Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Kabelbaum
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"keiner" würd ich nicht sagen ....aber die meisten
"Ladestressfrei elektrisch fahren" | mit KIA Sportage PHEV, verkauft BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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SRAM hat geschrieben: Nehmt doch einfach Mal zur Kenntnis, daß keiner die von Euch propagierten rollenden Verzichtserklärungen will.

Wer etwas leistet, der will sich auch was gönnen.

Gruß SRAM
Die künftigen Generationen werden sicher sehr beeindruckt sein was Du alles geleistet hast um die Klimakatastrophe herbeizuführen!
Und sie werden auch vollstes Verständnis dafür haben, dass Du Dir darüber hinaus noch einiges gegönnt hast um diese noch zu verschlimmern.
Ganz sicher wird man Dir dafür ein Denkmal errichten!

Hast Du wirklich nichts besseres zu tun, als in einem Forum für "rollende Verzichtserklärungen" solche Sprüche zu klopfen?

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ja Roberto irgendwann wirst es du auch Mal verstehen das ein Elektroautos nichts mit Klimaschutz zu tun hat.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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Und Du wirst in die Geschichte eingehen als der weise Teutone, der seine kostbare Zeit geopfert hat um den dummen Elektroautofahrern klar zu machen, dass sie auf dem Holzweg sind. Deshalb möchte ich dir schon jetzt im Namen aller Unwissenden unseren Dank aussprechen, dass Du sooo geduldig mit uns bist. Ich werde gleich morgen meinen Automechanikerer fragen, ob er mir einen Verbrennungsmotor in mein BEV einbauen kann damit es umweltfreundlicher wird.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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@roberto, Was die Anschaffungskosten für ein BEV betrifft bin ich soweit ganz passabel informiert, für eine Zoe mit Batteriemiete zahl ich um die 24-25 tEur beim Händler, für einen Hybrid-Clio gute 2-3 tEur weniger, für das Geld kann ich lange tanken, die Steuer ist marginal (32 Eur/Jahr), hätte eine AHK, mit der keine Garantie-Leistung erlischt (im Gegensatz zu inoffiziellen Einbauten) und in dem tendeziell kein SUV-Feeling besteht, da ich den Sitz nicht nach unten stellen kann und 10cm höheren Unterboden habe, da der Akku wohin muss und die Ladezeit entfällt auch, die nicht gerade berauschend ist bei der Zoe.
Für den e208 müssen in gleicher Ausstattung etwa 26-27 tEur beim Händler veranschlagt werden, aber auch hier gäbe es keine AHK - auch nicht für den e-Kona (und einen SUV will ich nicht, so gut das Auto sein mag). Alles nennenswert über 4m Länge möchte ich auch nicht, ein Golf wäre gerade so an der Grenze mit 4,2m Länge, aber als PHEV für 35 tEur weit über dem, was ich einsehen würde.

Zu den andern Aspekten:

Es gibt aktuell im Kleinwagen-Segment keine zufriedenstellende Lösung, in größeren Wagenklassen mag es zunehmend Alternativen geben und das wird auch auch auf die andern Segmente ausweiten aber aktuell, ist es so wie es ist. Die Solid-State-Batterie Technologie wird einen zusätzlichen Sprung verursachen, noch ist sie aber nicht serienreif.

Fakt bleibt, das Auto ansich, trägt einen im Verhältnis kleineren Anteil am Klimawandel bei und es gibt viele Stellgrößen im Privatleben, die in Summe folgenschwerer sind. Ein Benziner mit 5,5l/100km Verbrauch, erzeugt bei 15 tkm/Jahr, 1,75t CO2 - das ist Kleinwagenniveau, wo man sich nicht für anstrengen braucht - das ist nicht der "große Hebel" der die Erde vor dem Klimakollaps schützt, wenn ich dann eAuto fahre.

Es ist unser industrialisierter Konsum, alles in Allerherren-Länder zu produzieren, hier her zu schippern und zu verzehren. Z.B. so ein Irrsinn wie "Himalaya-Salz", Mangos aus Brasilien, tägliches Fleisch in rauen Mengen, es gibt noch weit mehr Dinge. Die Kohleenergie und Ölheizungen, sind ebenfalls ein großer Punkt, Landwirtschaft, damit verbunden Methan-Emissionen.

Einfach dagegen ists "die böse PHEV und Verbrenner" zu rufen, was bei 350PS Dieseln auch nicht verkehrt ist, aber der Bogen wird eben auch überspannt, in dem man alle über einen Kamm schert und nicht differenziert. Jeder muss erstmal für sich ausmachen "wo liegt mein größter CO2-Ausstoß, den ich reduziere?", ist es das Auto, oder das Haus, oder der Urlaub - nicht nur die Fahrt braucht Energie, auch das Hotel, der Service, die Nahrungsmittel dort, usw.

Es ist und bleibt zu einfach, zu behaupten P/HEV tragen nicht zur CO2-Minderung bei, die Schlagzeilen "Ladekabel noch original-verpackt" sind genauso palakativ und nicht-sagend wie "BEV brennen reihenweise". Und das Klima retten wir nicht mit BEV, wenn alles andere so weiterläuft, wie gewohnt. Jeder von uns muss in Richtung 2-3t CO2 langfristig ... ich wäre gespannt, wieviele hier bei 6t CO2/Kopf liegen, nach dem UBA-Rechner - ich tu es, trotz (noch) Verbrenner.

Daher ist ein HEV, ein PHEV genauso eine Mogelpackung, wie ein BEV, wenn ich an meinem privaten Verhalten nichts ändere, genauso konsumiere, wie der Durchschnitt und Ressourcen beanspruche. Es ist nicht die Mobilität, die uns in die Katastrophe reitet, sondern unsern Hunger auf die Welt.
Darum kann man genauso sagen, dass jedes HEV und PHEV zum Klimaschutz beitragen kann, wie ein BEV - es kommt stets auf den Anwender an, wie das Fahrzeug genutzt wird, genauso, woher ich meine Lebensmittel beziehe oder sonstige Einkäufe tätige.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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@roberto wie immer wenn die Argumente ausgehen wird beleidigt.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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SRAM hat geschrieben:Nehmt doch einfach Mal zur Kenntnis, daß keiner die von Euch propagierten rollenden Verzichtserklärungen will.
.
Äh, doch, ich zum Beispiel. Habe nicht einsehen wollen, dass eine > 1,5 to Limousine nötig wäre, um meinen A... zur Arbeit und zurück zu bringen und mir den iOn gekauft.

Ich "leiste" durchaus und könnte mir durchaus auch mehr leisten. Es ist bloß völlig unnötig - also warum sollte ich? Ich passe in den "Elefantenrollschuh" 'rein, ohne mich zu verbiegen, sitze bequem, habe es warm und trocken, das Auto fährt sich Gokart-like einfach geil und tut, was es soll: es bringt mich zuverlässig von A nach B und zurück.

Zum Pendeln über nicht zu große Distanzen gibt es nichts Besseres. Was soll also das Geschwätz von der "rollenden Verzichtserklärung"? Ich vermisse nichts.

Ja, ist nur eins von 2 Autos im Familien-Fuhrpark. Der Kombi ist auch bequem, schafft die längeren Strecken, hat 5 statt 4 Sitzplätze, mehr Stauraum, mehr Zuladung und die immer mal wieder benötigte AHK. Und ist noch ein Verbrenner. Da vermisse ich in der Tat etwas :-D

Ist aber nur eine Frage der Zeit.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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@adauris:Natürlich hast Du Recht damit, dass wir in allen Lebensbereichen viel zum Klimaschutz beitragen können.
Aber hier geht es eben um die Mobilität und da gibt es kein effektiveres Mittel als elektrisch und mit Strom aus erneuerbaren Energien zu fahren.

Und Leute, die das nicht verstehen wollen und stattdessen behaupten, dass man ja auch mit allen anderen Autos CO2 einsparen kann finden meist auch genug Ausreden warum sie ihre Konsumgewohnheiten und alles andere nicht verändern wollen...

Übrigens, was die Anschaffungskosten für eine Zoe betrifft hast Du vergessen den Umweltbonus von € 6000 abzuziehen. Abgesehen davon sparst du gegenüber dem Verbrenner auch noch eine Menge bei den laufenden Kosten.

@kub0815: Dein mangels Argumenten immer wieder kehrendes Gejammere über angebliche Beleidigungen wird jetzt langsam peinlich!

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Ungard
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Gut, wer Veganer ist, nur regionale Bio Produkte kauft und niemals fliegt, der darf auch ausnahmsweise PHEV fahren :-)

Wer tut es?
Die üblichen Verdächtigen sicher nicht...
Wäre ja alles doof und einschränkend...

Wer gegen BEV "hetzt" weil wer was leistet braucht Spaß und 500 PS und es muss ja dröhnen und stinken frisst auch 10kg Fleisch die Woche, fliegt mehrfach im Jahr und hat auch die Heizung auf volle pulle während das Fenster auf ist, denn man ackert ja schon genug also lässt man sich von Ökofritzen sicher nix vorschrieben wie man zu leben habe.
Jeder von uns muss in Richtung 2-3t CO2 langfristig
Bin laut Rechner bei 4,75 t im Jahr. Allerdings BEV als Ökostrom.

2-3 t ist sehr ambitioniert.
Wenn ich mal den Rechner nutze.
1 Tonne ist allein ja schon essen wenn man wirklich vegan ist und nur lokal ohne alles.
Eine weitere Tonne kommt durch kleinen sonstigen Konsum zustande wenn man kaum was kauft, fast alles gebraucht usw.
Hat man weder Strom noch Heizung noch Mobilität.
Wenn ich mit 24000 km nur ÖPNV fahren würde, wär ich schon bei 1,25t
Also drüber ohne Strom ohne Heizung.
Elektroauto mit Ökostrom übrigens dann besser als ÖPNV. Mit Strommix schlechter: 3,14t
PHEV 4,13t
Als Diesel dann Mittelklasse 4,56t Oberklasse 6,13t

Ich darf also: Essen als Veganer, am besten kaum bewegen (kostet kcal - > CO2), keine Sachen kaufen und mit dem ÖPNV fahren. Daheim nix anschalten, weil Budget für Strom und Heizung ist ja schon weg.
Normale Heizung

Aber hey BEV fahren ist ja ein einscheidendes Erlebnis was man nicht jedem zumuten kann, aber Veganer werden, nix mehr kaufen und daheim in der kalten und dunklen Bude hocken: Super :D
4 Jahre Erdgas, B200c
dann bis 06/20 BMW i3
Seit 06/20 Audi e-Tron55

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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roberto hat geschrieben:Wer weder zu Hause noch beim Arbeitgeber laden kann, hat natürlich einen relativ großen Aufwand mit dem Laden..
.
"Relativ groß"?!?

Denn iOn könnte ich unter den Umständen komplett vergessen. Täglich 45 km pendeln plus 30 km zum Schnelllader (15 km eine Strecke), das wird von der Winterreichweite so eben abgedeckt, dann müsste ich aber auch bis 100% SoC laden => locker 1 h am Schnelllader stehen und gut 1/2 h extra Fahrzeit. Das kannst du nicht ernst meinen.

Nein, ich müsste mir unter den Umständen ein größeres (und also ansonsten unsinnig größeres) Fahrzeug kaufen mit so großer Batteriekapazität, dass ich nur 1-2x in der Woche laden müsste. Und selbst damit wäre es noch nervig. Plus entsprechend größerer CO2-Rucksack, nicht zu vergessen (den Mehrverbrauch für die Wege zum Laden noch gar nicht gerechnet)! Ich habe mich ja nicht ohne Grund für einen Kleinstwagen entschieden.
.
Das trifft allerdings nicht nur auf BEV sondern auch auf PHEV zu sofern diese richtig genutzt werden..
.
Ich habe nicht umsonst differenziert :

- keine Lademöglichkeit => HEV

- keine zuverlässige Lademöglichkeit, aber Laden oft genug möglich => PHEV

- zuverlässige Lademöglichkeit => BEV.

Konnte man lesen.
.
Ich verstehe, dass einige sich den Aufwand nicht antun wollen aber mit einem bisschen gutem Willen ist das auch möglich.
.
Siehe oben. Nein, nicht mit vernünftigen Aufwand. Entweder an Zeit oder an Umweltressourcen oder an beidem.
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Es gibt sicher jede Menge Stinker-Fahrer, die weit mehr Zeit für Ihre Karre investieren.
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Mehr als 1,5 h täglich? Das sind Exoten. Und Fahrzeugpflege käme eh noch dazu, davon kann man nur einen Bruchteil an der Ladesäule erledigen.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21
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