PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Karlsson hat geschrieben:Auch ist es wirklich schlecht gemacht, dass der Wagen nur über den Verbrenner heizen kann. Der Verbrenner wird im Winterhalbjahr daher oft nur laufen müssen, um Wärme bereitzustellen.
Das elektriscghe Vorheizen am kabel ist doch für ein PHEV imho unverzichtbar. Wenn man in ein Warmes auto steigt, muss man auf der Fahrt auch kaum noch nachheizen. Für das bisher riecht dann die lektrische Zuheizung.

Auf langstrecke muss der Verbrenner dann eh ran - da kann man dann auch mit dem Stinker heizen sobald man auf der Autobahn ist.

Im Prinzip ist das, was im IONIQ Elektro verbraut ist, eine gute basis um darauf ein vollwertiges PHEV zu machen mit dem dann auch der Durchshcnittsdeute keine Verrenkungen machen muss.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

BurkhardRenk
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kub0815 hat geschrieben:
zoppotrump hat geschrieben: Was ist denn das für eine absurde Zahl. Im 5er Forum schreibt gerade jemand, dass er 46 echte km schafft.
Also 46 hatte ich noch nie. Ich bin bis jetzt immer bei 25-39 gelandet. Wie Karlson auf seine Zahl kommt weis ich auch nicht. .
Ich vermute er hat 25 durch 2 geteilt :)
Nachdem ich nun 18 Monate einen PHEV fahre, bin ich noch immer über jede Tour froh, in der ich rein elektrisch unterwegs bin. Wenn jedoch der Verbrenner mal benutzt werden muss, empfinde ich das nicht als eine Katastrophe. Ganz im Gegenteil, würde ich immer mit halbvoller Batterie ankommen wäre der Wagen zu teuer und zu schwer :)

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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zoppotrump hat geschrieben:Wieso denn hoher Verschleiß? Ist das irgendwo belegt? Das ist doch so eine Urban-Legend.
Ich habe jedenfalls noch nie gehört dass es für den Verschleiß gut sei, den kalten Verbrenner voll zu belasten. Hab' meine Motoren auch immer "schonend" warmgefahren und sie haben es mir gedankt :-)
Und mieser Verbrauch? Wenn jemand nur 2km den Verbrenner benutzt als zuvor für die gesamte Strecke zur Arbeit, dann wird der Verbrauch doch besser.
Aber schlechter als wenn er die 2 km auch elektrisch fahren könnte und ebenfalls schlechter als wenn der Verbrenner über den größeren Teil seiner Betriebszeit warm wäre statt immer nur in der Kaltlaufphase zu hängen.
Einen PHEV sollte man IMO so planen, dass der Verbrenner auf den vorgesehenen Strecken auch "artgerecht" genutzt wird. Was beinhaltet, dass er den größeren Teil seiner Betriebszeit im warmgelaufenen Zustand absolviert.
Karlsson hat geschrieben:Dafür sollte man bei 50km NEFZ den Arbeitsplatz aber in nicht wirklich mehr als 12km haben.
Was ist denn das für eine absurde Zahl. Im 5er Forum schreibt gerade jemand, dass er 46 echte km schafft.
Der pflückt wahrscheinlich nebenher Blümchen ;-)
Wenn ich die Standard-Faustformel für E-Fahrzeuge ansetze: "Sommerreichweite 2/3 NEFZ, Winterreichweite 1/2 NEFZ" komme ich auf 25 km im Winter, für vollelektrisches Fahren also eine Pendelstrecke von max. 12,5 km einfach wenn nicht beim Arbeitgeber geladen werden kann. Und das klappt so auch nur, wenn das in Rede stehende PHEV auch elektrisch heizt. Wenn es zum Heizen den Verbrenner anwerfen muss (was ärgerlicherweise bei den meisten wohl der Fall ist) haut das eh alles nicht mehr hin. Dann ist vollelektrisches Fahren nur noch außerhalb der Heizperiode überhaupt möglich ... broken by design, könnte man sagen.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

zoppotrump
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iOnier hat geschrieben: Ich habe jedenfalls noch nie gehört dass es für den Verschleiß gut sei, den kalten Verbrenner voll zu belasten. Hab' meine Motoren auch immer "schonend" warmgefahren und sie haben es mir gedankt :-)
Wieso denn "voll belasten"? Meiner schnurrt in der Stadt zwischen 1200 und 2000 U/mins von maximal 6000 dahin. Selbst auf der Autobahn bei 170 km/h sind es nur 3000, also gerade mal halbe Nenndrehzahl. Das kann der Motor locker vertragen.

iOnier hat geschrieben: Aber schlechter als wenn er die 2 km auch elektrisch fahren könnte und ebenfalls schlechter als wenn der Verbrenner über den größeren Teil seiner Betriebszeit warm wäre statt immer nur in der Kaltlaufphase zu hängen.
Nein, besser als wenn er einen Verbrenner über die gesamte Strecke fahren würde, denn er läuft kürzer. Die Kaltlaufphase ist bei beiden gleich. Nur läuft der eine eben länger und stößt mehr Sschadtstoffe aus und das ist der Verbrenner.

iOnier hat geschrieben: Einen PHEV sollte man IMO so planen, dass der Verbrenner auf den vorgesehenen Strecken auch "artgerecht" genutzt wird. Was beinhaltet, dass er den größeren Teil seiner Betriebszeit im warmgelaufenen Zustand absolviert.
Da es weder seitens der Hersteller, noch seitens der Nutzer in irgendwelchen Foren, einen Beweis dafür gibt, halte ich das für eine Legende, um die PHEVs schlecht dastehen zu lassen.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Die höchsten Reichweiten mit meinem Passat GTE habe ich im Jahresbereich des Frühlings, wenn ich auf die Heizung/Kühlung verzichten kann, z.B. eben mit vorgeheiztem Auto. Die längste Strecke am Stück ohne Verbrenner waren 47km (Landstraße mit Ortsdurchfahrten, leicht bergiges Land). Es kommt vor, daß ich die ganze Woche unterwegs bin ohne den Verbrenner zu brauchen. Das Auto wird auf dem Hof sofort wieder an der Wallbox angesteckt. Die Einstellung ist so, daß am Tage auf 90% geladen wird und nachts zum Morgen hin auf 100%.
Das Auto wird eigentlich in 2 Modi betrieben, elektrisch oder im GTE-Mode. Bei meinem GTE des Modelljahres 2017 bleibt der Akkustand "0", wenn ich ihn einfach leerfahre und dem Auto den Wechsel in den Hybridmode überlasse. Schalte ich in den GTE-Mode, macht erstens das Fahren deutlich mehr Spaß (als im normalen Hybridmode), der Mehrverbrauch ist gegenüber dem Hybridmode zu vernachlässigen und >ganz wichtig< es wird geladen (langsam, primär über die Rekuperation - aber auch über Laßtverschiebung). Der Vorteil ist, daß ich dann am Ziel (in der Stadt) wieder elektrisch fahren kann.
Warum es ein Hybrid sein muß?: 1. Mein Fahrbedarf ist nicht vorherplanbar, aber wenn ein Notruf kommt, habe ich keine Zeit zum Nachladen. 2. Das Auto muß einen Anhänger ziehen können. 3. Das Auto muß Stauraum für mein Werkzeug, Ersatzteile & Material für meine Arbeit und Ware haben. 4. Auch wenn ich gerne ökologisch fahre, fahre ich gerne mit auch einem bißchen Spaß daran (ich fahre gerne schnell, bin aber kein Höchstgeschwindigkeitsfanatiker).
Das man den Benzinmotor kalt nicht gleich in die Vollast jagt, ist selbstverständlich. Wer das tut, hat keine Ahnung von Motorentechnik. Also ist der Kickdown TABU. Gegebenenfalls verlege ich lieber den Motostart auf die Ebene vor dem Berg, als daß der Motor am Berg sofort voll mit einsteigen muß. Ökologie besteht nicht nur aus dem Moment des Fahrens, sondern auch in der Erhaltung der langen Lebensdauer von allen Komponenten.

Nach knapp einem Jahr war der GTE die richtige Entscheidung, die Energiekosten (Benzin & Strom) liegen auf gleichem Niveau, wie vorher mit dem Diesel.

Als Fazit. Nein, schlecht gemacht ist die Hybridvariante Passat GTE nicht! Auch wenn es natürlich Möglichkeiten gäbe....

Gruß, HUK
Enyaq iV 8-) für den Alltag & ein kleines Cabrio für den Spaß

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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HUKoether hat geschrieben:Als Fazit. Nein, schlecht gemacht ist die Hybridvariante Passat GTE nicht!
... das würde ich so auch gar nicht sagen wollen (von mir stammt der Threadtitel ja auch nicht), aber ich kann die Aussage schon etwas verstehen, denn:
Auch wenn es natürlich Möglichkeiten gäbe....
... genau! - Das Bessere ist bekanntlich der Feind des Guten ;-)
Gruß
Werner
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

BurkhardRenk
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Klar kann man auch den Passat GTE (= Golf GTE = A3-etron) noch weiter verbessern. Mir fällt da vor allem ein, schneller an öffentlicher Infrastruktur laden zu können, die 3,7KW bringen einem nicht viel wenn man mal gerade wo eine halbe Stunde steht. 7,4 oder gar 11KW würden den Anteil, den ich elektrisch fahren kann, deutlich erhöhen. Und das die nächste Generation Akkus ca. 50% mehr Kapazität haben wird, schadet bestimmt auch nicht.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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BurkhardRenk hat geschrieben:Klar kann man auch den Passat GTE (= Golf GTE = A3-etron) noch weiter verbessern. Mir fällt da vor allem ein, schneller an öffentlicher Infrastruktur laden zu können, die 3,7KW bringen einem nicht viel wenn man mal gerade wo eine halbe Stunde steht. 7,4 oder gar 11KW würden den Anteil, den ich elektrisch fahren kann, deutlich erhöhen. Und das die nächste Generation Akkus ca. 50% mehr Kapazität haben wird, schadet bestimmt auch nicht.
--> einfach kombinieren: Akku, Ladetechnik und Heizung vom e-Golf, Motoren vom Passat-GTE, Karosse vom Audi-A6 zum Preis vom Golf-Variant ;)

'n bißchen Utopie muß sein! Gruß, HUK
Enyaq iV 8-) für den Alltag & ein kleines Cabrio für den Spaß

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

einfallzel
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Ich dachte der Passat GTE kann mit 2p/7,4 kW laden? Und hat einen etwas größeren Akku?
Dann noch deutlich mehr Laderaum: angeblich passt sogar ein normales Fahrrad rein.
Und AHK _mit_ Panoramadach, oder?
Muss kein A6 sein. A4 würde reichen.
--
02/17 Audi A3 1.4 TFSI e-tron
03/20 Audi A3 40 e-tron

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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einfallzel hat geschrieben:Ich dachte der Passat GTE kann mit 2p/7,4 kW laden? Und hat einen etwas größeren Akku?
Dann noch deutlich mehr Laderaum: angeblich passt sogar ein normales Fahrrad rein.
Und AHK _mit_ Panoramadach, oder?
Muss kein A6 sein. A4 würde reichen.
Bis auf den 2p/7,4 kW alles richtig, wenn man als Vergleich den Golf GTE heranzieht.
(10/16 - 04/19) 3 x Passat Variant GTE 1.4TSI 115kW, 85kW
(02/20 - 12/20) Passat Variant GTE 1.4TSI 115kW, 85kW Facelift
(12/20 - 06/21) Audi e-tron advanced 55 quattro 300, 255/50 R20
(07/21 - ) Audi e-tron 55 quattro 300, 255/55 R19
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