Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Guckst du in den ersten Beitrag im Thread.... Roberto.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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kub0815 hat geschrieben: Roberto du hast es immer noch nicht verstanden anstatt auf sinnvolle Technologien wie PHEVs hirnlos einzudreschen sollte man lieber diskutieren was man ändern sollte an den Bedingungen das dieser Mißbrauch der im beitrag angeprangert wird nicht passiert.
Wenn Du den ersten Beitrag meinst, solltest Du das vielleicht auch so schreiben. Ich kann ja verstehen, dass Du beleidigt bist weil ich Deine heilige Kiste nicht als das absolut umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel im ganzen Universum akzeptiere. Aber deshalb brauchst Du hier nicht mit unangebrachten Unterstellungen daher kommen.

Natürlich ist die Technologie des PHEV sinnvoll um ein Auto mit Verbrennungsmotor umweltfreundlicher zu machen, aber das funktioniert leider nur wenn es auch richtig verwendet wird, was ja offensichtlich nicht immer der Fall ist.

Genauso wie es bei BEV sinnvoll ist, die Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien an die Förderung zu knüpfen , könnte man die Förderung bei PHEV von einer "bestimmungsgemäßen Verwendung" abhängig machen, aber wie soll man so etwas kontrollieren?
Abgesehen davon würde bei einer eingeschänkten Verwendung vermutlich ohnehin kaum jemand noch ein PHEV kaufen.

Die logische Konsequenz daraus kann daher nur sein, dass man ganz auf die umweltschädliche Verbrennertechnologie verzichtet und solche Übergangstechnologien nicht mehr fördert, dann kann auch kein Mißbrauch mehr betrieben werden.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jede Technologie kann nur so intelligent sein, wie es der Anwender zulässt.

Ein BEV ist lokal emissionsfrei, aber als potenzielles Luxusgut ein genauso „schlechtes“ Fahrzeug wie jeder andere PKW - man muss sich vor Augen führen, dass der Verkehr nur 20% unseres CO2 Ausstoßes ausmachen. D.h. Von ca 10t CO2 pro Kopf, kommen „nur“ 2t vom Fahrzeug. Woher kommen die andern 8t?

Daher ist die „BEVs sind der einzige Umweltschutzaspekt“ Argumentation zu kurz. Es ist ein Schritt - aber nicht der Folgenschwerste. Daher kann ein PHEV oder auch nur HEV genauso zur CO2 Reduktion beitragen, viel wichtiger ist die Lebensgewohnheit des Nutzers, nicht die Fahrzeugkategorie.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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kub0815 hat geschrieben: auf sinnvolle Technologien wie PHEVs hirnlos einzudreschen
Was ist an einem PHEV Sinnvoll?
Ich kann das nicht logisch nachvollziehen.
Schau dir mal all diese Videos an: https://www.youtube.com/playlist?list=P ... m7rKS7ClC1
Das wird sich mit einem PHEV kein bisschen verbessern.
PHEV sind gut für die Industrie, sowohl Mineralölindustrie, als auch Verbrennerautomobilbau um so lange wie möglich Arbeit zu haben und den Leuten das Geld aus den Taschen zu ziehen.
Daher muss man sich anpassen und nicht der alten Erfolgswelle hinterher weinen.
Die Chinesen stampfen ein Automobilwerk nach dem anderen aus dem Boden. Die hatten bisher nichts mit Automobilbau zu tun, aber sind stark im kommen. Nicht mit PHEV und Verbrennertechnik, sondern 100% Elektromobilität. Und jedes Auto was die Chinesen verkaufen, verkaufen die Deutschen Hersteller weniger.

An PHEV ist nichts sinnvoll, ausser für die Industrie um die Kunden noch möglichst lange auszunehmen.

Die Reichweiten und Ladegeschwindigkeiten sind mittlerweile so hoch, dass ein Verbrennerantrieb nicht nötig ist.
Klar, Ausnahmen gibt es schon. Wer jeden Tag 1.000 km fahren muss und dann auch noch auf Zeit zuhause sein möchte, der ist mit einem Verbrenner besser dran. Aber die paar kann man wohl an einer Hand abzählen und das ist nicht die Masse.
Fährt man alle paar Monate mal 1.000 km ist ein Verbrenner absolut überflüssig, denn da ist man mit einem Elektroauto auch nicht merklich viel langsamer durch die Ladepause.
Bitte immer Autos gleicher Klasse Vergleichen und kein Renault Zoe mit 22 kWh Akku und ein Mercedes S-Klasse Plug-In-Hybrid mit dem man 1.000 km fährt.
Das sind Preislich und auch von der Fahrzeugklasse her total unterschiedliche Autos.
Ich sehe bei den meisten Plug-In-Hybrid Fahrern keine Notwendigkeit bei dem man einen Plug-In-Hybriden einem voll-eketrischem Auto vorziehen sollte. Der einzige Grund sind hier die Verkaufsgeschicke inkl. Gehirnwäsche des Händlers um vom voll-elektrischen Auto abzuraten.
Zoe Intense Q90 ZE40 mit 43 kW AC-Lader +41 kWh Akku / Bj.04.2018
06.06.2021 - 188.000 km
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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adauris hat geschrieben: Jede Technologie kann nur so intelligent sein, wie es der Anwender zulässt.

Ein BEV ist lokal emissionsfrei, aber als potenzielles Luxusgut ein genauso „schlechtes“ Fahrzeug wie jeder andere PKW - man muss sich vor Augen führen, dass der Verkehr nur 20% unseres CO2 Ausstoßes ausmachen. D.h. Von ca 10t CO2 pro Kopf, kommen „nur“ 2t vom Fahrzeug. Woher kommen die andern 8t?

Daher ist die „BEVs sind der einzige Umweltschutzaspekt“ Argumentation zu kurz. Es ist ein Schritt - aber nicht der Folgenschwerste. Daher kann ein PHEV oder auch nur HEV genauso zur CO2 Reduktion beitragen, viel wichtiger ist die Lebensgewohnheit des Nutzers, nicht die Fahrzeugkategorie.
Wo hast Du die Argumentation „BEVs sind der einzige Umweltschutzaspekt“ gelesen? Und wie ziehst Du daraus den Schluss, dass ein PHEV oder HEV genauso zur CO2 Reduktion beitragen?
Da kann ich Dir nicht folgen, auch nicht warum ein BEV ein "potenzielles Luxusgut" und genauso schlecht wie jeder andere PKW sein soll und was das mit dem Anteil des Verkehrs am CO2-Ausstoß zu tun haben soll.
Ein HEV kann zur CO2 Reduktion kaum etwas beitragen, ein PHEV sicher mehr aber auch das ist begrenzt. Und PHEV-Fahrer, die wirklich fast nur elektrisch fahren sollten sich die Frage stellen warum sie dann nicht gleich rein elektrisch fahren.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Wer keine verlässliche Lademöglichkeit wohnungsnah oder auf Arbeit hat, müsste mit dem BEV regelmäßig "laden fahren" - hier im ländlichen Raum schon blöd, der nächste Schnelllader ist 15 km entfernt und wenn wie bei mir der Weg zur Arbeit genau in die andere Richtung geht (und dort weit und breit kein Schnelllader), dann ist ein BEV genau keine Option. Nur gut, dass ich zuhause laden kann.

Ganz ohne Lademöglichkeit würde ich mich wohl für ein sparsames HEV entscheiden.

Wenn ich zwar nicht verlässlich genug für ein BEV, aber absehbar doch häufig laden könnte wohl für ein PHEV.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Als „Luxusauto“ bezeichne ich PKW, die großbauend und extrem Leistungsstark sind. Auf jeder Seite wird argumentiert „aber für die Familie oder xyz, brauche ich das Auto“, ganz egal, ob Verbrenner, Elektro oder kombiniert. Am Ende ist jeder Neuwagen zugleich ein gewisses Luxusgut, denn zum einen haben wir den Wertverlust, zum andern werden Rohstoffe, Energie und Fracht aufgewendet, um es zu fertigen.

Auch fährt nicht jeder ein BEV, weil es keinen direkten CO2-Ausstoß hat, sondern Spaß macht. Daraus kommt meine Aussage, dass auch ein BEV potentiell dem Luxus dient - dienen kann. Was den Sparsamkeitsgedanken ad absurdum führt. Den wahr ist: kein Auto wäre am besten.

Wir haben in Zentraleuropa aber die Kaufkraft uns davon frei zu machen und rechtfertigen unsern Konsum mit „ich tu‘ doch was gutes!“.

So leicht kann man es sich eben nicht machen, weil (wie gesagt) der Kraftverkehr 20% unseres CO2 Aufkommen ausmacht. Woher also stammen die restlichen 80%?
Entsprechend kann jemand mit nem kleinen Verbrenner insgesamt 5-6t CO2/Kopf im Jahr verursachen, einsparen könnte man hierbei gut 1-1,5t (wobei das extrem wäre). Das Ziel ist klar bei 2-3t CO2/Kopf.

Jetzt ist die Frage klarer: kann ein P/HEV seinen Betrag genauso leisten und dabei Funktionen bieten, die so von vergleichbaren BEV nicht möglich sind? Ich denke schon.

Wird es in den nächsten 5-10-15 Jahren eine zunehmende Verschiebung zugunsten der BEV gehen? Klar, wird es das! Nur aktuell gibts kein kleines BEV mit z.B. ner zugelassenen AHK, oder im Kleinwagensegment Fahrzeuge mit soliden 300km und Schnelladetechnik, für 20tEur.

PHEV sind genauso kostenintensiv, wie BEV, jedoch mit breiterem Anwendungsbereich. Wer es benötigt hat schonmal einen Teil besser gemacht, wenn das Fahrzeug richtig bedient wird.
HEV sind mittlerweile von mehreren Herstellern verfügbar und Verbräuche von 3-4l Benzin keine große Kunst. Bei gemittelten 3,5l (@2,33kg CO2/l Benzin) und 15tkm/Jahr, sind das 1,2t CO2.
Oder 10% dessen, was der Bundesdeutsche allgemein pro Jahr erzeugt.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Klar gibt es Kleinwagen mit zugelassener Anhängerkupplung. Ich habe schon seit 2 Jahren an meinem Renault Zoe Bj.. 2018 eine genehmigte und eingetragene Anhängerkupplung.
Mein Video dazu auf Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=T5xcri4w8kc
Darf nur max. 750 kg ziehen, aber das ist eben bei einem Kleinwagen so. Ein Renault Clio darf entsprechend auch nicht mehr ziehen.
Mein Zoe Q90 kann mit 43 kW AC laden und lädt nur unwesentlich langsamer als der Zoe mit 50 kW CCS. Denn auch der lädt nicht von 0 bis 100% mit 50 kW, sondern ich vermute mal, der lädt nie mit echten 50 kW, so wenig wie meiner nie mit 43 kW lädt.
Das wird von Batteriemanagementsystem drastisch runter reguliert, vor allem wenn der Akku nicht warm genug ist.
Und da wird unabhängig von der max. möglichen Eingangsleistung gleich weit runter reguliert. Denn der Akku kann immer gleich viel aufnehmen, egal was max. Leistung zur Verfügung steht.
PHEV sind genauso kostenintensiv, wie BEV, jedoch mit breiterem Anwendungsbereich.
Das ist definitiv eine falsche Aussage. Ich habe auf meinen ersten 110.000 km in zwei Jahren keine 500 Euro für Wartung und die zum Garantieerhalt notwendigen Kundendienste ausgegeben.
Jetzt habe ich wohl keine Neuwagen-Garantie mehr und gehe auch nicht mehr zum Kundendienst. Was soll ich da? Ölwechsel? Zündkerzen wechseln?
Alle paar Monate den Filter der Klimaanlage wechseln? Wozu, nur damit die etwas verdienen und zu tun haben? Das kann ich mir sparen und bei Bedarf selbst machen. Aber der Bedarf und Notwendigkeit ist nicht vorhanden.
Bei 95.000 km meinte der Renault-Werkstattmeister die Bremsbeläge haben noch 90%
Also wie lange sollen die halten? Über eine Million Kilometer?

Ein Elektroauto hat nahezu keine Wartungs- und Insttandhaltungskosten.
weil der Kraftverkehr 20% unseres CO2 Aufkommen ausmacht.
Also 20% weniger ist doch schon mal eine Ansage...
Mit PHEV wird man vielleicht 1% weniger haben, da die meiste Zeit mit Verbrennungsmotor gefahren wird.
Macht man das nicht, ist der Energie- und Arbeitsintensive Produktionsmehraufwand für den Verbrennerantrieb viel zu hoch.

Die Aussage der PHEV Fahrer ist ja, dass man sowieso nur innerorts wenige Kilometer Elektrisch fährt.
Zoe Intense Q90 ZE40 mit 43 kW AC-Lader +41 kWh Akku / Bj.04.2018
06.06.2021 - 188.000 km
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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iOnier hat geschrieben: Wer keine verlässliche Lademöglichkeit wohnungsnah oder auf Arbeit hat, müsste mit dem BEV regelmäßig "laden fahren" - hier im ländlichen Raum schon blöd, der nächste Schnelllader ist 15 km entfernt und wenn wie bei mir der Weg zur Arbeit genau in die andere Richtung geht (und dort weit und breit kein Schnelllader), dann ist ein BEV genau keine Option. Nur gut, dass ich zuhause laden kann.

Ganz ohne Lademöglichkeit würde ich mich wohl für ein sparsames HEV entscheiden.

Wenn ich zwar nicht verlässlich genug für ein BEV, aber absehbar doch häufig laden könnte wohl für ein PHEV.
Wer weder zu Hause noch beim Arbeitgeber laden kann, hat natürlich einen relativ großen Aufwand mit dem Laden. Das trifft allerdings nicht nur auf BEV sondern auch auf PHEV zu sofern diese richtig genutzt werden. Ich verstehe, dass einige sich den Aufwand nicht antun wollen aber mit einem bisschen gutem Willen ist das auch möglich. Es gibt sicher jede Menge Stinker-Fahrer, die weit mehr Zeit für Ihre Karre investieren.

@adauris: Luxusautos gibt es natürlich auch bei BEV aber was soll das für ein Argument sein? Was die Anschaffungskosten eines BEV angeht bist Du wohl schlecht informiert. Und wie eDriveAlex auch schreibt sind die laufenden Kosten auch deutlich günstiger als bei einem PHEV.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Nehmt doch einfach Mal zur Kenntnis, daß keiner die von Euch propagierten rollenden Verzichtserklärungen will.

Wer etwas leistet, der will sich auch was gönnen.

Gruß SRAM
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