Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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@ fuerni81: Danke für deinen post, es freut mich sehr, dass es auch Ausnahmen gibt und ich kann Dir zu Deiner Entscheidung nur gratulieren!
Leider gibt es aber (auch hier im Forum) viele PHEV-Fahrer, die das ganz anders sehen, was mich zu dieser Annahme geführt hat.
@ Walther: Was genau ist denn an der Förderung irrsinnig?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Danke für deinen post, es freut mich sehr, dass es auch Ausnahmen gibt und ich kann Dir zu Deiner Entscheidung nur gratulieren!
Leider gibt es aber (auch hier im Forum) viele PHEV-Fahrer, die das ganz anders sehen, was mich zu dieser Annahme geführt hat.
Die Zahlen vom Frauenhofer sagen mir, dass er keine Ausnahme ist, sondern er die Regel ist/war.
Die Unterstellung, dass PHEVs nie geladen werden, halte ich weiter für eine haltlose Unterstellung.
Und sein Post zeigt eigentlich nur, wenn BEV qualitativ besser werden, dann werden sie auch kaufbar und dann werden sie auch gekauft werden. Das ist der springende Punkt.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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Wer ist denn der Frauenhofer? Naja egal, der kann sich genauso irren wie alle anderen -hofer...
Vielleicht ist die Mehrheit der PHEV-Fahrer ja wirklich umweltbewusster als die, die hier immer wieder lautstark behaupten, dass es ohne Verbrenner nicht geht...(Stinkerfahrer eingschlossen). Ich würde mich ja freuen, wenn ich nicht richtig liege!
Was den springenden Punkt betrifft würde ich sagen, dass nicht nur die BEV besser werden, sondern auch die Einstellung der potentiellen Käufer, mit einigen Ausnahmen, von denen einige hier fleißig posten.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

fuerni81
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Walther hat geschrieben:
ich hoffe nur das die Batterien auch die nächsten 15 Jahre halten, der Rest im Auto ist ja normal Technik der sollte das locker machen.

Gruß Walther
Hallo Walther, halte uns hier gerne auf dem Laufenden. Die Frage wie lange so ein PHEV Akku hält finde ich sehr spannend.
Wenn man z.B. jeden Tag 2 Ladezyklen hat und das meinetwegen an 250 Tagen im Jahr, erreicht man ja in einem Jahr bereits 500 Ladevorgänge.
So kommen auf 100.000 km ja bereits rd. 2.000 Vollzyklen zusammen.

Jetzt ist es aber z.B. bei meinem BMW so, dass die nicht genutzten Pufferbereiche oben und unten relativ groß sind prozentual und die Zellchemie mit hohem Kobaltanteil etc. recht robust sein sollte. Beim Laden an der Steckdosen werden die Akkus ja nur mit sehr geringen Strömen belastet, im Fahrbetrieb im Verhältnis zu den kleinen Akkus mit hohen. Wahrscheinlich sind wir in 3-4 Jahren schlauer, wenn die ersten Fahrzeuge hohe Laufleistungen erreichen.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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roberto hat geschrieben: Wer ist denn der Frauenhofer? Naja egal, der kann sich genauso irren wie alle anderen -hofer...
Vielleicht ist die Mehrheit der PHEV-Fahrer ja wirklich umweltbewusster als die, die hier immer wieder lautstark behaupten, dass es ohne Verbrenner nicht geht...
Vielleicht irrt einfach auch nur ein roberto.
Davon abgesehen habe ich hier praktisch nie die Aussage (von PHEV-Besitzern) gelesen, dass es ohne Verbrenner nicht geht. Es ist aber einfach deutlich komfortabler. Es geht übrigens auch ohne BEV, nur eben nicht entsprechend komfortabel. Irgendwo machen wir alle Kompromisse, man muss nur zusehen, dass man das tut, was möglichst viel bringt und möglichst wenig weh tut. Tut das jeder, ist schon extrem viel erreicht.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Walther
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Nun Roberto,
Irrsinn ist die Förderung schon deshalb weil sie jedes eAuto deutlich teuer macht, wie kann es sonst sein das ein eAuto wie hier immer wieder behauptet wird doch viele teure Teile die ein Verbrenner hat garnicht braucht, somit auch deutlich billiger sein müsste, wie kann es sein das ein eKleinwagen mit 230 Km Reichweite deutlich teurer ist wie der selbe Verbrenner bei gleicher Ausstattung, wenn ich die Förderung noch nicht abgezogen habe? Nur mit der Förderung und einer Privilegierung bei der Steuer wird der Preis halbwegs erträglich.
wenn ich hier so lese hätte sich doch sowieso jeder ein eAuto gekauft, (außer PHEV Fahrer, die wollen nur Geld abzocken und scheissen auf die Umwelt).
Wenn man das viele Geld nicht für Förderungen von teuren Zweitwagen ausgeben würde sondern in die Ladeinfrastruktur steckte gäbe es bald an jeder Ecke einen Lader und auch das Lischen würde schnell erkennen das man keinerlei Reichweitenangst haben muss, ja es wäre wahrscheinlich möglich den Strom zu Verschenken, na dann würden aber viele schnell ihren Verbrenner nach Osteuropa verschieben und der Umwelt zu Liebe ein eAuto kaufen.

Tja das erstmal MEINE Meinung.
Bleiben sie Gesund
Gruß Walther
Enyaq iV80(verkauft), Outlander PHEV seit 2021,
Toyota Prado seit 01.1990 (den fahre ich bis ins Grab)

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Maido
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Alle Studien und Berichte deuten jedenfalls darauf hin, dass in Summe ca. max 30% elektrisch gefahren wird,
der angegebene Spritverbrauch der PHEV von unter 2 L, ist dann schon mal deutlich falsch.
Schnell kommt man da eher auf um die 5 Liter, das zu fördern ist völlig unsinnig.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

voko
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Maido hat geschrieben: ... das zu fördern ist völlig unsinnig.
Sagen die Zweifler*innen...

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Paranormal
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fuerni81 hat geschrieben: Hallo Walther, halte uns hier gerne auf dem Laufenden. Die Frage wie lange so ein PHEV Akku hält finde ich sehr spannend.
Wenn man z.B. jeden Tag 2 Ladezyklen hat und das meinetwegen an 250 Tagen im Jahr, erreicht man ja in einem Jahr bereits 500 Ladevorgänge.
So kommen auf 100.000 km ja bereits rd. 2.000 Vollzyklen zusammen.

Jetzt ist es aber z.B. bei meinem BMW so, dass die nicht genutzten Pufferbereiche oben und unten relativ groß sind prozentual und die Zellchemie mit hohem Kobaltanteil etc. recht robust sein sollte. Beim Laden an der Steckdosen werden die Akkus ja nur mit sehr geringen Strömen belastet, im Fahrbetrieb im Verhältnis zu den kleinen Akkus mit hohen. Wahrscheinlich sind wir in 3-4 Jahren schlauer, wenn die ersten Fahrzeuge hohe Laufleistungen erreichen.
Hatten wir das Thema nicht schon?
https://www.heise.de/news/TUeV-Batterie ... 07730.html

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Maido hat geschrieben: Alle Studien und Berichte deuten jedenfalls darauf hin, dass in Summe ca. max 30% elektrisch gefahren wird,
der angegebene Spritverbrauch der PHEV von unter 2 L, ist dann schon mal deutlich falsch.
Schnell kommt man da eher auf um die 5 Liter, das zu fördern ist völlig unsinnig.
Bestimmt so unsinnige duh Studien.
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