PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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Karlsson hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben: Ich glaube wir in unserem Büro mit zwei A3 e-tron seit 2 Jahren im Einsatz im Aussendienst können ganz gut beurteilen das es keine 80km Reichweite braucht.
Ich glaube ich kann nach 2 Tagen zur Arbeit beurteilen, dass 80km nötig sind :)
Du kritisierst die Belange von anderen mit der Begründung Deiner eigenen Belange? Logisch ist das nicht gerade.
ZF sprach von 100km - passt. Bitte einfach mal machen.
Okay du hast den Satz wohl nicht verstanden. Oben stand das 90% aller Pendelstrecken !KÜRZER! 80 km sind, nicht das sie 80km betragen. Aber auch die 80km halte ich für etwas hoch gegriffen.
Ich kenne einige mit Plug In und diejenigen haben sich vor dem Kauf Gedanken gemacht. Für dich käme das sowieso nicht in Frage also lohnt auch keine Diskussion. Besser sie fahren PHEV als Diesel. Ich kann sie jedenfalls verstehen weshalb sie sich nicht auf das matyrium Elektromobilität einlassen wollen.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Ich mache mir schon extrem viele Gedanken. Wir haben am Tag im Normalfall 65-80km ohne Lademöglichkeit. 80km Realreichweite wären gerade hinreichend.
Aber Du hast natürlich Recht, das ist ja bei jedem anders...hm, gehe ich mal Kollegen durch....da hätte ich einen mit 100km am Tag, einen mit 105km. einen mit 120km... fahren natürlich alle Diesel.
Schüddi hat geschrieben: Besser sie fahren PHEV als Diesel.
Das stimmt wohl. Aber da raffen sich dann wohl doch nicht so viele auf, den kräftigen Mehrpreis zu zahlen, um dann den halben täglichen Weg oder noch weniger elektrisch zu fahren. Zumindest nicht die privaten. Dass die PHEV bei den Dienstwagen trotz der 0,5% Regelung nicht gerade durch die Decke gehen, ist schon merkwürdig.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Karlsson hat geschrieben: ....
Is ja auch doof wenn einer eine Meinung hat, die einem nicht passt.
Das ungefähr wird‘s wohl sein.

Gruß, HUK
Enyaq iV 8-) für den Alltag & ein kleines Cabrio für den Spaß

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Karlsson hat geschrieben: Ah, verstehe. Die vom Electrify BW Podcast und die vom Cleanelectric Podcast. Die haben natürlich gar keine Ahnung, die Polemiker, ja ne is klar :lol:
Is ja auch doof wenn einer eine Meinung hat, die einem nicht passt.
Was PHEVs angeht sind die wirklich Polemiker.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Vokoun
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umali hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben: So - wieviele PHEV nutzer sind den unzufrieden?
Von den Ende 2018 bei einem LVZ-Test bereitgestellten 10x Passat GTE waren es wohl mindestens 6 Tester.

Für diejenigen, die sich wohlüberlegt so eine überteuerte Kiste für max. 15km Arbeitsweg (einfach) holen, wird es wohl passen. Aber die sind halt nicht der Durchschnitt, weshalb sie gesamtheitlich einen schlechten Ruf und vermutlich auch schlechte Absatzzahlen haben.

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Ich bin sehr zufrieden mit unserem GTE. Passt perfekt in unser Fahrprofil.
Jeden Tag 32 Kilometer elektrisch zur Arbeit hin und zurück. Zuhause mit der PV Anlage laden und fast jedes Wochenende die Langstrecke 300 Kilometer problemlos und mit sehr wenig Benzin Verbrauch im hybrid Modus.

Und der Test ist wirklich Albern und überhaupt nicht repräsentativ. Allein welche Autos die Tester vorher hatten.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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Vokoun hat geschrieben: Ich bin sehr zufrieden mit unserem GTE. Passt perfekt in unser Fahrprofil.
Jeden Tag 32 Kilometer elektrisch zur Arbeit hin und zurück. Zuhause mit der PV Anlage laden und fast jedes Wochenende die Langstrecke 300 Kilometer problemlos und mit sehr wenig Benzin Verbrauch im hybrid Modus.
Mag sein, dass das bei Deinen wenigen km gerade passt so. Nur dafür ordentlich Aufpreis zu zahlen, ist wirtschaftlich wohl eher fragwürdig. Außerdem ginge deutlich mehr PV in den Akku, wenn das nicht so homöpathische kWh wären.

Klass. PHEV sind leider nur gewohnte Verbrenner mit Hilfsmotor. Echte E-Mobilität stand dort definitiv nicht als Punkt 1 auf der Agenta (und Ökologie schon gar nicht.).

Anders herum wird ein Schuh draus.
150-200km elektrisch + LangstreckenUNTERSTÜTZUNG - keine vielbeworbene SYSTEMleistung. Da kannst Du den 4-Zylinder ad akta legen, weil zu solch einem MODERNEN Konzept auch ein anderes Verbrenneraggregat gehört.
Guckst Du hier:
viewtopic.php?f=13&t=32461
Vokoun hat geschrieben: Und der Test ist wirklich Albern und überhaupt nicht repräsentativ. Allein welche Autos die Tester vorher hatten.
Er spiegelt den aktuellen Status Quo wider und ist zu 100% repräsentativ. Die Ergebnisse solltest Du Dir schon zu Herzen nehmen, denn diese sind da draußen - also außerhalb unserer GE-Blase - Standard.

Fakt ist, dass die klass. PHEV-Technik systembedingt zu komplex ist, um dem anstehenden Wechsel auf BEV (möglichst + sRex) längerfristig Paroli zu bieten. Von meiner Seite aus, sollen die möglichst schnell aus dem Verkehr gezogen werden - keine Förderung mehr und auch keine öffentliche Ladenutzung, denn meist sind das nur Parkplatzschmarotzer. Sowas braucht keine Gesellschaft, die es mit Ökologie ernst meint.

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Vokoun
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Ich bin mit Sicherheit auf deiner Seite in einigen Dingen, nur beim letzten Absatz stellen sich mir die Nackenhaare auf.
Punkt eins, Park Schmarotzer, weil du vielleicht erlebt hast das dies einige machen direkt alle bestrafen.
Sippenhaft brauchen wir hier nicht mehr sondern einfache Regeln die Läden begrenzen.

Förderung, ich lache mich schlapp, 1500 Euro die Du ohne Probleme selbst rausholen kannst. Als wenn Händler das nicht genauso dreht das du eine Ersparnis hast....ja ja.

Also ich denke schon das es Menschen die einen PHEV kaufen den ökologischen Gedanken haben.
Und kleine Schritte bewirken eine echte Veränderung

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

stelen
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Die Phev Förderung bei Firmenwagen ist schon massiv, da kommen je nach Auto \ Gehaltsliga schnell ein paar Tausender zusammen.


Das Problem ist nicht, das die Leute nicht kaufen \ leasen wollen, sondern das der Markt mehr oder weniger leer gekauft ist.
_________________________________________________________

Meine Website rund um PHEV und E-Mobilität allgemein: v60-hybrid.de

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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umali hat geschrieben: Mag sein, dass das bei Deinen wenigen km gerade passt so. Nur dafür ordentlich Aufpreis zu zahlen, ist wirtschaftlich wohl eher fragwürdig. Außerdem ginge deutlich mehr PV in den Akku, wenn das nicht so homöpathische kWh wären.
Du vergisst: Man sollte auch immer Ausstattungsbereinigt rechnen und einen vergleichbaren Verbrenner heranziehen wenn man denn schon vergleichen möchte. Dann sieht die Welt bereits ganz anders aus. Wenn man natürlich den kleinsten Passat ohne Ausstattung zum Vergleich heranzieht hast du recht.
Bei mir würde max. am Wochenende mehr PV rein gehen. Ich komme meist erst heim wenn es dunkel ist und bin am morgen wieder unterwegs. Ich nutze die PV aber auch vor allem fürs Haus (Wärmepumpe, Haushaltsstrom) und nur sekundär für den Wagen wenn das Haus endlich mal steht.

umali hat geschrieben: Klass. PHEV sind leider nur gewohnte Verbrenner mit Hilfsmotor. Echte E-Mobilität stand dort definitiv nicht als Punkt 1 auf der Agenta (und Ökologie schon gar nicht.).
Sind die klassischen PHEV die, die die höchsten Zulassungszahlen haben oder die, die du so im Kopf hast? (Volvo, Mercedes, BMW)
GTE und e-tron Modelle von denen wir hier seitenweise sprechen und die am meisten verkauft wurden kannst du jedenfalls nicht meinen. Die starten IMMER elektrisch (außer bei extremer Kälte oder Akku komplett leer). Vielleicht kannst du mir bei der Definition „gewohnt Verbrenner mit Hilfsmotor“ etwas auf die Sprünge helfen. Mein PHEV jedenfalls kann im Alltag prima ohne Hilfe des Verbrenners elektrisch fahren. MEINER Definition nach ist es doch nur logisch, das der Hauptmotor der ist, der am meisten im Einsatz ist und der Sekundärmaterial der, der weniger häufig zum Einsatz kommt oder nicht?
Kannst du mir deine Meinung anhand meiner eben geschossenen Bilder nochmal ausführlicher erklären bitte? Bedenke ich bin im Aussendienst mit 25.000km p.a., fast alles Stadt und Landstraße ...
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umali hat geschrieben: Anders herum wird ein Schuh draus.
150-200km elektrisch + LangstreckenUNTERSTÜTZUNG - keine vielbeworbene SYSTEMleistung.

Das ist für mich ein BEV mit REX. Ein klassisches PHEV wie du es oben benennst ist ein Hybrid der mit beiden Antrieben vollständig unabhängig voneinander betrieben werden kann. Ich kann mit leerem Tank elektrisch fahren und ich kann mit leerem Akku mit Verbrenner fahren und der Clou: ohne Einschränkungen!
Vor allem sieht man nur anhand einer Leuchte im Cockpit das der Verbrenner gerade läuft (im Compfort Modus). Einen REX oder auch ein Hybrid Konzept wie bei Toyota habe ich nur als lärmend und laut in Erinnerung.
Und genau DAS macht mein PHEV:
umali hat geschrieben: elektrisch + LangstreckenUNTERSTÜTZUNG
Und er hat eine
umali hat geschrieben: SYSTEMleistung
- ich verstehe nicht warum es schlimm ist, das die zwei Antriebe einen gegenseitigen Nutzen haben wenn man denn mal mehr Leistungsspitzen braucht oder will. Ich finde das ist etwas gutes! Du freust dich doch auch wenn der Bäcker neben der Brezel auch Kuchen vom Konditor anbietet oder???
Für mich macht es den Wagen zusätzlich attraktiver, wenn auch fast nie genutzt.

umali hat geschrieben:
Vokoun hat geschrieben: Und der Test ist wirklich Albern und überhaupt nicht repräsentativ. Allein welche Autos die Tester vorher hatten.
Er spiegelt den aktuellen Status Quo wider und ist zu 100% repräsentativ. Die Ergebnisse solltest Du Dir schon zu Herzen nehmen, denn diese sind da draußen - also außerhalb unserer GE-Blase - Standard.
Da hast du recht! Er spiegelt unverblümt wieder das ein PHEV für jemanden dessen Fahrprofil für ein solches Fahrzeug nicht passt, nicht das richtige Auto ist! Sehr gute Schlussfolgerung! Für einen Außendienstler ist auch ein Twizzie das falsche Auto - sind BEV deswegen untauglich für alle???
Das ist der Grund weshalb man sich VOR dem Autokauf Gedanken über sein Fahrprofil machen sollte. Ich behaupte jetzt aber mal das diejenigen, die sich einen solchen Wagen leisten können und wollen, auch in der Lage dazu sind.

umali hat geschrieben: Fakt ist, dass die klass. PHEV-Technik systembedingt zu komplex ist, um dem anstehenden Wechsel auf BEV (möglichst + sRex) längerfristig Paroli zu bieten. Von meiner Seite aus, sollen die möglichst schnell aus dem Verkehr gezogen werden - keine Förderung mehr und auch keine öffentliche Ladenutzung, denn meist sind das nur Parkplatzschmarotzer. Sowas braucht keine Gesellschaft, die es mit Ökologie ernst meint.
Du kannst nur eines - alle über einen Kamm scheren! Ich kann mir schon denken für welche Partei du bei der nächsten Wahl sympathisierst.
FÜR DICH ist das System zu komplex - mir ist das als Endkunde völlig schnuppe solange es funktioniert. Bin ich ja mal gespannt wo die ganzen REX sein sollen. Ich hörte die letzten wurden eingestellt?
Und du willst den meisten unterstellen sie seinen Parkplatzschmarotzer? Ist es nicht eher so das du gerne dein Badetuch vor jeder Ladesäule sehen möchtest? Ich glaube eher du bist einer derjenigen die gerne für etwas besonderes gehalten werden will und immer ein freies Plätzchen für sich beanspruchen möchte. Ich mache genau das, was mir BEV Fahrer mir immer als Vorteil gepredigt haben: LADEN WO DAS AUTO GERADE EH UNGENUTZT HERUM STEHT und so komme ich auf einen sehr hohen elektrischen Fahranteil in einem „klassischen“ PHEV.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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Vokoun hat geschrieben: ...
Also ich denke schon das es Menschen die einen PHEV kaufen den ökologischen Gedanken haben.
Und kleine Schritte bewirken eine echte Veränderung
Na ja - ich sag' mal so - es ginge deutlich besser.
Und zwar deshalb, weil man mit den HEUTE vorh. Kenntnissen zu BEV und sRex gepaart mit modernenn Fertigungsmöglichkeiten Autos bauen könnte, die locker ALLE Kurzstrecken ohne irgendeine Reichweitennot abspulen könnten und für die wenigen Langstrecken ein mobiles Ladegerät (sRex) an Board hätten.

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