Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Odanez hat geschrieben: @Joëss diese von dir genannten Breufsgruppen haben kein akzeptables Einkommen. Ich würde behaupten, dass eine große Mehrheit dieser Meinung ist, auch die, die nicht in diesen Berufsbranchen tätig sind.
Aber trotzdem bewegen wir uns da ungefähr im Meridian der Einkommen. Und klar, ich bin bei dir, dass das keine akzeptablen Einkommen sind um sich ein neues BEV zu leasen. Sprich nur eine Minderheit kann sich das überhaupt leisten. Die nächsten haben keine Möglichkeit zu laden, für die nächsten gibt es nicht das passende Modell. Es bleibt nur eine Kleine Minderheit, auf die kein K.O.-Kriterium zutrifft.
roberto hat geschrieben: Einen Uralt-Verpester zu fahren kann wenn man Glück hat und selbst Mechaniker ist oder zufällig einen kennt vielleicht günstiger sein als ein neues BEV zu leasen. Aber es bleibt immer ein Glücksspiel und kann auch passieren, dass man pro Jahr mehr in die alte Kiste stecken muss als das Leasing kostet. Und wenn man ohnehin nicht viel hat, sollte man lieber die Finger vom Glücksspiel lassen.
Meine Fahrzeughistorie inkl. der Kilometerkosten (bei ca. 25.000km/Jahr) und dann sag du mir, wie man da hinkommen will, mit einem neuen geleasten BEV:
C-Klasse 2016-2020, 4-8 Jahre alt = 23 Cent/km
C-Klasse 2013-2016, 2,5-5,5 Jahre alt = 16 Cent/km
C-Klasse 2009-2013, 9-13 Jahre alt = 18Cent/km
A-Klasse 2001-2009, 0-8 Jahre alt = 19 Cent/km

Ja, mit einem VW-E-Up ginge das vielleicht, aber damit regelmäsig echte Langstrecken fahren? Nein sorry, das tue ich mir nicht an.
Und klar, der eine oder andere Monat ist bei den gebrauchten Fahrzeugen böse, aber Leasing läppert sich so unglaublich böse zusammen.
Dabei ist Leasing oder neu kaufen eigentlich ein Niveau (je nach Angebot kann das eine oder das andere teurer sein). Aber der springende Punkt ist, neue Autos fahren kostet richtig viel Geld gegenüber älteren Gebrauchten.
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Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

roberto
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Solche Kilometerkosten bei einem Mercedes sind unglaubwürdig, da hast Du sicher nicht alles gerechnet.

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Ich habe mal eben überschlagen, was mich mein 124er 200D noch zu DM-Zeiten über 350.000 km gekostet hat. Alles drin, Kaufpreis (gebraucht, 5 Jahre alt) die Reparaturen, Ölwechsel, Kraftstoff, Steuer, Versicherung, Reifen etc. Die Reparaturen habe ich großzügig auf Werkstattpreise hochgerechnet, bis auf die Frontscheibe und die Einspritzdüsen habe ich fast alles (1x Hydrostößel, 1x Lichtmaschine, 2x Auspuff, 1x Zylinderkopfdichtung, einiger Kleinkram) selbst gemacht. Da komme ich auf rund 20 Pfennig pro km. Inflationsbereinigt müsste ähnliches mit einem vergleichbaren Fahrzeug heute in Cent drin sein.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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roberto hat geschrieben: Solche Kilometerkosten bei einem Mercedes sind unglaubwürdig, da hast Du sicher nicht alles gerechnet.
Das einzige was ich nicht mit einrechne, weil ich Autokosten vergleichen will, sind Strafzettel, Maut und Parkgebühren (wobei zumindest bei mir würde man das in der Rechnung wohl kaum bemerken).
Bei den letzten beiden war einfach praktisch gar nichts kaputt (nur ein defektes Traggelenk beim Letzen ganz zum Schluss). Ölwechsel habe ich meist selbst gemacht oder zu McOil gebracht. Und der Wertverlust beim Vorletzten hielt sich arg in Grenzen, da kam ein unverschuldeter Unfall mit Totalschaden dazwischen, der sich finanziell zumindest als Glücksfall entpuppte.
Der davor (3. in der Reihe) war älter und hatte einige Reparaturen, aber da hielt sich der Wertverlust einfach in Grenzen. Und bei der neuen A-Klasse, da ging es über die Laufleistung und die Jahre (da war z.B. ein echt dicker Motorschaden dabei, aber auf den Monat gerechnet waren das auch "nur" 50€). Und im Vergleich zu heute, war es vor bald 20 Jahren dann doch hier und da etwas günstiger. Das ist die Story und vergessen wurde da gar nichts.

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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kub0815 hat geschrieben: @karlson ich hab doch nur auf dein einwände reagiert das man nicht unbedingt soweit vom Arbeitgeber weg wohnen muss.
Doch, viele müssen das, sofern sie nicht ein Wohnklo in mieser Lage wollen, nur um es nah zur Arbeit zu haben. Es gibt auch noch andere Dinge im Leben.
Klar haben manche das Glück, dass es auch nah und gut geht, das zu verallgemeinern finde ich aber realitätsfremd und arrogant.
kub0815 hat geschrieben: Ja ein Arbeitgeber wechseln kann passieren. Die wahrscheinlichkeit ist aber sehr gross das ich in nähere umgebung auch einen neuen finde und wenn wäre eine Bushaltestelle in Laufreichweite und ein Bahnhof mit dem Fahrrad locker erreichbar.
Für Bürokaufleute ist das vielleicht so, wir sind da etwas spezialisierter.
kub0815 hat geschrieben: In schlechter lage zu bauen dazu fehlt mir in der Tat der mut und die phantasie.
Merke, dass die Entfernunung zur Arbeit nicht das einzige Kriterium ist und die Menschen stets das beste Gesamtpaket suchen.
Ein gutes Haus oder Bauland in Fahrradentfernung zu einem bekannten Wolfburger Automobilproduzenten ist zum Beispiel entweder unerschwinglich oder schlichtweg nicht vorhanden.
Super-E hat geschrieben: Heutige PHEV sind für die täglichen Fahrten ausgelegt, aber die damaligen Argumente scheinen für PHEV nun nicht mehr zu gelten...
Falsch. Die Kritik ist ja, dass es für viele mit den täglichen Fahrten nicht elektrisch geht und der PHEV Aufpreis trotzdem heftig ist.
Super-E hat geschrieben: Aber hier im Forum ist ein PHEV bei manchen inzwischen fast mehr verhasst als ein Diesel - egal was für ein Fahrprofil man hat...
Ich bin ausdrücklicher Freund von PHEVs für einen sinnvollen Übergang zur E-Mobilität. Was ich kritisiere ist rein die mangelhafte und viel zu späte Umsetzung.
Auch gegen Diesel habe ich beim richtigen Anwendungsszenario überhaupt nichts.
roberto hat geschrieben: Wenn Du ein BEV als Erstwagen fährst und den Outlander als Zweitwagen hast Du alles richtig gemacht
Nur wenn man auch ohnehin zwei Fahrzeuge braucht.
roberto hat geschrieben: Aber wozu braucht man eigentlich so ein SUV mit dieser Anhängerlast? Das fällt doch eher unter besondere Bedürfnisse und ist kein Beispiel um meine Darstellung in Frage zu stellen, oder?
Kenne da diverse Leute mit 1,6t oder 2,1t Wohnwagen.
Ein SUV muss es deswegen natürlich nicht sein, nur die Zahl muss passen.
roberto hat geschrieben: Und PHEV sind besser als Diesel, aber nicht die Welt.
Das kann man so nicht pauschalisieren, kommt auf den Anwendungsfall an.
kub0815 hat geschrieben: PHEV mit 100km reichweite.
https://ecomento.de/2020/09/03/mercedes ... ssion=true
Ja, langsam wird es. Nur schade, dass das erst 2021 für S-Klasse Fahrer möglich wird und nicht 2015 in C-, E-, S-Klasse.
Jupp78 hat geschrieben: Das einzige was ich nicht mit einrechne, weil ich Autokosten vergleichen will, sind Strafzettel, Maut und Parkgebühren (wobei zumindest bei mir würde man das in der Rechnung wohl kaum bemerken).
Das rechne ich auch ein. Hatte beim Corsa auch Schäden durch Diebstahl und Fahrerflucht mit drin.
20 Cent/km scheint mir durchaus realitisch wenn es gut läuft und man viele Kilometer schrubbt. Idealerweise gebraucht günstig geschossen und lange behalten.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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roberto hat geschrieben: Aber wozu braucht man eigentlich so ein SUV mit dieser Anhängerlast? Das fällt doch eher unter besondere Bedürfnisse und ist kein Beispiel um meine Darstellung in Frage zu stellen, oder?
Doch, denn Du sprichst Allgemein. Und ich habe Dir ein Beispiel genannt - nämliche meines - bei dem es nicht stimmt. Wozu braucht man solche Anhängelast? Nun. Ich brauche sie primär um meinen Kleintraktor zum Landmaschinenhändler zu fahren (bei dem Traktor wäre es mir übrigens sehr lieb, wenn er rein elektrisch wäre). Der hat 1,1t, der Anhänger 550kg. Deshalb hätte ich den Outlander in der 1,5t Version nicht gekauft. Zudem fahre ich mit dem Anhänger in den Wald um Holz zu holen. Ich kann ja mal Fotos der Wege machen, sollte es noch fragen geben. Zudem wohne ich auf einem Berg. Ich bin im Winter schon Nachts fast stecken geblieben, wenn kein Schnee geräumt wurde... Manchmal hole ich auch eine kleinere Menge Kies aus dem Kieswerk um die Waldwege zu befestigen... Für all das ist ein SUV mit großer Anhängerlast die richtige Wahl...

@Karlsson: Natürlich ist BEV+Phev nur sinnvoll, wenn man sowieso zwei Fahrzeuge braucht...
Zur Reichweite: Ich habe nicht gesagt, dass es für alle reicht, sondern ich habe gesagt, das die verfügbaren Statistikwerte belegen, dass es für die Meisten reicht. Das Du damit nicht abgedeckt wird, macht die Aussage nicht falsch, sondern Dich zur statistischen Minderheit.
(Ich habe dich bei den PHEV-hassern eigentlich gar nicht gemeint)
05/2021 VW ID.3 Pro Business: Hauptfahrzeug
08/2019 Outlander PHEV PLUS: für Restmobilität, sowie Zweitwagen für Kurzstrecken, Anhängerfahrten, oder wenn Allrad vorteilhaft ist

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Super-E hat geschrieben: Das Du damit nicht abgedeckt wird, macht die Aussage nicht falsch, sondern Dich zur statistischen Minderheit.
In der statistischen Minderheit sind doch auch die ganzen Singles oder Berufseinsteiger drin, für die ihre 2 Zimmer Wohnung in der City auch dem Wunsch entspricht. Teure PHEV fahren die auch eh weniger. Die heutigen jungen Familien müssen meist deutlich weiter raus, um überhaupt noch fündig zu werden und das gibt die Statistik überhaupt nicht wieder. Schau Dir doch mal an, wie die Ballungsräume sich entwickeln.
Super-E hat geschrieben: Für all das ist ein SUV mit großer Anhängerlast die richtige Wahl...
Definitiv. Ich würde aber vermuten, dass die meisten SUV dies gar nicht erfüllen müssen, sondern rein aus modischen Aspekten gekauft werden.
Und Kies holen... also ich hab dieses Jahr auch schon viele Baustoffe gekauft, aber da hätten mit 1,5t oder 2t Anhängelast meist auch nicht weiter gebracht, da ging es mehr um den Bereich 6t und das muss ich halt liefern lassen.

Ich will Deinen Bedarf nicht in Frage stellen, halte das aber für einen eher seltenen Fall.
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Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Also die die weit raus müssen, weil sie die Kohle für näher dran nicht haben, sind die die teure PHEVs fahren? Klingt für mich eher weniger logisch.

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Jupp78 hat geschrieben: Also die die weit raus müssen, weil sie die Kohle für näher dran nicht haben, sind die die teure PHEVs fahren? Klingt für mich eher weniger logisch.
Wenn Du eine Millionen für eine popeliges Reihenhaus 20km vor München bezahlen kannst, stellt Dich ein PHEV auch eher nicht vor finanzielle Probleme.
Als Jobeinsteiger wohnste näher und billiger im WG Zimmer.
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