Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Du weißt ja, was gemeint war und Dein Sprüchle macht es auch nicht besser.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ich sehe immer einen Mitshubishi Outlander Plug-in Hybrid am Tripple-Charger. Der lädt mit CHAdeMO. Er kann stolze 40 km elektrisch fahren, wenn er nicht all zu stark beschleunigt und nicht all zu schnell fährt. Dafür blockiert er aber immer Ewigkeiten über (über eine Stunde) den Tripple-Charger.
Wenn er dann tatsächlich so viel elektrisch fahren will, hätte er für den selben Preis ein ordentliches Elektroauto ohne Verbrennertechnik bekommen.
Zudem hätte er die ganzen Wartungs- und Instandhaltungskosten des Verbrennerantriebs gespart.
Und ganz zu schweigen vom Umweltschutz, hätte der gesamte Verbrenner-Antrieb mit Motor, Abgasreinigung inkl. Seltener Erden und variablem Getriebe erst gar nicht gefertigt werden müssen.
Diese Plug-In-Hybrid Autos sind dazu gedacht zuhause zu laden, wenn man ab und zu in der Stadt unterwegs ist, aber nicht um Ewigkeiten Schnellladestationen zu blockieren.
Denn mit der Mini-Batterie können die gar nicht so schnell laden.
Zoe Intense Q90 ZE40 mit 43 kW AC-Lader +41 kWh Akku / Bj.04.2018
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Kabelbaum
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Ups, hab ich was verpasst?
Wie sieht denn die vollelektrische Alternative zum Outlander in der Preisklasse aus? Oder werden wiedermal Äpfel mit Birnen verglichen?
"Ladestressfrei elektrisch fahren" | mit KIA Sportage PHEV, verkauft BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ne, richtige Elektroautos mit Fake-Elektroautos werden hier verglichen. Solche, die ein E-Kennzeichen, Steuererleichterungen und andere Vorteile bekommen, aber nicht wirklich was für die Umwelt und die Stadtbevölkerung tun.
Zeige mir ein Gesetz, ausser bei Plug-In-Hybrid-Elektroautos, in dem steht: Du kannst wenn du willst die Verkehrsregeln beachten, aber musst nicht, wenn du nicht willst.
So nach dem Motto: Alle Verkehrsregeln sind nur Empfehlungen, aber keine verpflichtenden Vorgaben und erst recht keine Gesetze.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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eDriveAlex hat geschrieben: Ich sehe immer einen Mitshubishi Outlander Plug-in Hybrid am Tripple-Charger. Der lädt mit CHAdeMO. Er kann stolze 40 km elektrisch fahren, wenn er nicht all zu stark beschleunigt und nicht all zu schnell fährt. Dafür blockiert er aber immer Ewigkeiten über (über eine Stunde) den Tripple-Charger.
Wenn er dann tatsächlich so viel elektrisch fahren will, hätte er für den selben Preis ein ordentliches Elektroauto ohne Verbrennertechnik bekommen.
Zudem hätte er die ganzen Wartungs- und Instandhaltungskosten des Verbrennerantriebs gespart.
Der Outlander PHEV hat eine UVP von 37k€ ohne Förderung. Zu welchem Zeitpunkt bekam man ein Elektroauto mit brauchbarer Reichweite in der Größe? So ein Kona ist schon ein gutes Stück kleiner als ein Outlander und in der 64kWh-Ausführung gute 3000€ teurer.
BMW i3s 120Ah (seit 1/2019) || Tesla Model 3 LR AWD (12/2019-8/2021) || AUDI e-Tron 55 || VW ID.4 (ab irgendwann)

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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Warum immer nur auf die Größe des Fahrzeugs beschränken - bei E-Autos und PHEVs ist es auch oft so, dass man die sich wegen mangelnder Alternativen im BEV/PHEV Segment kauft. Das bedeutet, dass manche, die sich einen Outlander PHEV gekauft haben, auch ein kleineres PHEV gekauft hätten, wenn es den denn gäbe. Der Outlander PHEV war zu seiner Zeit schon eines der günstigsten PHEVs, was dazu geführt hat, dass einige sich den nur dafür gekauft haben, aber nicht umbedingt ein SUV brauchten. Wer aber wirklich die SUV-Form mit Anhängerkupplung braucht, der ist heute noch mit dem Outlander gut bedient. Nur gibt es inzwischen für die, die unbedingt elektrisch fahren wollen aber diese Sachen nicht unbedingt brauchen doch rein elektrische Alternativen, und im PHEV Segment gibt es ja heute schon extrem viel Modellvarianten, z.B. Kia Ceed Sportwagon PHEV, der ähnlich viel Platz bietet.

Der Outlander ist zwar von außen deutlich größer als sagen wir der Niro, um über 30cm länger, aber hat mit 385l Kofferraum 55l weniger als der Niro. Die Größe ist also nur ein Scheinargument pro Outlander. Ich bin schon in einem Outlander Diesel mitgefahren. Der einzige Platzvorteil, den es in dem gibt, ist dass man bis zu 7 Leute platzieren kann. Diese Option gibt es ja beim PHEV garnicht.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Kabelbaum
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Ob klein oder groß, ob viel oder wenig Leistung, ob spartanisch, sportlich oder luxuriös, Batterie oder Benzin ...die Ansprüche des Menschen an ein Fahrzeug sind so unterschiedlich wie ihre Fahrer. Vielfalt und Emotion sichert Arbeitsplätze und Wohlstand.

...und das ist gut so!
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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B.XP hat geschrieben: Der Outlander PHEV hat eine UVP von 37k€ ohne Förderung. Zu welchem Zeitpunkt bekam man ein Elektroauto mit brauchbarer Reichweite in der Größe? So ein Kona ist schon ein gutes Stück kleiner als ein Outlander und in der 64kWh-Ausführung gute 3000€ teurer.
Man wird niemals ein Auto finden, welches exakt die selben Vorgaben wie das andere abdeckt. Wäre das so, wäre es exakt das selbe Auto und kein anderes.
Und 3.000 Euro mehr bei einem Preis von 37.000 Euro sind gerade mal 8% Unterschied. Das ist doch nicht wirklich der Große Unterschied. Man muss das immer relativieren...

Ich persönlich kann es bei einer jährlichen Fahrleistung von 50.000 km nicht nachvollziehen, warum man ein Verbrennerauto mit Elektromotor kauft, mit der Aussage, das die elektrische Reichweite zu gering ist und dann auch noch die Frechheit besitzt daran ein E-Kennzeichen zu bauen.
Ein Auto welches nicht zwangsläufig mit Strom betrieben werden muss, ist niemals ein Elektroauto und hat auch kein Recht alle Vorteile davon zu genießen.

Das ist die selbe Diskussion, wie damals bei Einführung des Automobils. Da haben auch die Pferde- und Kutschenbefürworter scharf dagegen geschossen, dass dies niemals funktioniert und das es niemals so viel Benzin geben wird
Wenn dann eine Pferdekutsche mit Verbrennungsmotor als Hilfe, um damit 40 km mit Sprit zu fahren und den Rest mit den Pferden.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Kabelbaum
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Ich denke, man sollte bei den PHEV-Käufern klar unterscheiden zwischen...
- denen, wo ausschließlich der Steuervorteil im Vordergrund steht und täglich mehr fahren als es die elektrische Reichweite zulässt,
und die...
- denen neben dem Steuervorteil die elektrische Fahrt im Vordergrund steht, weniger als 20.000km/pa fahren und ihnen die tägliche elektrischen Reichweite ausreicht.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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@Kabelbaum @B.XP .... gucksduhier ... viewtopic.php?f=7&t=51467 und hier ... viewtopic.php?f=7&t=55668
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