Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Nach atmosfair:
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Ansonsten: Diskussionen mit dir sind nicht zielführend.


Gruß SRAM
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Hast Du meinen Link nicht gelesen oder nicht verstanden?

Und hast Du denn einen Link zu dieser Tabelle? Einfach mal rausgeschnitten und ohne Zusammenhang reingepostet, nicht wahr?

Bei www.atmosfair.de steht eindeutig: CO₂-Fußabdruck kompensieren und keine Ausnahmen irgendwelcher Art.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

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Alex

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Kannst du nochnichtmal Google bedienen ?

--> https://www.atmosfair.de/de/standards/s ... pensieren/

Übrigens wäre das Aufkaufen und Verfallen lassen von Zertifikaten unmittelbar wirksam. Im Gegensatz zu den "Maßnahmen" von atmosfair (nach deren eigenen Beschreibung).

Da ich selber schon ehrenamtlich für ein Projekt zur Entwicklungshilfe in Uganda Versorgungseinrichtungen designed habe, halte ich von den "low tech" Ansätzen (gerne auch "angepasste Technologie" genannt) garnichts. Kluge Köpfe vor Ort übrigens auch nicht. Da gehört moderne, robust designte Technologie hin, nicht ein etwas besserer Hobo-Kocher.


Gruß SRAM

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Oh je, schon wieder so eine Sram-typische Verzerrung der Wahrheit. www.atmosfair.de behauptet keinesfalls, es sei nicht sinnvoll, privaten Konsum zu kompensieren. Wie ich ja auch verlinkt hatte.

Sie denken nur weiter als Sram und definieren Klassen von Produkten, die nicht kompensiert, sondern SOFORT BESEITIGT werden sollten:
Die Unverträglichen: Hierzu gehören Produkte, die eine 2-Grad-Welt mit 8 Milliarden Menschen nicht verträgt, wie z.B. täglicher Fleischkonsum aus Massentierhaltung. Die Kompensation von Steakhäusern etc. ist damit aus Klimaschutz nur eine künstliche Verlängerung einer Sackgasse und damit zweifelhaft.
Sram verdreht das dann gleich wieder dazu, dass Kompensation an sich nicht sinnvoll sei.

Zielführend ist was Anderes. Aber weidlich bekannt von Gegnern Regenerativer Energien.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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SRAM hat geschrieben: Kannst du nochnichtmal Google bedienen ?

--> https://www.atmosfair.de/de/standards/s ... pensieren/

Übrigens wäre das Aufkaufen und Verfallen lassen von Zertifikaten unmittelbar wirksam. Im Gegensatz zu den "Maßnahmen" von atmosfair (nach deren eigenen Beschreibung).
Das ist natürlich Unsinn. Oder stellst Du Dir wirklich vor, Du kaufst ein Zertifikat und in der selben Sekunde wird ein Regler abgedreht?

Da ich selber schon ehrenamtlich für ein Projekt zur Entwicklungshilfe in Uganda Versorgungseinrichtungen designed habe, halte ich von den "low tech" Ansätzen (gerne auch "angepasste Technologie" genannt) garnichts. Kluge Köpfe vor Ort übrigens auch nicht. Da gehört moderne, robust designte Technologie hin, nicht ein etwas besserer Hobo-Kocher.
Typisch Europäische Arroganz. Die bauen dann Staudämme und Atomkraftwerke für die Eliten, statt dass sie Dinge anleiern, die wirklich der Bevölkerung helfen. Kenne ich zur Genüge. Designt von Europäern an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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SRAM hat geschrieben: Kannst du nochnichtmal Google bedienen ?
Herausgerissene Fetzen einstellen und dann noch verlangen, dass man sie sucht? Miese Taktik.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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ich interpretiere die Tablelle so, dass Interkontinentalflüge, Paketversand und Umzug am effektivsten zu kompensieren geht und man dadurch die beste Wirkung für sein Geld bekommt. Atmosfair bietet ja auch die Möglichkeit eine Wunschmenge an CO2 zu kompensieren. Der Spender ist dann komplett freigestellt wieviel und für was er spenden mag - er kann den Kauf seines Sofas kompensieren, oder seinen kompletten CO2-Abdruck ab Geburt. Jeder wie er mag.

Und auch wenn Atmosfair relativ primitive Projekte mit dem Geld zahlt, traue ich denen zu, dass die das durchgerechnet haben, und es geht nicht um perfekte Lösungen, denn das wollen Leute in der dritten Welt garnicht, sondern um es für möglichst viele Leute eine Verbesserung zu bieten, die gleichzeitig dessen CO2-Bilanz verbessert. Und auch wenn da eine einzige Baustelle kaum was bringt, ist es die Masse, die was ausmacht. Und wie kann man möglichst hohe Mengen mit begrenzten Geldmengen umsetzen? Richtig, indem diese möglichst günstig sind. Atmosfair ist also spezialisiert darauf mit so wenig Geld wie möglich so viel wie möglich CO2 einzusparen. Und dann landet man genau bei solchen Projekten. Aber irgendwann ist dies auch ausgeschöpft, und wenn die immer mehr Spendengelder bekommen, muss man irgendwann die nicht mehr so tief hängenden Früchte pflücken, dann sind Bewaldungsprojekte oder sonstwas dran.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Noch eine Untersuchung, die die Mogelei der PHEVs dokumentiert: https://www.electrive.net/2020/11/23/ph ... verbrauch/

„Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge werden nicht für einen sauberen Betrieb im Straßenverkehr, sondern zur Ausschöpfung der staatlichen Förderung und Erreichung der europäischen Flottengrenzwerte gebaut“, äußert Stef Cornelis, Direktor Deutschland bei T&E. Derzeit verschwende Deutschland mehr als 500 Millionen Euro an Subventionen für fake E-Fahrzeuge. Kein anderes Land in Europa gebe mehr Steuergelder für die Subventionierung von PHEV aus.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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roberto hat geschrieben: Ausgehend vom üblichen Mogelpackungs-Verhältnis 25:75 % wären das dann 6,4 l im Verbrennerbetrieb und 24 kWh rein elektrisch auf 100 km, alles andere als sparsam! Nach WLTP wäre das erfahrungsgemäß um 20-25 % mehr, dann ist das Auto punkto Effizienz eine einzige Katastrophe. Aber das willst du sicher nicht wissen...
Ich habe dargestellt, was mein Auto lt. Norm an CO2 ausstößt und was es tatsächlich ausstößt.
Wofür soll ich da noch irgendwelche Verhältnisse und Co. unterstellen?
Ansonsten kann ich deine Rechnung nicht nachvollziehen. Würde dahinter 25 (elektrisch):75(Verbrenner) liegen, dann, wäre ja der reine Verbrennerbetrieb bei 3,25l/100km und der rein elektrische Betrieb bei 48kWh/100km. Ist natürlich vollkommener Unsinn das zu unterstellen, denn in meinem Fall bin ich geschätzt aktuell irgendwo zwischen 50% und 60% elektrisch. Klar bestimmen kann ich das übrigens nicht. Weshalb ich mich auch Frage, wie das Frauenhoferinstitut das so hinbekommt.

Der PHEV ist übrigens seit langem wieder ein Auto, wo ich es schaffe bzgl. der CO2 Angabe ungefähr auf NEFZ-Niveau zu liegen. Das letzte wo ich das geschafft habe (weil da wohl der CO2-Druck noch nicht so groß war), war Bj. 2000. Das liegt wohl daran, dass die Norm wesentlich mehr Kaltstarts des Verbrenners erzwingt, als ich diese in der Praxis tatsächlich ausübe.

Re: Wieviel Strom braucht Sprit wirklich?

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Odanez hat geschrieben: Oder ist es so, dass deiner wenn der Akku leer ist etwa gleich viel verbraucht wie ein vergleichbar starker Diesel ohne Akku, also ohne Rekuperation? Ich rede nicht vom reinen Autobahnbetrieb, da wird ja nicht rekuperiert, ich meine quer Beet.
Im reinen Autobahnbetrieb wird nicht nicht rekuperiert, sondern nicht viel. Selbst mit einer sehr ruhigen vorrausschauenden Fahrweise komme ich auf ein gutes halbes kWh Rekuperationsenergie pro 100km.

Je nachdem wie man die Randbedingungen setzt, wird es etwas mehr oder weniger sein. Im Stadtbetrieb wird die Hybridfunktion natürlich schon etwas bringen.
Aber dafür fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten, um das genau zu bestimmen. Und das entspricht halt auch nicht meinem praktischen Betrieb. In der Stadt fahre ich voll elektrisch. Ich habe einen PHEV und keinen Vollhybrid aus gutem Grund gekauft, weil ich nicht einen Vollhybrid Betrieb betreibe.
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