Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

aiahaumx
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Solarmobil Verein hat geschrieben: Für das "Groß" hast du sicherlich auch einen handfesten Beleg, hoffe ich. Eigene Beobachtungen im dem damit verbundenen begrenzten Umfeld zählen nicht.
Siehe z.B. diese Diskussion, speziell meinen Beitrag hier.

Es sollte zurück zum Thema gehen.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

Helfried
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SüdSchwabe hat geschrieben: Und das wird noch für jede Menge Konfliktpotential sorgen!
Stimmt, so einen habe ich neulich gesehen. Steht vor der Ladesäule eine ziemlich dicke Limousine (kein SUV) von deutscher Marke, Fahrer weniger.
Habe ihm angedeutet, er möge 5 Meter weiter fahren zum nächsten freien Volks-Parkplatz, weil jetzt komme ich. :)
Nach längerem Flehen steigt er aus, geht lässig zu seiner Plastikstoßstange am Heck und öffnet cool einen Plastikdeckel. War dort tatsächlich ein Stecker verbaut. Laden wollte er freilich nicht, wozu auch. Können genügt. :)

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Artjom hat geschrieben: Es ist sein gutes Recht, den Lader für 3,5h zum Laden zu nutzen. Auch wenn er im Grunde nur den Parkplatz für diese Zeit will. Steckt der Stecker, fährt er dann auch etwas elektrisch.
Das ganze mit "Ich habe aber das Recht dazu" zu kommentieren ist doch nur eine faule Ausrede.
Es gibt einmal das gesetzliche Recht und dann sollte unter Menschen, ganz abseits des Gesetztes, auch die Moral einer Rolle spielen. Das unterscheidet uns ganz grundlegend von Tieren.
Unser soziales System funktioniert nicht mit "ich ich ich ... und die anderen sind mir egal". Mit solchen egoistischen Vollpfosten kann man kein funktionierendes System und eine Gemeinschaft aufbauen.
Ich habe auch das Recht auf der Autobahn 20 km/h zu fahren. In Deutschland gibt es keine Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen. Und warum macht es dann keiner?
Und wer jetzt meint "60 km/h", nein, das ist die Geschwindigkeit, die ein Fahrzeug mindestens als maximale Höchstgeschwindigkeit in den Fahrzeugpapieren eingetragen haben muss um die Autobahn nutzen zu dürfen. Bedeutet aber nicht, dass man auch ständig nur maximale Leistung fahren muss.
Als denkt mal darüber nach, ob man wirklich alles bis aufs letzte ausreizen muss, nur weil man "das Recht" dazu hat.
Zoe Intense Q90 ZE40 mit 43 kW AC-Lader +41 kWh Akku / Bj.04.2018
06.06.2021 - 188.000 km
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Solarmobil Verein
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aiahaumx hat geschrieben: Ich habe nun mal selbst recherchiert. Dieser Artikel beschreibt die Datenerhebung: Man hat die Tankkarten der Dienstwagen ausgewertet und nachgerechnet.

Ansonsten hat Wikipedia noch viel zum Thema.

Einen Hinweis darauf, dass PHEVs als Gebrauchtwagen signifikant anders und mit niedrigeren Verbräuchen betrieben werden konnte ich nirgends finden. Hast Du Daten dazu?
Dienstwagen-PHEVs != Private PHEVs

Die Niederlande haben ohnehin eine andere Situation als Deutschland, das halte ich nicht für vergleichbar.
Da wurden PHEVs für Firmen massiv gefördert, da galt eher die Devise, sehr günstig an ein Auto zu kommen, weil es billiger war als ein reiner Verbrenner.
Kauf mal einen gebrauchten Ampera (kostete wegen der Förderungen nur um die 20000 Euro anstatt 48000 nach Liste) aus den Niederlanden ... die haben sehr oft irre hohe Lebensdauerverbräuche, wurden quasi nur mit Sprit bewegt. Das läßt sich aber so nicht auf Deutschland übertragen.


Ich habe >85% E-Anteil bei den Kilometern, trotz Urlaubsfahrten z.B. nach Schottland oder Kroatien.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

TorSta
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eDriveAlex hat geschrieben:
Artjom hat geschrieben: Es ist sein gutes Recht, den Lader für 3,5h zum Laden zu nutzen. Auch wenn er im Grunde nur den Parkplatz für diese Zeit will. Steckt der Stecker, fährt er dann auch etwas elektrisch.
Ich habe auch das Recht auf der Autobahn 20 km/h zu fahren. In Deutschland gibt es keine Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen.
Stimmt so nicht. In Deutschland muss man mit "angepasster" Geschwindigkeit fahren, d.h. es muss eine Geschwindigkeit gefahren werden, die keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert. Eine Unterschreitung einer gewissen Geschwindigkeit "ohne triftigen Grund" kann ein Bussgeld von 20 € für Folge haben. Ohne triftigen Grund 20 km/h auf der Autobahn zu fahren, ist somit kein Recht des Einzelnen, da Behinderung anderer.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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eDriveAlex hat geschrieben: Das ganze mit "Ich habe aber das Recht dazu" zu kommentieren ist doch nur eine faule Ausrede.
Es gibt einmal das gesetzliche Recht und dann sollte unter Menschen, ganz abseits des Gesetztes, auch die Moral einer Rolle spielen.
Aber wenn der PHEV ordnungsgemäß an der Ladestation läd ist das doch keine Ausrede und kein Unterschied zu dir, wenn du lädst.
eDriveAlex hat geschrieben: Unser soziales System funktioniert nicht mit "ich ich ich ... und die anderen sind mir egal". Mit solchen egoistischen Vollpfosten kann man kein funktionierendes System und eine Gemeinschaft aufbauen.
Aber genau den Anschein machst du hier gerade... als ob du nur an dich denkst und Angst hast, dass ein anderer dir die Ladestation weg nimmt.
Im Übrigen fahre ich einen i3 (BEV) und spreche gerade für andere. Die anderen sind mir nicht egal.
eDriveAlex hat geschrieben: Als denkt mal darüber nach, ob man wirklich alles bis aufs letzte ausreizen muss, nur weil man "das Recht" dazu hat.
Dann sollen Plug-In-Hybride aus Gründen der Moral lieber keine Ladestationen anfahren, weil die für die "richtigen" Elektroautos frei bleiben sollen?
BMW e36 318i 2011-2018
BMW i3 120Ah Dez 2018 Hope
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Michael_Ohl hat geschrieben: Mein Konzept zur Vermeidung dieser Art von Stress ist ein aktueller Diesel, dem von allen Beteiligten bis heute beste Abgaswerte bescheinigt werden für den Wohnwagen und den Lastenanhänger sowie alle Strecken über 100km und den Rest mit zwei Kangoo ZE und demnächst einem E-UP zu fahren. Das macht mit dem Kangoo ZE seit fünf Jahren und 100.000km in der Stadt Spaß, mir viel Übersicht und einem...
Was Du machst ist doch genau was man mit einem Hybrid macht (bzw. machen sollte): die elektrisch sinnvollen Strecken fährst Du elektrisch, die noch nicht so gut elektrisch funktionierenden Strecken fährst Du mit Verbrenner. Daß das bei Dir auf zwei (bzw. mehr) Fahrzeuge verteilt ist macht Sinn, das Du dadurch in deiner Wahl nicht so eingeschränkt bist. Hybrid mit (2x) 100 km Reichweite gibt's ned allzuviele ;-)

Ich finde Leute gut die mit Hirn momentan für sich das maximal machbare (elektrisch) herausholen und werde mich hüten Dir vorzuwerfen daß Du nach einer längeren Strecke auf der Autobahn die letzten Kilometer mit Deinem Benz nicht mehr elektrisch zurücklegen kannst. Geht halt noch nicht...

Hybridfahrern werfe ich aber auch nicht vor, daß sie die Ladestation blockieren, wenn sie dadurch ihren elektrischen Anteil maximieren können. Andererseits muß ich zugeben daß ich mich 2-3 mal schon darüber geärgert habe, wenn dadurch meine präferierte Ladestation belegt war. Allerdings unterscheide ich mich da vom Affen indem ich reflektiere und meinen Ärger runterschlucke.

Grüazi MaXx

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

aiahaumx
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Solarmobil Verein hat geschrieben: Dienstwagen-PHEVs != Private PHEVs

Die Niederlande haben ohnehin eine andere Situation als Deutschland, das halte ich nicht für vergleichbar.
Da wurden PHEVs für Firmen massiv gefördert, da galt eher die Devise, sehr günstig an ein Auto zu kommen, weil es billiger war als ein reiner Verbrenner.
Kauf mal einen gebrauchten Ampera (kostete wegen der Förderungen nur um die 20000 Euro anstatt 48000 nach Liste) aus den Niederlanden ... die haben sehr oft irre hohe Lebensdauerverbräuche, wurden quasi nur mit Sprit bewegt. Das läßt sich aber so nicht auf Deutschland übertragen.

Ich habe >85% E-Anteil bei den Kilometern, trotz Urlaubsfahrten z.B. nach Schottland oder Kroatien.
Du hattest hier selbst gewünscht, keine Beispiele aus dem eigenen Umfeld zu bringen, insofern halte ich das Beispiel deiner eigenen Nutzung an dieser Stelle zwar erfreulich aber dennoch für irrelevant für die Diskussion.

Im themenbeginnenden Artikel der Tagesschau werden Anhaltspunkte genannt, dass die Nutzung in Deutschland keinen großen Elektroanteil beinhaltet. In den Niederlanden und UK hat man das mit genaueren Daten bereits belegt und entsprechend gehandelt. Auch hierzulande gibt es einen steuerlichen Anreiz für die Anschaffung dieser Fahrzeuge, zwar nicht exakt so wie von dir genannt in den Niederlanden, aber ebenso wie dort nicht an die tatsächliche Nutzungsweise gekoppelt.

Welche Fakten kennst du also, die darauf hindeuten, dass die Nutzung in Deutschland über alle Hybridautos hinweg einen hohen Elektroanteil beinhaltet, wenn das anderswo unter ähnlichen Bedingungen nicht der Fall war?

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Graustein
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Solarmobil Verein hat geschrieben:
aiahaumx hat geschrieben: Ich habe nun mal selbst recherchiert. Dieser Artikel beschreibt die Datenerhebung: Man hat die Tankkarten der Dienstwagen ausgewertet und nachgerechnet.

Ansonsten hat Wikipedia noch viel zum Thema.

Einen Hinweis darauf, dass PHEVs als Gebrauchtwagen signifikant anders und mit niedrigeren Verbräuchen betrieben werden konnte ich nirgends finden. Hast Du Daten dazu?
Dienstwagen-PHEVs != Private PHEVs

Die Niederlande haben ohnehin eine andere Situation als Deutschland, das halte ich nicht für vergleichbar.
Da wurden PHEVs für Firmen massiv gefördert, da galt eher die Devise, sehr günstig an ein Auto zu kommen, weil es billiger war als ein reiner Verbrenner.
Kauf mal einen gebrauchten Ampera (kostete wegen der Förderungen nur um die 20000 Euro anstatt 48000 nach Liste) aus den Niederlanden ... die haben sehr oft irre hohe Lebensdauerverbräuche, wurden quasi nur mit Sprit bewegt. Das läßt sich aber so nicht auf Deutschland übertragen.


Ich habe >85% E-Anteil bei den Kilometern, trotz Urlaubsfahrten z.B. nach Schottland oder Kroatien.
Wenn man demnächst seinen Firmen PHEV für 150 statt 600 Euro leasen kann ist das keine massive Förderung? (Derzeit ja auch statt 600 nur 300 als pi mal Daumen Beispiel)

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Meine Vorredner schrieben deutlich, solange der Sprit vom Arbeitgeber bezahlt wird, hängt es vom Willen des Fahrers ab, wenn er seinen Plugin-Hybriden an die Steckdose hängt. Wenn man bei Plugins statt der Kilometer den Sprit versteuern müsste, ergäbe sich der benötigte Druck.
Im nächsten Jahr müssen die Hersteller für die Flotte ihrer Plugins die Realverbräuche liefern. Das könnte das nächste „Dieselgate“ ergeben.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 55 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Ladesäule vor der Haustür
#2307 Ladestart um 23:07
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