Anschaffung von PHEV - Kostenrechnung

Re: Anschaffung von PHEV - Kostenrechnung

Odanez
  • Beiträge: 3734
  • Registriert: So 5. Mär 2017, 10:14
  • Hat sich bedankt: 74 Mal
  • Danke erhalten: 346 Mal
read
eine Kostenrechnung pro BEV oder PHEV macht ja nur dann sinn, wenn man bereit ist Komfort einzubußen, wie es ja in diesem Fall sein soll, um dann auch von den Kosten her vorteilhaft gegenüber einen normalen PKW zu kommen. Und das muss man machen, da die Anschaffungskosten eh höher sind, wenn einen also die Kosten UND der Komfort wichtig ist, dann geht das nur mit gesicherten Lademöglichkeiten. Ohne diese kann nur der reine Verbrenner beide Aspekte decken. Das ist nun mal leider so. Dann muss man überlegen, wo die prioritäten liegen. Wenn einen die Effizienz bzw die Energierückgewinnung oder Abgaswerte wichtig ist, dann geht auch ein Vollhybrid, wenn es um sauberer Abgase geht, dann CNG, aber für ein Auto mit Stecker müssen halt mehr Rahmenbedingungen passen. Nicht, dass es dann so ist wie heute Früh, auf dem Weg zur Arbeit fuhr bei mir ein Porsche Panamera Hybrid vorbei. Nicht elektrisch. Der ist wohl leer zu Hause losgefahren. Das E am Kennzeichen hat er wohl nur wegen kostenlosen Parken in München gekauft. Aber eventuell hat ja sein AG eine Ladesäule, weiß ich nicht.
2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 83%, 80.000km
Anzeige

Re: Anschaffung von PHEV - Kostenrechnung

USER_AVATAR
read
Es geht eben nicht nur um Komfort sondern auch um Versorgungssicherheit.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, 2021 EQC, ID.4x, iX3...
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: Anschaffung von PHEV - Kostenrechnung

Odanez
  • Beiträge: 3734
  • Registriert: So 5. Mär 2017, 10:14
  • Hat sich bedankt: 74 Mal
  • Danke erhalten: 346 Mal
read
beim PHEV kann man ja zumindest bei einer zugeparkten Ladesäule immernoch mit Benzin weiter fahren. Das bedeutet aber, dass man Frustresistent sein muss. Beim BEV ist das weniger ein Problem, da man seltener eine Ladesäule braucht, aber dann darauf angewiesen ist.
2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 83%, 80.000km

Re: Anschaffung von PHEV - Kostenrechnung

USER_AVATAR
read
Mann kann sich alles schön reden...nur wenn der Akku leer ist ist er leer.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, 2021 EQC, ID.4x, iX3...
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: Anschaffung von PHEV - Kostenrechnung

Sommertag
  • Beiträge: 1
  • Registriert: Sa 30. Nov 2019, 19:51
read
Ich möchte mich mit einer Frage mal hier ranhängen.
Da ich neu bin kann ich keinen Thread eröffnen, deshalb auf diesem Weg.
Ich trage mich mit dem Gedanken mir einen phev zu kaufen.. Da die bezahlbare Auswahl überschaubar ist habe ich den Outlander focusiert.
Nun habe ich den dreimal probegefahren und ja alle vor aber auch die Nachteile erfahren können.. Die da waren.. Eingeschränkte Höchstgeschwindigkeit und der erhöhte Autobahnverbrauch, trotzdem bin ich absolut begeistert von der technischen Lösung und bin auch deshalb ganz von einem e auto abgerück was für mich auch in dieser Form keine Perspektive hat.
Nun aber meine eigentliche Frage.
Ich bin mit dem Outlander mit leerer Batterie losgefahren und warum auch immer standen nach 200 km Fahrt ein Stromverbrauch von 22 kW und 6,8 liter Benzin im Boardcomputer, jetzt die Rechnung Benzin plus kW kann niemals stimmen.. Denn das Ding war leer und kann auch durch rekuperieren das nie laden.
Alle Energie wurde vom Benzin bereitgestellt, auch letztlich die kinetische.
Was meint ihr dazu?
Gruß Thomas

Re: Anschaffung von PHEV - Kostenrechnung

USER_AVATAR
read
Kann der Motor nicht den Akku laden? Habe mal aufgeschnappt, unter 60 Km/H läuft er immer elektrisch, wäre ein Erklärung, wenn es so stimmt?
Hybride aller Art sind die Zukunft, reine Batterie-Autos für die Masse sind für mich eine ökonomische und ökologische Sackgasse.

Re: Anschaffung von PHEV - Kostenrechnung

Afaik
  • Beiträge: 384
  • Registriert: Fr 11. Jan 2019, 15:04
  • Hat sich bedankt: 105 Mal
  • Danke erhalten: 137 Mal
read
Sommertag hat geschrieben: [...] die Rechnung Benzin plus kW kann niemals stimmen.. Denn das Ding war leer und kann auch durch rekuperieren das nie laden. Alle Energie wurde vom Benzin bereitgestellt, auch letztlich die kinetische.
Sicherlich wurde die Energie, wenn beim Fahranfang die Batterie leer war, letztlich durch das Benzin (oder Höhenunterschied im Streckenprofil) bereitgestellt. Da allerdings Benzinmotoren einen recht "kleinen" Bereich mit optimierem Wirkungsgrad haben, kann man es durchaus schaffen mit 1 Liter halt X Kilometer zu fahren oder halt mit 1 Liter die gleiche Strecke zu fahren, aber durch das Betreiben des Motors im optimalen Wirkungsbereich noch zusätzlich Energie "rauszuholen", welche man dann z.B. elektrisch speichern und zusätzlich Nutzen kann.
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Allgemeines zu Plug-In Hybriden“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag