Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

yazerone
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Jupp78 hat geschrieben:
Naja, ganz so ist das nicht.
...
Darüber braucht es tatsächlich zusätzlich Power aus dem Akku. Ich kann aber aus Erfahrung sagen, in der Praxis lädt der Verbrenner den Akku sofort wieder nach, wenn man langsamer fährt. Und wir bewegen uns hier in einem Geschwindigkeitsbereich, den man in der Praxis eigentlich nie dauerhaft halten kann.
Beim Voltec ist es leider so, zumindest nach meiner Erfahrung in 1,5 Jahren. Und ich fahre mit dem Wagen bedeutend niedrigere Spitzengeschwindigkeit auf der Langstrecke, von 180-200 bin ich auf 150-160 km/h abgefallen.
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Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

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Den Ausnahmeexoten mag ich nicht beurteilen. Bei den deutschen Brot- und Butter PHEVs, ist das so aber nicht der Fall. Ist ein Energiespeicher leer, dann gibt es nur noch den anderen Antrieb. Ist irgendwie logisch, aber die Leistung bei einem Antrieb ist ja meist gar nicht so verkehrt.

Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

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Mein Bruder fährt einen Mild Hybriden, ich die ZOE (alt:90PS) und mein Neffe einen alten 120PS Mazda6. Um Rohbach im Wilden Norden des Landes, wo die 100km/h auf der Landstraße als Mindestgeschwindigkeit gelten sind wir zum Moldaublick hoch gefahren.
Mein Bruder voran, den Weg kennend, die 100km/h auch auf der Steigung haltend, natürlich mit elektrischer Unterstützung. Nix hat er gemerkt, wie viel Energie gezogen wurde. Meine ZOE mit 67kW (=90PS) am Anschlag, aber meinem Bruder gefolgt. Der 120PS Mazda hingegen, war dann aus dem Rückspiegel verschwunden.
Später: 80 im Zweiten Gang wurde den Leuten zu Laut, im dritten Gang wurde der Wagen langsamer... Ja, die 120PS sind halt nicht in jedem Betriebspunkt vorhanden, da sind die Exotischen Fahrmanöver nicht dabei.

Mein Bruder hat 0 Ahnung von Technik und fährt die Kiste ohne Nachdenken am Limit. Aber dass der Akku leer wäre oder er einen Leistungsverlust gehabt hätte, noch nie der Fall. Sogar ein Mild Hybrid lädt den Akku so schnell wieder auf, dass der Zusatzschub immer vorhanden ist. Sicher, wäre mein Bruder mir auf den Rettenbachferner gefolgt, wäre es vielleicht irgendwann aufgefallen, spätestens mit einen Wohnwagen am Haken, aber das ist eine andere Geschichte, da spielt dann der BEV alle seine Karten aus. Weil die notwendigen 25kWh hätte auch kein PHEV dabei gehabt.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 130.000 km

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Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

Unicorn097
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Bei einem Plug-In Hybrid mit Turbobenziner wie z.B. einem VW Golf 1.4 TSI eHybrid oder Mercedes A250e wäre es auch garnicht schlimm wenn der Akku wirklich komplett leer würde, weil dann der Turbobenziner allein immer noch genug Power hat.

Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

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AbRiNgOi hat geschrieben: Mein Bruder fährt einen Mild Hybriden, ich die ZOE (alt:90PS) und mein Neffe einen alten 120PS Mazda6. Um Rohbach im Wilden Norden des Landes, wo die 100km/h auf der Landstraße als Mindestgeschwindigkeit gelten sind wir zum Moldaublick hoch gefahren.
Mein Bruder voran, den Weg kennend, die 100km/h auch auf der Steigung haltend, natürlich mit elektrischer Unterstützung. Nix hat er gemerkt, wie viel Energie gezogen wurde. Meine ZOE mit 67kW (=90PS) am Anschlag, aber meinem Bruder gefolgt. Der 120PS Mazda hingegen, war dann aus dem Rückspiegel verschwunden.
Später: 80 im Zweiten Gang wurde den Leuten zu Laut, im dritten Gang wurde der Wagen langsamer... Ja, die 120PS sind halt nicht in jedem Betriebspunkt vorhanden, da sind die Exotischen Fahrmanöver nicht dabei.
Keine Ahnung wie es da vor Ort genau aussieht, aber dass man mit 120PS nicht mehr schafft die 100km/h zu halten, kommt mir schon extrem exotisch vor. Dass das natürlich nicht mit 2000 1/min geht, ist auch klar. Aber wie lang ist die Strecke, dass eine höhere Drehzahl wirklich dauerhaft anfängt zu nerven? Und das macht der Akku auf Dauer eines Mild-hybriden mit? ... Klingt sehr exotisch.

Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

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Hallo!
Jupp78 hat geschrieben: Keine Ahnung wie es da vor Ort genau aussieht,
Bin gerade (auch) in dieser Region auf Urlaub,,,
Das ist eine langgezogene, relative gerade Strecke aus dem Ort heraus, nur ein winziges Detail: so ca. 12-14% Steigung! :D
Unser 5,2 t schweres Wohnmobil hatte im 3.Gang (von 6) mit 30 km/h ganz schön zu kämpfen... ;)


Roland
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Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

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Sofern die Suche noch andauert, Renault bietet ein ähnliches Konzept des leistungsverzweigten Hybriden an, einmal als HEV, wie auch im Captur und Megane als PHEV - bei letzterem als Kompaktwagen, wie auch als Kombi.

Die Leistungsdaten sind da: 1.600ccm im Atkinson-Zyklus laufender Saugrohreinspritzer (67kW, 144Nm, Renault H4M/Nissan HR16DE), mit einer Haupt-E-Maschine und 9,8kWh Akku, sodass im System 160PS bei 205Nm herauskommen.
Den HEV Clio kann man mit recht gut wiederholbaren 3,7-3,8l/100km normal fahren, beim Megane wird es ähnlich oder sogar sparsamer sein, da der tupfengleiche Antriebsstrang genutzt wird, der sich nur in der elektrisch bereitsgestellten Energie unterscheidet (0,6kWh zu 9,8kWh).

Beide Antriebe laufen bis max. 180km/h, da hier der Verbrenner an seine Leistungsgrenze kommt. Die Beschleunigung gerade im städtischen Umfeld ist sehr gut, da stets elektrisch angefahren (wie auch rückwärts gefahren) wird, es gibt ein kupplungsfreies 4-Gang Getriebe, das von der Übersetzung erst im 2. Gang beginnt.

Anhängerkupplungen sind meist nicht direkt konfigurierbar, jedoch meistens nachrüstbar.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

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Finde ich relativ dürftig.

Warum nimmt man nicht einfach den 1.332 ccm Turbobenziner aus der Gemeinschaftsentwicklung mit Mercedes, der auch im Mercedes A250e zum Einsatz kommt.

9,8 KWh beim Akku sind auch weniger als die 15,6 KWh bei Mercedes.

Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

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Ja, kann man wenig finden, auf der anderen Seite, wofür bräuchte man mehr Leistung?

Zum Hänger ziehen bei 80-100km/h, zum Reisen bei 170-180km/h? Wo bräuchte man mehr Drehmoment als 200Nm aus dem Stand raus?

Renault sucht nicht die „Superlative“, wie ein Mercedes, sondern ne vernünftige Alltagslösung.

Was den Motor betrifft: (soweit mir bekannt) einem Turbomotor tun Start-Stop-Betriebe nicht sehr gut, da der Turbo selbst nie richtig warm wird oder wenn er es sein sollte, schnell abkühlt - also die thermische Belastung hoch wäre. Zudem haben alle übrigen PHEV ein DSG, mit wiederum gestiegener Komplexität.

Bei einem Saugbenziner lässt sich dies motorseitig umgehen, am besten gepaart mit einem kupplungsfreien Getriebe. Toyota verfolgt das gleiche Prinzip, mit geringerer Leistungsdichte, angepassten Verbrennungsprozess und in Relation hoher elektrischer Leistung, für den leistungsverzweigten Hybridantrieb.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Plug-in-Hybride ab 1.800 ccm, Kombi, Mittelklasse / Kompaktklasse

Unicorn097
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Sagen wir wo, 205 Nm Systemdrehmoment sind ausreichend aber nicht viel mehr. Warum sich mit 205 Nm zufrieden geben wenn man auch einfach 350-450 Nm Systemdrehmoment haben könnte.

Vom Preis her kann man Renault und Mercedes eh schlecht vergleichen, weil Mercedes ja auch durch die Marke, Ausstattung, Materialien, etc. teurer ist.

Und vom Verbrauch her würde ich sagen:

Lieber 2,8 l/100km Benzin + 12 KWh/100km Strom und Spass beim Fahren haben als nur 2,2 l/100km + 11,5 KWh/100km Strom und keinen Spass haben.
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