Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Paranormal
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"Alle 72 erfassten PHEV stammen aus der Flotte eines „großen Privatunternehmens mit mehr als 10.000 Mitarbeitern“."

Also so richtig schön nichtsaussagend wie eine Schwedenstudie. Man hätte ja auch die Daten von Unternehmen nehmen können, den den Mitarbeitern daheim kostenlos eine Wallbox inkl. Strom zur Verfügung stellen und auch die Firmenparkplätze elektrifizieren. Weiterer Vorteil: Das Ladekabel kann in der Originalverpackung bleiben, wenn jede Wallbox über ein angeschlagenes Kabel verfügt.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Elektro1
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Wo gibt es eher Ladestationen in der Arbeit? Konzern mit 10.000 Mitarbeitern oder Klitsche mit 10 Hansel?

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

TomDi
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Ich glaube kaum das man die Bereitwilligkeit die MA Parkplätze mit Ladesäulen auszustatten an der Größe des Unternehmens festmachen kann. Ein GF eines kleines Unternehmens mit Begeisterung für eMobilität stellt wenn er mag innerhalb von ein paar Wochen 4 Ladepunkte zur Verfügung. Damit hat er dann fast 50% (oder mehr) der parkenden Belegschaft abgedeckt. In der Zeit diskutieren bei dem großen Unternehmen die GL, das Controlling, HR und der Betriebsrat noch in endlosen Meetings.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Maido hat geschrieben: Alle Studien und Berichte deuten jedenfalls darauf hin, dass in Summe ca. max 30% elektrisch gefahren wird,
der angegebene Spritverbrauch der PHEV von unter 2 L, ist dann schon mal deutlich falsch.
Schnell kommt man da eher auf um die 5 Liter, das zu fördern ist völlig unsinnig.
Die Studien zeigen ein zweigeteiltes Bild. Man muss da klar unterscheiden zwischen den gewerblichen Nutzern, die die Fahrzeuge nur kurz nutzen und dann an die Privaten abgeben und den Privaten. Aktuell sind die Gewerblichen noch relativ präsent, einfach weil sie die ersten 1-2 Jahre eines Autolebens dominieren und die Technik noch recht neu ist. Aber das ist nicht die Zukunft. Die Zukunft sind die Besitzer in zweiter Hand. Und die zeigen auch laut den Studien, sofern diese das berücksichtigen und sehen wollen, dass die Zweitbesitzer ganz überwiegend ein mustergültiges Fahrprofil für einen PHEV aufweisen. Das lautet zum einen, dass viel Kurzstrecke (vollelektrisch), aber auch viel Langstrecke gefahren wird. Es ist nicht das Durchschnittsfahrprofil.
Bei diesem Fahrprofil sind die 2l/100km im Mittel natürlich unrealistisch, der viel größere Betrug ist aber, dass der Elektroverbrauch mit exakt 0gCO2/100km gerechnet wird. Daran stört sich komischer Weise bei den Fanboys niemand.
Ansonsten zeige mir die E-Klasse (kannst ja bei Spritmonitor stöbern), die um die 120g/km CO2 liegt mit über 300PS. Sorry, aber es funktioniert. Es ist nicht perfekt, aber es verbessert mal so richtig.

P.S.: Ist der Akku leer, dann verbrauche ich 5l ... also das ist der Maxilmalverbrauch ;).

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben: P.S.: Ist der Akku leer, dann verbrauche ich 5l ... also das ist der Maxilmalverbrauch ;).
Sag halt noch dazu, dass das Diesel ist. Die meisten PHEV sind Benziner und brauchen mehr.
Auch wette ich, dass andere mit Deinem Wagen auch deutlich höhere Verbräuche hinkriegen wenn sie die gewohnten 180km/h auf der Bahn schrubben.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ja viel mehr 6l
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Na, da hab ich aber schon von anderen Verbräuchen gelesen, auch ohne 180km/h.

Du findest den iX3 doch so gut, was verbraucht der denn so bei 180 mit leerem Akku?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Der verbraucht dann 0kwh Karlson. Der iX3 fährt auch nicht mehr wenn der Akku leer ist. Meinst du vielleicht den xDrive30e?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ach stimmt, das war der andere, hast Recht.
Und wo liegt der so?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Auch wenn ich mich wiederhole: Es wird über kurz oder lang einfach kein Weg daran vorbei führen:
Der Anteil elektrisch gefahrener Kilometer muss regelmäßig (bspw. im Rahmen der HU oder bei größeren Firmen auch öfters intern im Fuhrpark) ausgelesen werden. Da wird sich dann zeigen, wem es nur um die steuerlichen Vorteile und/oder die Privilegien des E-Kennzeichens geht. Wer dann sagen wir mal weniger als 30% seiner Km elektrisch zurückgelegt hat, muss den entstandenen Steuervorteil eben zurück zahlen.
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