Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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es ging aber darum, ob ein erhöhter Stromverbrauch die CO2-Bilanz des Strommixes verschlechtern kann - Mehr Ausstoß der fossilen Kraftwerke geht wenn ich das richtig verstanden habe nur, wenn auch gleichzeitig andere Industrie weniger CO2 ausstößt. Also kann man schon auf den gesamten CO2-Ausstoß eines Landes sagen, dass ein erhöhter Stromverbrauch die CO2-Emissionen nicht erhöht, was in etwa eine Erklärung zu Alex's Aussage wäre, warum ein Mehrverbrauch an Strom kein zusätzliches CO2 freigibt.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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So die Theorie. In der Praxis funktioniert das aber nur, wenn Zertifikate knapp sind. Waren sie in der Vergangenheit aber meist nicht.
Das hat etliche Ursachen gehabt. Vom Wirtschaftseinbruch dahingehend, dass andere CO2-Minderungsprogramme (z.B. das EEG) wesentlich ambitionierter waren, als die Ziele des Emissionshandels. So ist in der Theorie zwar eine Obergrenze durch den Emissionshandel gegeben, aber ohne diesen wäre der CO2-Ausstoß wohl mehr oder weniger der gleiche.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Odanez hat geschrieben: es ging aber darum, ob ein erhöhter Stromverbrauch die CO2-Bilanz des Strommixes verschlechtern kann - Mehr Ausstoß der fossilen Kraftwerke geht wenn ich das richtig verstanden habe nur, wenn auch gleichzeitig andere Industrie weniger CO2 ausstößt. Also kann man schon auf den gesamten CO2-Ausstoß eines Landes sagen, dass ein erhöhter Stromverbrauch die CO2-Emissionen nicht erhöht, was in etwa eine Erklärung zu Alex's Aussage wäre, warum ein Mehrverbrauch an Strom kein zusätzliches CO2 freigibt.
Genau: die CO2 Bilanz des Strommixes kann verschlechtert werden.

Gruß SRAM

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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@Jupp78 Wobei man sagen muss, dass Studien das eine sind, der eigene Anwendungsfall aber was anderes bedeuten können. Wie hieß es bei uns in Chemie immer so schön: Ein Modell sollte funktionieren aber die Realität trifft es nie ganz - so oder ähnlich ist es auch mit Studien. Das hört sich jetzt so an wie "traue keiner Studie, die du nicht selbst ... " na wir wissen schon, aber darauf will ich garnicht hinaus.

Prof. Hans Werner Unsinn schmeißt einpaar Zahlen zusammen und nennt dies am Ende "Studie" aber im Grunde sollte man ihm für sein Pamphlet die Lehrberechtigung entziehen. Das ist weder sachlich noch fachlich korrekt gemacht. Darum ist die Kritik immer notwendig und ein wichtiges Kriterium um sich ein Bild zu schaffen - da stimm ich absolut zu.

Und mir dem Wissen im Hinterkopf, muss man sagen: auch ein PHEV kann sehr wohl sinnvoll eingesetzt werden und wenn's richtig gut genutzt wird, könnte es sogar mit einem Model S gleichziehen, wenn auch nicht mit einem Ioniq EV (beziehe mich auf die CO2-Tabelle, die hier ein Nutzer sehr ausführlich errechnete).
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ein Modell sollte funktionieren aber die Realität trifft es nie ganz - so oder ähnlich ist es auch mit Studien.
Richtig. Es gibt die eine Realität eben nicht. Beim einen Fahrzeug sieht es so aus und beim anderen Fahrzeug anders. So trifft die eine Studie auf das eine Fahrzeug zu und die andere auf das andere Fahrzeug. Dabei trifft eine gute Studie ungefähr den Durchschnitt, nur treffen viele Studien zu gerne die Ränder, weil das der der sie bezahlt, nunmal so wünscht.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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SRAM hat geschrieben: @Alex: Deinen agresso Ton wäre eines Blatthallers würdig.....

Gruß SRAM
Wenn Du Dich auch immer so dumm stellst. Es ist bei Dir wie beim Prof. Un-Sinn: Ihr seid nicht dumm, aber habt eine gefährliche Agenda.

Z.B. Deine Heuchelei mit dem "grünen H2", während Du gleichzeitig mit harten Bandagen gegen Regenerativen Strom kämpfst.
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Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben: So die Theorie. In der Praxis funktioniert das aber nur, wenn Zertifikate knapp sind. Waren sie in der Vergangenheit aber meist nicht.
Die Vergangenheit ist vorbei. Es ist unredlich, mit Szenarien von vorgestern zu argumentieren.
Das hat etliche Ursachen gehabt. Vom Wirtschaftseinbruch dahingehend, dass andere CO2-Minderungsprogramme (z.B. das EEG) wesentlich ambitionierter waren, als die Ziele des Emissionshandels. So ist in der Theorie zwar eine Obergrenze durch den Emissionshandel gegeben, aber ohne diesen wäre der CO2-Ausstoß wohl mehr oder weniger der gleiche.

Das ist Deine Theorie. Die ist halt inzwischen überholt.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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SRAM hat geschrieben:
Odanez hat geschrieben: es ging aber darum, ob ein erhöhter Stromverbrauch die CO2-Bilanz des Strommixes verschlechtern kann - Mehr Ausstoß der fossilen Kraftwerke geht wenn ich das richtig verstanden habe nur, wenn auch gleichzeitig andere Industrie weniger CO2 ausstößt. Also kann man schon auf den gesamten CO2-Ausstoß eines Landes sagen, dass ein erhöhter Stromverbrauch die CO2-Emissionen nicht erhöht, was in etwa eine Erklärung zu Alex's Aussage wäre, warum ein Mehrverbrauch an Strom kein zusätzliches CO2 freigibt.
Genau: die CO2 Bilanz des Strommixes kann verschlechtert werden.

Gruß SRAM
KÖNNTE, wenn der Stromverbrauch extrem sinken würde. Tut er aber nicht.
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Re: Wieviel Strom braucht Sprit wirklich?

Odanez
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:lol: wenn die 28-40% im Schnitt stimmen würden, dann würde ein Diesel der Kompaktklasse dort wo ein Stromer sagen wir 15kWh/100km verbraucht 3,15l Verbrauchen, bzw bei 20kWh dann 4,2l. Und wir wissen doch alle, dass das nicht eintrifft. Also hier mal wieder ein Fall von Praxis vs. Theorie. Du vergisst, dass das Bremsen die Energie beim Diesel vernichtet und beim Stromer zu 2/3 wieder gewinnt. Also auch wenn der Motor an sich diese Wirkungsgrade erreicht bringt es nicht viel wenn das Gesamtsystem die Energie nicht optimal umsetzen kann. Der Stromer kann das Systembedingt viel besser.
Soviel zu ahnungsloses Geschwurbel :lol:
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Re: Wieviel Strom braucht Sprit wirklich?

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Duke711 hat geschrieben: Ich sehe bei gerade mal 10% Last schon 25% und das entspricht beim Diesel 10 PS und beim Otto 9,1 PS. Selbst 50% Last wären beim Diesel nur 50 PS (max 170 PS) und beim Otto 45 PS (max. 197 PS). In der Realität liegt der Wirkungsgrad zwischen 28 - 40 %. Alles andere ist nur ahnungsloses Geschwurbel.
.
Na, bei 130 km/h (Richtgeschwindigkeit auf AB) brauchst Du kaum über 35 PS Leistung, da bist Du bei üblichen PKW-Motoren und Getriebeabstimmungen sicher nicht im optimalen Bereich des Muscheldiagramms. Wer (sehr) oft (sehr) viel schneller fährt / fahren muss liegt da sicher im effizienteren Bereich des Verbrennungsmotors, und das BEV wird umgekehrt mit zunehmender Geschwindigkeit znehmend weniger effizient, keine Frage.

Der grundlegende Vorteil des E-Autos, bezüglich der Fahrenergie im Prinzip CO2-neutral fahren zu können (wenn der Strom zu 100% aus "EE" bezogen wird) gegenüber dem Verbrenner, dies eben nicht zu können (solange nicht 100% SynFuel verwendet wird, der wiederum zu 100% mit "EE" erzeugt wird - also faktisch wohl nie; außerdem ist es sinnfrei, wenig SynFuel mit viel EE zu erzeugen, wenn man den Strom auch gleich in einen Akku laden kann), dieser grundlegende Vorteil bleibt.

Je nach lokalem Strommix und je nach Fahrprofil kann ein guter Diesel, zumal, wenn er hybridisiert ist, also wenigstens einen Teil seiner Bremsenergie zurückgewinnen und in Vortrieb umsetzen kann, mit Blick auf die CO2-Emissionen im Vorteil sein.

Für "übliche" oder "durchschnittliche" Fahrprofile trifft das aber ganz sicher nicht zu. Im Allgemeinen werden - je nach dem - BEV oder PHEV günstiger sein.
Gruß
Werner
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