Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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roberto hat geschrieben: Das hab ich auch nie behauptet, denn es sind ganz übliche Konditionen. Du hast behauptet, dass die Kosten hoch wären, sind sie aber nicht.
Ich finde das bei Tesla schon ziemlich teuer. Und von dem Service höre ich ich immer mal wieder was in Podcasts oder bei Youtube...ähh, so doll scheint das wirklich nicht zu sein, das ist doch eher abschreckend.
Gut, Renault kann auch viel Mist bauen.... :?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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Jupp78 hat geschrieben:
roberto hat geschrieben: Tolles Beispiel! Mit dem selben Argument fahren viele zu 99% alleine mit Riesenkisten herum weil sie 1x im Jahr vielleicht irgendwas transportieren wollen
oder andere gurken mit spritfressenden SUV in der Stadt herum weil sie Angst haben stecken zu bleiben wenn sie vielleicht irgendwann auf einer nicht asphaltierten Straße fahren müssen.
Ich möchte nicht behaupten, dass hier und da nicht auch am Bedarf vorbei gekauft wird, aber dass das zu 99% passiert, halte ich für vollkommenen Unsinn!
Bei 1x im Jahr ist das alles drin, aber wenn man sich für die Anhängerkupplung 4x im Jahr das Auto vom Nachbarn links leihen muss, für die Langstrecke beim Mietfahrzeugverleiher 5x im Jahr, beim Nachbarn rechts den Kombi 3x im Jahr für was Größeres und dafür unter dem Strich noch mehr zahlen muss als für etwas, wo man nicht einmal irgendwo betteln gehen muss, dann wirst du die Mehrheit eben nicht davon überzeugen sich selbst zu geißeln.

Und nein, bei Tesla gibt es keine guten preislichen Konditionen. Die Preise auf der Website sind mies, was allerdings bei anderen Herstellern auch nicht besser/anders ist. Die guten Konditionen allerdings gibt es (bei den anderen Herstellen, die nicht Tesla heißen), dafür muss man aber einen Schritt weiter gehen. Das tut der ADAC übrigens auch nicht. Deshalb ist die Kostenaufstellung dort nicht falsch, aber Autokosten anhand von Listenpreisen zu berechnen, wo man durchaus z.B. 30% Rabatt auf den Neuwagenpreis bekommt, ist halt wenig realitätsnah … außer bei Tesla, denn da gibt es keinen Rabatt.
Eigentlich bist Du derjenige, der hier Unsinn schreibt ohne ihn zu hinterfragen oder kannst Du erklären:
Wo Du denn gelesen hast, dass zu 99% am Bedarf vorbei gekauft wird?
Was Du genau mit "sich selbst geißeln" meinst ?
Was genau an den Leasingkonditionen von Tesla mies ist?
Was 30% Rabatt auf den Neuwagenpreis nützen, wenn das Auto bei den TCO trotzdem teurer ist?

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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roberto hat geschrieben: Tolles Beispiel! Mit dem selben Argument fahren viele zu 99% alleine mit Riesenkisten herum weil sie 1x im Jahr vielleicht irgendwas transportieren wollen
oder andere gurken mit spritfressenden SUV in der Stadt herum weil sie Angst haben stecken zu bleiben wenn sie vielleicht irgendwann auf einer nicht asphaltierten Straße fahren müssen.
Ich habe dich doch zitiert und tue das natürlich gerne noch einmal (siehe oben). Hier sagst du klar aus, dass riesen Kisten gekauft werden, obwohl der Platz nur 1x Jahr genutzt wird ... was durchaus 99% entspricht.
Mit den 30% Rabatt habe ich gemeint, dass die ADAC-Kosten nicht den TCO entsprechen. Zumindest in vielen Fällen, wo diese niedriger sind, Tesla ist da die Ausnahme, da dürfte es recht gut passen.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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OK, das habe ich wirklich geschrieben, ob es wirklich 99% sind kann man natürlich anzweifeln aber selbst wenn man solche Autos 10x im Jahr entsprechend nutzt, sind es immer noch nur 90%. Die Kosten sind bei ADAC immer gut berechnet aber das trifft auch auf Tesla zu, so gesehen sind sie irgendwie doch vergleichbar.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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Aber dann kann man auch anprangern, dass in jedem Auto im Schnitt nur 1,1 Menschen sitzen, und sind somit auch überdimensioniert sind ;)
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Blueskin
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Was die Kostenanteile angeht: Diese kann ich aufgrund der betriebl. Buchführung - nicht nur bei mir - exakt nachvollziehen und der größte Posten sind meist die Leasingraten (vor den Treibstoffkosten auf Platz 2 )
Und auf diese Leasingraten hat die Rabattvergabe einen erheblichen Einfluss, da ein Händler-Nachlass den per Leasingrate zu finanzierenden Kaufpreis senkt, aber nicht den von der Leasinggesellschaft intern kalkulierten Restwert!
So reduziert (je nach Leasingdauer und km-Leistung) jeder weitere Prozentpunkt Nachlass die Leasingrate um ca. 1,6 bis 2 Prozentpunkte.
Da werden dann schnell mal aus mtl. 500 € Leasingrate auf der Hersteller-Website tatsächliche 250 € im konkten Händler-Angebot. Diese Ersparnis ist (je nach km-Leistung und Verbrauch) oft höher als die gesamten monatlichen Kosten für Treibstoff, Wartung und Steuer.

So zumindest meine Erfahrungen und Eindrücke.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Mal was aus der Realität von heute Morgen. Da musste ich einfach ein Photo von machen. Soviel zur Theorie, dass Plugin Hybride ja in der Stadt voll elektrisch fahren und nur auf Langstrecken den Verbrenner benötigen.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Walther
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Moin,Moin

Und dieses Foto beweist genau was?
Ich schlage einen PHVE Pranger vor.
Mein Nachtbar hatte eine eGolf aber kein Ökostrom Tarif, dass heißt er fährt zu 30% eine AtomKohleverbrennungsmaschiene😂😂 und das Quer durch die Stadt.

Als ich unseren ersten Firmen PHVE bekommen habe lagen unser Weltenretter In der Firma auch immer auf die Lauer ob ich nicht doch mit Verbrenner auf den Hof fahre und ob ich auch wirklich Lade.

Ich habe wie meine vielen Kollegen auch 80-90 Prozent eAnteil, nur auf lange Fahrten kommt der Verbrenner zum Einsatz, ist auch nicht immer zu steuern wann der anspringt, ist mir gestern auch einmal passiert auf den Weg Quer durch Köln.
Nun sei es drum, mein Firmen Outlander hat noch diesen Monat dann ist seine Zeit um, ein Kollege freut sich schon wie Bolle auf den sehr günstigen Wagen, er hat 19 Km Arbeitsweg da wird der wohl auf eine sehr hohen eAnteil kommen.
Ich habe mir wieder eine Diesel ausgesucht.
Sobald ich den habe melde ich mich hier auch wieder ab, Versprochen. 😎

Euch schönen Tag und macht alles richtig.

Walther
Enyaq iV80(verkauft), Outlander PHEV seit 2021,
Toyota Prado seit 01.1990 (den fahre ich bis ins Grab)

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

yazerone
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Ich habe den PHEV auch nicht für einen voll elektrischen Stadtbetrieb, sondern für einen voll elektrischen Kurzstreckenbetrieb. Wenn ich also eine längere Strecke fahre, kann durchaus der Akku in der nächsten Stadt leer sein. Oder ich muss morgens mit Verbrenner ins Büro, weil ich abends von einer Langstrecke gekommen bin und zu Hause nicht laden konnte. Hier mit erhobenem Zeigefinger auf "die da alle" zu zeigen, bringt gar nichts. Die meisten Argumente in diesem Thread (in beide Richtungen) basieren IMO auf Hörensagen oder lediglich eigener Erfahrung. Verallgemeinerbar ist da nix.
Cadillac ELR
ZTR Roadster Elektro bestellt

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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roberto hat geschrieben: Was Du genau mit "sich selbst geißeln" meinst ?
Einschränkungen bei der Nutzung?
roberto hat geschrieben: Was genau an den Leasingkonditionen von Tesla mies ist?
Dass es teuer ist?
roberto hat geschrieben: Was 30% Rabatt auf den Neuwagenpreis nützen, wenn das Auto bei den TCO trotzdem teurer ist?
Deine Behauptung stimmt halt in der Regel nicht.
Walther hat geschrieben: Und dieses Foto beweist genau was?
Zumindest schon mal, dass der Verbrenner im Stand nutzlos rumdödeln kann, obwohl gerade für die Fahraufgabe kein Bedarf besteht.
Dass die Akkus oft viel zu klein sind, ist ansonsten ja bekannt.
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