Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

AntwortenAntworten Options Options Arrow

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

Solarmobil Verein
read
@env20040
Wenn dein PHEV so einen Winz-Akku hatte, da kann ich doch nichts dafür. Falsch gekauft?

Der Akku vom Ampera hat jetzt rund 1500 Zyklen weg.
Daß das Update wirklich notwendig war (und ist), den Beweis blieb Opel bisher allen schuldig, deren Fahrzeuge das Update bekommen haben. Meine (und die von anderen) ausgelesenen Meßwerte sagten da nämlich was anderes aus. Das Update wird ja einfach so aufgespielt, ohne vorher irgendwas zu prüfen. Das Update bekommt das Fahrzeug wegen der "Hochvoltsystem warten"-Meldung (mMn eine eingebaute "Sollbruchstelle", verbockt durch den Akkukühlmitteltausch nach 5 Jahren sowie einer fehlerhaften zugehörigen Sensorsteckerverbindung), die man nur mit besagtem Update wegbekommt. Die Meldung kommt unabhängig von der Laufleistung, sondern auffallenderweise seeeehr gehäuft im Fahrzeug-Alter von ca. 7 Jahren, also etwa ein Jahr vor Ablauf der Hochvolt-Garantie. Sehr merkwürdig, oder?

Und dann kommen die Hersteller mit OTA-Updates an. Die sollen erstmal lernen, anständig zu programmieren (auch Tesla, die können Software einfach nicht richtig, wie ich anderweitig schon leidvoll feststellen mußte, inkl. monetärer Zusatzausgaben).
Anzeige

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

schattenparker
  • Beiträge: 367
  • Registriert: Sa 18. Dez 2021, 11:48
  • Hat sich bedankt: 75 Mal
  • Danke erhalten: 62 Mal
read
Ich verstehe den thread so : Ja das bisschen CO2 was wir durch den BEV einsparen...wenn überhaupt.
Der BEV ist für mich ökologischer und ökonomischer.

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

USER_AVATAR
  • env20040
  • Beiträge: 3280
  • Registriert: So 6. Okt 2019, 11:33
  • Wohnort: Ostösterreich
  • Hat sich bedankt: 553 Mal
  • Danke erhalten: 727 Mal
read
Solarmobil Verein hat geschrieben: @env20040
Wenn dein PHEV so einen Winz-Akku hatte, da kann ich doch nichts dafür. Falsch gekauft?

Der Akku vom Ampera hat jetzt rund 1500 Zyklen weg.
Daß das Update wirklich notwendig war (und ist), den Beweis blieb Opel bisher allen schuldig, deren Fahrzeuge das Update bekommen haben. Meine (und die von anderen) ausgelesenen Meßwerte sagten da nämlich was anderes aus. Das Update wird ja einfach so aufgespielt, ohne vorher irgendwas zu prüfen. Das Update bekommt das Fahrzeug wegen der "Hochvoltsystem warten"-Meldung (mMn eine eingebaute "Sollbruchstelle", verbockt durch den Akkukühlmitteltausch nach 5 Jahren sowie einer fehlerhaften zugehörigen Sensorsteckerverbindung), die man nur mit besagtem Update wegbekommt. Die Meldung kommt unabhängig von der Laufleistung, sondern auffallenderweise seeeehr gehäuft im Fahrzeug-Alter von ca. 7 Jahren, also etwa ein Jahr vor Ablauf der Hochvolt-Garantie. Sehr merkwürdig, oder?

Und dann kommen die Hersteller mit OTA-Updates an. Die sollen erstmal lernen, anständig zu programmieren (auch Tesla, die können Software einfach nicht richtig, wie ich anderweitig schon leidvoll feststellen mußte, inkl. monetärer Zusatzausgaben).
Es waren Testwagen von Herstellern.
Soll ich diese nun beschuldigen, das falsche zu bauen?

Nein richtig: Sie bauen das falsche !
Beginnend mit dem Konzept des PHEV..., insbesonders nach der einfachen, europäischen Form.

Dass der Ampera nicht nur in Zentraleuropa läuft ist Dir vermutlich bekannt?
Dass es in Californien, dem Hauptmarkt dieses Fahrzeuges im Jahresschnitt ich vermute mal um die 15°C wärmer ist, der Wagen auch in Europa bis Griechenland geht, wird den Hersteller wohl zu diesem Schritt, wenn auch eines Automobilbauers nicht würdig, bewegt haben.
Es ist ein Unterscheid ob´s 3 Wochen im Jahr von der Strasse mit 70°C hochkommt oder 3 Monate.

Und, Stellantis wird´s verhältnismässig wurscht sein, da dasd Vertraglich geregelte Vorgeschichte sein wird.--> Gehört aber nicht hierher.

Übrigens, ich definierte VOLLzyklen eines typischen PHEV Accus.
Nicht Teilzyklen.
Also die schönen ca 5% auf 90%. 2 x täglich.
Sorry, dass das knapp 40 km Autobahn sind, und der Verbrenner dann auch mal mit 3.000 U/min. reinstartete. kalt...
So sieht Verbrauchs-und Materialschonenden Nutzung aus..

Daher schmunzle ich etwas, wenn sich jemand über den Testzyklus vom ADAC moniert.
Ist nach 2 Jahren bei dem, über 80.000 € Mercedes dann Standard, wenn der Accu die erste Degradition durchlaufen hat normal.
Warum soll man auch mit dem PHEV, wie mit den BEV auf der 2. Spur schleichen, wenn´s mit 130 km/h ab der 3. Spur auch geht?

Was nur einer der Gründe ist, warum ich PHEV als kritisch betrachte.

Was machen dann die Autofreak´s wenn sie den Wagen dann gebraucht kaufen?
Wie heute: Kein Geld für richtige Reparaturen haben... und damit mit alten, defekten etc. Batterien herumfahren.
Seht euch an, was heute schon an kaputten Audi´s, BMW's und Mercedes so ab dem 5. Jahre herumfährt.

Chiptuning rein, Blueteceinspritzung ausprogrammiert, ist ja klar, kostet Geld.
Und fertig ist die Dreckschleuder der nächsten 10, 15 Jahre.

Darum ist ein PHEV etwas, was ich ablehne und, bitte nicht argumentieren, dass das alles nicht programmierbar ist.

Bluetec war auch nicht ausprogrammierbar.....
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

noXan
  • Beiträge: 1046
  • Registriert: Mo 12. Apr 2021, 11:59
  • Wohnort: Graz
  • Hat sich bedankt: 755 Mal
  • Danke erhalten: 450 Mal
read
Jupp78 hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben: Ach, der Filter beseitigt jetzt auch CO2?
Cool, der Fortschritt ist nicht aufzuhalten! :)
Ob CO2 in der Stadt oder auf dem platten Land frei gesetzt wird, ist komplett irrelevant. Da zählt nur die Menge. Bei Schadstoffen, insbesondere Feinstaub, da ist die Örtlichkeit vor allem relevant.

Feinstaub ist zwar nicht generell der einzige Schadstoff, aber der klar führende, wenn es um die menschliche Gesundheit bzgl. der Schadstoffe geht. Und die Messungen zeigen klar, dass aktuelle Partikelfilter dafür sorgen, dass Faktoren 5, 10, 20 hinten aus dem Auspuff sauberer ist, als das was vorne rein geht. Dabei ist die Umgebung natürlich ein extrem entscheidender Faktor. Bei geringer Feinstaubbelastung sinkt dieser natürlich gerne stark ab. Wo es nichts zu filtern gibt, kann auch kein positiver Aspekt herum kommen.
Und dabei ist auch natürlicher Feinstaub ein Faktor, aber nur weil es Natur ist, ist dieser nicht weniger gesundheitsschädlich.
Ja, wenn entsprechende Motoren im geeigneten Fenster bei Betriebstemperatur betrieben werden dann ist das durchaus möglich. Wenn es kein Entsprechender Motor ist, eine entsprechende Abgasnachbehandlung fehlt, der Partikelfilter frei brennt, das Fahrzeug kalt oder in ungünstigen Lastszuständen betrieben wird, nein.

Ich denke wir sind uns einig dass in Gebieten in denen keine ICEs betrieben werden die Luftgüte tendenziell höher ist als umgekehrt, insbesondere im urbanen Bereich. Auch in Bezug auf Akustik und Bremsabrieb haben ICEs nicht unbedingt Vorteile. Daher glaube ich nicht dass der Gesetzgeber nach dem Dieseldebakel im urbanen Bereich in Zukunft weiterhin Grenzwerte erlassen wird, die dennoch einen breiten Einsatz zulassen. Mit der "Durchseuchung" des Fahrzeugbestands mit BEVs wird dieser auch eine entsprechende Regelung mit kleinerem Widerstand umsetzen können. Bei einer Grünen Regierungspartei ohnehin auf der Agenda.

Eine entsprechende Regelung hat unbestritten positive Effekte auf Luftgüte und Akustik. Wie groß der Benefit ist, darüber lässt sich debattieren. Über dessen Sinnhaftigkeit nicht.
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 162400km, REX Anteil 10,4% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

Solarmobil Verein
read
@env20040 Sei mal nicht so überheblich.
1500 Vollzyklen hat mein Ampera.
Und ich weiß wohl mehr über die Kiste, als du denkst.

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

Mooriemer
  • Beiträge: 155
  • Registriert: So 20. Jan 2019, 22:03
  • Hat sich bedankt: 32 Mal
  • Danke erhalten: 110 Mal
read
env20040 hat geschrieben:
Sorry, dass das knapp 40 km Autobahn sind, und der Verbrenner dann auch mal mit 3.000 U/min. reinstartete. kalt...
So sieht Verbrauchs-und Materialschonenden Nutzung aus..
Ich denke dein Wissen ist hier nicht auf dem aktuellen Stand bzw. zu Allgemein.
Ich bin da einige PHEV zur Probe gefahren. Hyundai/Kia und Mitsubishi sind da nicht steuerbar. Die ICE Steuerung empfinde ich als eine Katastrophe oder ich durchschaue die asiatische Logik nicht.
Bei VW zum Beispiel liegt es am Bediener ob es einen Kaltstart gibt. Wenn ich einen Kickdown mache oder über 130 kmh fahre geht der Motor mit voller brachialer Gewalt da rein. Aber im Hybridmodus wird der Benziner erstmalig im Leerlauf vorgewärmt. Das ist da sehr gut programmiert. Ich wünschte mir aber das auch bei den anderen Situationen eine Abfrage kommen würde ob der Benziner übernehmen soll. Ford hat das nämlich sehr schön gelöst.
Smart EQ Cabrio
VW Passat Variant GTE
3kWp Inselanlage

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

USER_AVATAR
  • env20040
  • Beiträge: 3280
  • Registriert: So 6. Okt 2019, 11:33
  • Wohnort: Ostösterreich
  • Hat sich bedankt: 553 Mal
  • Danke erhalten: 727 Mal
read
Wenn beim PHEV, die Batterie leer ist, wird die Kiste nicht auf der Autobahn stehenbleiben, sondern wie beim Mercedes brachial den kalten Verbrenner hochreissen.
War beim Mercedes so, wird bei allen anderen auch sein.

Schön, wenn der Motor im Leerlauf ? beim VW "vorgewärmt" wird.
Soll das über eine Standheizung funktionieren, das nächste Teil, welches alle, spätestens 6 Jahre getaucht werden muss, oder mittels Leerlauf des Motor´s?

Wann passiert das? bei welchem %-Satz Ladezustand? Eine 20 kWh Batterie bei 130 auf der Autobahn wird mal mit gut 25 kW entladen. Da ist zwischen Voralarm leer und echt leer nicht viel Zeit zum "vorheizen".
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

USER_AVATAR
  • env20040
  • Beiträge: 3280
  • Registriert: So 6. Okt 2019, 11:33
  • Wohnort: Ostösterreich
  • Hat sich bedankt: 553 Mal
  • Danke erhalten: 727 Mal
read
Solarmobil Verein hat geschrieben: @env20040 Sei mal nicht so überheblich.
1500 Vollzyklen hat mein Ampera.
Und ich weiß wohl mehr über die Kiste, als du denkst.
Ok Sorry.
Ich wusste nicht, dass es Menschen gibt die Bewusst Zyklen 100 auf 0% Kapazität mit einem auto absichtlich fahren.
Aber, bei diesem Nutzerverhalten wird mir klar, warum man den Ampera 10% der verfügbaren Kapazität eingeschränkt hat.

Übrigens, die Ladeverluste steigen über 80% Kapazität beim laden erheblich an, aber, das weisst Du sicher auch wenn Du das Auto so gut kennst.

Du entschuldigst, dass ich von einer Batterieschonenende Nutzung des Fahrzeug´s ausging.
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

Solarmobil Verein
read
Wie gut, daß ich den Ampera habe.
Macht der nämlich alles nicht. Der dreht den REX weder brachial hoch noch läuft der REX irgendwie im Leerlauf. Wenn der Motor tut, geht die Energie mindestens in den Vortrieb - und wenn nicht, dann in den Akku.

Der Ampera war seinerzeit seiner Zeit einfach voraus (und für den Massenmarkt halt doch etwas zu teuer).
Alles, was danach als PHEV kam, war nur ein müder Abklatsch.

@env20040:
Ich glaube nicht, daß du weißt, was ein Vollzyklus ist. Ein Vollzyklus ist nämlich auch 2x halbleer fahren (und dazwischen wieder laden). Daß der Akku nicht in die Ladeextreme geht, das macht das BMS des Ampera vollautomatisch (besser als Tesla).
Du scheinst ja echt der Vollprofi zu sein.

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

USER_AVATAR
read
env20040 hat geschrieben: Wenn beim PHEV, die Batterie leer ist, wird die Kiste nicht auf der Autobahn stehenbleiben, sondern wie beim Mercedes brachial den kalten Verbrenner hochreissen.
War beim Mercedes so, wird bei allen anderen auch sein.
Ich sage immer, man kann einen reinen Verbrenner anreißen und direkt in den Drehzahlbegrenzer hoch treten. Kann man machen, muss man aber nicht.
Und genauso ist es beim PHEV. Auch und vor allem bei Mercedes.

Wenn ich weiß, dass es weiter geht, als der Akku mich bringt, was in der Regel dann eine echte Langstrecke ist, dann wechsel ich am Ortsausgang den Modus von elektrisch auf "E-Save". Letzterer ist ein Hybridbetrieb, der den aktuellen Akkuladezustand als Referenz nimmt, um den er sich herum bewegt. Dann braucht es nur recht wenig Gas wird der Verbrenner wird bei niediger Drehzahl und leichter bis mittlerer Last angeworfen, durchgeölt und wenn ich 1,5km später auf die Autobahn fahre, dann ist der zwar nicht warm, aber auf der Beschleunigungsspur kann man vernünftig beschleunigen. Schonender kann man einen Verbrenner nicht kalt anwerfen. Je nach Jahreszeit bleibt der Verbrenner dann erst mal gut drin, vor allem Im Winter. Nach 2-3 Minuten Autobahn ist dann auch das Kühlwasser so weit die Heizung versorgen zu können, dann drehe ich diese auf. Der Akku wird dann bevorzugt bei Schwachlast leer gefahren, also bei Gefällen, Baustellen und natürlich ggf. am Ziel.

Wie gesagt, kann man machen, muss man nicht. Ist halt eine Frage der Intelligenz. Man kann natürlich auch den Akku leer juckeln, um dann bei 180 Sachen und Kick-Down beim Überholmanöver auf der Autobahn den kalten Verbrenner ins Spiel zu bringen. Bei Vergewaltigungen ist nicht das Opfer Schuld.
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Allgemeines zu Plug-In Hybriden“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag