Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

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Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

Nichtraucher
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MarkT hat geschrieben: Wie schätzt ihr das ein, lohnt es noch sich dort auf eine Stelle in der Entwicklung zu bewerben oder ist das Risiko zu groß so lange da nichts weiter passiert?
Das musst Du selber wissen, denn es kommt auf Deine spezielle Situation an (hast Du eine Stelle und möchtest wechseln, müsstest Du umziehen, etc.).

Wenn ich jung und idealistisch wäre und den notwendigen Skill mitbringen würde, dann würde ich mich dort ganz sicherlich mal bewerben. Bist Du erst einmal genommen bekommst Du sehr schnell Einblick, wie es denn wirklich aussieht und was passiert oder auch nicht. Es muss halt konkret für Dich passen.
Hier im Forum findest Du allenfalls nur Geblubber von selbsternannten Experten.
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Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

knutik2
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Ach ja, das mit dem "Geblubber und mit den selbsternannten Experten" ist ja ein häufig verwendetes "Argument", wenn es um Sono Motors und den Sion geht. Ich habe mir die Mühe gemacht und die Aussagen eines weiteren Experten rausgesucht, nämlich von Max, dem jahrelangen Chefentwickler von Sono Motors. Er sagt ganz klar: die Größe des Akkus ist zumindest vorläufig in Stein gemeißelt, das ganze Projekt wäre gefährdet, wenn man an der Akkugröße jetzt noch etwas verändern würde. Ein Jahr nach dieser Aussage macht Sono Motors die Umfrage, welche Akkukapazität die Leuten denn gerne hätten (jahrelang war das keine Umfrage wert).

https://youtu.be/4Nb0rK61_Tg

Achtung, das Zählwerk zählt tatsächlich rückwärts zumindest auf meinem Bildschirm:

- 17:06 Laurin Hahn: kannst du was erklären, warum nicht einfach ne 50 kW und ne 30 kW anbieten? (Anmerkung: Laurin Hahn ist also evtl. auch nicht so der große E Auto Experte, er verwendet für die Akkukapazität die Maßeinheit KW, bitte selber anhören)

-16:10 Max: wenn wir jetzt die Größe der Batterie verändern würden dann würden wir wieder fast auf den Anfang zurückgehen und wieder von vorne anfangen

- 15:55 Max: sonst habe ich die Befürchtung dass wir nie fertig werden ( Anmerkung: wenn man die Akkukapazität verändern wollte)

Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

knutik2
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@Taxi-Stromer ganz genau das ist ja das Problem wenn man von sono Motor spricht: die Kritiker kritisieren, dass nur Geld eingesammelt wird, aber nichts abgeliefert wird. Und die Befürworter kritisieren, dass das Nicht-liefern kritisiert wird.

Lösungsvorschlag: wie wäre es denn wenn Sono Motors tatsächlich liefern würde? Also beispielsweise den neuen Prototypen mal richtig vorführen würde, nicht nur im Halbschatten und Gegenlicht so dass man gar nicht genau erkennen kann wie das Auto im Finish gebaut ist? Und was bedeutet nach deiner Meinung die neue Umfrage? Die bedeutet doch, dass man jetzt alles neu überdenkt ? Wie wichtig sind Spaltmasse ? hm.... klingt eher so, als ob der neue Prototyp gründlich mißlungen sei ? Weil, dass Spaltmasse nicht Kaufentscheidend sind weiss man doch seit Tesla ? Also wie mag das Auto jetzt nur aussehn ? Wie erklärst Du Dir, dass der neue Prototyp nicht wirklich gezeigt wird und statt dessen diese Umfrage gemacht wird ?

Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

TorstenW
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Moin,

gleichzeitig diskutiert man über einen größeren Akku und erklärt dazu, dass man dann wieder "bei Null" anfangen müsste.
Vielleicht ist es ja auch Sinn und Zweck der Umfrage, eine Ausrede Begründung dafür (bei 0 anfragen) zu finden......?!

Grüße
Torsten

Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

DerDuke
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Ich habe hier lange immer mal wieder mitgelesen und musste mich nun einfach anmelden. Ich habe selten so einen Scam gesehen wie es der Sono Sion ist. Die "Investoren" werden seit Jahren herrlich abgezockt, unglaublich :D. Das beste ist aber, dass die Gründer wohl scheinbar gar keine betrügerischen Absichten haben, sondern selbst einfach keinen blassen Schimmer von einer professionellen Fahrzeugentwicklung haben. Das erklärt dann auch die dämlichen Promovideos zur Mehrkörpersimualtion und das Design ala Erstsemester :D

Ich bin mir 100% sicher, dass 99% der Leute dort noch nicht einmal einen Plan von den Grundlagen der technischen Mechanik haben, und somit nicht einmal im Ansatz wissen, was man bei einer MKS eigentlich untersucht :D. Hinzu kommt diese stümperhafte Karosserieentwicklung. Bei den großen Autobauern beschäftigen sich ganze Abteilungen, die so groß wie die gesamte Sono-Belegschaft sind, nur mit Class-A-Surfacing, und die glauben echt dass die mit dieser Truppe auch nur halbwegs was brauchbares liefern werde, das ich nicht lache hahaha. Aerodynamisch ist das btw einen Totgeburt, aber CFD-Simulation kommt dann erst kurz vor SOP :D. Die wollen die Umwelt retten, bringt nur nichts wenn das Fahrzeug nen Cw-Wert wie ein Cheesburger hat.

Aber hauptsache Biobrot für die Angestellten und beleuchtetes Moos :D, damit kann man auf nem chinesischen Jahrmarkt vielleicht punkten, aber sicher nicht in einem der umkämpftesten Märkte wie dem des westlichen Fahrzeugmarktes.

Ist aber egal, ich werde mich weiter köstlich amüsieren. Stay Sono :D

Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

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Na ja, ganz so ohne Kenntnis sind die nicht. Da sind ganz viele Entwickler von großen Fahrzeugherstellern inzwischen eingestellt, die hauptsächlich wegen der Firmenpolitik der alten Firma neue Wege gehen wollten. Gerade direkt aus München kamen viel Entwickler. Das erklärt für mich ja auch die Grundkomponenten der ersten Prototypen, weil die Entwickler das Spenderfahrzeug sehr gut kannten. Andere Mitarbeiter dieser Münchner Firma sind bei Python, denen geht es aber auch nicht besser, obwohl die viel mehr Geld zur Verfügung hatten. (um nicht zu sagen unendlich viel).
Das Ziel ein neues Fahrzeug auf die Beine zu stellen ist groß. Vielleicht auch zu groß. Man wird sehen. (Tesla hat als erstes Fahrzeug die Karosserie und das Chassis zugekauft, wie ich finde eine sehr gute Entscheidung)
Auch ob die Mitarbeiter Spender Firma aus München die Kurve in Richtung E-Mobilität schaffen kann, so spät am Start und ohne die E-Mobilitäts Vordenker wird auch spannend. Aber das ist eine andere Geschichte.

Es hängt viel von diesen Prototypen ab, weil es genau die Fahrzeuge darstellen die mit der geplanten Fertigung möglich sind. Mit all den zugekauften Serienteilen und ohne teure Presswerke. Das ist zum ersten mal ein richtiger Prototyp. Der kann alles aufzeigen. Sackgassen aber auch Möglichkeiten, cw Werte aber auch den Verbrauch. Das dieser nich nicht über die Teststrecke rauscht sondern nur auf die Bühne rollt ist bedenklich. Aber noch ist nicht alle tage Abend, die Hoffnung stirbt zuletzt. Geschafft ist noch gar nichts, aber verloren auch noch nicht. Der allgemein Zustand des gezeigten Prototypen aber schon ein schlechtes Omen...
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Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

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AbRiNgOi hat geschrieben: Das erklärt für mich ja auch die Grundkomponenten der ersten Prototypen, weil die Entwickler das Spenderfahrzeug sehr gut kannten.
Nur mal so erneut zur Info:
das war sommer 2017.
in 2017 waren dort insgesamt im jahresdurchschnitt 16 mitarbeiter.
geplant wurde das auto aber 2016, oder?
die genaue Zahl der mitarbeiter in 2016 habe ich gerade nicht zur Hand.
es war keine entwicklung, sondern ein beauftragter umbau, nicht mehr und nicht weniger.
das kann jeder mit geld bei roading in auftrag geben.
da braucht es kein know how.
Stefan
Vom prius, Chevy Volt, Golf gte zu Tesla.
https://ts.la/stefan67126

Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

DerDuke
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AbRiNgOi hat geschrieben: Na ja, ganz so ohne Kenntnis sind die nicht. Da sind ganz viele Entwickler von großen Fahrzeugherstellern inzwischen eingestellt, die hauptsächlich wegen der Firmenpolitik der alten Firma neue Wege gehen wollten. Gerade direkt aus München kamen viel Entwickler. Das erklärt für mich ja auch die Grundkomponenten der ersten Prototypen, weil die Entwickler das Spenderfahrzeug sehr gut kannten. Andere Mitarbeiter dieser Münchner Firma sind bei Python, denen geht es aber auch nicht besser, obwohl die viel mehr Geld zur Verfügung hatten. (um nicht zu sagen unendlich viel).
Das Ziel ein neues Fahrzeug auf die Beine zu stellen ist groß. Vielleicht auch zu groß. Man wird sehen. (Tesla hat als erstes Fahrzeug die Karosserie und das Chassis zugekauft, wie ich finde eine sehr gute Entscheidung)
Auch ob die Mitarbeiter Spender Firma aus München die Kurve in Richtung E-Mobilität schaffen kann, so spät am Start und ohne die E-Mobilitäts Vordenker wird auch spannend. Aber das ist eine andere Geschichte.

Es hängt viel von diesen Prototypen ab, weil es genau die Fahrzeuge darstellen die mit der geplanten Fertigung möglich sind. Mit all den zugekauften Serienteilen und ohne teure Presswerke. Das ist zum ersten mal ein richtiger Prototyp. Der kann alles aufzeigen. Sackgassen aber auch Möglichkeiten, cw Werte aber auch den Verbrauch. Das dieser nich nicht über die Teststrecke rauscht sondern nur auf die Bühne rollt ist bedenklich. Aber noch ist nicht alle tage Abend, die Hoffnung stirbt zuletzt. Geschafft ist noch gar nichts, aber verloren auch noch nicht. Der allgemein Zustand des gezeigten Prototypen aber schon ein schlechtes Omen...
Die werden mit Sicherheit ein paar Leute mit ordentlich Berufserfahrung in einschlägigen Disziplinen haben, aber für eine Fahrzeugentwicklung braucht es da schon um einiges mehr, was man dann auch am Design des "Prototypen" sieht.

Ein guter Ingenieur kostet dich mind. gut 100.000 € pro Jahr. Dieser Ingenieur braucht neben den üblichen Office-Tools Spezialsoftware wie CAX-Systeme und Berechnungstools ala Matlab oder Strak-Designtools wie ICEM Surf. Alleine ein ordentliches CAE System wie Catia, Siemens NX oder Inventor kostet dich sicher schonmal zwischen 20.000 bis 50.000 € Lizenzgebühren pro Jahr (je nach Applikationsumfang, d.h. CAD-, FEM-, CFD-, PLM-, CAM-Workbench etc.)

Und von diesen Ingenieuren und Tools brauchst du alleine für die Karosserie mit Sicherheit mindestens 10, einer macht die Motorhaube, einer macht den Kotflügel, einer macht den Kofferraumdeckel, einer macht das Dach usw. usw.. Also das verursacht schon Kosten von sicher um die 2 Mio. € pro Jahr. Und das ist nur einer der wichtigen Eckpfeiler. Hinzu kommen die erwähnten Ingeieure für das Strukturdesign (inkl. Berechnung), die Integration der elektronischen Komponenten in die Karosserie (Elektrotechnikingeieure) etc. Man sieht, die Rechnung kann doch niemals aufgehen, wenn man ernsthaft ein hochwertiges Fahrzeug entwickeln will. Da hilft auch diese "wir denken vieles neu" nicht weiter.

Das Hauptproblem ist meiner Ansicht nach aber, dass die Gründer wohl einfach keine einschlägige Erfahrung in den benötigten Ingenieursdiziplinen haben. Andernfalls würde man wohl nicht so großschnäutzig auftreten und die großen Autobauer derart in den Dreck ziehen, denn jeder Ingenieur weiß, wieviel Arbeit in der Entwicklung von solchen Produkten mittlerweile steckt.

Und die angesprochene Firma Python kenne ich nicht, du meinst wahrscheinlich Byton oder? Wie man es richtig macht, zeigen die ganzen Firmen aus Fernost. NIO, BYD, XPENG und wie sie alle heißen, bringen für teils wenig Geld innerhalb wenigen Jahren absolut hochwertige E-Autos auf den Markt.

Zum Prototypen nochmal. Jeder Ingenieur der einmal ein etwas größeres Projekt begleitet hat weiß, dass man v.a. in den frühen Entwicklungsphasen Kostentreiber identifizieren muss, das ist essentiell, wenn nicht zu sagen hängt davon der Erfolg des gesamten Projektes ab. Wenn man jetzt einen Prototypen baut und z.B. die Fahrzeugaerodynamik derart schlecht ist, da man zu Beginn keine Analyse und Optimierung vorgenommen hat, dann wird man irgendwann damit auf die Schnauze fallen. Dann stellt man z.B. irgendwann fest, dass aufgrund der Fahrzeugaerodynamik sich im Fahrzeug eine nervende und laute Akustik einstellt, oder das man die Fenster nicht öffnen kann weil man damit die Resonanz im Innenraum derart anregt, dass es einem das Trommelfell raushaut. Daraus folgt dass man sehr viel Geld in die Hand nehmen muss um die fehler zu beseitigen die man zu Beginn entweder nicht im Sichtfeld oder schlicht weggespart hat.

Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

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Ja, die Gutgläubigkeit alles aus der Simulation raus lesen zu können sehe ich auch kritisch, wurde aber als ein Kriterium genannt, um die Kosten einhalten zu können. Ach ja, bei Python habe ich mich vertippt.

Auch hier sind die entweder extrem Innovativ oder extrem Wagemutig. Ich kann das abschließend nicht beurteilen. Was einem die Simulanten alles versprechen, wie viel Prototypen Arbeit man sich sparen kann und in welch frühen Entwicklungsphase Erkenntnisse gemacht werden können ist schon faszinierend.
Alle sagten, das geht nicht, dann kam einer der hat es einfach gemacht. Was genau dabei raus kommt wissen wir noch nicht.
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Re: Skepsis: Wie steht es um Sono Motors / mit der Serienreife des Sion?

knutik2
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Ja, das ist eine der Lieblings Mythen was Sono Motors und den fiktiven Sion angeht:
"Alle sagten, das geht nicht, und dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht".
Diese Formel wird ja selbst bei den abstrusesten Sachverhalten angewendet, z.b. bei der Fragestellung, wie Sono Motors einen Verkaufspreis von 16.000 € brutto für den Sion kalkulieren kann, wenn im Auto eine vollflächige Solaranlage plus einem 11 kW 400 Volt v2g fähigen Wandler drin sein soll.
Real wurde bislang gar nichts gebracht. Dass die beiden ersten Prototypen in Wahrheit nur umgebaute BMW i3 sind, wurde von den Befürwortern jahrelang aufs Vehementeste bestritten, trotz der völligen Offensichtlichkeit. Selbst heute lebt die Legende fort: Da haben sie etwas Geniales geleistet, sie haben in kürzester Zeit super Prototypen gebaut. Es gibt ja Statements von Laurin Hahn, wo er sich rühmt wie schnell sie das hinbekommen haben und wie lange die etablierte Autoindustrie dafür braucht.

Jetzt, wo sie endlich mal selber zwei Prototypen zusammenschustern ("lassen", weil sie selber anscheinend überhaupt nicht schrauben können), sieht man dass man nichts sieht.
50 Millionen, oder auch "nur" (!) 35 Millionen Euro, spielt eigentlich keine Rolle, verdammt viel Geld für verdammt wenig Ergebnis. Erklärungen für dieses Loosen gibt es bis jetzt nicht, dass die 2 (statt 4) Prototypen weder im September noch im November fertig wurden und auch im Februar noch nicht herum sausen, wird überhaupt gar nicht erst weiter erklärt. Naja, Corona. Aber Corona erklärt nicht, warum sie die teure Gründung der Aktiengesellschaft in Holland konsequent verschweigen? Ich dachte, es sei ein so super transparentes Unternehmen?
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