Konzept für Range-Extender E-Auto

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Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

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Komische Logik ein Auto wie den Kona der als Verbrenner 18000€ kostet als Batteriekastraten für 43000€ dann als Preiswert zu bezeichnen. Wenn Mercedes dann für eine C Klasse statt der 36000€ Grundpreis für die Batterieversion dann 80000€ Aufruft schreien alle überteuert und Wucher...
Wenn ich billig kaufen will wird es ein Hyundai aber nicht für 43000€ wenn ich Geld für ein Wertiges Auto habe überlege ich mir jedenfalls ob ich einen riesen Mehrpreis zahle für etwas was nicht einmal lange durchhält. Erst wenn ein Kona 300000km mit der ersten Batterie gefahren ist glaube ich an ein gutes Preis- Leistungs Verhältnis. Adel gibt's es wenn so ein Fahrzeug wie die E-Klassen meiner Taxifahrer 800000 - 1 Millionen Kilometer gefahren sind.

mfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 95.500km, E-UP seit 2020, 14.000km, C180TD seit 2019 39.000km , max G30d seit 2020 700km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 20.000km
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Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

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umali hat geschrieben:Sieht so aus als hättest Du mit dem Thema abgeschlossen.
Na dann => für Dich: Kopf in den Sand und aus die Maus
Willst Du selbst bauen, oder was hast Du noch für Optionen?
Du kannst hier noch Jahre weiter von Luftschlössern schreiben, aber ändern wird es nichts. Die OEMs bleiben einfach dickfällig.
umali hat geschrieben:Da musst Du schon einen Ressourcenverbrauchsvergleich bringen.
Ja, hatte ich ja. 150kg vs 150kg.
umali hat geschrieben:Nimm' doch den gates-Riemen:
Der ist nur anders Grütze. Sollte eigentlich auch nicht schmutzig werden, nicht so toll vom Wirkungsgrad und es gibt Probleme mit Quietschgeräuschen. Erzählte mir zumindest ein Nutzer. Die einfache gute Lösung wäre halt ein geschlossener Kasten für die Kette in Kombi mit Nabenschaltung. Findet man aber eigentlich nur bei Hollandrädern.

Das gleiche in grün ist es mit den E-Autos. Da wird kein RE angeboten oder kein 3P Lader oder überhaupt keine Schnellladung, es ist keine Anhängelast oder Dachgepäck zulässig und den Abschlepphaken haben sie auch weggelassen.
Da denkste als Nutzer doch auch nur *WTF* :!: :?: :!:
Michael_Ohl hat geschrieben:Komische Logik ein Auto wie den Kona der als Verbrenner 18000€ kostet als Batteriekastraten für 43000€ dann als Preiswert zu bezeichnen.
Ne, auf die Idee käme ich nicht. Zumal der Wagen nicht viel Nutzwert hat für den Preis.
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Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

ubit
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Michael_Ohl hat geschrieben:Erst wenn ein Kona 300000km mit der ersten Batterie gefahren ist glaube ich an ein gutes Preis- Leistungs Verhältnis. Adel gibt's es wenn so ein Fahrzeug wie die E-Klassen meiner Taxifahrer 800000 - 1 Millionen Kilometer gefahren sind.
Noch ein Vorteil des REX... Selbst wenn der Akku nur noch 10% oder 20% Kapazität hätte könnte man den Wagen noch weiter fahren. Dann halt - leider - meist mit eingeschaltetem Rex - aber es wäre immerhin selbst dann noch kein wirtschaftlicher Totalschaden... Mag für manche Käufergruppen ja vielleicht ein wichtiges Argument sein.
Ansonsten: Tesla hat nun nicht gerade die besten Akkus. Es gibt aber durchaus schon Fahrzeuge die >500000 km abgespult haben und bei denen der Akku immer noch bei deutlich über 90% ist. Es scheint also zumindest grundsätzlich nichts gegen solche langen Haltbarkeiten zu sprechen.
Hängt halt vor Allem davon ab ob der Hersteller vernünftig konstruiert hat (Akkumanagement etc.). Also ganz wie beim Verbrenner. Einem Hyundai Verbrenner traue ich auch keine 1 Mio km zu - jedenfalls nicht im "Regelfall". Einem 30 Jahre alten Mercedes Diesel schon... Bei aktuellen MB-Dieseln - zumindest bei den Kleineren - wäre ich mir da auch nicht so sicher. Und selbst wenn: Wieviele Teile muss man bis dahin tauschen? Inkl. Kat, Meßsonden etc.? Wieviel Ölwechsel braucht man über diese Zeit?

Der REX ist für die Hersteller BÖSE, weil er die Vorteile des E-Autos mit den Vorteilen der Verbrenner kombiniert und die Verbrenner komplett überflüssig machen würde. Das steht in krassem Widerspruch zum aktuellen Geschäftsmodell der Konzerne die mit den Verbrennern noch möglichst lange möglichst viel Gewinn einfahren wollen und in der Zwischenzeit überlegen wie sie ihre Gewinnmargen in die e-Mobilität retten können.

Ciao, Udo
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Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

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So, jetzt mal Zahlen auf den Tisch: Mein Megane GT Diesel hat einen 47-L-Tank. Mal 9,7 kWh Heizwert kommen wir auf 455,9 kWh. Selbst bei Hochgeschwindigkeitsfahrt im hohen Lastbereich bekomme ich den Wagen aber bestenfalls auf 33 % Wirkungsgrad. Bleiben noch 150,4 kWh übrig. Je langsamer ich den Diesel fahre, desto kleiner wird dieser „virtuelle Akku“.

Das ist die Zielvorgabe. Und ich bin mir absolut sicher, dass wir diese selbst mit der bewährten Li-Io-Technik in einem Zeitraum von wenigen Jahren reißen werden. Wir haben schon jetzt (Beispiel Zoe) erlebt, dass man in einem Zeitraum von nur zwei, drei Jahren von ursprünglich 20 über 40 auf demnächst (Vorstellung März) voraussichtlich 60 kWh bei gleicher Baugröße springt. Gleiches ist beim Leaf zu beobachten gewesen. 2020 wird wohl das Jahr der 80er-Akkus werden und 2010 das der 100er.
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Sonst so gefahren: Hyundai i30; Smart Fortwo; Renault Mégane III; Mégane 4 BOSE Edition EDC

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

ubit
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AndreR hat geschrieben:Bleiben noch 150,4 kWh übrig. Je langsamer ich den Diesel fahre, desto kleiner wird dieser „virtuelle Akku“.

Das ist die Zielvorgabe. Und ich bin mir absolut sicher, dass wir diese selbst mit der bewährten Li-Io-Technik in einem Zeitraum von wenigen Jahren reißen werden.
Klar wird man das technisch schaffen. Und das bald. Aber zu welchem Preis? Wer soll das bezahlen? Ein 150 kWh-Akku ist in einem etwas größeren Mittelklasse-Fahrzeug heute sicherlich schon machbar. Großteil in den Boden, Rest unter die Rückbank - passt.
Wenn sowas von europäischen Herstellern kommt kostet ein solcher Akku aber halt aktuell über 20000 € in der Herstellung. Der e-Megane würde also praktisch doppelt so teuer wie die Verbrennerversion.

Ciao, Udo
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Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

umali
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AndreR hat geschrieben:.... Bleiben noch 150,4 kWh übrig. Je langsamer ich den Diesel fahre, desto kleiner wird dieser „virtuelle Akku“.
Das ist die Zielvorgabe. ....
Yeap. Bei 150kWh sind mal rückwärtsgerechnet und 20kWh/100km unterstellt, 750km drin. Das ist meine ~Verdreifachung der aktuellen 40kWh.
ABER
das sollte bezahlbar und im Auto sinnvoll unterbringbar sein => 150...200kg Akkugewicht.
Das will ich sehen, wie schnell soetwas real wird. Wer hier behauptet, dass dieser Akku in 2 Jahren online ist, hat m.E. bisschen viel geträumt oder die falschen Tabletten genommen :mrgreen: .

VG U x I

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

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Nicht in 2 Jahren. Eher in 6 Jahren. Vielleicht auch noch ein bisschen mehr.
Und auch nicht 150kWh. Aber was brauchbares mit vielleicht 80kWh.
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Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

umali
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Karlsson hat geschrieben:Nicht in 2 Jahren. Eher in 6 Jahren. Vielleicht auch noch ein bisschen mehr.
Und auch nicht 150kWh. Aber was brauchbares mit vielleicht 80kWh.
6 Jahre - wer weiß schon, was es da gibt.
=> heutiger Akku + sRex (best erforschtes Kolbenaggregat, was nur modifiziert werden muss) wäre eine solide Lösung - JETZT
VG U x I

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

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Es gibt nichts "JETZT", alleine für den Zulassungsmist musst du locker mal ein halbes bis dreiviertel Jahr einplanen, dann muss das Teil in der Konstruktion vorgesehen werden und in der Produktionsplanung. Unter zwei Jahren Vorlauf geht nix. Die Autos, die dieses Jahr neu auf die Straße kommen hat sich jemand vor 4 Jahren im Konzept ausgedacht.
BMW i3s 120Ah (seit 1/2019) || Tesla Model 3 LR AWD (12/2019-8/2021) || AUDI e-Tron 55 || VW ID.4 (ab irgendwann)

Re: Konzept für Range-Extender E-Auto

ubit
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Tja... Das ist das Problem mit den Herstellern. Einerseits kurzfristige Gewinne für die Aktionäre, andererseits Entwicklungszyklen >5 Jahre. Gleichzeitig steckt immer mehr Software und Elektronik in den Autos die beim Produktionsstart eigentlich schon veraltet ist. Dafür kann man dann beim e-Tron auch einen CD-Player konfigurieren...
Wenn die etablierten Hersteller da nicht schneller werden sehe ich schwarz. Da werden neue Unternehmen kommen. Klar: Zulassung, Crashtests etc. brauchen Zeit. Trotzdem. Die Technik entwickelt sich zu schnell für die bisherigen Konzepte. Da reichen auch OTA-Updates nicht um ein Fahrzeug aktuell zu halten.

Den "Durchbruch" des REX werden wir wohl kaum bei einem deutschen Hersteller sehen - das wird aus China kommen.
Ciao, Udo
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