REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

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Re: REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

RiffRaff
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Es gibt aber dennoch eine wichtige Grenze, die den Einsatz sinnvoll macht oder nicht: die tägliche Mindestreichweite.

Für jeden anders, das ist klar.

Für uns bei 50 plus 20 km (50 Pendelstrecke in Summe, 20 als "Reserve").
Liegt ein Fahrzeug da drunter, würde der Verbrenner täglich für nur wenige Minuten laufen, liegt das Fahrzeug da drüber, läuft er nur alle vier Wochen oder so.

Das ist schon ein Knackpunkt, den aber jeder selber eruieren muß.
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Re: REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

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Genau so ist es. Das ist auch der Grund weshalb ich meine aktuellen 16,0kWh bzw ursprünglichen 18,8kWh als zu gering betrachte, insbesondere, da sich der REX beim i3 je nach Bedingungen zwischen 6,5 und 10% zuschaltet, was die effektiv als BEV nutzbare Kapazität weiter reduziert. Neben der Möglichkeit diese Regelung im Bedarfsfall zu deaktivieren sehe ich den Sweetspot eher bei ca. 30-40kWh.

Damit werden diese Kurzeinsätze fast gänzlich ausgeschlossen und der BEV Anteil über 90% gehalten, ohne extreme Diszipliniertheit zu leben.
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 174300km, REX Anteil 9,9% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh. Ab 2022 Michelin ePrimacy

Re: REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

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RiffRaff hat geschrieben: Für uns bei 50 plus 20 km (50 Pendelstrecke in Summe, 20 als "Reserve").
Liegt ein Fahrzeug da drunter, würde der Verbrenner täglich für nur wenige Minuten laufen,
Ich brauche 65km + Reserve mit 40km Autobahn und 10km Schnellstraße. Dafür waren die PHEV bisher ungeeignet, zumal PHEV für mich nur als Erstwagen Sinn macht. Unser Zweitwagen ist ja seit 2015 elektrisch mit 22kWh, von denen jetzt noch 18 übrig sind und das reicht eigentlich immer noch.
Diesen geringen Bedarf kann man auch einfach per Akku decken.
Und der Erstwagen muss familientauglich sein, das heißt bei VW fing das mit dem Passat GTE an, weil es den Golf ja ja nicht als PHEV Kombi gab.
Also haben wir 2018 einen Benziner Jahreswagen gekauft, weil der Passat GTE Jahreswagen das 2,5 fache gekostet hätte.

Dank Corona hat unser Kombi aber gerade erst 46tkm auf dem Tacho stehen. Das heißt bis der wieder erneuert wird, ist das Thema PHEV doch ohnehin fast gegessen. Wir reden da über 2026ff.

Ich werde dieses Jahr einmal Tesla Model 3 Long Range testen. Netto ca 75kWh, gute Effizienz und Ladeleistung bis 250kW. Ich glaube da vermisse ich auch auf Langstrecken keinen Verbrenner mehr, nur die Kosten tun noch weh.
Ich glaube aber, dass das schneller in annehmbare Regionen kommt als dass REEV in die Breite kommen. Aktuell geplant scheint da ja nix zu sein außer dem komischen Mazda.
Familientauglich würde ich den nicht schätzen und ich glaube auch nicht, dass der Wankel eine vernünftige Effizienz bietet. Und selbst wenn er das täte gewinnt man mit der SUV Karosse keinen Blumentopf.

Was ich aber für gar nicht schlecht halten würde wöre eine Methanol Heizung, die auch den Akku mit wärmt.
Damit könnte ich mir taugliche Kompaktkombis mit 60kWh gut vorstellen.
Ohne die sollte der Akku vielleicht besser 15-20kWh mehr haben, um auch bei Kälte eine brauchbare Reichweite bei 120km/h zu bieten.
Der Tesla sollte da wohl auf reelle 300km kommen. Im Sommer 420.
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Re: REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

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Karlsson hat geschrieben: Ich werde dieses Jahr einmal Tesla Model 3 Long Range testen. Netto ca 75kWh, gute Effizienz und Ladeleistung bis 250kW. Ich glaube da vermisse ich auch auf Langstrecken keinen Verbrenner mehr, nur die Kosten tun noch weh.
Ich glaube aber, dass das schneller in annehmbare Regionen kommt als dass REEV in die Breite kommen. Aktuell geplant scheint da ja nix zu sein außer dem komischen Mazda.
Familientauglich würde ich den nicht schätzen und ich glaube auch nicht, dass der Wankel eine vernünftige Effizienz bietet. Und selbst wenn er das täte gewinnt man mit der SUV Karosse keinen Blumentopf.
Gerade die geringeren Kosten und die höhere Flexibilität bei gleicher Ökologie sind das Primärargument für den REEV, wobei erstere beiden die Hauptargumente beim Autokauf sind.
Ich bin mir sicher viele werden mit 75kWh und 250KW Ladeleistung glücklich. Ich für meinen Teil priorisiere die pragmatische Lösung, welche keine entsprechende Infrastruktur für die gewünschte Flexibilität voraussetzt
Zuletzt geändert von noXan am Do 20. Jan 2022, 13:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

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noXan hat geschrieben: Ich für meinen Teil priorisiere die pragmatische Lösung, welche keine entsprechende Infrastruktur für die gewünschte Flexibilität voraussetzt
Aus der technischen Sicht heraus verstehe ich das ja, aber aus der Sicht eines Verbrauchers träumst Du halt einfach von etwas, das Du nicht kaufen kannst.
Und selber bauen ist wieder nicht mehr pragmatisch.
Denke in ein paar Jahren ist die pragmatische Sicht auch eher, einfach einen ordentlichen Akku zu nehmen und dann funktioniert das alles und man muss sich nicht mehr mit Sprit beschäftigen.
Die Infrastruktur ist bei Tesla heute schon da und für den Pöbel wird das bei meinem nächsten Erstwagenkauf denke ich auch passen.
Ich hab ja jetzt schon nicht mehr so viel Bock, mich noch mit Verbrennern zu beschäftigen. Das wird durch den Tesla gewiss nicht anders werden.

Zumindest beim Auto. Werde beim Motorgleitschirm sicherlich nochmal einen Verbrenner kaufen und beim Motorrad wohl auch.
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Re: REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

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Gerade die geringeren Kosten und die höhere Flexibilität bei gleicher Ökologie sind das Primärargument für den REEV, wobei erstere eiden die Hauptargumente beim Autokauf sind.
Wenn man sich den Markt anschaut, scheinst Du damit ziemlich alleine zu sein, denn niemand baut auch nur annährend etwas in dieser Richtung oder plant auch nur was. Der GLC FC war zu teuer und zu kompliziert, an den Wankel-Mazda glaube ich erst, wenn ich ihn sehe.
Die 60kWh in einem M3 SR+ oder einem ID.3 Pro sind für 300km gut und das reicht in 99% der Fälle aus. Beim M3 sind noch nicht mal Konfliktmaterialien verbaut...
Gruß

CHris, ab sofort mit i3

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Re: REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

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Warte doch noch 3-5 Monate, dann steht der MX30 zum Kauf bereit. Das deckt sich mit den Lieferzeiten anderer BEVs, bei denen heute der Kaufvertrag unterschrieben wird.

Stand heute hat die Elektromobilität auch in Mitteleuropa noch Probleme mit der Infrastruktur, wobei hier Skaleneffekte noch nicht zum Tragen kommen. Das hindert heute Menschen daran auf ein BEV umzusteigen, und das wird auch noch einige Zeit so bleiben. In anderen Regionen hat man noch nicht mal ansatzweise eine entsprechende Infrastruktur errichtet, und so lange das der Fall ist, wird es für BEV orientierte PHEV, also REEV, einen Markt geben. Das zeigten entsprechende Bestreben insbesondere in Asien sehr deutlich.

Die Welt besteht nicht nur aus den D-A-CH Staaten...
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Re: REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

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noXan hat geschrieben: Warte doch noch 3-5 Monate, dann steht der MX30 zum Kauf bereit.
Nicht familientaugliches SUV Gedöns und von dem Wankel halte ich überhaupt nichts.
Danke, echt nicht.

Dieses Jahr bestelle ich nur noch einen Zweitwagen und dafür braucht es nun echt keinen Verbrenner mehr.
Nächster Kauf dann frühestens in 4 Jahren, können auch 6 werden.
Was willste dann noch mit Benzin bei einem Neuwagen?
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Re: REEV - Range extened electric vehicle - die Zukunft des ICE und der FC

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harlem24 hat geschrieben:
Gerade die geringeren Kosten und die höhere Flexibilität bei gleicher Ökologie sind das Primärargument für den REEV, wobei erstere eiden die Hauptargumente beim Autokauf sind.
Wenn man sich den Markt anschaut, scheinst Du damit ziemlich alleine zu sein, denn niemand baut auch nur annährend etwas in dieser Richtung oder plant auch nur was. Der GLC FC war zu teuer und zu kompliziert, an den Wankel-Mazda glaube ich erst, wenn ich ihn sehe.
Die 60kWh in einem M3 SR+ oder einem ID.3 Pro sind für 300km gut und das reicht in 99% der Fälle aus. Beim M3 sind noch nicht mal Konfliktmaterialien verbaut...
Evtl. bin ich in der Entwicklungskette etwas weiter vorne und breiter Global aufgestellt mit entsprechenden Infos, oder ihr habt noch tiefere Infos, die noch wesentlich tiefer unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der Öffentlichkeit liegen, als meine. Ich freue mich für jeden der ebenso seine Freude an der Elektromobilität hat, und mit aktuellen Modellen in Zukunft weder von Skalenproblemen noch Reichweiteneinschränkungen geplagt ist. Es sei euch vergönnt.

Kritik bzgl. zu hoher Energiekosten und zu langsam wachsender Infrastruktur bzw. belegter oder defekter Ladeplätze kann ich jedoch ebenso wenig teilen, wie die Begeisterung für die wunderbare Entschleunigung durch mehrere Zwischenstops zum Laden oder die Planung dieser davor.

Jedem das seine.
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Karlsson hat geschrieben:
noXan hat geschrieben: Warte doch noch 3-5 Monate, dann steht der MX30 zum Kauf bereit.
Nicht familientaugliches SUV Gedöns und von dem Wankel halte ich überhaupt nichts.
Danke, echt nicht.

Dieses Jahr bestelle ich nur noch einen Zweitwagen und dafür braucht es nun echt keinen Verbrenner mehr.
Nächster Kauf dann frühestens in 4 Jahren, können auch 6 werden.
Was willste dann noch mit Benzin bei einem Neuwagen?
Kann ich verstehen, SUV sind auch weit weg von Fahrzeugen die für mich in Frage kommen.
Wenn ICE grundsätzlich aus unterschiedlichen ökologisch, ökonomischen oder Ideologischen Gründen nichts für dich sind, dann hast du mittlerweile das Glück auf eine große Palette an Fahrzeugen zurückgreifen zu können. Als Zweitwagen ist ein REEV ohnehin wenig sinnvoll

Flüssige Kohlenwasserstoffe haben auch in 6 Jahren noch eine bedeutend höhere vol. und grav. Energiedichte als Akkus. Es wird also auch dann noch genug Gründe dafür geben und diese werden weiterhin breit verfügbar sein, wenn auch mit einem höheren Anteil syn. oder bio. Anteile der 2ten Gen. Gezwungen werdet Ihr ja nicht dazu diese zu nutzen
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