Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Dann schreiben Sie ja zu den Preisen für die Käufer bezahlbar zu sein => alles gut :-)

Wie ich schon sagte, durch geringere Kosten für individuelle Mobilität (brauche kein Auto) spart man ja auch wieder Geld. Das kann dann ggfs. in höhere Kreditraten fließen. Die Relation muss halt passen.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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iOnier hat geschrieben: Siehste, so unterschiedlich sind die Lebenssituationen.
Gut erkannt. Ich bin aber nicht derjenige, der sagt, dass ein PHEV für jeden geeignet ist. Ich schreibe genau das Gegenteil. Ich wehre mich lediglich dagegen, dass man sagt ein PHEV sei eine Mogelpackung und grundsätzlich Mist. Wer dagegen argumentiert, muss schon beweisen, dass es KEINE Lebenssituation gibt, bei der ein PHEV passt. Und mir fallen da recht viele ein. Meine ist ein Beispiel dafür, aber ich darf mir deswegen trotzdem anhören, dass ich ja eine "Mogelpackung" fahre.

Und die Frage ist auch gar nicht, ob ein BEV in den betrachteten Situation nicht noch besser wäre, sondern ob es besser als ein reiner Verbrenner ist. Und auch im Beispiel von Dir ist ein PHEV meiner Meinung nach immer noch besser, als wenn man dann einen Verbrenner fährt. (von wegen "Es macht gar keinen Sinn")

Ich habe meine Aussage im Freundeskreis validiert. Da gibt es zwar auch recht viele, die zwar Strecken von 100km am Tag zurücklegen müssen, aber immer nur mit einem Auto. Das Andere ist im Kurzstreckeneinsatz. Sie wollen aber meist auch ein Reiseauto haben. Deshalb haben sie oft einen Kleinwagen und ein Familienwagen. Letzterer wird dann meist für die Mittelstrecke benutzt. Sinnvoller wäre für die eben ein BEV und ein PHEV. Letzterer eben das Familien-Restmobilitäts-Fahrzeug, welches aber auch die Kurzstrecken abdeckt, während man die Mittelstrecke dann mit dem BEV macht. Dies wird sogar eingesehen, ist aber für die nicht bezahlbar, denn die kaufen alle gebraucht. Preisgrenze 20k. Und wo kommen gebrauchte PHEV her? Richtig! Ehemalige Firmen- oder Flottenfahrzeuge.

(Randnotiz: Ein PHEV wie ich es immer schon vorschlage würde Deine 50km auch elektrisch schaffen).

Nochmal: Ich halte ein PHEV für viele für das FALSCHE Fahrzeug! Ich halte es aber RICHTIG eingesetzt für keine Mogelpackung!
05/2021 VW ID.3 Pro Business: Hauptfahrzeug
08/2019 Outlander PHEV PLUS: für Restmobilität, sowie Zweitwagen für Kurzstrecken, Anhängerfahrten, oder wenn Allrad vorteilhaft ist

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Super-E hat geschrieben:Nochmal: Ich halte ein PHEV für viele für das FALSCHE Fahrzeug! Ich halte es aber RICHTIG eingesetzt für keine Mogelpackung!
.
Vollkommen richtig.

Es ist aber eine politische Mogelpackung, einmal wegen der Berechnungsfotmel für Verbrauch / Emissionen, zum anderen eben weil nur ein Bruchteil der potentiellen Nutzer es überhaupt "richtig" einsetzen kann und wird.
Gruß
Werner
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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iOnier hat geschrieben:
Super-E hat geschrieben:Nochmal: Ich halte ein PHEV für viele für das FALSCHE Fahrzeug! Ich halte es aber RICHTIG eingesetzt für keine Mogelpackung!
.
Vollkommen richtig.

Es ist aber eine politische Mogelpackung, einmal wegen der Berechnungsfotmel für Verbrauch / Emissionen, zum anderen eben weil nur ein Bruchteil der potentiellen Nutzer es überhaupt "richtig" einsetzen kann und wird.
Es kontrolliert ja auch keiner ob ökostrom getankt wird.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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iOnier hat geschrieben: Dann schreiben Sie ja zu den Preisen für die Käufer bezahlbar zu sein => alles gut :-)

Wie ich schon sagte, durch geringere Kosten für individuelle Mobilität (brauche kein Auto) spart man ja auch wieder Geld. Das kann dann ggfs. in höhere Kreditraten fließen. Die Relation muss halt passen.
Richtig. In München finden sich auch immer Käufer, für die das bezahlbar ist... ;9
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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kub0815 hat geschrieben: Es kontrolliert ja auch keiner ob ökostrom getankt wird.
Du weißt schon, dass auch mit "Graustrom" eFahren viel umweltfreundlicher ist? Von den direkten Emissionen gar nicht zu sprechen.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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So stelle ich mir einen phev vor. Nur bitte als Kombi...

https://teslamag.de/news/mazda-elektroa ... otor-26353

Und ich teile Mazda's Meinung. Sofern man nicht als Vertreter täglich viel mehr km abspult, ist das auch mittelfristig ein gutes Konzept. Schont Ressourcen, Infrastruktur und Nerven... Vollkommen alltagstauglich mit minimalem Ausstoß an CO2 und sonstigem Dreck. Die geringe Kraftstoffmenge lässt sich dann auch erneuerbar herstellen...

Ansonsten gebe ich es jetzt auf. Die einen glauben das Elektroautos sowieso schlechter sind für das Klima als Diesel. Und es gibt auch welche, die glauben Plug-in-Hybride sind schlechter als Verbrenner. Für alles gibt es mehr oder weniger schlecht gelogene Studien. Jeder darf glauben was er mag...
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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kub0815 hat geschrieben: Karlsson, die wo weder zuhause noch auf der Arbeit laden können sollen sich halt kein eAuto kaufen. Meiner Ansicht nach. Die sollen warten.
Es ging mir mehr darum, dass Du meinst, dass mehr als 1x täglich laden was relativ normales ist. Dafür müssen sie aber nicht zuhause ODER bei der Arbeit laden können, sondern zuhause UND bei der Arbeit. Und das ist nun wirklich ein äußerst seltener Fall.
Wiese hat geschrieben: Sehe ich ähnlich. Wenn 50% von denen die zu Hause laden können UND einen Zweitwagen besitzen ein Elektroauto kaufen, wäre die Produktion für einige Jahre ausgelastet.

Damit gebe ich mich nicht zufrieden, das hab ich ja seit 2015, das Auto ist Bj 2013. Was ist seitdem passiert?
Oder besser - was hätte passiert sein sollen? Ich finde es hätte längst PHEV mit 20kWh + RE zu brauchbaren Preisen geben sollen, mit denen die Massen als Alleinfahrzeug im Alltag rein elektrisch mit max 1x täglich laden klar kommen und die sie auch bezahlen können.
Die Technik ist lange so weit. Der Ampera war 2011 schon nicht schlecht und danach kamen nur massig PHEV, die ihm nicht das Wasser reichen konnten. Der war 2011 eigentlich auch schon weiter als die meisten PHEV heute. Jetzt haben wir 2020 und es wurde massig Zeit verschenkt ohne brauchbare Produkte am Markt zu haben. Von daher sehe sage ich tendentiell eher Mogelpackung, auch wenn es natürlich auf den Einzelfall ankommt.
Wiese hat geschrieben: Ich hab keinen Zweitwagen und trotzdem ein E-Auto, und ich bin sicher, dass ich im Sommer damit auch die tausend Kilometer an die Ostsee komme.
Das kannst Du auch mit dem Fahrrad machen. Die Frage ist einfach, wie toll das ist. Mit meinem E-Auto fahre ich jedenfalls an kein 1.000km entferntes Ziel.
Beim nächsten Erstwagen möchte ich aber ein BEV, mit dem ich auch das mache. Gibt es sogar schon zu kaufen (mit Abstrichen bei der Karosserie/Nutzwert), passt nur noch nicht in mein Budget.
iOnier hat geschrieben: Klar, wenn das 2.Fahrzeug (neben dem Pendlerfahrzeug =BEV) auch viel als "Mamataxi" und zum Einkaufen auf Kurz- und Mittelstrecke unterwegs ist, wo der elektrische Anteil groß ist, dann macht auch dafür ein PHEV Sinn.
Na, da hab ich ein anderes Familienbild, wo beide Elternteile einem Erwerb nachgehen ;)
Aber klar, es kommt drauf an, wie groß der E-Anteil da wäre. Bei zwei Jobs in unterschiedlichen Richtungen oder zu unterschiedlichen Zeiten kann da schon ein Schuh draus werden.
iOnier hat geschrieben: der vorhandene Verbrenner eh noch nicht "reif" zum Abstoßen und BEV für den Zweck ... gibt's nichts sinnvolles.
Bei uns genauso und ich warte lieber bis 2025 aufs BEV als 2023 als Zwischenschritt ein PHEV zu kaufen, das den Alltag nicht ganzjährig rein elektrisch schafft und das ich dann bis 2030 behalten muss, weil wir ja auch nicht ständig teuer die Autos wechseln.
Super-E hat geschrieben: Ein weiterer Irrtum ist bei "Stadt" immer an dicht bebaute Häuserschluchten zu denken. Dafür empfiehlt sich mal mit Google Maps Satellitenansicht ein wenig die Städte zu erkunden. Ganze Stadtviertel großer Städte bestehen aus Einfamilienhäusern...
Da ist allerdings die Personendichte dann geringer. Dass jüngere Leute, die es naturgemäß noch nicht zum Wohneigentum schaffen konnten, zuhause laden können, ist schon eher die Ausnahme. Und das ist auch oft in Kleinstädten so.
Dadurch sind viele Interessenten unter 30....40 raus. Ging uns ja auch so. Ich hatte dann nur das Glück, dass ich einen eigenen Parkplatz mieten konnte, der zufällig noch vor dem eigenen Kellerfenster lag und der Vermieter hat mir auch noch erlaubt, eine Außensteckdose zu installieren... das können in dem Stadttteil mit zigtausend Bewohnern nur eine Hand voll.
Und in der Situation finde ich einen 64kWh E-Niro noch tauglicher als ein PHEV, das alle 20-40km eine Steckdose braucht, um nicht auf Sprit zu laufen.
Super-E hat geschrieben: So stelle ich mir einen phev vor. Nur bitte als Kombi...
https://teslamag.de/news/mazda-elektroa ... otor-26353
Vom Konzept her ja. Aber der Preis ist zu hoch (die ab 34.000€ sind ja auch noch ohne Wankel), erst recht für 2020. Damit hätten sie 2015 einen Blumentopf gewinnen können.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Karlsson hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben: Karlsson, die wo weder zuhause noch auf der Arbeit laden können sollen sich halt kein eAuto kaufen. Meiner Ansicht nach. Die sollen warten.
Es ging mir mehr darum, dass Du meinst, dass mehr als 1x täglich laden was relativ normales ist. Dafür müssen sie aber nicht zuhause ODER bei der Arbeit laden können, sondern zuhause UND bei der Arbeit. Und das ist nun wirklich ein äußerst seltener Fall.
Wiese hat geschrieben: Sehe ich ähnlich. Wenn 50% von denen die zu Hause laden können UND einen Zweitwagen besitzen ein Elektroauto kaufen, wäre die Produktion für einige Jahre ausgelastet.

Damit gebe ich mich nicht zufrieden, das hab ich ja seit 2015, das Auto ist Bj 2013. Was ist seitdem passiert?
Oder besser - was hätte passiert sein sollen? Ich finde es hätte längst PHEV mit 20kWh + RE zu brauchbaren Preisen geben sollen, mit denen die Massen als Alleinfahrzeug im Alltag rein elektrisch mit max 1x täglich laden klar kommen und die sie auch bezahlen können.
Die Technik ist lange so weit. Der Ampera war 2011 schon nicht schlecht und danach kamen nur massig PHEV, die ihm nicht das Wasser reichen konnten. Der war 2011 eigentlich auch schon weiter als die meisten PHEV heute. Jetzt haben wir 2020 und es wurde massig Zeit verschenkt ohne brauchbare Produkte am Markt zu haben. Von daher sehe sage ich tendentiell eher Mogelpackung, auch wenn es natürlich auf den Einzelfall ankommt.
Wiese hat geschrieben: Ich hab keinen Zweitwagen und trotzdem ein E-Auto, und ich bin sicher, dass ich im Sommer damit auch die tausend Kilometer an die Ostsee komme.
Das kannst Du auch mit dem Fahrrad machen. Die Frage ist einfach, wie toll das ist. Mit meinem E-Auto fahre ich jedenfalls an kein 1.000km entferntes Ziel.
Beim nächsten Erstwagen möchte ich aber ein BEV, mit dem ich auch das mache. Gibt es sogar schon zu kaufen (mit Abstrichen bei der Karosserie/Nutzwert), passt nur noch nicht in mein Budget.
iOnier hat geschrieben: Klar, wenn das 2.Fahrzeug (neben dem Pendlerfahrzeug =BEV) auch viel als "Mamataxi" und zum Einkaufen auf Kurz- und Mittelstrecke unterwegs ist, wo der elektrische Anteil groß ist, dann macht auch dafür ein PHEV Sinn.
Na, da hab ich ein anderes Familienbild, wo beide Elternteile einem Erwerb nachgehen ;)
Aber klar, es kommt drauf an, wie groß der E-Anteil da wäre. Bei zwei Jobs in unterschiedlichen Richtungen oder zu unterschiedlichen Zeiten kann da schon ein Schuh draus werden.
iOnier hat geschrieben: der vorhandene Verbrenner eh noch nicht "reif" zum Abstoßen und BEV für den Zweck ... gibt's nichts sinnvolles.
Bei uns genauso und ich warte lieber bis 2025 aufs BEV als 2023 als Zwischenschritt ein PHEV zu kaufen, das den Alltag nicht ganzjährig rein elektrisch schafft und das ich dann bis 2030 behalten muss, weil wir ja auch nicht ständig teuer die Autos wechseln.
Super-E hat geschrieben: Ein weiterer Irrtum ist bei "Stadt" immer an dicht bebaute Häuserschluchten zu denken. Dafür empfiehlt sich mal mit Google Maps Satellitenansicht ein wenig die Städte zu erkunden. Ganze Stadtviertel großer Städte bestehen aus Einfamilienhäusern...
Da ist allerdings die Personendichte dann geringer. Dass jüngere Leute, die es naturgemäß noch nicht zum Wohneigentum schaffen konnten, zuhause laden können, ist schon eher die Ausnahme. Und das ist auch oft in Kleinstädten so.
Dadurch sind viele Interessenten unter 30....40 raus. Ging uns ja auch so. Ich hatte dann nur das Glück, dass ich einen eigenen Parkplatz mieten konnte, der zufällig noch vor dem eigenen Kellerfenster lag und der Vermieter hat mir auch noch erlaubt, eine Außensteckdose zu installieren... das können in dem Stadttteil mit zigtausend Bewohnern nur eine Hand voll.
Und in der Situation finde ich einen 64kWh E-Niro noch tauglicher als ein PHEV, das alle 20-40km eine Steckdose braucht, um nicht auf Sprit zu laufen.
Super-E hat geschrieben: So stelle ich mir einen phev vor. Nur bitte als Kombi...
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Vom Konzept her ja. Aber der Preis ist zu hoch (die ab 34.000€ sind ja auch noch ohne Wankel), erst recht für 2020. Damit hätten sie 2015 einen Blumentopf gewinnen können.
Ich sagte 1 bis 2 mal laden alles andere hast du dir ausgedacht. Das würde ich als normalen fall ansehen.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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iOnier hat geschrieben:
(da sie sonst nicht bezahlbar wären)
.
... glaube ich nicht. Wenn die Verkäufer von Grundstücken / Immobilien die Preise zu sehr anziehen würden, fänden sie halt keine Käufer mehr. Bisschen würde gehen, wer bei guter ÖPNV-Anbindung weniger Kosten für die Auto-Mobilität hat spart ja auch was.
Oh doch, das ist so. Ich lebe in einer solchen Verbandsgemeinde die sich mittlerweile "Stadt" nennt. Seit etwa 5 Jahren gibt es hier eine Straßenbahn die 4 von 5 Ortsteilen bedient. Wer hier noch bauen will oder eine Wohnung kaufen will und nicht im Geld schwimmt, geht in den Ortsteil ohne Straßenbahn und zahlt mindestens 1/3 weniger. Die Preise sind durch die zugegebenmaßen sehr gute Anbindung an die Stadt Karlsruhe regelrecht explodiert.
Sollten die Zinsen in den nächsten 10 oder 15 Jahren deutlich steigen wird die Imobilienblase platzen, und die Häuser werden nichts mehr wert sein.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze :old:
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