtauto, für Kurzstrecken.
Vielleicht nicht dazu gedacht, aber deswegen kann man doch auch mit diesem Auto bequem von Hamburg nach München fahren.
Den Komfort den der Smart bietet finde ich perfekt auch mal mehrere hundert Kilometer zu fahren, klar ein Schnelllader ist hier stark im Vorteil.
Ich frage mich wie früher Familien mit nem Golf I nach Italien gekommen sind, der war sicherlich auch nicht viel größer wie der heutige forfour, vom Komfort mal ganz abgesehen.
Bleibt gesund!!!
Smart EQ sauber unterwegs mit Greenpeace Energy
Schöne Grüße aus dem Siegerland
Dirk
Greenpeace Siegen

Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

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... frag mal lieber wie wir mit dem 2CV nach Valencia gekommen sind ;-) aber abgesehen davon, mit dem Smart EQ kann man sehr bequem überall hinfahren, wenn man es nicht eilig und genügend Zeit hat!
SMART EQ fortwo und Lexus UX 250h E-Four

Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

Badman
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Wir waren schon mit dem 450 in Holland, Belgien, Schweiz, Polen, Tschechische Grenze und regelmäßig mehrfach im Jahr in Hoyerswerda.
Das würde mit dem EQ nur an der Angst meiner Holden scheitern. Alleine würde ich das locker machen und dabei Spaß haben.

Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

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schnaeutz hat geschrieben: 100 km zu fahren, wenn man sicher laden könnte, wäre jetzt möglich.
Tut mir echt leid aber es ist nunmal so, dass du Dir ein für Deinen Anwendungsfall ungeeignetes Auto gekauft hast. Für deine Anforderung wäre z.B. ein Ioniq, Soul, i3 oder was vergleichbares definitiv das ungleich bessere Auto gewesen. Smart ist ein Kurzstreckenauto, mit sowas kann man mal wenn es sein muss mit viel Lade-knowhow und Erfahrung ausgestattet schonmal im Einzelfall unter besonderen Bedingungen weitere Strecken fahren, aber wenn das öfter oder sogar regelmäßig notwendig ist dann ist das einfach nur Krampf.

Ich würde sehr ernsthaft nach einer Möglichkeit suchen das Auto jemandem zu geben in dessen Anforderungsprofil es passt, und für dich besorg dir z.B. einen gebrauchten Ioniq und du bist alle Sorgen los und hast ein vernünftiges Auto mit dem du Freude hast und du nicht dauernd darüber nachdenken musst ob sich das mit der Reichweite noch ausgeht oder nicht.
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Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

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schnaeutz hat geschrieben:
Der Destination Charger ist vom Sterne-Gasthaus mit Hotelbetrieb "Sanct Peter" in Walporzheim. Ich hatte dort einmal angerufen. Laden dürfen nicht einmal die Gäste, die ordentlich Geld im Restaurant lassen, sondern nur die Hotelgäste. Mit einer Flasche Wein hast du keine Chance. Das Hotel ist ja 160 Meter entfernt, und ich vermute, dass der Lader dort im Neubau ist. Brohltal nützt mir vermutlich nichts, weil es nach meiner Kenntnis keinen Typ-2-Anschluss gibt, sondern nur CCS. Außerdem komme ich aus der anderen Richtung. Ich könnte allenfalls in Meckenheim nachladen.
Laut Apcoa sollen in der Tiefgarage am Marktplatz (Altenbaustraße 1) 2 Ladepunkte mit 11 kW / Typ2 für Elektroautos vorhanden sein. In der NewMotionApp tauchen sie ebenfalls auf. Anscheinend hat sie noch niemand hier bei GoingElectric eingetragen. Das wäre doch mal eine Idee für den nächsten Trip?
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Re: Mein Fazit nach 2 Wochen elektrischen Fahrens

schnaeutz
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Das ist eine gute Nachricht; dann gibt es in Ahrweiler 4 Ladeplätze. Davon sollte immer einer frei sein. Leider alle von NewMotion, die ja nicht zu den Billigheimern gehören.
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