Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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iOnier hat geschrieben: Die Förderung sollte die Energieeffizienz in den Vordergrund rücken. Grundsätzlich, also unabhängig von der Antriebsart.
Natürlich darf man seine Meinung dazu haben, das ist vollkommen legitim.
Ich bin da etwas anderer Meinung. Für mich nutzt es nichts, da nicht zu fördern und die potentiellen Kunden einfach zum einfachen Verbrenner zu treiben, wo gerne bis zum Doppelten durchgeht. Nur weil es nicht optimal ist, es abzulehnen mit der Konsequenz, dass es noch schlechter wird, ist eine schlechte Lösung.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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kub0815 hat geschrieben:Wiso? Mann möchte doch eine möglichst viele abholen und zum umstieg auf die elektromobilität zu bewegen.
Nein. "Man" möchte Mobilität möglichst CO2-arm gestalten. Das gelingt nicht mit Strom- und Spritschluckern. Auch Elektrofahrzeuge müssen da effizient sein.

Die Hersteller von (speziell Verbrenner-) Fahrzeugen und die Stromanbieter aber wollen verkaufen, möglichst viel. Also stehen deren Interessen dem obigen wie gesagt diametral entgegen, qed.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Da steht nichts entgegen. Warum sollten Hersteller von Fahrzeugen, egal welchen, ein Interesse daran haben, dass diese möglichst viel Energie schlucken?
Sie wollen verkaufen und bieten halt das, was die Kunden kaufen bzw. haben wollen.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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iOnier hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:Wiso? Mann möchte doch eine möglichst viele abholen und zum umstieg auf die elektromobilität zu bewegen.
Nein. "Man" möchte Mobilität möglichst CO2-arm gestalten. Das gelingt nicht mit Strom- und Spritschluckern. Auch Elektrofahrzeuge müssen da effizient sein.
Und wie definierst du das ein Auto ein Spritschluckern ist? Sollen wir uns jetzt alle in Kleinwagen Reinquetschen? Und gönnst du Karlson nicht seine mittelgrossen Kombi den er sich so wünscht? Woran machst du Effizienz fest?
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben:Ich bin da etwas anderer Meinung. Für mich nutzt es nichts, da nicht zu fördern und die potentiellen Kunden einfach zum einfachen Verbrenner zu treiben, wo gerne bis zum Doppelten durchgeht.
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Soweit richtig, nur: wenn der SUV als PHEV gefördert und damit plötzlich erschwinglich wird, dann wird der gekauft statt des eine Klasse kleineren Autos, das vorher vielleicht auf der Wunschliste stand. Selbst wenn es das auch als gefördertes PHEV oder gar BEV gäbe und es damit vielleicht noch billiger wäre. Man kann sich den SUV ja jetzt leisten.

Denn es wird nicht immer das billigste und vernünftige gekauft, man direkt nach dem, was man sich (gerade noch) leisten kann.
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Nur weil es nicht optimal ist, es abzulehnen mit der Konsequenz, dass es noch schlechter wird, ist eine schlechte Lösung.
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Hier wieder d'accord. Aber halt siehe oben.
Gruß
Werner
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Trotzdem leben wir in einer Marktwirtschaft und nicht im Sozialismus und ich finde das für mich auch gut so. Was dabei heraus kommt wenn der Staat die Autos bestimmt konnte man in der DDR ja genau genug sehen. Das möchte ich in meinem leben nicht noch einmal sehen auch wenn ich es als Wessi nur von der anderen Seite des Zaunes aus beobachten konnte war es mir doch sehr nahe weil der größere Teil meiner Familie dort leben "dufte".
Das der Markt verkauft was die Kunden kaufen und nicht was gut für die Umwelt ist muss sicher durch Politische Steuerungselement in Bahnen gelenkt werden, was seit vielen Jahren nicht mehr sinnvoll passiert ist. Alle Vorschläge in Richtung Lärmreduktion bei Neuzulassungen sind abgeblockt worden, alle Versuche Besonders Leistungsstarke Fahrzeuge oder Abgas Überproportional zu besteuern sind eingestellt worden und selbst in Baustellen wird niemals kontrolliert ob die 2,3m Breiten Bomber auf der 1,9m Fahrbahn links fahren oder zwei Parkplätze auf einmal Blockieren und wenn die Panzer beim Parken zur hälfte auf dem Radweg stehen halten die Ordnungshüter das scheinbar auch für normal und machen die Radfahrer an, die nun auf den Bürgersteig ausweichen.

mfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 95.500km, E-UP seit 2020, 14.000km, C180TD seit 2019 39.000km , max G30d seit 2020 700km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 20.000km

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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kub0815 hat geschrieben:Und wie definierst du das ein Auto ein Spritschluckern ist? Sollen wir uns jetzt alle in Kleinwagen Reinquetschen? Und gönnst du Karlson nicht seine mittelgrossen Kombi den er sich so wünscht? Woran machst du Effizienz fest?
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Genau deswegen schrieb ich weiter oben, dass man das ja auch klassenbezogen gestalten kann ... nicht gelesen?
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Michael_Ohl hat geschrieben:Trotzdem leben wir in einer Marktwirtschaft und nicht im Sozialismus und ich finde das für mich auch gut so. Was dabei heraus kommt wenn der Staat die Autos bestimmt konnte man in der DDR ja genau genug sehen.
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Davon spricht ja auch keiner. Aber dass "Vater Staat" (Achtung, Demokratie: das sind wir alle!) durchaus das Recht, nein: die Pflicht! hat, genau hinzuschauen, was er fördert, das dürfte doch wohl unstreitig sein, oder?
Gruß
Werner
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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@iOnier wir doch schon eine Einteilung in Klassen willst du es übertreiben das es niemand mehr kapiert?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Innerhalb der Fahrzeugklassen Effizienzklassen einzuführen fände ich jetzt weder übertrieben noch unverständlich ...
Gruß
Werner
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