Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Zauder
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GrillSgt hat geschrieben: Am Ende wäre der sinnvollste Weg. Es wird aufgehört Plug-In Hybride zu fördern.
Mit welchem Argument sollten denn dann BEV gefördert werden? Ich dachte, es wäre so genial und allem anderen überlegen BEV zu fahren, dass es keiner Förderung bedarf.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Zauder hat geschrieben: Ich dachte, es wäre so genial und allem anderen überlegen BEV zu fahren, dass es keiner Förderung bedarf.
Ich habe mir damals überlegt ein Elektroauto zu kaufen, weil es eben genial ist und mir wahnsinnig viel Geld spart.
Dass es eine Förderung gibt habe ich erst erfahren. als ich dann im Autohaus zum Verkäufer sagte, dass ich das Auto möchte.
Ich persönlich hätte das voll elektrische Auto auch ohne Förderung gekauft. Das war eben eine nette Zugabe, die für mich aber nicht einen Millimeter als Kaufgrund gedient hat.
Ich fahre im Jahr 50.000+ km 100% elektrisch, ohne Plug-In-Hybrid Betrug und ohne Tesla, sondern mit meinem popeligen Renault Zoe. Dabei jeden Tag ca. 100 km Autobahn 120 - 140 km/h.
Ich war mit dem Auto von Balingen aus in Brühl, in Prag und in Mailand. Alles ohne Probleme und ohne auch nur einmal gewünscht zu haben, ich hätte einen Plug-In-Hybriden.
Klar wenn ich nur eine rein elektrische Reichweite wie im Plug-In-Hybrid mit 50 km, oder auf der Autobahn 20 km hätte, dann muss man zwangsläufig mit Sprit fahren. Geht ja nicht anders.
Und auch wenn ich so extremen Termindruck hätte, dass ich immer am Limit fahre, dann geht es mit dem 100% Elektrischen auch nicht. Aber das sind nicht mal 1% der Autofahrer, die das brauchen.
Zoe Intense Q90 ZE40 mit 43 kW AC-Lader +41 kWh Akku / Bj.04.2018
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ich habe mir damals überlegt ein Elektroauto zu kaufen, weil es eben genial ist und mir wahnsinnig viel Geld spart.
Die Kostenrechnung würde ich erst einmal sehen wollen. Ich denke man müsste hier den ganz spitzen Bleistift auspacken, um gegenüber einem Diesel hier ein paar Euro zu sparen.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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Bei 50.000km im Jahr und eigener PV glaube ich sofort, dass der Stromer da viel Geld spart. Ob Alex jetzt PV hat oder nicht weiß ich nicht, würde aber die bei der Behauptung des Geld Sparens sehr naheliegend sein. Und selbst wenn nicht, dann eine Ladekarte mit Flatrate. Spart auch sehr viel für Vielfahrer.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Da braucht es jetzt aber schon Klimmzüge. Und nicht vergessen, eine eigene PV-Anlage inkl. Speicher, die dann wohl auch nur fürs Auto arbeitet (und das bei weitem nicht schaffen wird), sind auch Kosten (die muss man schon umlegen). Und die Variante mit Ladekarte und der Flatrate muss ja auch echt passen, sprich die passende Ladesäule muss direkt vor der Tür sein. Bei den Strecken ist ja wahrscheinlich jeden Tag laden, vielleicht mal nur jeden zweiten Tag angesagt. Das wäre schon exotisch, wenn das so punktgenau passt. Am ehesten dürfte wohl die Variante greifen, toll ein anderer zahlts. Dabei kommt wohl am ehesten Gratis-Laden beim Arbeitgeber in Frage. Unter einem solchen Umstand kann man das alles auch verstehen, man sollte es nur nicht als allgemein gültig verkaufen. Er hat ja auch eher auf die Wartung referenziert und so groß haut das alles nicht rein. Vor allem wenn man nicht pauschal in die Vertragswerkstatt rennt.

Alles in allem finde ich das mit dem Geld sparen weiter sehr fernliegend.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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Die Zoe ist günstig, die Servicekosten sehr gering, und bei vielen km ist die Batteriemiete (falls er diese zahlt) auch dann nicht mehr teuer. Wer schon ein Eigenheim mit PV hat bevor er das Auto kauft, der darf gerne den nicht ins Netz eingespeiste Strom um damit das Auto zu laden als gespartes Geld sehen. Es kaufen Leute heute schon PV ohne eigenes E-Auto, stell dir vor, weil genau das sich für die jetzt schon lohnt. Amortisierungszeit von ca. 10 Jahren, mit einem E-Auto deutlich früher.

Aber wir können Alex ja fragen, ob er uns das mal vorrechnet, bevor wir hier grobe Schätzungen abgeben - aber dass es ihn Geld spart glaube ich schon. Als wir damals unseren gebrauchten Leaf gekauft haben, war das mit viel Gratisstrom auch ein Fahrspaß, der unterm Strich nicht wirklich teurer als ein vergleichbarer Verbrenner wäre. Vielleicht sogar günstiger, je nachdem mit was man vergleicht. Die Anschaffungskosten waren auch recht gering, muss man dazu sagen, da war der nur vielleicht 4000€ teurer als ein vergleichbarer Verbrenner. Anfangs dachte ich zwar auch, dass das günstiger wird, aber Ersatzteile für einen Leaf sind nun mal eine ganze Stange teurer als für einen Verbrenner ähnlicher Klasse aus der Massenproduktion.
Zuletzt geändert von Odanez am Fr 26. Mär 2021, 06:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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FloB hat geschrieben: (Sorry für OT)
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Einfach unten über "Vollständiger Editor & Vorschau" antworten, dann klappts auch mit dem Zitieren des letzten Beitrages...
Danke für den Tipp.
Aber @Guy könnte das phpBB auch einfach so einstellen, dass es funktioniert. Geht ja anderswo auch.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Zauder hat geschrieben:
Mit welchem Argument sollten denn dann BEV gefördert werden? Ich dachte, es wäre so genial und allem anderen überlegen BEV zu fahren, dass es keiner Förderung bedarf.
Sollten denn BEVs gefördert werden?!
Aber die Frage ist doch nach dem Sinn der Förderung:
Umweltschutz durch eine Mobiiltätswende. Und da verbietet sich im Grunde schon die Förderung von Verbrennungsmaschinen die fossile Kraftstoffe benötigen und anschließend auch noch allerhand Treibhausgase ausstoßen.

Für mich - ganz persönlich - bedarf es überhaupt keiner Förderung. Diese führen nämlich nur dazu:
- dass die Technik viel zu lang, viel zu teuer bleibt
- Menschen die keine Autos fahren oder ablehnen diese aber mitbezahlen (müssen), was wiederum
- zu einem Ungleichgewicht führt, wenn nicht etwa auch Fahrräder bzw. E-Roller, E-Bikes so wie E-Scooter gefördert werden

Und so wie die Förderung aktuell umgesetzt ist kommt noch hinzu, dass damit weiterhin antiquierte Technik am Leben erhalten wird, die ohne die aktuelle Form der Förderung, sicherlich schneller am Ende ihres Lebenszyklus ankommen würde. So, wie es aktuell ist, ist es aber ein Geschenk an die Autolobby und an alle anderen Unternehmen die jetzt günstig Firmenwagen leasen, ohne dass es aber eine Auflage gäbe, dass für PHEVs auch Lademöglichkeiten bereitgestellt werden müssen. Folglich ist denen doch im Grunde weiterhin völlig gleichgültig ob sie elektrisch fahren oder weiterhin nur im Verbrennungsmodus laufen.

Unabhängig davon:
Sicherlich gehört zu einer echten Mobilittäswende nicht, weiterhin noch größer und schwerer werdende Fahrzeuge auf den Markt zu bringen (elektrisch betrieben oder nicht), die einen Flächenverbrauch zw. 7 bis 10 m² haben um nur oftmals eine im Schnitt 80 kg schwere Person für vielleicht 1 h am Tag durch die Gegend zu rollen.
Auch sollte man aufhören den Menschen zu erzählen, dass ein E-Auto eine Spardose ist, dafür sind unsere Strompreise sicherlich viel zu hoch wenn man nicht gerade eine PV-Anlage hat.

Aber wirklich teurer ist auch fraglich:
- höhere Anschaffung, ok, aber:
- 10 Jahre keine Steuern (können schnell auf die Zeit irgendwo zw. 1.000 und 2.000 € sein)
- niedrigere Wartungskosten
- kaum Verschleißteile
- pro 100 km bei 7 l Superbenzin bei 1,50 €/l sind 10,50 €/100 km vs pro 100 km Strom bei angeonmmenen 18 kWh an AC bei 0,29 €/kWh => 5,22 €/100 km, DC 0,39 €/kWh: 7,02 €. Bei Diesel sieht es auch nicht viel rosiger aus wenn die KfZ-Steuer hinzugezogen wird.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Guy
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@GrillSgt @eDriveAlex
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