Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

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Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

Solarmobil Verein
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env20040 hat geschrieben: Versucht mal etwas weiter zu denken, wo der PHEV in 10, 15 Jahren laufen wird...
Dann mit defekter Batterie als Verbrenner mit Zusatzballast.
Die 10 Jahre hat mein PHEV im April voll.
Der Akku ist von ursprünglich 80km noch für 70km gut (Sommer, klar). Und dieser Reichweitenverlust kam im Grunde durch ein (von mir nicht gewolltes und auch ohne Vorwarnung bekommenes) Software-Update, um die Ladezustandsgrenzen noch enger zu fassen (weniger Netto), damit der wirklich steile Abfall weiter nach hinten rausgezögert wird.
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Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

noXan
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Wer spricht von Biosprit?
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 167300km, REX Anteil 10,0% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh, auf 19" Michelin ePrimacy

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

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Besser ein update wie eine ruinierte Batterie, oder? :-)

Bei der Definition von Dir fehlen viele Eckdaten diese Aussage verifizieren zu können.

Weiter: ich fuhr einen PHEV, dessen Batterie täglich 2 x einen Vollzyklus auf dieser Strecke bekommen würde.
Was jährlich rund 480 Vollzyklen wären.
In 10 Jahren ? 4.800 Vollzyklen.
Die Vollzyklenzahl in Bezug auf die Lebensdauer liegt aber nun mal Konstruktiv bei rund 2.000 Zyklen auf 70% Restkapazität. Und, da diskutieren wir dann ob´s 70, oder 80%, oder nur noch 60% sind.

Man kann allerdings auch mit der Batterie nur ein wenig "Rumcruisen".
Ohne Frage.
Mache ich lieber mit einem BEV.
Bis zu 1000 km täglich, ohne Verbrenner an Bord.
600 km sind die Regel und keine Ausnahme.
Mind. 120 km täglich, dann auch mal ohne am AC nachzuladen, wenn man weiss dass der nächste Tag wieder eine Kurzstrecke wird.

Ja, es geht......
Obwohl ich immer wieder angesprochen werde dass "man das nicht kann", "das nicht geht".
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

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env20040 hat geschrieben: Ja, es geht......
Obwohl ich immer wieder angesprochen werde dass "man das nicht kann", "das nicht geht
Die Frage ist immer was kostet das und wie lange dauert es. Und der Erstwagen sollte noch familientauglich sein.
Da wirds ganz dünn, muss dann schon so ein blödsinniges SUV für zu viel Geld mit zu viel Verbrauch (=weniger Reichweite) sein.
Wenn man das nicht will, bleibt eigentlich nix über.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

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schattenparker hat geschrieben: @Jupp78
Wenn dir der ADAC so wichtig und am Herzen liegt...
... dann eröffne doch einen neuen thread : to be ADAC-member or not to be ADAC-member. That`s the question!
Nochmal: Der ADAC war DEINE NUMMER! Der war DIR so wichtig. Ich habe nur auf deine Beiträge geantwortet. Nicht mehr.
noXan hat geschrieben: Ich halte eher nichts davon regulatorisch einfach drüber zu fahren, und alles mit Auspuff zu verbieten. Vergessen wir nicht, dass es der fossile Kraftstoff ist der das Problem ist.
Ist er nicht unbedingt. Fahrzeuge mit Partikelfilter sind am Ende sogar sauberer als E-Fahrzeuge. Und Feinstaub ist das Hauptproblem bei den Schadstoffen in der Stadt. Das alles ist nur Pseudodiskussion um an irgendein Ziel zu kommen.

Und wenn man jeden Tag 600km mit einem E-Vito macht (mal mehr mal weniger), wird der auch alles andere als ewig halten. Und dann ist es ein Totalschaden.

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

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Jupp78 hat geschrieben: Fahrzeuge mit Partikelfilter sind am Ende sogar sauberer als E-Fahrzeuge.
Ach, der Filter beseitigt jetzt auch CO2?
Cool, der Fortschritt ist nicht aufzuhalten! :)
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Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

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CO2 ist in den Sinne ja nicht "schmutzig".

Wie die Luft "hinten sauberer als vorne" sein soll bei einer Technik, die mit verschiedenen Lastzuständen des Motors eh überfordert ist, ist für mich aber auch nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Zumal Feinstaub ja nicht der einzige Dreck ist. Anderes wird ja Dank großzügiger Thermofenster etc. meist eh überhaupt gar nicht eliminiert.

Auch abseits vom VW-Betrug ist das doch alles nur ein einziger Beschiss.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

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Karlsson hat geschrieben: Ach, der Filter beseitigt jetzt auch CO2?
Cool, der Fortschritt ist nicht aufzuhalten! :)
Ob CO2 in der Stadt oder auf dem platten Land frei gesetzt wird, ist komplett irrelevant. Da zählt nur die Menge. Bei Schadstoffen, insbesondere Feinstaub, da ist die Örtlichkeit vor allem relevant.

Feinstaub ist zwar nicht generell der einzige Schadstoff, aber der klar führende, wenn es um die menschliche Gesundheit bzgl. der Schadstoffe geht. Und die Messungen zeigen klar, dass aktuelle Partikelfilter dafür sorgen, dass Faktoren 5, 10, 20 hinten aus dem Auspuff sauberer ist, als das was vorne rein geht. Dabei ist die Umgebung natürlich ein extrem entscheidender Faktor. Bei geringer Feinstaubbelastung sinkt dieser natürlich gerne stark ab. Wo es nichts zu filtern gibt, kann auch kein positiver Aspekt herum kommen.
Und dabei ist auch natürlicher Feinstaub ein Faktor, aber nur weil es Natur ist, ist dieser nicht weniger gesundheitsschädlich.

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

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Jupp78 hat geschrieben:Feinstaub ist zwar nicht generell der einzige Schadstoff, aber der klar führende, wenn es um die menschliche Gesundheit bzgl. der Schadstoffe geht. Und die Messungen zeigen klar, dass aktuelle Partikelfilter dafür sorgen, dass Faktoren 5, 10, 20 hinten aus dem Auspuff sauberer ist, als das was vorne rein geht.
.
Unter den gewählten Bedingungen der Messung natürlich.

Unter Volllast?
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Sind PHEV manchmal die bessere Alternative zu BEV?

Odanez
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in der Stadt, dort wo es relevant ist, wohl weniger als 20% der Zeit. Aber aktuell interessiert das ja keinen mehr in der Politik, da geht es nur um die Pandemie und die Erderwärmung. Die eigentlichen Gesundheitsschäden der Stadtbewohner durch Autoabgase ist irgendwie unter dem Tisch gerutscht.

Auch was zu dem Thema zu betrachten ist, ist was hat es für außenpolitische Auswirkungen. Erdöl ist ein reines Importprodukt, den Strom stellen wir lokal her, egal erst mal wieviel % davon Kohle ist oder sonstwas. Wer sich mal ein paar Dokumentationen über die Geschichte des Erdöls reinzieht, dem sollte klar sein, dass die Welt so schnell wie möglich ihre Abhängigkeit davon so stark wie möglich reduzieren muss. Die Umweltschäden sind dabei nur das geringste Problem m.M.n.. Das eher größte Problem, dass daraus enstanden ist, sind die resultierenden Kriege, die geführt wurden. Und nach den Kriegen folgt dicht die Ausbeutung, die durch die großen Ölfirmen verursacht wird. Für jeden Liter Öl, der zu uns geflossen ist, sind mindestens so viel Blut und Tränen in den Opferländern geflossen. DAS muss einen mal klar sein, für welchen Preis wir wirklich unser Erdöl beziehen.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh
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