Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Wieviel Strom braucht Sprit wirklich?

roberto
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Nun, da bei diesen seltsamen Angaben ja nicht verraten wird, auf welches Verhältnis sich das bezieht, bin ich von 25 % Verbenner und 75 % elektrisch ausgegangen. Bei 4,8 l wären es dann 33 % Verbrenner und 67% elektrisch bei einem enormen Verbrauch von 27 kWh/100 km nach NEFZ ist das wohl Weltrekordverdächtig. Nach WLTP dürften das dann ca. 6 L bzw. 36 kWh sein, das ist wohl alles andere als effizient...
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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also ich bin schon länger hier dabei aber das hört man hier oft. Ob von dir oder nicht weiß ich nicht, ich merke mir meistens nicht welcher Name hinter welcher Aussage steht, aber man muss schon sagen, dass so eine Behauptung hier mindestens 1x pro Woche auftaucht.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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Wie erbärmlich und typisch Onkel Donald und Co., zuerst leugnen, dass das jemals einer behauptet hätte, dann etwas zurückstecken und behaupten das man es selber nicht behauptet hat...
Hier ein Beispiel zum nachlesen: viewtopic.php?p=1341278#p1341278
Ich muß jetzt schon lachen, wenn ich mir vorstelle wie Du Dich winden wirst und behaupten, dass das ja ganz anders gemeint war...

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Nein, ich habe nur behauptet, dass das ein Beispiel ist, wo man nahe ran kommt.
Und das ist sicher ein Extrembeispiel, da wo der Nutzer eines PHEVs alles richtig macht, da wo auch das Konzept zum Nutzer passt und auch ein großer Akku dem e-Konzept in die Suppe spuckt.
Dass ein E-Auto bei der Produktion mehr CO2 verursacht, als ein Verbrenner, ist doch unbestritten. Und dass es deshalb einen Break-Even gibt sicher auch nicht. Und dass ein PHEV diesen Break-Even nach hinten raus schieben wird, sicher auch nicht. Aber deshalb habe ich nie bestritten, dass es einen Break-Even gibt. Aber in der genannten Kombinartion liegt der eben recht weit hinten.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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OT aus dem Thread: viewtopic.php?f=45&t=24455&p=1434584#p1434584
hier angehängt, passt von der Thematik her besser.
Aber auch hier solltet ihr wieder sachlich diskutieren!
Verschonen Sie mich mit Lösungen,
ich habe zu lange nach dem Problem gesucht.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ihr seid beide extrem offtopic.

Grausam !

Sorry: zeitgleich gepostet. Kann's nichtmehr löschen
Zuletzt geändert von SRAM am Mi 25. Nov 2020, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Wieviel Strom braucht Sprit wirklich?

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roberto hat geschrieben: Nun, da bei diesen seltsamen Angaben ja nicht verraten wird, auf welches Verhältnis sich das bezieht, bin ich von 25 % Verbenner und 75 % elektrisch ausgegangen. Bei 4,8 l wären es dann 33 % Verbrenner und 67% elektrisch bei einem enormen Verbrauch von 27 kWh/100 km nach NEFZ ist das wohl Weltrekordverdächtig. Nach WLTP dürften das dann ca. 6 L bzw. 36 kWh sein, das ist wohl alles andere als effizient...
Deine Logik des strickten Trennens um daraus hochzurechnen bringt einfach nichts. Denn z.B. den reinen Verbrennerbetrieb gibt es nicht, der kann auch nicht getestet werden. Auch mit "leerem" Akku bleibt das ein HEV.
Wenn du es besser erfassen willst, musst du dich mehr mit den Normen beschäftigen. Bei PHEVs wird erst so die Runde gedreht (die praktisch immer voll elektrisch erfolgt) und dann kommt noch eine kürzere Runde hinzu mit leerem Akku (sehr grob dargestellt). Darum landen die auch alle auf sehr ähnlichem Niveau und niemals bei Null, egal wie groß der Akku ist. Hier versucht man allem und jedem gerecht zu werden, aber wie immer hat das noch nie funktioniert und wird es auch nicht.

Und nein, laut WLTP sind es 5,8l im reinen Verbrennerbetrieb bzw. 23,9kWh im reinen E-Betrieb. Aber ich liege in der Praxis, wie schon gesagt, auf NEFZ-Niveau, also insgesamt ca. 20-25% darunter. Der Vorteil ergibt sich vor allem daraus, dass die beiden Antriebe genau da genutzt werden, wo sie ihre Stärken haben. Das ist bei der Norm nicht so. Da läuft der Diesel praktisch nur eiskalt und jeder weiß, das endet nicht in einem guten Verbrauchsresultat.
Darum ist die Norm hier gar nicht mehr so falsch, nur der Nutzer muss halt auch laden.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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23,9 kWh im reinen E-Betrieb kann wohl nicht ganz stimmen wenn der Verbrauch im Mischbetrieb laut NEFZ schon 17,9 kWh beträgt...
Fakt ist jedenfalls, dass Dein Fahrzeug im elektrischen Betrieb extrem ineffizient ist und Du versuchst aus diesem Unverhältnis ein allgemein gültiges Verhältnis zwischen der Effizienz eines Verbrenners und eines BEV abzuleiten, was völlig absurd ist. Ganz egal welche vergleichbaren Fahrzeuge man heranzieht, im Verhältnis verbraucht ein BEV immer etwa nur 30 % der Energie wie ein vergleichbarer Verbrenner.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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@roberto ...außer es ist ein Hybrid, dann stimmen die 30% nicht mehr. Beispiel Toyota Auris Hybrid, der noch mal 20% sparsamer ist als der vergleichbare Benziner. Also wäre das dann eher in Richtung 40%
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Nur hat noch niemand etwas gegen den Powersplit von Toyota gesagt, im Gegenteil, das ist genau der Hybride wie es sein sollte. Jedes Hybridkonzept hat seine Vor und Nachteile. Der parallelhybride P2 wie er so gerne in Europa verwendet wird hat seine Vorteile in der Höchstgeschwindigkeit mit Verbrenner. Die Hybridisierung stört da niemanden, dreht einfach mit. Es gibt weiterhin Getriebe zu verkaufen und einen un-kastrierten Verbrenner. Und mit einer kleinen Batterie lässt sich alles nach NEFZ schön rechnen. Der P2 aber ist absolut schlecht im elektrisch Fahren und hat kaum Vorteile bei Hybridisch Fahren weil die geforderte Dynamik eines Europäischen Fahrzeug zu viel Drehmoment benötigt und daher erst wieder vom Verbrenner mit Zündwinkelverstellung dargestellt wird.
Dann wäre da der Axlesplit. An sich eine gute Sache, aber hier ist der Verbrennerbetrieb nie als Hochgeschwindigkeit ausgelegt. Da muss dann erst Strom erzeugt werden um schnell auf der anderen Achse fahren zu können. Oder bei langsamer Fahrt umgekehrt. Der Verbrenner ist nur gut in einem sehr kleinem Geschwindigkeitsbereich, ansonsten fährt der als Serieller Hybrid und ist daher genauso ineffizient wie ein REX beim Verbrennerfahren. Elektrisch aber zumindest brauchbar.
Und der Toyota? keine Nachteile? oh ja, das elektrische Fahren bei hohen Geschwindigkeiten geht nur mit einem Trick. Weil der Powersplit einen Generator am Sonnenrad sitzen hat, der bei elektrischer Fahrt gegen das Hohlrad, dem Antrieb, drehen muss damit der Planetenträger mit dem Verbrenner still stehen kann. Wenn man die Zähne abzählt erkennt man, der Generator wird bei hohen Geschwindigkeiten zu schnell. Es ist daher notwendig den Verbrenner mit zu drehen um die Geschwindigkeit vom Sonnenrad und daher vom Generator zu nehmen, das macht den Toyota zum Stromfresser auf der Autobahn.

Also, wir sehen: Toyota perfekt für die Stadt, sowohl Verbrenner als auch elektrisch. Aber nicht für die Autobahn elektrisch.
Der Mitsubishi: Ein EV mit Rangeextender, im Verbrennerbetrieb nur in einem eingeschränkten Geschwindigkeitsbereich effizient, wegen Karosserie und Fahrwerk als Geländewagen im Elektrischen Betrieb nicht optimal.
Die Europäer: Der parallelhybride kann nur eines sehr gut: Fahrspass und Geschwidnigkeit. Genauso gut wie der Verbrennerbruder, der Hybride darf nur nicht stören.

Und daher bleib ich dabei: die Europäischen Fahrzeuge mit Parallelhybrid haben die elektrische Reichweite nur wegen der Förderung, diese darf aber den Verbenner nirgends stören, weder darf ein Bauteil fehlen welche in irgendeiner Fabrik gebaut wird und tausende Arbeitsplätze kostet, noch darf der Fahrer eine Einschränkung beim Fahren erleben. Fahrdynamik, Sound, Geschwindigkeit wie immer, so soll es sein.

Und wenn man den Verbrennerverbrauch eines Toyota zitiert um den Hybriden in Europa zu rechtfertigen hat irgendetwas grundlegend nicht verstanden.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 130.000 km

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