Konzept für Range-Extender E-Auto

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Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

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Nur weil es uns so vorgesetzt wird, muss es
a) nicht gut oder milder ausgedrückt - nicht das bessere Produkt sein
und
b) schon gar nicht gekauft werden.
Schon klar, weil mir die Batterie zu klein oder der Preis zu hoch oder mir der Schminkspiegel nicht gefällt, fahre ich lieber meinen alten Diesel oder Benziner weiter. So bringt man E-Mobilität richtig in Schwung :lol:

Gruß

Ebi
Golf GTE von 2018 - 2020 / Ex ID.3 1st Reservierer
Tesla M3 SR+ seit 3.2020 /Hyundai Kona 64kWh seit 10.2020
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Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

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BurkhardRenk hat geschrieben: CCS wäre sicherlich überdimensioniert, mehr als 2C sollte man keiner Batterie zumuten
Was spricht denn dagegen, mit CCS 2C zu laden?
Ein brauchbarer Akku sollte 20 oder 30kWh haben, da lastet Du die meisten CCS Säulen auch gut aus. Die Drillinge, der E-Up oder der Outlander PHEV laden auch Akkus unter 20kWh mit DC. Wir haben hier auch diverse 20kW CCS Säulen, das liegt dann selbst mit den heutigen Mini Akkus in den PHEV in der Region 2C.
Zumal auch PHEV auf die Idee kommen, an den Triple an der Autobahn nachzuladen.... mit 3,7kW am 43kW Typ 2 Kabel.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

Schüddi
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Hallo umali. Auch wenn du auf Argumente nicht eingehst - ich nehme mir die Zeit.
umali hat geschrieben: Na die 60km Realreichweite musst Du mir mal bei aktuellen PHEV zeigen. Der nagelneue Passat scheint da nicht dabei zu sein :mrgreen: .
Du hast den Text nicht verstanden.
Wissenschaftler des Fraunhofer ISI und des KIT haben die Fahrleistung von Batterie- und Plug-in-Hybridfahrzeugen in Deutschland und in den USA verglichen. Dabei haben sie herausgefunden, dass Plug-in-Hybride mit einer realen elektrischen Reichweite von etwa 60 Kilometern genauso viel elektrisch fahren wie reine Elektrofahrzeuge und damit ein genauso großes CO2-Reduktionspotenzial haben.
- Wo steht dort Realreichweite?
- Der Passat hat 50km mögliche Reichweite
- gibt es bereits einen nagelneuen Passat GTE? Den, den ich kenne wird seit 2014 produziert und ist dementsprechend aus vom Entwicklungsstand von 2012 schätze ich. MEINE Information ist die, das die neue Generation die noch kommen wird um die 80 km elektrische Reichweite haben wird.
Was dort allerdings aus der Studie hervor geht ist das der Passat GTE z.B. nahezu das selbe CO2 Reduktionspotenzial hat wie ein BEV.
umali hat geschrieben: Des Weiteren geht es nur um klass. PHEV - von sinnvolleren Hybridlösungen, wie seriellem Rex kann ich dort nichts lesen. Ergo beschränkt man sich auf die von Marge getriebenen Lösungen der Industrie. Das ist letztlich ähnlich dem passiven Marktteilnehmer zu werten.
Natürlich kann man das testen was man zur Verfügung hat und was auch im Masse dem Markt zur Verfügung steht. Ich sehe nichts was da dagegen sprechen würde. Das ist das Frauenhofer Institut und nicht die Traumfabrik.
umali hat geschrieben: Nur weil es uns so vorgesetzt wird, muss es
a) nicht gut oder milder ausgedrückt - nicht das bessere Produkt sein
und
b) schon gar nicht gekauft werden.
a) richtig aber das ganze Leben ist ein Kompromiss. Die Glühbirne ist heute auch nicht mehr Standard genauso wenig wie der Röhrenfernsehr. Für mich ist es im Moment der beste Kompromiss aus allem was mir bei einem Auto wichtig ist.
b) auch richtig - aber der Diesel kam für mich als Alternative nicht in Frage - auch du wirst nicht gezwungen
umali hat geschrieben: Bitte wirf das jetzt nicht wieder durcheinander. Es gibt aktuell berechtigte Einsatzzwecke für klass. PHEV. Da zähle ich Vertreter und sonstige Vielfahrer dazu.
Nicht zugehörig sind die überwiegenden Stadt- Stadtrandnutzer, die ihre 50-60km täglich abspulen. Die fahren mit BEV besser.
Aha du legst das also fest für wen ein PHEV das richtige ist? Man hätte ich das doch mal früher gewusst...
Für Vertreter die den ganzen Tag auf der AB unterwegs sind und 50.000km im Jahr abspulen. Warum genau soll für einen solchen Menschen ein PLUG-IN HYBRID die richtige Wahl sein??
Ich bin der festen Überzeugung das ist stark Einzelfallabhängig. Am besten passt er meiner Meinung jedoch zum typischen Pendler mit +-25km Arbeitsweg, der daheim nachts laden kann und seine Flexibilität nicht einschränken will. Genau dieser hat dann einen elektrischen Alltag und hat am Wochenende noch immer ein vollwertiges Auto. In speziellen Einzelfällen wie bei mir kann es auch für den Vielfahrer passen. Ich habe die Möglichkeit sowohl daheim als auch im Büro und oft in der Nähe des Kunden zu laden. So komme ich auf einen hohen elektrischen Fahranteil. Für einen Vielfahrer der diese Vorraussetzungen nicht hat - selbst wenn er daheim laden könnte wäre es definitiv die falsche Wahl
PS: Wie heißt nochmal der bekannte BEV-Kombi? Und ein Stadtrandnutzer braucht ganz sicher niemals Regelmäßig mehr Reichweite als von seinem BEV vorgegeben?
umali hat geschrieben: Das Optimierungspotential beim Verbrenner mit allem zugehörigen Schnulli ist bereits weit ausgereizt. Die Zukunft gehört dem E-Motor als alleinigem Antrieb, da er durchweg hohe Effizienz bietet. Basierend auf dieser Grundlage (wo bereits 80-90% Fahranteil abgedeckt wird), sind Ergänzungen wie sRex absolut sinnvoll, weil sie die Vollwertigkeit herstellen und dabei nicht das äußerst effiziente Antriebskonzept über Bord werfen.
Mit einem e-Motor in welcher Form auch immer können Verbrenner noch sehr viel effizienter werden. Sowohl in dynamischer Hinsicht als auch bei der Effizienz. Es wird noch eine ganze weile Kompromisse geben und auch brauchen. Dir müssen Plug-in Hybride nicht gefallen aber trotzdem haben sie ihre daseinsberechtigung. Es kommen langsam auch immer mehr davon auf dem Makt von verschiedenen Herstellern. Du kannst dir gerne etwas anderes kaufen - für mich sind sie ideal!

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

Schüddi
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Karlsson hat geschrieben:
BurkhardRenk hat geschrieben: CCS wäre sicherlich überdimensioniert, mehr als 2C sollte man keiner Batterie zumuten
Was spricht denn dagegen, mit CCS 2C zu laden?
Ein brauchbarer Akku sollte 20 oder 30kWh haben, da lastet Du die meisten CCS Säulen auch gut aus. Die Drillinge, der E-Up oder der Outlander PHEV laden auch Akkus unter 20kWh mit DC. Wir haben hier auch diverse 20kW CCS Säulen, das liegt dann selbst mit den heutigen Mini Akkus in den PHEV in der Region 2C.
Zumal auch PHEV auf die Idee kommen, an den Triple an der Autobahn nachzuladen.... mit 3,7kW am 43kW Typ 2 Kabel.
Ich fahre jetzt schon lange und viel mit dem PHEV. Man findet dort wo man tatsächlich lädt - in der Stadt - seltenst CCS Säulen. Alles Typ2. Wenn die Akkus mal so groß werden kann man gerne mit der Ladeleistung hoch gehen aber dafür brauche ich kein CCS. Ich werde nur ein Kapel mitführen das nervt schon genug und dann nehme ich das, welches ich auch zu 90% verwenden kann. Wenn ich in den Urlaub fahre werde ich sicher nicht alle 60km raus fahren um den Akku zu laden.
Man kann es gerne gegen Aufpreis anbieten - ich werde es nicht kaufen weil unnötig.
Ladeleistung an TYP2 auf 22KW hoch schrauben und die Welt ist gut.

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

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Schüddi hat geschrieben:...
Ladeleistung an TYP2 auf 22KW hoch schrauben und die Welt ist gut.
11kW würden mir bereits reichen.
Btw.: eine 85 T Einwohnerstadt in NRW will jetzt für 12 zusätzliche e-Parkflächen sorgen, ohne Privilegien für e-Autos und keinesfalls zur DC-Schnellladung. Ein Sprecher der Grünen kritisierte in diesem Zusammenhang gar die Ökobilanz von e-Autos und setzt in der Stadt auf's Fahrrad :!:
Läßt die Sympathie für die e-Mobilität bereits nach?
Ich werde jedenfalls bei einem PHEV bleiben, ohne Range-Extender. Für mich sind die auf Wunsch autark arbeitenden Triebwerke einfach optimal, ok, in 2-3 Jahren wäre auch nur der e-Antrieb akzeptabel, in einem geeigneten FC-PHEV ;)
BMW 530e PHEV seit August 2017

BLACK LIVES MATTER

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

umali
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Einfach mal lesen, um zu verstehen (objektiv und ohne Bezug zum ggf. erworbenen klass. PHEV), warum serielle Hybriden im Vorteil sein werden. Zum Glück arbeiten diverse Hersteller an der Realisierung letzterer Variante, auch wenn die aktuell nicht VW und BMW heißen.

https://m.focus.de/auto/elektroauto/tec ... 77015.html

Auch die Prognosen zur Einführung liegen nicht mehr allzuweit entfernt, so dass ich da überhaupt keine "Gefahr" seitens der Zellen-/Akkuhersteller sehe.

Ein aktuelles PHEV mit unterirdischer el. Reichweite werden die wenigsten haben wollen (s.a. 10x Passat-Test). Mit Verdopplung auf 100km (real 80km) wird es besser werden, aber die grundlegenden Nachteile wie:

* aufwendiger Verbrennerantrieb (infolge dyn. Lastanpassung)
* "verbastelte" Akkuverteilung
* hohes Gewicht
* zu komplex
* zu teuer
bleiben bestehen.

Sowas hat keine lange Zukunft. Ich vergleiche es gern mit den Energiesparleuchten, welche man im Nachgang betrachtet, besser hätte weglassen sollen, um gleich auf LED zu schwenken.

Unserer Werte Autoindustrie wäre anzuraten, schnellstens die Alternativen BEV und BEV + sRex hochzufahren.
Ich bin ganz zuversichtlich - zumindest zeigt sich VW beim BEV endlich einsichtig.

VG U x I
Zuletzt geändert von umali am Sa 22. Dez 2018, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

umali
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Schüddi hat geschrieben: Ich fahre jetzt schon lange und viel mit dem PHEV. Man findet dort wo man tatsächlich lädt - in der Stadt - seltenst CCS Säulen. Alles Typ2. Wenn die Akkus mal so groß werden kann man gerne mit der Ladeleistung hoch gehen aber dafür brauche ich kein CCS. Ich werde nur ein Kapel mitführen das nervt schon genug und dann nehme ich das, welches ich auch zu 90% verwenden kann. ....
Du weißt schon, dass Du ein CCS-Kabel schwerlich kaufen kannst? Die sind fix an der Ladesäule montiert :mrgreen: .
VG U x I

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

Schüddi
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Da geht man schon auf deine Punkte ein und du kommst mit irgendwelchen Zukunftsvisionen.
Wo kann ich das kaufen? Welche Alternativen habe ich heute?

Daher ist ein PHEV HEUTE eine durchaus sinnvolle Lösung. Wenn dir die Reichweite nicht reicht ist es FÜR DICH das falsche Auto. Wenn die Reichweite wie in meinem Falle z.B. Ausreicht ist sie nicht unterirdisch.

Und wenn du dich noch immer an diesem sinnfreien Test fest klammerst ist dir eh nicht mehr zu helfen... :lol:

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

umali
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Schüddi hat geschrieben:...Daher ist ein PHEV HEUTE eine durchaus sinnvolle Lösung. Wenn dir die Reichweite nicht reicht ist es FÜR DICH das falsche Auto. Wenn die Reichweite wie in meinem Falle z.B. Ausreicht ist sie nicht unterirdisch.
Und wenn du dich noch immer an diesem sinnfreien Test fest klammerst ist dir eh nicht mehr zu helfen... :lol:
Ich habe nie bestritten, dass es PHEV-Anwendungsfälle gibt. Das kann bei Dir und anderen passen, nur ist es nicht allgemeingültig und schon gar nicht, wenn das sehr verbrennerlastige System, welches ja weitgehend 1:1 aus der jetzigen Technologie übernommen wird, dafür gehypt wird.
Übrigens - der "sinnfreie" Test ist ein Abbild des heutigen Standes der Gesellschaft zum Thema Hybrid. Ich würde sagen, PHEV ist dort nicht gut weggekommen.

Interessant wäre vergleichend mit selbigen Leuten ein Test mit BEV + sRex. Der 94Ah- i3 taugt hier aber nur bedingt, da er für alles über 300km nicht gemacht ist. Also mal Abwarten - sRex kann noch durchstarten. Es gibt genügend Szenarien, bis hin zu LKW, wo Akkus aufgrund ihrer schieren Zellenanzahl sehr teuer sind.

Meine persönliche Meinung - "Das klass. PHEV ist Schnee von gestern, erweitert um ein E-Motor + umständlich reingefrickelten Miniakku." Die schon länger bekannten Potentiale reiner BEV-Plattformen (z.B. i3, MEB) können nicht genutzt werden. Wenn sich das endlich als Standard durchgesetzt hat, sieht E-Mobilität wieder freundlicher aus.

Ich kann die Hersteller ja verstehen - keiner gibt die über Jahre lieb gewonnene Verkaufsschlager ab. Aber wenn sie glauben, dauerhaft ihre 4-Zyl. ans Volk bringen zu können, wird das wohl nichts.

Mir fehlt aktuell die Experimentierfreudigkeit der hiesigen Hersteller. Die stehen nach Dieselgate alle wie die Kaninchen vor der Schlange.
VW wagt es jetzt zumindest im großen Stil mit Neo und Co., aber bei BMW muss man sich Sorgen machen. So einen Vorsprung, welchen sie mit dem i3 hatten, für Stino-PHEV aufzugeben, werden sie noch bereuen. Ok - solange sie genügend Käufer für die überteuerten Alibi-E-Fahrzeuge finden, verzögert sich noch ihre Watsche.

Ich denke, das alles Wesentliche gesagt ist. Let's see!

VG U x I

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

Schüddi
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Hahaha hoffentlich wird das BEV bei den selben Leuten getestet wo die Hälfte nicht laden kann. Das wird ein spaßiger Bericht
„Nach 200km war plötzlich Ende Gelände“ :lol:
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