PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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HUKoether hat geschrieben: Sicher sind die PHEVs, die am Markt sind, nicht das Optimum. Aber einen schlechten Ruf haben selbige ausschließlich bei Polemikern, insbesondere bei diesen, die keine Ahnung haben! ...
OK - ich habe jetzt mal keine Ahnung und behaupte, dass die heutigen klassischen PHEV nur sehr wenige Nutzer zufrieden stellen. In unserer Anwendung (85% Stadt mit 50-70km) wären sie völliger bullshit.

Solange der Verbrenner die 1. Geige spielt, ist es im besten Falle eine sehr kurze Übergangslösung. Deutlich länger würden 20...40kWh-BEV + sRex als Übergang dienen können. Echtes E-Fahren und seltener sRex-Einsatz (Langstrecke) sind ein Garant für Ökologie.

H2? Willst Du mich rollen?
Belies Dich mal hier:
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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umali hat geschrieben: OK - ich habe jetzt mal keine Ahnung und behaupte, dass die heutigen klassischen PHEV nur sehr wenige Nutzer zufrieden stellen.
So - wieviele PHEV nutzer sind den unzufrieden?
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Wenn Du bis 2017 gelaufen bist um die Umwelt zu schonen und jetzt nicht mehr weil es E-Autos gibt dann würde sagen ja ziemlich Extremistisch.

mfG
Michael
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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kub0815 hat geschrieben: So - wieviele PHEV nutzer sind den unzufrieden?
Von den Ende 2018 bei einem LVZ-Test bereitgestellten 10x Passat GTE waren es wohl mindestens 6 Tester.

Für diejenigen, die sich wohlüberlegt so eine überteuerte Kiste für max. 15km Arbeitsweg (einfach) holen, wird es wohl passen. Aber die sind halt nicht der Durchschnitt, weshalb sie gesamtheitlich einen schlechten Ruf und vermutlich auch schlechte Absatzzahlen haben.

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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umali hat geschrieben: ...
Von den Ende 2018 bei einem LVZ-Test bereitgestellten 10x Passat GTE waren es wohl mindestens 6 Tester.

Für diejenigen, die sich wohlüberlegt so eine überteuerte Kiste für max. 15km Arbeitsweg (einfach) holen, wird es wohl passen. Aber die sind halt nicht der Durchschnitt, weshalb sie gesamtheitlich einen schlechten Ruf und vermutlich auch schlechte Absatzzahlen haben.

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Überteuerte Kiste? OK, wenn Du einen Passat im Allgemeinen als überteuerte Kiste siehst, dann ja! Der Passat GTE ist vom Preis her vergleichbar mir dem Passat-220PS-Benziner, von den Fahrleistungen ähnlich (Höchstgeschwindigkeit mal außen vor). Für den von Dir genannten Fall mag er überteuert sein, daß wäre der Passat als großer Diesel oder großer Benziner für den gleichen Zweck ganz genauso!
Wer sich ein Auto kauft, um den Nachbarn zu beeindrucken, der hat einen an der Klatsche! Man hat ein Fahrprofil, dafür kauft man das Auto. Damit ist nicht nur die Größe und Karosserie, sondern (unter Anderem) auch die Antriebstechnik gemeint. Das schwierigste dabei ist, die Polemik anderer zu vermeiden und das Sinnvolle mit dem Bezahlbaren zu kombinieren. Wer es sich leisten kann, der kann auch noch Spaß dazumischen (5er BMW statt Passat). Wer es sich nicht leisten kann, muß am Komfort sparen (Dacia statt Passat).
Leider bin ich vom Angebot und meinem Geldbeutel abhängig, aber ein Öko-Auto fährt man nicht um Geld zu sparen. Ein Auto zu kaufen, daß die Anforderungen nicht erfüllen kann, ist nicht nur ökologischer Wahnsinn.

Autogas ist ÖKO solange es sowieso da ist (besser, als es abzufackeln - das wäre nicht ökologisch).

Es ist auf jeden Fall totaler Schwachsinn; Diesel (Heizöl ist Diesel) zu verheizen und 650kg Akku durch die Gegend zu kutschieren.

Im Übrigen ist nicht alles wörtlich zu Verstehen, sondern primär als Gedankenbasis. Welches Ding für welchen Zweck paßt, daß sollte man nicht nur bezahlten Testern überlassen, denn die testen nach der Devise: "Wes' Brot ich freß', des' Lied ich sing'!"

Gruß, HUK
Enyaq iV 8-) für den Alltag & ein kleines Cabrio für den Spaß

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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HUKoether hat geschrieben: ...
Wer sich ein Auto kauft, um den Nachbarn zu beeindrucken, der hat einen an der Klatsche! Man hat ein Fahrprofil, dafür kauft man das Auto. Damit ist nicht nur die Größe und Karosserie, sondern (unter Anderem) auch die Antriebstechnik gemeint. Das schwierigste dabei ist, die Polemik anderer zu vermeiden und das Sinnvolle mit dem Bezahlbaren zu kombinieren. Wer es sich leisten kann, der kann auch noch Spaß dazumischen (5er BMW statt Passat). Wer es sich nicht leisten kann, muß am Komfort sparen (Dacia statt Passat)....
Hast Du ggf. noch unbekannte Erkenntnisse zu bieten? Bis jetzt lese ich nur Bekanntes und Phrasen.
btw: Wofür sich jemand ein Auto kauft, ist jedem selbst überlassen. Da nützen auch Deine Thesen nix.
HUKoether hat geschrieben: Leider bin ich vom Angebot und meinem Geldbeutel abhängig, aber ein Öko-Auto fährt man nicht um Geld zu sparen. Ein Auto zu kaufen, daß die Anforderungen nicht erfüllen kann, ist nicht nur ökologischer Wahnsinn.
Klar kann man mit Ökoauto sparen. Dazu kauft man
a) gebraucht und
b) elektrisch.
Ich habe max. 60% Fortbewegungskosten im Vergleich zu Auto 1.0 und dazu noch geringere Wartungskosten.
HUKoether hat geschrieben: Es ist auf jeden Fall totaler Schwachsinn; Diesel (Heizöl ist Diesel) zu verheizen und 650kg Akku durch die Gegend zu kutschieren.
650kg Akku ist für Durchschnittsfahrer völlig übertrieben (Tesla und Co.). 20...40kWh zu 125...250kg ist für den normalen E-Anteil ausreichend. Den Rest muss ein leichter sRex (max. 120kg) machen, aber kein klass. PHEV mit 4-Zylinder.

btw:
Brennstoff ist zum Heizen gut, Elektronen für die Fortbewegung.
Deshalb gibt's auch BEV mit Standheizung - dieselbetrieben.
HUKoether hat geschrieben: Im Übrigen ist nicht alles wörtlich zu Verstehen, sondern primär als Gedankenbasis. Welches Ding für welchen Zweck paßt, daß sollte man nicht nur bezahlten Testern überlassen, denn die testen nach der Devise: "Wes' Brot ich freß', des' Lied ich sing'!"
Das waren alles Freiwillige aus verschiedenen Bevölkerungsschichten - nix Bezahlung oder sonstwie beeinflusst.
FYI
https://www.lvz.de/Nachrichten/Wirtscha ... s-gelaufen

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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Karlsson hat geschrieben: Klingt vernünftig. Nu wo sind die 80km Realreichweite PHEV?
Braucht es 80km Reichweite? Weshalb du dich darüber aufregst kann ich nicht nachvollziehen für dich wird es eh nie die eierlegende Wollmilchsau geben. Und wenn dann ist sie zu teuer. Das sind wieder Aussagen von einzelnen Personen. Ich glaube wir in unserem Büro mit zwei A3 e-tron seit 2 Jahren im Einsatz im Aussendienst können ganz gut beurteilen das es keine 80km Reichweite braucht. Ein PHEV kann man nie pauschalisieren das er gut oder schlecht ist das muss man IMMER im Einzelfall beurteilen. Ich jedenfalls habe jeden Tag mein elektrisches Fahrerlebnis. Aktuell ist seit knapp 500km der Verbrenner nicht mehr angelaufen und das obwohl er ja nur 50km weit kommt. Verrückt!
umali hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben: So - wieviele PHEV nutzer sind den unzufrieden?
Von den Ende 2018 bei einem LVZ-Test bereitgestellten 10x Passat GTE waren es wohl mindestens 6 Tester.

Für diejenigen, die sich wohlüberlegt so eine überteuerte Kiste für max. 15km Arbeitsweg (einfach) holen, wird es wohl passen. Aber die sind halt nicht der Durchschnitt, weshalb sie gesamtheitlich einen schlechten Ruf und vermutlich auch schlechte Absatzzahlen haben.

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Bitte nicht wieder der dumme Test wo sie ein paar Ahnungslose Raser ans Steuer gesetzt haben, deren Alltag null auf ein PHEV passt. Da kann ich auch einem Vertriebsmenschen einen Twizzy hinstellen stellvertretend für die Elektromobilität und fragen ob er im Alltag damit zufrieden ist.
Das die PHEV einen schlechten Ruf genießen kann ich nicht sagen so oft wie ich positiv darauf angesprochen werde. Den Ruf haben die PHEV nur bei den BEV Fahrern die gerne ihr Handtuch vor den Ladesäulen auslegen wollen.

umali hat geschrieben: OK - ich habe jetzt mal keine Ahnung und behaupte, dass die heutigen klassischen PHEV nur sehr wenige Nutzer zufrieden stellen. In unserer Anwendung (85% Stadt mit 50-70km) wären sie völliger bullshit.

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Witzig das du das sagst - bei mir passt das perfekt.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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umali hat geschrieben: ...
Hast Du ggf. noch unbekannte Erkenntnisse zu bieten? Bis jetzt lese ich nur Bekanntes und Phrasen.
...
Gleiches könnte man umkehren....
umali hat geschrieben: Klar kann man mit Ökoauto sparen. Dazu kauft man
a) gebraucht und
b) elektrisch.
Ich habe max. 60% Fortbewegungskosten im Vergleich zu Auto 1.0 und dazu noch geringere Wartungskosten.
Anforderungen an das Fahrprofil nicht erfüllbar/bezahlbar! Außerdem ist das Verhältnis der Fahrzeuge nicht erklärt.

Wenn ich mein vorheriges Fahrzeug mit meinem jetzigen vergleiche (Superb Diesel vs. Passat GTE) war der Superb günstiger, aber bekam durch die Dieselverteufelung Einschränkungen im Fahrprofil.
Wenn ich den Passat 2.0 TSI mit dem Passat GTE vergleiche (beide erfüllen die Anforderungen), ist der GTE um ca. 40% günstiger, nämlich Energiekosten und Unterhalt. Von den derzeit erwerbbaren E-Autos erfüllt nur eines die Anforderungen, liegt aber weit jenseits des für mich bezahlbaren (bezahlbar ist relativ), bei sehr unökologischem Mehrgewicht von 700kg. Dieses ökologische Mißverhältnis kann in einem Autoleben (300TKM) nicht ausgeglichen werden (gewiß, beide können auch mehr schaffen oder vorher ausfallen).
umali hat geschrieben: ... 20...40kWh zu 125...250kg ist für den normalen E-Anteil ausreichend. Den Rest muss ein leichter sRex (max. 120kg) machen, aber kein klass. PHEV mit 4-Zylinder.
Wo kann ich das (gebraucht [Dein obiger Kommentar]) kaufen (mein Anforderungsprofil nicht vergessen)
umali hat geschrieben: Brennstoff ist zum Heizen gut, Elektronen für die Fortbewegung.
Deshalb gibt's auch BEV mit Standheizung - dieselbetrieben.
Elektronen für den mobilen Einsatz zu speichern, ist nicht wirtschaftlich - und auch nicht ökologisch um jeden Preis sinnvoll
[...
umali hat geschrieben: Das waren alles Freiwillige aus verschiedenen Bevölkerungsschichten - nix Bezahlung oder sonstwie beeinflusst.
...
Wenn man ein bestimmtes System (Fahrzeug) an Tester verteilt, deren Fahrprofil nicht paßt, ist klar, was dabei herauskommt.

Im Übrigen stimme ich mit der Anforderung des PHEV mit mehr E- und weniger Verbrenner-Antrieb (Dein Zitat oben), zu. Im Prinzip der Outlander mit größerem Akku in verschiedenen Größen und Verhältnissen - um eben verschiedene Anforderungen zu erfüllen (PKW, SUV, Pickup, Sonderfahrzeuge / Kurzstrecke,Langstrecke / Personen-, Nutzfahrzeug).


Gruß, HUK
Enyaq iV 8-) für den Alltag & ein kleines Cabrio für den Spaß

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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HUKoether hat geschrieben: dazumischen (5er BMW statt Passat). Wer es sich nicht leisten kann, muß am Komfort sparen (Dacia statt Passat).
Der 5er war zu dem Zeitpunkt wo ich ihn gekauft habe günstiger als der Passat.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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HUKoether hat geschrieben: Sicher sind die PHEVs, die am Markt sind, nicht das Optimum. Aber einen schlechten Ruf haben selbige ausschließlich bei Polemikern, insbesondere bei diesen, die keine Ahnung haben!
Ah, verstehe. Die vom Electrify BW Podcast und die vom Cleanelectric Podcast. Die haben natürlich gar keine Ahnung, die Polemiker, ja ne is klar :lol:
Is ja auch doof wenn einer eine Meinung hat, die einem nicht passt.
Aber der von ZF hat ja dann doch noch vielleicht einen Funken Ahnung, siehe Link.
HUKoether hat geschrieben: Echte Ökos fahren Wasserstoff (wenn sie's sich leisten können), Erdgas (wenn sie's Ernst nehmen)
Schlechter als Wasserstoff geht es zur Zeit wohl kaum. Laut VW liegt Erdgas schlechter als Diesel im Gesamtlebenszyklus.
Schüddi hat geschrieben: Ich glaube wir in unserem Büro mit zwei A3 e-tron seit 2 Jahren im Einsatz im Aussendienst können ganz gut beurteilen das es keine 80km Reichweite braucht.
Ich glaube ich kann nach 2 Tagen zur Arbeit beurteilen, dass 80km nötig sind :)
Du kritisierst die Belange von anderen mit der Begründung Deiner eigenen Belange? Logisch ist das nicht gerade.
ZF sprach von 100km - passt. Bitte einfach mal machen.
Dass das nicht bezahlbar wäre ist doch lächerlich in bei den Fahrzeugsummen.
HUKoether hat geschrieben: Es ist auf jeden Fall totaler Schwachsinn; Diesel (Heizöl ist Diesel) zu verheizen und 650kg Akku durch die Gegend zu kutschieren.
Unser Familienauto hat 1.0 Liter, 3 Zylinder und Handschaltung. Damit deckt es auch die Leistungsspitzen ab, was bei einem PHEV gar nicht nötig wäre.
Da kommt es mir nicht sinnvoll vor, einen noch teureren, größeren und schwereren Motor, noch dazu mit Automatik als Backup an Bord zu haben, obwohl ich eigentlich nur elektrisch fahren will. Der Benziner steht auch schon wieder 3 Wochen, die längsten Fahrten waren in der Zeit 120km am Stück - dafür reichte der Akku, der vor über 6 Jahren mal 8.000€ gekostet hat, ohne Nachladen vollkommen aus.
Aber 80km Realreichweite sollen 2019 das Budget sprengen - ja ne, ist klar :lol:
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022
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