die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

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Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

Rita
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voko hat geschrieben:
Rita hat geschrieben: wenn einer mit grade mal 3kw lädt und dann eine 20 kw oder 50 kw säule blockiert....oftmals weit über eine Stunde.... obwohl nur 1 Stunde vom Betreiber erlaubt.....
einfache Lösung.... Typ 2 Ladung stoppen..... 20 Minuten Chademo laden.... dann typ2 wieder einschalten....

Rita
Und was macht der, der über Typ 2 schnell laden will?
der machts genauso...
nur muß er zusätzlich den Stecker vom Schnarchlader aus der Säule ziehen ... und nach seiner Schnelladung wieder reinstecken...

Rita
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Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

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Walther hat geschrieben:
Ach ja gehört nicht direkt hier hin aber ich durfte vor kurzem mal der Entsorgung einer Windkraftanlagen erleben, (hatte gebrannt) ein riesiges Problem, was da alles an Problemstoffen auftaucht, es war für mich Erschreckend.

schönes Arbeiten
Gruß
Walther
ich kann deinen post gut nachvollziehen. Aber den zitierte Satz oben kann ich nicht unkommentiert lassen.
Ja, ich verstehe, dass diese vielen problematischen Stoffe Unbehagen auslösen. Bedenke aber bitte, dass diese Stoffe nicht in die Umwelt gelangt sind. Die schlecht recykelbaren Flügel haben 20 Jahre lang wiele Tonnen CO2, und vor allem Gifte wie Arsen, Blei, Dioxin, Schwefel und andere Luftschadstoffe verhindert. Setzt man diese Vorteile ins Verhältnis, ist der Müll, der von der WKA übrig bleibt ein Mückenschiss, den man glücklicher Weise so entsorgen oder deponieren kann, dass keine weitere Gefahr von ihm aus geht.

Ich möchte Dir (und auch den Anderen) aus meiner beruflichen Erfahrung versichern, dass es unvorstellbar ist, welche Mengen giftiger Abfall aus der Rauchgasreinigung von Kohle- und sogar Biokraftwerken entsorgt werden müssen. Biokraftwerke, die durch das EEG geförderten Strom erzeugen, hinterlassen giftige Abfälle, die als Gefahrgut gekennzeichnet werden müssen. Die Verlader tragen Atemschutzmasken. In Pforzheim musste sogar eine geschlossene Ladehalle gebaut werden. Dass der LKW-Fahrer anschließend in sein eingestaubtes Auto einsteigen muss stört dabei die Überwachungsbehörden nicht. Diese giftigen Abfälle werden in unserem Einzugsbereich in den Salzstollen bei Heilbronn zusammen mit radiaoaktiven und noch giftigeren Abfällen endgelagert. Schon mal eine Analyse dieser Abfälle gesehen? Ich schon! Alleine im betriebseigenen Heizkraftwerk einer Papierfabrik in Karlsruhe werden täglich 6 LKW-Ladungen, also 150 Tonnen Filterstäube abgefahren, die auf offenen Deponien im Sarrland oder unter Tage in alten Bergwerkstollen eingelagert werden. Einlagern heißt in diesen Fällen, dass sie mit anderen teilweise giftigen Stoffen Wasser und Zement zu einer Masse vermischt werden, die den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Diese giftige Masse wird dann wie gesagt einfach in die Landschaft gekippt, oder es werden Bergwerksstollen verfüllt. Welche Folgen diese Stoffe für die nachfolgenden Generationen hat, und ob die den Dreck irgenwann im Grundwasser haben weiß niemand.

In Anbetracht dieser Umweltverseuchung, solltest Du ein abgebautes Windrad als Geschenk Gottes sehen, wenn Du an ihn glaubst.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze :old:

Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

Naheris
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BED hat geschrieben: Der Rollstuhlfahrer MUSS den Aufzug nutzen. Der Fußgänger KANN den Aufzug nutzen.
Kapiert? ;)
Ja, kapiert. Du willst, dass jedes PHEV mit Benzin fährt damit Deine Ladesäule frei bleibt, solltest Du sie mal brauchen. :mrgreen:

Es gibt eine Reihe von PHEV, die landen an 11 kW Säulen schneller als viele BEV mit Einphasenlader. PHEV von den Säulen zu verscheuchen macht sie weniger sinnvoll, denn sie müssen ja häufiger laden.

Ich musste meinen Passat GTE sehr häufig laden um auf meinen Verbrauch von knapp unter 4 l/100 km zu kommen. Ohne das Laden auswärts hätte ich den Passat GTE eben dann nicht mit 4 l/100 km sondern mit 6 l/100 km bewegt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich einem BEV die Reichweite weggenommen habe ist dabei sehr gering. Die wenigen BEV, die nur Typ-2 laden können sterben nämlich immer mehr aus. Meist waren an den Säulen die ganze Zeit der zweite Stecker frei.

Die meisten BEV-Fahrer wollen nur einfach laden, weil es ihnen gerade genehm ist und sie die Parkzeit halt auch zum Laden nutzen können. PHEV-Fahrer müssen laden, sonst fahren sie mit Benzin. Zu fordern, sie sollten nicht laden heißt, ihr wollt, dass sie die Umwelt verschmutzen. Und das nur, damit die Säule frei ist, weil ja sonst ein imaginärer total leer gefahrener BEV dort nicht notlanden kann und keine andere Steckdose in Reichweite ist. Und natürlich zwei PHEVs gerade beide Dosen belegen.

Eine Situation, die ich in über 100 tkm niemals hatte. Und ich fahre Weitstrecke.

Waren Säulen durch PHEV belegt - was selten genug vorkam - dann wollte ich einfach gerne nur (und meist kostenlos) hier laden. Ich musste nicht. Ich wollte.

Wer zuerst kommt, lädt zuerst. Gerne auch PHEV. So einfach ist es.
Heute: Taycan / Gestern: ID.4, e-Tron 55, Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, e-Golf 300, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
Antike: V60 PHEV, V60, XC60, LS, IS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf II.
Fan von: Volvo, Lexus.

Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

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ef_ hat geschrieben: Auch wenn der Erstbesitzer, der Dienstwagen-Fahrer den PHEV nicht auflädt, führt diese Förderung doch dazu, dass solche Fahrzeuge demnächst zahlreicher auf dem Gebrauchtmarkt auftauchen...
Ja, das finde ich auch gut... aber bitte nicht solche Compliance-Krücken mit kaum Reichweite, die nur zum Senken der Flottenverbräuche auf dem Papier und Abgreifen der Steuervorteile gebaut wurden.
Vernünftig große Akkus und nicht mehr Verbrenner als nötig.
Mein Erstwagen hat 1l Hubraum, 3 Zylinder und 125PS. Das hätte früher schon als üppig motorisiert gegolten. Da empfinde ich es jetzt als Schwachsinn, noch stärkere Verbrenner als Absicherung für den Fall des leeren Akkus mitzuschleppen, obwohl man doch angeblich 95% elektrisch fahren will.
Für einen PHEV der Kompaktklasse wäre mein 125PS Verbrenner schon viel zu groß, da der Verbrenner hier keine Spitzenleistung bereitstellen muss,da der E-Motor das übernehmen kann.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

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Odanez hat geschrieben: Leute ihr seid alle vom Thema abgekommen, wir wollen nicht noch eine PHEV vs BEV an den Ladesäulen Grundsatzdiskussion, es geht hier um das sinnvolle Nutzen PHEV Dienstwagen.
Sorry das ist ein Typischer PHEV bashing Thread. sagt doch schon der Titel. --> "Hybrid-Dienstwagen-Seuche"
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

Odanez
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kub0815 hat geschrieben:
Odanez hat geschrieben: Leute ihr seid alle vom Thema abgekommen, wir wollen nicht noch eine PHEV vs BEV an den Ladesäulen Grundsatzdiskussion, es geht hier um das sinnvolle Nutzen PHEV Dienstwagen.
Sorry das ist ein Typischer PHEV bashing Thread. sagt doch schon der Titel. --> "Hybrid-Dienstwagen-Seuche"
Das Thema eines Threads wird doch nicht durch die willkürliche Interpretation dessen Titels ausgemacht sondern auch nach dem ersten Post. Und da ging es um das Problem bei den Dienstwagen. Darüber kann man doch sprechen. Keiner sollte sich das Recht nehmen einen Thread für seine Zwecke zu kapern, nur weil er meint, er könne den Titel so interpretieren wie er will.

Typische PHEV Bashing Threads haben/hatten wir genug, brauchen wir nicht nochmal. Besser wäre wenn wir uns alle wieder vertragen könnten, PHEVler und BEVler
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

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Na klar, wenn man Missstände anspricht, muss das bestimmt Bashing sein.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

Walther
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„Odanez“
Welches Problem gibt es den mit dem PHEV Dienstwagen?
Enyaq iV80(verkauft), Outlander PHEV seit 2021,
Toyota Prado seit 01.1990 (den fahre ich bis ins Grab)

Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

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Odanez hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
Odanez hat geschrieben: Leute ihr seid alle vom Thema abgekommen, wir wollen nicht noch eine PHEV vs BEV an den Ladesäulen Grundsatzdiskussion, es geht hier um das sinnvolle Nutzen PHEV Dienstwagen.
Sorry das ist ein Typischer PHEV bashing Thread. sagt doch schon der Titel. --> "Hybrid-Dienstwagen-Seuche"
Das Thema eines Threads wird doch nicht durch die willkürliche Interpretation dessen Titels ausgemacht sondern auch nach dem ersten Post. Und da ging es um das Problem bei den Dienstwagen. Darüber kann man doch sprechen. Keiner sollte sich das Recht nehmen einen Thread für seine Zwecke zu kapern, nur weil er meint, er könne den Titel so interpretieren wie er will.

Typische PHEV Bashing Threads haben/hatten wir genug, brauchen wir nicht nochmal. Besser wäre wenn wir uns alle wieder vertragen könnten, PHEVler und BEVler
wenn aber schon erster Post und Titel zweifelhaft ist. Bei dem einen Bashing Thread von Karlson war es auch nicht besser. Wenn man will das vernünfitg diskutiert wird sollte man solche Polemiken einfach lassen.
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Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: die Hybrid-Dienstwagen-Seuche

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Karlsson hat geschrieben: Na klar, wenn man Missstände anspricht, muss das bestimmt Bashing sein.
Muss das mit Polemik geschehen?
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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