Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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saxoli hat geschrieben: Dann beschwert Euch aber auch nicht, wenn in 2-3 Jahren den PHEV-Verbrenner-Schrott keiner mehr will
Das lese ich jetzt schon, seit dem die E-Mobilität einen gewissen Schwung aufgenommen hat. Ist schon erstaunlich, wie ang 2-3 Jahre sein können.
FloB hat geschrieben: um die Privilegien, die so ein PHEV mit E-Kennzeichen bekommt,
behalten zu dürfen.
Was für Privilegien? Bislang kommt da doch echt praktisch nichts bei rum.
Davon abgesehen existiert dieses "nicht laden" max. einen kurzen Teil des Autolebens. Denn spätestens der 2. Besitzer wird sich einen PHEV nur unter der Prämisse holen, dass er auch laden möchte. Denn im privaten Besitz macht ein PHEV sonst mal so gar keinen Sinn.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Das Märchen vom sauberen Dienstwagen | SWR Zur Sache! Rheinland-Pfalz


Hybridfahrzeuge haben neben dem herkömmlichen Verbrennungsmotor, auch einen Elektromotor mit Batterie für kurze Strecken. Um klimafreundlich unterwegs zu sein, muss der Elektromotor auch genutzt werden. Diese Funktion wird aber nicht immer verwendet, weshalb die staatlichen Kaufprämie für Hybridfahrzeuge kritisiert werden
[Randnotiz: Ja klar zum Schluss der 'Gute' Mann von Auto Motor & Sport - "Technologieoffenheit", "Brückentechnologie" und " ... Wasserstoff ist noch nicht soweit". Immer die selben Parolen und Gelaber!]
Fiat 500e 'California', 11/2017 - 07/2020 ~ Fiat 500e 'La Prima' Cabrio, 12/2020
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Wenig Neues.
Aber schon interessant, erst titelt man vom Märchen vom sauberen Dienstwagen und das erste Beispiel, das man zeigt, ist eines wo es fast vorbildlich funktioniert (warum der nicht alle 34 elektrisch gefahren ist, erschließt sich nicht).
Und der typische Fehler von einem nicht genutztem Backstein automatisch darauf zu schließen, dass das Auto nie geladen wird, der wird auch wieder gemacht. Denn auch das Positivbeispiel hat diesen nicht genutzt. Dass das denen nicht auffällt, die so etwas produzieren?

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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B.XP hat geschrieben: Und dann gibt es ja noch die Geschichte mit den angeblich ungeöffneten Ladekabeln. Zwei Punkte: AFAIK ziehen Flotten-Leasinganbieter für die Öffnung so eines Schuko-Ladekabels schon so viel Geld ab, dass es günstiger ist, ein eigenes Ladekabel zu kaufen. Zum anderen: Ich habe am Model 3 das Steckdosen-Ladekabel noch exakt null mal verwendet. Typ2-Kabel sind quasi nie dabei, muss man sich auch selbst kaufen. Wenn man sich bei mir im Konzern einen PHEV als Dienstwagen besorgt, bekommt man zusätzlich eine Wallbox zuhause installiert...
Beim Outlander steckt der Lader in einem Jutesack. da ist es kein Wunder wenn der "originalverpackt" wieder zurückgeben wird. Ansonsten gebe ich dir recht, dass bei den Firmen die ich kenne in den Tiefgaragen feste Ladestationen angebracht sind, oder zum Ausgleich für das private Strom laden (zu Hause kann man ja nicht mit der "tankkarte" Laden) eine wallbox auf Firmenkosten installiert wird...

Manche Leute können einfach nicht mit der Tatsache Leben, dass Plug-in-Hybride für viele Nutzer nicht nur eine kompromissarme Möglichkeit darstellen nahezu komplett elektrisch zu fahren, sondern in manchen Anwendungsfällen sogar ökologischer als BEV sind...

Die Argumentation unterscheidet sich oft nicht von petrolheads. Lustig wird es dann, wenn irgendwelche tollen Sendungen herangezogen werden. Das sind die gleichen Sendungen, die auch herausfinden, dass ein Diesel doch weniger CO2 emittiert, wie die von Kinderhänden mit Kohlestrom produzierten Elektroautobatterien, die nach wenigen Jahren Sondermüll sind und die Fahrer sowieso immer liegen bleiben. Diese Sendungen sind dann natürlich Murks...
05/2021 VW ID.3 Pro Business: Hauptfahrzeug
08/2019 Outlander PHEV PLUS: für Restmobilität, sowie Zweitwagen für Kurzstrecken, Anhängerfahrten, oder wenn Allrad vorteilhaft ist

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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saxoli hat geschrieben: Aber Jedem das seine, Jeder so wie er mag' - Dann beschwert Euch aber auch nicht, wenn in 2-3 Jahren den PHEV-Verbrenner-Schrott keiner mehr will, oder die Grenzwerte nicht gehalten werden können, die Steuer steigt, es keine Ersatzteile mehr gibt oder die Wartungskosten sich verzehnfachen.
In 2 bis 3 Jahren will das keiner mehr... Hab ich genau so schon vor 2 bis 3.jahren gehört warum sollte es den jetzt auf einmal stimmen?
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben: Was für Privilegien?
Nennen wir es halt Vorteile:
Zum Beispiel die 6.750 € "Innovationsprämie"
(Vorschlag: Zurückzahlen bei Unterschreiten von 50% Anteil an elektrisch zurück gelegten Kilometern nach einem Jahr)

Dazu gibt es noch einen Steuervorteil für privat genutzte Firmenautos:
Sie müssen nur mit 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden und nicht mit 1 Prozent wie Verbrenner.

Hier in Stuttgart beispielsweise kann man mit E-Kennzeichen überall, wo normal ein Parkschein gelöst werden müsste 24/7 kostenlos parken.
Otto oder Rudolf darf da max. eine Stunde parken...
(In der Innenstadt kostet ein Anwohnerparkausweis übrigens 400 Euro im Jahr, die spart man sich mit dem E auch)

Gibt es in anderen Städten nicht auch Busspuren, die mit E-Kennzeichen legal genutzt werden dürfen?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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...was ein bürokratischer Aufwand :roll:
"Ladestressfrei elektrisch fahren" | mit KIA Sportage PHEV, verkauft BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ich fände es auch nicht schlecht, wenn der elektrische Anteil irgendwie berücksichtigt wird. (Wie auch immer man das unbürokratisch machen kann).

Bei den Prämien darf man aber nicht vergessen, dass diese oft gerade den Mehrpreis decken. Ist ja nicht so, dass die dann spottbillig werden. Dann kaufen die Leute halt stattdessen Diesel...
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben: Wenig Neues.
Aber schon interessant, erst titelt man vom Märchen vom sauberen Dienstwagen und das erste Beispiel, das man zeigt, ist eines wo es fast vorbildlich funktioniert (warum der nicht alle 34 elektrisch gefahren ist, erschließt sich nicht).
Ja, eben ... nicht's Neues - Die Allgemeinheit wird seit Jahren verar.... - Die PHEV's und die Prämien gibt's ja schon länger! Das Problem ist bekannt und dennoch stockt man die Prämie noch weiter auf?!! Das ist staatlich geförderter Betrug, so wie der Dieselskandal.

Ein Beispiel, eben ... nicht die Regel! Ja so sollte es man machen, ist ja nicht so - Deshalb auch ... "Schaut' so geht das ....".
Und der typische Fehler von einem nicht genutztem Backstein automatisch darauf zu schließen, dass das Auto nie geladen wird, der wird auch wieder gemacht. Denn auch das Positivbeispiel hat diesen nicht genutzt. Dass das denen nicht auffällt, die so etwas produzieren?
Ist bei ein einem PHEV als Standard ein Typ2-Kabel oder ein Ladeziegel mit dabei? Eher ein Ladeziegel oder nicht?! Wenn dann dieser Ladeziegel nicht benutzt wurde / nicht genutzt werden will, dann kann man sehr wohl davon ausgehen das das Fahrzeug nur als Verbrenner genutzt wird / wurde. Keiner würde, bei der schlechten Ladeleistung / kleinen Batterie für zu Hause, privat, extra eine Wallbox oder ein Ladekabel kaufen. Außerdem... wie viele Arbeitgeber kennt Ihr, die Ihren privilegierten Dienstwagenfahrern auch noch eine Lademöglichkeit schenkt?

Beim PHEV geht's um die Gesamtsystemleistung, das grüne Gewissen und ums Absahnen der Geschenke der Regierung.

Das es auch Leute gibt, leider die Ausnahmen - nicht die Regel, die Ihren PHEV vorbildlich nutzen, keine Frage - Find ich toll!

LG
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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kub0815 hat geschrieben: In 2 bis 3 Jahren will das keiner mehr... Hab ich genau so schon vor 2 bis 3.jahren gehört warum sollte es den jetzt auf einmal stimmen?
Weil man jetzt endlich die Auswahl von eFahrzeugen hat, endlich findet jeder ein Produkt, Marke, Form, Ausstattung, Reichweite zu einem konkurrenzfähigen Preis.
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