PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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stelen hat geschrieben: Nicht bei allen Parallel-Hybriden. Ich habe an der Hinterachse nur den E-Motor, der läuft völlig unabhängig vom Verbrenner bzw. dessen Getriebe. Ist also quasi ein Verbrenner-Fronttriebler + ein Elektro-Hecktriebler.
Ein sRex ist klein, leicht und läuft nur mit optimaler Drehzahl. Deshalb kann das Aggregat perfekt optimiert und dennoch bauteilarm gestaltet werden. Das spart Kosten und Gewicht. Vergleich das mal mit einem aufwendigen, modernen Verbrenner, der lastvariabel arbeiten muss.

Vor allem aber ist der sRex nur sehr selten gefordert, denn der Durchschnittsfahrer wird ihn nur für die wenigen Langstrecken nutzen. Aus diesem Hauptpunkt ergibt sich, dass er nicht mal extrem effizient sein muss. Das macht das Prinzip so sexy.

Alles was parallel (auch zuschaltbar) arbeitet, wird zu komplex, ist nicht erforderlich und generiert nur Kosten.
Warum wegen der wenigen Nutzungszeiten komplexe Maschinen und Getriebe bauen? Die meisten BEV haben einstufiges Getriebe und können mit sRex ohne Antriebsmodifikation weitergebaut werden. Gerade die ENTKOPPLUNG der Mechanik hin zu 2 Kabeln (Generator) ist doch das Coole.

btw:
Als Notstromer ließe sich sRex + Akku sicher auch noch nutzen.

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Ich hätte gern so eine E- Retrofitachse mit 10 kWh akku und miniRex...so in einem Env-200, dann als Allrad und gleichseitig Wärmequelle.

die Firma Kirsch (auch pleite) hatte mal einen kleinen Briggs im BHKW verbaut
https://www.bhkw-infothek.de/nachrichte ... on-kirsch/
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Karlsson hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben: Das reicht für Tempo 80 auf der Autobahn?
Das würde für einen Durchschnitt von 120km/h mit einem Verbrauch von 25kWh/100km reichen ohne dass der Akkustand sinkt. Die Höchstgeschwindigkeit hat damit nichts zu tun, man kann auch zwischendurch 200 fahren und natürlich auch die volle Leistung abrufen.
Das versteht hier ja die Hälfte anscheinend nicht und hat dann immer panische Angst, untermotorisiert über die Autobahn kriechen zu müssen.
Das ist aber kein technisches Problem, sondern mangelnde technische Kenntnis.

Man kann auch einen schnelleren Schnitt mit sinkendem Akkustand fahren. Also zB 5kWh/100km zusätzlich aus dem Akku ziehen wenn man beim 30kWh Akku 500km nonstop fahren will.
Glaube ich nicht das due mit 25kw Motor. Tempo 120 halten kannst ohne das der Akkustand abnimmt. Da kommt doch maximal 10 kw Strom raus.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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kub0815 hat geschrieben: Glaube ich nicht das due mit 25kw Motor. Tempo 120 halten kannst ohne das der Akkustand abnimmt. Da kommt doch maximal 10 kw Strom raus.
Ach, da weiß ich ja gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll...

Ist ja schön, dass Dir bewusst ist, dass der Verbrenner einen Wirkungsgrad hat, die Leistungsangabe bezieht sich da aber auf den Abtrieb und nicht auf den Heizwert des zugeführten Sprits. Also 25kW Motor ergibt auch 25kW mechanische Leistung, wovon dann auch 24,5kW noch an Strom rauskommen können, wenn das gut gemacht ist. Wobei 2x15 eben auch nicht 25 sondern 30 ergibt.
Wenn wir nun mit einem Verbrauch von 25kWh/100km rechnen - das ist schon eine ganze Menge Holz - ergibt das dann eben 30kW als mittlere Leistung bei 120km/h Durschnitt. Also das kann dann eine Fahrweise sein, wo man zwischendurch auch mal 150 fährt und an anderen Stellen staut es sich auch mal oder man hat ein Limit oder es besteht eben nicht die ganze Strecke aus Autobahn.
Das schöne ist, dass man das komplett rechnen kann und nichts glauben muss.
AbRiNgOi hat geschrieben: Für mich noch immer das Beste Konzept, den Verbrennungsmotor mit Einganggetriebe entsprechenden eines 6.Ganges auf die Räder kuppeln oberhalb 120 km/h. Darunter nur serieller Hybrid mode. Ich denke das Konzept ist mit dem Outlander umgesetzt. Der Outi ist finde ich auch sehr gelungen und effizient.
Ja, das hätte Charme für PHEV mit kleinem Akku. Also damit meine ich 20kWh - was zwar mehr als heute üblich wäre, aber immer noch klein.
Das Konzept hat aber eben auch Nachteile, weil der Verbrenner an einer bestimmten Position sitzen muss und an ihn werden auch wieder Anforderungen gestellt, von denen man beim RE komplett frei ist.
So hat der Outlander ja eben auch einen großen 2,4 Liter Motor. Auch wenn das ein einfacher Sauger ohne Aufladung ist.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

zoppotrump
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umali hat geschrieben: Ich find's immer wieder lustig, wie wenig manche Leute über den Tellerrand blicken.
@Zoppotrump
Die wahren Kosten stemmst nicht DU, sondern das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern. DIESE finanzieren Dir DEINE Karre, damit Du mit schlappen 150,- ins Rennen gehen kannst. Rechtlich ist das sauber, aber ansonsten - wie soll ich sagen - asozial ;-).
Nochmal langsam zum Mitscheiben:
E-Klasse Diesel: 60k€ Kosten für die Firma.
E-Klasse PHEV: 60k€ Kosten für die Firma.
Wo ist da jetzt der Unterschied und was ist daran "asozial", wenn sich die Firma für PHEVs entscheidet?

umali hat geschrieben: Deine Thesen von 64k-Firmenwagen auf die Allgemeinheit zu adaptieren, hat etwas sehr Bedenkliches.
Das Steuerrecht ist in Deutschland für alle gleich. Das habe nicht ich mir ausgedacht. Das ist auch nicht bedenklich, sondern vom Staat so gewollt.

umali hat geschrieben: Es ist einfach falsch, wenn Leute meinen, die dicke PHEV-Kiste kostet nur 150,-/Monat. Dies ist nur ein Teil der Kosten und ehrliche Betrachtungen sollten wir hier schon noch zulassen, oder?

Die Kosten für den Mitarbeiter sind diese 150€ pro Monat. Das habe ich Dir doch aufgezeigt. Das kostet den angestellten Mitarbeiter die persönliche Mobilität. Was ist daran falsch aus Deiner Sicht? Das ist doch eine super Sache und die Mitarbeiter steigen so vom Diesel auf den PHEV um, lernen E-Mobilität kennen und in ein paar Jahren fahren sie vielleicht BEVs, weil sie das System E schon kennen.

Die Kosten für die Firma sind auch gleich:
E-Klasse Diesel: 60k€ Kosten für die Firma.
E-Klasse PHEV: 60k€ Kosten für die Firma.

Ich weiß nicht, was Du Dir da zusammen reimst, aber so sind nun mal die Kosten. Ich habs ja schwarz auf weiß vor mir liegen.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

stelen
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JEIN, zumindest bei meinen MA ist es so das ich Ihnen die Frage stelle: Gehaltserhöhung oder Dienstwagen? Die meisten nehmen dann zwar das Auto, aber mehr als den geldwerten Vorteil müssen sie dafür schon -wenn auch indirekt über die ausgebliebene Lohnerhöhung- schon tragen.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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stelen hat geschrieben: JEIN, zumindest bei meinen MA ist es so das ich Ihnen die Frage stelle: Gehaltserhöhung oder Dienstwagen? Die meisten nehmen dann zwar das Auto, aber mehr als den geldwerten Vorteil müssen sie dafür schon -wenn auch indirekt über die ausgebliebene Lohnerhöhung- schon tragen.
Das mag bei Dir so sein, bei uns gibts dann halt gar nichts.
Und selbst wenn es bei Dir so ist: Was ist dann falsch daran einen PHEV zu nehmen anstatt den Diesel? ;) Darum geht´s hier ja die ganze Zeit.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

stelen
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Da ist nix falsch dran, so wie es derzeit aussieht bestelle ich am Fr. meinen dritten PHEV in Folge, schlicht weil er alternativlos ist.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

zoppotrump
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Eben. Ganz meine Meinung aus heutiger Sicht.
Danke.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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zoppotrump hat geschrieben:
stelen hat geschrieben: JEIN, zumindest bei meinen MA ist es so das ich Ihnen die Frage stelle: Gehaltserhöhung oder Dienstwagen? Die meisten nehmen dann zwar das Auto, aber mehr als den geldwerten Vorteil müssen sie dafür schon -wenn auch indirekt über die ausgebliebene Lohnerhöhung- schon tragen.
Das mag bei Dir so sein, bei uns gibts dann halt gar nichts.
Und selbst wenn es bei Dir so ist: Was ist dann falsch daran einen PHEV zu nehmen anstatt den Diesel? ;) Darum geht´s hier ja die ganze Zeit.
Bei Toumal war es Futterneid an der Ladesäule...ist aber eher ein Zoeisten problem für die jede 22kw Ladesäule ein Schnellader ist.
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