Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Jupp78
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Mach Dir doch mal den Spaß und zieh einen Radius um München, Frankfurt, Hamburg etc und schau, wo man noch für einen rein elektrischen Alltag noch wohnen darf. Mit vielen Fahrzeugen muss es schon wirklich der engere Speckgürtel sein.
Das PHEV ist nicht für alle was. Es steht und fällt mit dem Nutzer (kann man auch Fahrer zu sagen). Was findest du eigentlich, dass es die Eierlegendlewollmichsau ist? Nicht nur meckern, sondern mal klar benennen, was für ALLE optimal ist. Ich weiß jetzt schon, das wirst du nicht tun (können). Denn du kritisiert nur, du sagst aber nie was gut und richtig ist.
Wenn überhaupt, dann nur versteckt. Normalverbraucher werden irregeleitet.
Wo ubnd wie soll es denn platziert werden? Mach mal gute Vorschäge?
Das ist keine Irreleitung, sondern selbst wenn es zu schwierig für die Hirne von Alex1 und Karlsson wird, dann kommt der Normalverbraucher sicher dreimal nicht mehr mit. Aber ehrlich gesagt, ich kapiere die Angaben, aber was die Erkenntnistiefe daraus war eher mäßig.
Mit erm Zusatz wird es nicht besser, da das nur eine Verteilung beschreibt, die aber bei jedem anders ist. Diese Angaben sind so unbrauchbar.
Doch, zwischen den Extremen ist es ein Beispiel. Ich kann damit was anfangen, du nicht. Ich mache daraus was, genauso wie aus den Angaben zu den reinen Betrieben. Das ergibt ein Gesamtbild ... für mich. Aber den gemeinen Konsumenten überfordert das nicht nur knapp, sondern massiv. Und das ist bei euch offensichtlich ja auch schon so.
Nein. Siehe zb Schwedenstudie 2.
Hausaufgabe an dich, reche es durch, gerne auch mit der Schwedenstudie Teil 2.
Ich warte auf deine Rechnung. Meine Eingangszahlen stehen ja weiter oben. Zum EQE darfst du Annahmen treffen ;).
Ich finde Deine Vorstellung falsch.
Echt jetzt? Du vertrittst weiter die Erwartungshaltung, dass ein PHEV von Hamburg nach München voll elektrisch fahren kann bzw. sollte?
Wenn ja, wofür braucht es nach deiner Vorstellung noch einen Verbrenner?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben: Und wenn die Oligosynaptiker stöhnen, das seien zu viele Werte: Früher hatte man auch 3 Angaben:
- 80 km/h,
- 120 km/h,
- Normierter Stadtzyklus.
Es ist alles angegeben (übrigens waren das auch nur die Angaben damals zu den Testphasen, Stadt, Überland, Autobahn und kombiniert genannt). Heute gliedert es es sich in die Testphasen Low, Middel, High und Extra High, dazu noch kombiniert.
Es ist bezeichnend, dass von euch Forderungen kommen, die längst Realität sind. Aber ihr nicht wisst, dass es sie gibt. Nach deiner Meinung hat der Flynn-Effekt zumindest bei dir bereits zugeschlagen oder wie soll ich das sonst deuten?
Ach, die Werte für reinen Fossil-Betrieb und für reinen eBetrieb sind alle angegeben? Kannst Du sie hier mal posten?
Die Kritik richtet sich m.W. vor allem an die fehlgeleiteten Anreize, also, dass es für 1/6 der eReichweite die Hälfte der Subventionen gibt. Und dass mit diesen das Pimpen des Flottenverbrauchs erheblich erleichtert wird.
Naja, ich denke sicher darüber nach, ob in ein paar Jahren der reine Stromer zu meinem im Vergleich ein Thema wird. Das ist der EQE. Aber ob der auf 250.000km tatsächlich weniger CO2 produziert, das bleibt fraglich.
Oh bitte nicht schon wieder die alten Lügen!
Hier geht es um den CO2-Rucksack von fast 90kWh Akku zusätzlich gegenüber dem was der Diesel auf der Langstrecke mehr produziert. Da werde ich mit sehr spitzem Bleistift rechnen müssen, um dem EQE einen CO2-Vorteil geben zu können.
Diese Rechnungen haben genug Andere schon durchgeführt. Und das Ergebnis ist klar: Im Schnitt nach 15.000 km ist der Rucksack aufgezehrt. Bei einem vergleichbaren Modell.
Von daher ist die Subvention durchaus i.O. im Vergleich (meine Meinung).
Welche? Die übermäßig Hohe für die Hybriden, die nur den Flottenverbrauch künstlich senken sollen?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben: Das ist die Theorie. Reine Theorie. Und für umweltbewusste (oder einfach ängstliche) Privatfahrer kommt das auch hin.
Was hat das mit Angst zu tun?
Sehr viel. Angst vor einem Systemwechsel. Reichweitenangst. Angst, komplett auf BEV umzusteigen.
Und nein, das ist Praxis, überwiegende Praxis. Niemand (bis auf wenige Idioten), kauft sich jemand privat ein PHEV, um es niemals zu laden.
Exakt das schrub ich doch? Bitte erst lesen, dann verstehen, dann denken, dann posten. Die nach 2 Jahren noch jungfräulichen Ladekabel findet man vor allem bei den Dienstautos. Und die werden halt aus reiner Subventionsabgreife angeschafft.
Dass es im gewerblichen Bereich deutlich mehr schwarze Schafe gibt, ist sicher unbestritten, aber die fahren auch nicht lange das Fahrzeug. Anschließend wird es in private Hand abgegeben und dann gilt das davor.
Genau das schrub ich ja. Nicht gelesen?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben: Echt jetzt? Du vertrittst weiter die Erwartungshaltung, dass ein PHEV von Hamburg nach München voll elektrisch fahren kann bzw. sollte?
Wenn ja, wofür braucht es nach deiner Vorstellung noch einen Verbrenner?
Ich vertrete diese Haltung nicht, aber ich bin auch der Meinung, dass wir schon lange keine Verpester mehr brauchen.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Alex1 hat geschrieben: Ich hoffe, Du meinst den deutschen ICE und nicht die englische Bedeutung (Internal Combustion Engine aka Verpester)...
Natürlich. Ich bin totaler Bahn Fan :-)
08/2019 Outlander PHEV PLUS: (ca >95% der km und 99,5% der Fahrten elektrisch, überwiegend PV geladen - für Kurzstrecken, Berg- und Anhängerfahrten)
0?/2021 VW ID.3 Pro Business: als Firmenwagen bestellt - für Kurz und Mittelstrecken

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

yazerone
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Wenn so eine (Be-)Steuerung pauschal und politisch-plakativ motiviert an der falschen Stelle ansetzt, sind Fehlentwicklungen nach meiner Meinung kein Wunder. Eine Verbrauchsabgabe beim Hersteller, der (bis auf den Produktionsprozess) nichts verbraucht, führt in der Praxis offensichtlich nicht zum richtigen Ergebnis. Da bin ich wieder beim Verursacherprinzip - der mit 200.000 km p.a. bewegte Spardiesel verursacht nun einmal höhere Emissionen (nicht nur CO2) als ein Benziner-V12-Cabrio, das im Jahr nur 5.000 km bewegt wird. Steuern und Abgaben sollten denjenigen treffen, der den zu Grunde liegenden Tatbestand verwirklicht. Damit wird automatisch die individuell spritsparende oder -fressende Fahrweise berücksichtigt.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

funnymonny
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Karlsson hat geschrieben: Dass Deine These widerlegt wurde, ist ja kein Grund, pampig zu werden.
Sachlich gesehen kann der Fahrer sich zwar bemühen, das Fahrzeug setzt aber technische Grenzen.
Da wurde nichts wiederlegt ausser das deine falschen aussagen. Die Technischen Grenzen sind im Messzyklus berücksichtigt.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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funnymonny hat geschrieben: Da wurde nichts wiederlegt ausser das deine falschen aussagen.
Zeige mir bitte eine.
funnymonny hat geschrieben: Die Technischen Grenzen sind im Messzyklus berücksichtigt.
Was nichts daran ändert, dass da kein Wert rauskommt, mit dem man irgendwas anfangen könnte.
Jupp78 hat geschrieben: Echt jetzt? Du vertrittst weiter die Erwartungshaltung, dass ein PHEV von Hamburg nach München voll elektrisch fahren kann bzw. sollte?
Nun unterstelle mir nicht solche Aussagen, die ich nicht getätigt habe.
Das war lediglich ein Beispiel auf die These, dass das PHEV so umweltfreundlich wäre wie sein Nutzer. Dazu habe ich bemerkt, dass auch der umweltfreundlichste Nutzer nicht die technischen Grenzen aufheben kann und es eben auch dem umweltfreundlichsten Nutzer schwer fallen wird, so eine Strecke rein elektrisch zu fahren.

Im übrigen gibt es aber PHEV, mit denen sich das mit etwas Geduld durchaus machen lässt - so zB den 94Ah i3 mit RE.
Mit einem derart aufgebauten PHEV kann ich zB auch problemlos 120km elektrisch zu meinen Eltern fahren. Auch die 230km zu Schwiegereltern funktionieren mit einem ziemlich kurzen Ladestopp rein elektrisch, zumal man mit RE keine Sicherheitsreserven einplanen muss, die man beim BEV mit vorsehen sollte.

Von daher klang Deine Frage zwar erstmal lustig, aber denk doch mal genauer darüber nach.
Jupp78 hat geschrieben: Doch, zwischen den Extremen ist es ein Beispiel. Ich kann damit was anfangen, du nicht. Ich mache daraus was, genauso wie aus den Angaben zu den reinen Betrieben.
Das stimmt nicht, das kannst Du nur mit Zusatzinformation, aber schwerlich mit den Angaben aus dem Bild, dass ich vom 300de hochgeladen habe. Da steht auch noch nicht mal ne Reichweite drin, diese Angabe ist eigentlich völliger Müll und dient nur dem Flottenverbrauch.
Jupp78 hat geschrieben: Und das ist bei euch offensichtlich ja auch schon so.
Im Gegensazu zu PHEV Fahrern muss ich mit dem BEV sehr genau planen und kenne meine Strecken. Ich bin auch schon etwas länger dabei. Überlege Dir doch solche Kommentare noch mal, bevor Du sowas schreibst.
Jupp78 hat geschrieben: Wo ubnd wie soll es denn platziert werden? Mach mal gute Vorschäge?
Da, wo jetzt der Quatsch-Verbrauch steht.
Jupp78 hat geschrieben: Das ist keine Irreleitung, sondern selbst wenn es zu schwierig für die Hirne von Alex1 und Karlsson wird, dann kommt der Normalverbraucher sicher dreimal nicht mehr mit. Aber ehrlich gesagt, ich kapiere die Angaben, aber was die Erkenntnistiefe daraus war eher mäßig.
Nun werd nicht frech. Ich kenne die Möglichkeiten von den Kisten sehr genau und das solltest Du auch wissen. Mir geht es nur um Ehrlichkeit und Transparenz für Normalnutzer, sowie auch Förderungen.
Jupp78 hat geschrieben: Das PHEV ist nicht für alle was.
Richtig. Und wenn man denn wollte, könnte man daraus zumindest etwas für viele machen. Zumindest mehr als dies zur Zeit der Fall ist.
Jupp78 hat geschrieben: Nicht nur meckern, sondern mal klar benennen, was für ALLE optimal ist. Ich weiß jetzt schon, das wirst du nicht tun (können).
Welch Wunder, wo es ein für alle perfektes Fahrzeug wohl kaum geben kann.
Wir haben zB zwei Fahrzeuge mit unterschiedlichen Anforderungen. Warum soll ich da ein Fahrzeug definieren, das für alle passt?
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

funnymonny
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@Karlsson
das z.b. ist eine falschaussage! Reicht dir die?
Was nichts daran ändert, dass da kein Wert rauskommt, mit dem man irgendwas anfangen könnte.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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Das ist keine Falschaussage, das ist eine Meinung
Verkauft: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Für den Übergang: 2004 Skoda Octavia Kombi 1.6
Bestellt: Kia e-Niro Spirit 64kWh

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