Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

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Mal eine Frage an die Runde. Ich habe bisher noch eine Kawasaki Versys 1000. Seit ich die Zero habe, bin ich gerade noch ein paar km mit der Kawa gefahren.

Ansonsten machen wir jedes Jahr einen großen Ausflug mit den Kumpels so 2000 km in ein paar Tagen in den Dolomiten, Tschechien, Italien Slowenien etc. Dafür Warr sie immer noch gut...

Letztens bin ich wieder mal mit der KAWA gefahren aber das Dickschiff macht keinen Spaß mehr. Es fehlt die Handlichkeit und das immer zu Verfügung stehende Drehmoment. Ich werde die Kawa verkaufen.

Es stellt sich nun die Frage, entweder für den Ausflug was leihen beim Händler oder was leichtes wie ne Duke 390/690.

Braucht man ein Zweitmopped nur für ein Mal im Jahhr. Wie macht ihr das?
Nova eGrace 45 km/h
Zero DSR 2016
Nissan Leaf2 (40kWh)
Skoda Citigo iV (36kWh)
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Re: Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

Kraichgauner
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Die Kiloversys gehört doch eindeutig noch zu den Besseren, was Drehmoment (insbesondere auch bei niedrigen Drehzahlen) betrifft.

Duke mit Übernachtungsgepäck könnte, äh, interessant werden. Und mit ner 390er zwischen lauter Tausendern kommt's auf Gegend und Fahrstil an.

Bei Mietmotorrädern sind halt (abgesehen vom eh nicht immer großen Angebot) häufig die Inklusiv-Kilometer auf 300 pro Tag beschränkt, manchmal auch noch weniger - wenn man doppelt so weit fährt, zahlt man meistens auch doppelt so viel. Eine seltene Ausnahme ohne Kilometerbegrenzung ist Limbächer bei Stuttgart - dafür sind dort die Grundpreise etwas höher, und so wirklich auf dem Weg von Buchloe Richtung Südosten liegt er auch nicht.

Re: Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

Kona E 64
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Fehlendes Drehmoment wirst du immer beim Verbrennermotorrad bemängeln, wenn du im Alltag eine Zero fährst. Wenn es dir darum geht, ein unproblematisches Reisemotorrad zu haben, das nicht viel Kosten verursacht, dann bietet sich die neue 700er Tenere an. Die hat keinen Schnickschnack, der kaputtgehen kann, ist leicht (204 kg vollgetankt) und macht, was sie soll - fahren. Kfz-Steuer ca. EUR 51,00 im Jahr, Versicherung mit Teilkasko liegt bei ca. EUR 200,00 jährlich und der Spritverbrauch bei ca. 4 Litern. Billiger kann man kaum Motorrad fahren. Ich werde voraussichtlich meine 1200er Tenere, die auch ein prima Reisemotorrad ist, demnächst gegen eine 700er tauschen. Weniger ist mehr.

Re: Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

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Also ich habe meine Rocket verkauft und dann die Zero gekauft. Für mich war von vorne herrein klar das ich wenn nur noch elektrisch fahre.
Es ist zwar etwas mehr Planung nötig aber auch Touren funktionieren.
Wir fahren auch einmal im Jahr eine Tour und bei der Primiäre im letzten Jahr hat es gut funktioniert weil ich alles genau geplant hatte. Von 28 Bikes war ich der einzige mit eleltrischem Antrieb.
Wie gesagt, wichtig ist das du den "Ton" angibst damit du die Strecken so planen kannst das du unterwegs Strom bekommst. Natürlich auch in den Unterkünften und Futterkrippen vorher anfragen ob es dort Strom gibt. So entsteht bei allen Beteiligten kein Streß und man erlebt keine Bösen Überraschungen.

Re: Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

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Danke für die Antworten. Ich versuch die Versys erstmal zu verkaufen und kaufe dann nichts neues.
Momentan ist der Markt schlecht und es melden sich nur die üblichen Nepper, Schlepper und Bauernfänger mit ihren bekannten Maschen (Gebst du mir motorrat und ich überweise dier die Geld und Mei Cussin holtt das motorrat mit Spedition 😁.) Die Wahl des Übersetzungsprogramms ist meist analog der Intelligenz.

@cruisen Die Rocket ist aber auch schon was ganz anderes als die Zero.

Vielleicht sollte man nach Corona mal ein Zero treffen am Gardasee oder Leveciosee etc. machen.
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Re: Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

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Als was ganz anderes würde ich Rocket nicht bezeichnen. Vom fahren her fand ich sie sogar besser wie die DSR. Von der Kraft her war sie schon richtig extrem und Beschleunigte auch extremer. Bei der ersten Fahrt mit der Zero war ich etwas entäuscht weil alle so von dem Power von E Motorrädern geschwärmt haben.
Trotzdem würde ich nicht mehr zurück wechseln.

Re: Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

hardy5
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meine DSR ist halt ein Elektromotor mit großem Akku an den man ein paar Motorradteile verbaut hat. ;)

Gruß Hardy

Re: Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

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Moin zusammen,

im gleichen Prozess stecke ich auch gerade. 8-)
Bin begeisterter Fahrer einer R1200GS 2006. Letztes Jahr die DS gekauft mit dem Plan, mich für eins der beiden zu entscheiden und das anderer im Herbst zu verkaufen. Habe noch beide... :roll:
Was mir bei der DS noch fehlt, ist die satte und sicherer Straßenlage und das absolut neutrale Verhalten der GS. Auch mit dem auf GS gefahrenen "Superreifen" Pirelli Scorpion Trail 2 fährt sich die DS nicht annähernd so sicher. In wirklich sportlich gefahrenen Kurven rutscht sie sogar weg, weit bevor Anbauteile den Boden berühren. Passiert auf der GS nicht. Ist mir aber schon klar, dass der gleiche Reifen in unterschiedlichen Größen auf unterschiedlichen Bikes sich auch unterschiedlich verhält... Hier ist vielleicht ein Ansatzpunkt - ich könnte noch mal andere Reifen auf der DS ausprobieren.
Dazu kommt, dass man von der Größe her eine 250er mit einer 1000er vergleicht - sicher ein unfairer Vergleich.

Die GS ist für mich wirklich das ideale zweite Motorrad. Ich muss auf Touren null Rücksicht nehmen, weil das "Nachladenetz" ideal ausgebaut ist. Zwei-, drei mal im Jahr fahre ich von Hannover in die Alpen oder sonstwie ein paar Tage durch D, da kommen 250-350km pro Tag zusammen (ggf. Anreisetage dann mit 500/600km), speziell Anreise kann man mit einem Elektromotorrad machen - ist aber nichts für mich. Bei den Tagestouren könnte ich mir das eher vorstellen, das geht mit ein wenig Planung und besonders mit CCS bei Energica.

Also was nun?
EsseEsse9 oder SR/F bzw. SR/S? Oder mein Setup GS/DS behalten?

Ich bin keines der "Upgrade"-eBikes bisher gefahren. Auf einer Probefahrt werde ich aber kaum die Grenzen ausloten wollen, weil ist ja nicht meins. Meine Rechnung (nur Hausnummern, das ist jetzt keine Kaufofferte): 5k für die GS, 8,5k für die DS könnte ich vielleicht erzielen, die Differenz zu einem Jahresmotorrad EsseEsse9 oder SR/F könnte ich knapp stemmen.

Aber dann sitze ich da, habe ein neues Motorrad und "muss" wohl oder übel damit glücklich werden - oder halt wieder verkaufen...?!?

Ich glaub ich bin auch ein besonders schwer zu therapierender Patient - wer einmal eine GS gefahren hat und sie mag, der fährt sehr oft so lange GS, bis es gesundheitlich nicht mehr geht...

Wäre für Eure Gedanken hier wirklich dankbar ;)

Grüße
Matthias
Zero DS 13.0 => Energica EsseEsse 9+
Rönoo Zoe => Opel Ampera-E 1st => Opel Ampera-E PLUS => TM3

Re: Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

duschmann
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Hallo,

ich habe noch 9 weitere Verbrenner. Es ist tatsächlich so, das ich derzeit nur die ZERO nutze. Das Fahren macht super Spass, die Unterhaltskosten sind schön niedrig, das Umweltgewissen wird gestreichelt und sie ist immer vollgetankt beim losfahren😁.
Ich habe für die zügige Langstrecke eine YAMAHA NIKEN. Ein tolles Mopped , aber jetzt kaum noch genutzt.Für den Winter Alltag (ich habe kein Auto) nutze ich eine fantastische HONDA CRF 250 Rally und einen 90ccm Roller.
Mein jetziger Gedanke ist die YAMAHA und die HONDA zu verkaufen und mir dafür einen Powertank für die DSR und ebenfalls eine 700er TENERE anzuschaffen.
Mal abwarten wann ich das umsetze😀😀
Bleibt gesund

Re: Welches Benzin/Diesel Zweitmotorrad? Oder überhaupt.

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most hat geschrieben: Was mir bei der DS noch fehlt, ist die satte und sicherer Straßenlage und das absolut neutrale Verhalten der GS. Auch mit dem auf GS gefahrenen "Superreifen" Pirelli Scorpion Trail 2 fährt sich die DS nicht annähernd so sicher. In wirklich sportlich gefahrenen Kurven rutscht sie sogar weg, weit bevor Anbauteile den Boden berühren. Passiert auf der GS nicht. Ist mir aber schon klar, dass der gleiche Reifen in unterschiedlichen Größen auf unterschiedlichen Bikes sich auch unterschiedlich verhält... Hier ist vielleicht ein Ansatzpunkt - ich könnte noch mal andere Reifen auf der DS ausprobieren.
Dazu kommt, dass man von der Größe her eine 250er mit einer 1000er vergleicht - sicher ein unfairer Vergleich.
Du bist nicht der erste der das bei den Zeros bemängelt. SR/F/S sind da besser geworden, aber immer noch kein Vergleich zu Energica. Eigentlich jeder der SR/F und EsseEsse9 bei uns im Vergleich gefahren hat, attestiert der Energica ein deutlich besseres Fahrwerk und dementsprechendes Fahrverhalten und Straßenlage. Du solltest auf jeden Fall eine Energica fahren bevor du dich entscheidest.

Unsere Ribelle kommt nächste Woche, ich kann dich gerne in die schon etwas längere Liste der Probefahrer aufnehmen ;-)
Energica Ribelle / Zero SR/S / Tesla M3 RWD / VW e-Up
Vertragshändler für Energica, Zero, NIU, Super SOCO, KSR Moto
Kostenlose Ladesäule am Betrieb, gespeist aus 85 kWp PV
http://www.otten.de
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