Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

USER_AVATAR
  • hybrid
  • Beiträge: 431
  • Registriert: Do 19. Mär 2020, 09:05
  • Wohnort: bei Stuttgart
  • Hat sich bedankt: 189 Mal
  • Danke erhalten: 190 Mal
read
Die Rekuperationsenergie ist bei den 5,776l schon mit drin, aber halt nach WLTP-Zyklus. Dieser ist ja "energiesparend", wenn du flotter fährst hast du vielleicht auch mehr zu rekuperieren ;)

Normal würde ich von einem nicht-geladenen PHEV abraten, aber bei effektiv gleichem Preis kann man das schon wagen. Die Ersparnis gegenüber einem reinen Benziner wird vermutlich nicht groß sein, aber mehr brauchen dürfte er nicht. Und wer weiß, vielleicht ergeben sich künftig doch mehr Lademöglichkeiten unterwegs.

Grüße,

Fabian
Anzeige

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

USER_AVATAR
read
Wobei für mich das unter den Tisch fallen des elektrischen Verbrauchs die Beschönigung darstellt. Denn im Normalfall sollte ja ein Mischbetrieb wiederspiegeln.
Und die Rechnung mit dem reinen Kraftstoffverbrauch im Hybridbetrieb passt schon ganz gut. Einerseits ist er natürlich recht NEFZ-typisch niedrig, andererseits mit 25km Fahrt ist es eine untypische "Kurzstrecke". Und solche geringen Strecken quittieren Verbrenner ja gerne mit höherem Verbrauch. Hat man diese nicht, dann relativiert sich das wieder.
Aber das ist an sich eigentlich alles OT ;).

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

USER_AVATAR
  • Roland M.
  • Beiträge: 378
  • Registriert: Mi 12. Feb 2020, 13:03
  • Wohnort: Graz, Österreich
  • Hat sich bedankt: 123 Mal
  • Danke erhalten: 115 Mal
read
Hallo!
Jupp78 hat geschrieben: Wobei für mich das unter den Tisch fallen des elektrischen Verbrauchs die Beschönigung darstellt.
Sehe ich genauso!
Wenn der Verbrenner meinetwegen 6 l/100km benötigt, man aber die Hälfte dieser 100 km rein elektrisch fahren kann, liest es sich fürs Marketing besser, wenn da plötzlich 3 l/100km stehen kann.
Ehrlicher wäre "3 l und 10 kWh pro 100 km".
Oder gleich "6 l oder 20 kWh pro 100 km".


Roland
Volvo XC40 T5 Recharge PHEV (seit 07.2020)

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

USER_AVATAR
read
Richtig.
Wobei alle diese Zahlen ja sogar existieren. Stehen alle in der Übereinstimmungserklärung drin.
Allerdings muss man ehrlich sagen, dass es nicht ganz einfach ist, diese Zahlen dem gemeinen Pöbel zu vermitteln. Da verstehen die meisten ja schon nicht, dass es den einen realen Verbrauch gar nicht geben kann.

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

eScenCe
  • Beiträge: 20
  • Registriert: Mi 8. Jul 2020, 13:35
read
hybrid hat geschrieben:

Normal würde ich von einem nicht-geladenen PHEV abraten, aber bei effektiv gleichem Preis kann man das schon wagen. Die Ersparnis gegenüber einem reinen Benziner wird vermutlich nicht groß sein, aber mehr brauchen dürfte er nicht. Und wer weiß, vielleicht ergeben sich künftig doch mehr Lademöglichkeiten unterwegs.

Grüße,

Fabian
Ich werd's jetzt wagen. Da die Hütte 5000€ billiger ist als der vergleichbare Benziner.
Jede Ladesäule nehme ich mit, ansonsten rekuperiere ich bis zum endgültigen Umzug 01.01.2022 halt knappe 11 Monate (da ist Lieferung) vor mich hin.
Sehe allerdings keine Vor-/Nachteile bis auf den Verbrauch, der jetzt noch für einen reinen Benziner spricht ; und da der ja scheinbar vernachlässigbar ist, ist die Entscheidung relativ einfach.

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

USER_AVATAR
  • hybrid
  • Beiträge: 431
  • Registriert: Do 19. Mär 2020, 09:05
  • Wohnort: bei Stuttgart
  • Hat sich bedankt: 189 Mal
  • Danke erhalten: 190 Mal
read
Es würde mich arg wundern, wenn der Verbrauch tatsächlich über dem eines vergleichbaren Benziners läge. Selbst mit leerer Batterie bleibt ja noch die Funktion als Vollhybrid. Die leere Batterie ist zwar ein gewisser Ballast, ermöglicht dafür auch eine stärkere Rekuperation und viel Kazazität (beim normalen Vollhybrid ist diese bei Bergabfahrt schnell voll).
Die durch die Medien geisternden Horrorverbräuche von Plugin-Firmenwägen dürften auch daran liegen, dass bisherige Diesel durch Plugin-Benziner ersetzt wurden.


Ich würde dir auf jeden Fall den CCS-Anschluss "Gleichstrom-Ladesystem (DC-Laden) 24 kW" empfehlen, da bekommst du den Wagen am Supermarkt in unter 30 Minuten voll. An normalen Ladesäulen würde der 2-phasige Lader "Wechselstrom-Ladesystem (AC-Laden) 7,4 kW" gegenüber dem Serienlader die Ladedauer halbieren (auf 1:45h).


Grüße,

Fabian

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

OlafSt
  • Beiträge: 332
  • Registriert: Mo 11. Dez 2017, 22:49
  • Hat sich bedankt: 21 Mal
  • Danke erhalten: 64 Mal
read
Ich fahre einen PHEV, seit nunmehr fast 3 Jahren. Bin Laternenparker, habe also keine Möglichkeit zu Hause zu laden. Und ich habe auch auf der Arbeitsstelle keine Möglichkeit gehabt, zu laden. Erst drei Monate vor Corona fand ich eine Ladesäule in der Nähe, dann ging es ins HO, dann zum stempeln.

Mein Fahrprofil ist 95% Stadtverkehr (Metropolregion HH) und der Rest AB.

Ich nutze konsequent jede Ladesäule, die ich kriegen kann. Gerade beim Einkaufen bekommt man so den Akku recht einfach voll, der Wochenendeinkauf dauert eh eine Stunde, das macht dann 3,6kWh im Akku, entsprechend guten 28km Reichweite. Noch einmal wo einkehren und einen guten Latte Macchiato genießen - Akku voll. So komme ich nahezu vollständig ohne den Benziner aus - der läuft nur für den Spaß, wenn man schnell vorwärtskommen will/muss, wenn der Akku mal wirklich leer ist oder wenn es zu kalt ist.

Ich habe einen 40l-Tank, der ist nun im letzten Viertel, also gute 30l sind weg. Mein Gesamtkilometerzähler steht auf 1282km, was also etwa 2,3l/100km im Stadtverkehr entspricht. Es kommen sicher noch 300-400km drauf, bis der Benzintank leer ist.

Das ist nicht theoretisiert, nicht irgendwie zusammengerechnet, das ist Praxis - diese Werte habe ich, seit ich den PHEV habe und es gab nur eine Ausnahme davon (Fahrt nach Köln).

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

voko
  • Beiträge: 219
  • Registriert: Di 10. Okt 2017, 00:37
  • Hat sich bedankt: 63 Mal
  • Danke erhalten: 88 Mal
read
Würdest Du mir noch sagen, welchen PHEV Du fährst?

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

OlafSt
  • Beiträge: 332
  • Registriert: Mo 11. Dez 2017, 22:49
  • Hat sich bedankt: 21 Mal
  • Danke erhalten: 64 Mal
read
Na klar ;) Ich fahre einen Kia Niro PHEV, höchstmögliche Ausstattung (gab leider nix anderes schnell verfügbar).

Re: Plug-In in der Stadt ohne Lademöglichkeit

USER_AVATAR
  • hybrid
  • Beiträge: 431
  • Registriert: Do 19. Mär 2020, 09:05
  • Wohnort: bei Stuttgart
  • Hat sich bedankt: 189 Mal
  • Danke erhalten: 190 Mal
read
Ich hab einen Test von Motor1 gefunden, in dem auch Verbrauchsangaben mit leerem Akku drin sind:
Verbrauch mit leerem Akku
Und wie verhält sich unser Plug-in-Hybrid mit leerer Batterie? Im Zentrum von Rom lag der Verbrauch im Durchschnitt bei 5,8 Liter/100 km. Auf der (italienischen) Autobahn schnitt der Wagen mit nur 5,6 Liter/100 km sogar noch besser ab.

Im gemischten Verkehr innerorts und außerorts sank der Durchschnitt auf 5,4 Liter/100 km. Extrem sparsam gefahren, erreichte der A 250 e einen Verbrauch von 3,3 Liter/100 km, der maximal erzielte Verbrauch lag bei 27,0 Liter/100 km.
Grüße,

Fabian
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Allgemeines zu Plug-In Hybriden“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag