Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

Re: Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

Misterdublex
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Wie wären denn Gebrauchtwagen:

Opel Ampera-e,
VW e-Golf,
VW e-Up,
Mercedes B Ed (kein DC-Laden)?

All die Fahrzeuge müssten zu eurem Fahrprofil passen. Der Opel Ampera-e sogar darüber hinaus. Beim Mercedes B Ed könnte es bei 100 km Radius nicht passen, wenn vor Ort nicht geladen werden kann.
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Re: Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

schmiedel
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@Misterdublex, die 4 Modelle habe ich mir schon angeschaut. Gebrauchtmarkt für eAutos ist halt echt schwierig.

Ampera-e starten gebraucht deutlich über 20k, eGolf ist meistens um die 20k im Angebot und dann oft schon mit 80tkm, eUp ist uns zu klein (wäre gleiches Szenario wie Zoe), und der Mercedes B Ed ist ja auch nicht so günstig zu haben, und kein DC Laden würde bedeuten, dass wir für jede Autobahnfahrt ein Auto mieten müssten, dann wird das Szenario auch zu teuer.

Wenn wir auf Elektromobilität umsteigen, müsste es schon ein Fahrzeug mit mindestens 50kwh Akku sein (für Verbrauchwerte wie der kleine Ioniq würden die 40kwh auch reichen)... Da ist halt der Markt recht eng zur Zeit. Wenn ich für ein Gebrauchtwagen, der mich halbwegs überzeugt, um die 20k ausgeben muss, und ein Neuwagen, der mir deutlich mehr zusagt, für gut unter 30k zu haben ist, dann finde ich die Rechnung recht einfach. Die Umweltprämie und hohe Nachfrage verzerren halt den Gebrauchtwagenmarkt... Neuwagen kostet halt "nur marginal" mehr als gebraucht...
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Re: Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

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Hallo schmiedel,

den MG5 Kompaktkombi der in den nächsten Wochen verfügbar wird, hast du im Blick?
https://youtu.be/axQL7sIHm8M

Einstiegspreis soll - nach Förderung - bei 25 tEUR liegen bei 7 Jahren Fahrzeuggarantie.

Gruß,
agerhard
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Re: Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

schmiedel
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@agerhard, ja, den habe ich mir auch angeschaut. Mich stören ein paar Dinge im Vergleich zum ZS EV:

1. Die Luxury Version hat deutlich weniger Ausstattung als die ZS EV Luxury Variante.
2. Finde Platzangebot hinten nicht so toll, gerade Dachhöhe ist schon deutlich niedriger als beim ZS EV.
3. Anhand der Tests, die ich bisher gesehen habe, ist der Verbrauch nicht so unterschiedlich, wie ich erwartet hätte.

Aber auf jeden Fall auch ein sehr interessantes Fahrzeug... ;)
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Re: Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

Misterdublex
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schmiedel hat geschrieben: @Misterdublex, die 4 Modelle habe ich mir schon angeschaut. Gebrauchtmarkt für eAutos ist halt echt schwierig.

Die Umweltprämie und hohe Nachfrage verzerren halt den Gebrauchtwagenmarkt... Neuwagen kostet halt "nur marginal" mehr als gebraucht...
Ja, die Preise für Gebrauchte sind hoch. Das liegt daran, dass 90% der Hersteller sehr lange Lieferzeiten haben. Möchte man ein schnell verfügbares Fahrzeug, muss man ordentlich ins Portemonnaie greifen.

Die VAG hat bei Neuwagen mittlerweile extrem lange Lieferzeiten.

Bei Stellantis ist es glaube ich so mittelprächtig, aber binnen 2-4 Monaten, in der von euch gesuchten Fahrzeuggröße glaube ich auch nicht.

Schnellverfügbar ist insbesondere Tesla. Die bauen technisch richtig gute Fahrzeuge, man muss aber mit der extremen Digitalisierung der Fahrzeuge zu Recht kommen und das auch mögen.

Ihr müsst euch entscheiden:

1) Soll das Fahrzeug zeitnah verfügbar sein, dann bleibt wohl nur ein gebrauchtes E-Auto für um die 20.000 €. (Gebrauchte Verbrenner sind preislich derzeit auch kaum besser, insbesondere bei den auch zu betrachtenden Betriebskosten),

2) Ist es egal, ob das Fahrzeug erst in 9-16 Monaten da ist, dann kann es auch ein Neuwagen zu ca. 30.000 € Listenpreis sein,

3) Ihr seid bereit 10.000 € mehr auszugeben? Dann wäre ein Tesla flotter verfügbar.
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Re: Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

schmiedel
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@Misterdublex, ich habe ja gesagt, dass im Vergleich zu einem überteuertem Gebrauchtwagen für 15-20k, ich lieber 10k für ein neues Fahrzeug ausgebe, da ist dann der Vergleich 30kwh Leaf (kosten mit wenig km so mindestens 16k), 40kwh Zoe (mit Akku auch sicher mindestens 16k), mit jeglichen Neufahrzeugen, die man nach Förderung für 25-30k haben kann.

Für 10k mehr auf die ehe schon geplanten 10k mehr ist mir der Tesla 3 dann doch "zu klein", müsste der Y sein, und das schießt weit über das, was ich für 10-15tkm im Jahr als sinnvoll betrachte... :)

Wenn man von VW-Gruppe bestellt, hat man halt 100% Garantie, dass es dieses Jahr nichts wird, und auch keinerlei Sicherheiten, wie es im nächsten Jahr mit Förderung weitergeht. Da ist die Politik auch gerade nicht so schlau, um die lokale Industrie zu unterstützen... 🤯

Allerdings hat man beim Ioniq (der kleine), Kona, eNiro, MG und co. schon teils gute Garantien für dieses Kalenderjahr...
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Re: Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

Misterdublex
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Wenn das mit den 10.000 € mehr definitiv i.O. ist, dann solltest du zum Neuwagen greifen.

Zum Tesla Model 3:
Ja, der ist vom Nutzraum her kaum größer als ein e-Golf. Das M3 hat nach ADAC 385 Liter Kofferraumvolumen, der e-Golf 365 Liter.

Bei MG hätte ich meine Zweifel, da die Chinesischen Fahrzeuge nicht so meines wären.

VAG kannst du getrost abhaken, das wird in 2022 nichts mehr. Bei den Südkoreanischen Fahrzeugen bist du sicher gut aufgehoben.

Den Kia e-Niro wäre bestimmt passend. Der ist größer, mit 410 Liter Kofferraumvolumen, man kann eine echte AHK anbauen.
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Re: Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

tm7
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schmiedel hat geschrieben: Wenn wir auf Elektromobilität umsteigen, müsste es schon ein Fahrzeug mit mindestens 50kwh Akku sein (für Verbrauchwerte wie der kleine Ioniq würden die 40kwh auch reichen)...
Das ist der große Irrtum, der sich jetzt vielen Jahren hartnäckig hält: nicht die Akkugröße ist entscheidend, sondern die Zeit, die man zum Nachladen benötigt. Auch unter suboptimalen Bedingungen.

Bei Eurem Fahrprofil wird es wahrscheinlich egal sein, aber beim MG hatte ich mal von sehr schlechten Ladeleistungen gelesen. Ob das bei den neueren Modellen auch noch so ist, weiß ich nicht.
28er Ioniq Bj. 5/2017, seit 31.1.2019
https://www.spritmonitor.de/de/detailan ... 09227.html

Re: Gibt es lohnenswerte gebrauchte PHEV?

Tom7
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Das ist kein Irrtum!
Aber nachladen ist defintiv auch wichtig, das kommt sehr oft zu kurz. Das schmälert aber nicht, dass der Akku eine entsprechende Größe haben sollte, vor allem auch, weil man größere Akkus natürlich leichter mit größeren Ladeströmen belasten kann (und tut).
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