PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Gibt's auch als SUV ...
Gruß
Werner
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Es gibt inzwischen halbwegs brauchbare Plug-in-Hybride. Am Manko des starken Verbrenner / schwacher Elektromotor Prinzips hat sich leider wenig verändert. Es gibt Ausnahmen, wie den Outlander - deshalb habe ich den. Die Akkugröße ist auch halbwegs ausreichend. Im Sommer muss ich jeden zweiten Tag laden - im Winter hat man kaum Spielraum, aber da liefert die PV eh so wenig, das man nicht Solar gebunden laden muss. Ein bisschen mehr Akkukapazität wäre natürlich immer schön (Flexibilität) und damit die Reichweitensorge nicht immer mitfährt, bzw. man im Winter die Heizung nicht immer gepulst nutzt, damit die Scheiben nicht beschlagen. Also 25 kWh wären im Outlander schon cool. Für mich nicht so wichtig, da die Mittelstrecken demnächst mit BEV abgedeckt werden.

Was mir aber tagtäglich auffällt, sind die Kleinigkeiten, dass die Konstrukteure eben nicht daran gedacht haben, dass jemand den Motor eigentlich - wenn's geht - gar nicht benutzen möchte. Sei es der Affengriff, um beim Drücken des Startknopfs gleichzeitig die EVTaste zu drücken (um bei kalten Temperaturen den sofortigen Motorstart zu unterdrücken), aber auch, dass man die "Schnellgebläse" Taste nicht drücken darf.
Ein nerviger Punkt für Bergbewohner ist, dass man den maximalen soc nicht auf 95% einstellen kann.

Der Plug-in-Hybrid wird nur dann aussterben, wenn man ihn politisch verbietet, oder Akkus zum einen unglaublich leicht und billig werden und zum anderen irgendjemand Ultra viel Geld in redundante Infrastruktur steckt.
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08/2019 Outlander PHEV PLUS: für Restmobilität, sowie Zweitwagen für Kurzstrecken, Anhängerfahrten, oder wenn Allrad vorteilhaft ist

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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Warum sollte man ihn verbieten??? Er ist doch gewollt!

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Schüddi hat geschrieben: Warum sollte man ihn verbieten??? Er ist doch gewollt!
Beim PHEV ist von 100% Strombetrieb bis hin zu 20L Super auf 100 Km wohl alles drin, bleibt die Frage wie viel er auf dem Papier verbraucht, sobald er auf dem Papier zu viel verbraucht (was eine politische Entscheidung ist) wird er nicht mehr im Interesse der Hersteller sein.

Ich halte serielle Hybride und BEVs mit Range Extender für sinnvoller und auch in puncto Realverbrauch für besser kalkulierbar, was für alle von Vorteil ist.
Hybride aller Art sind die Zukunft, reine Batterie-Autos für die Masse sind für mich eine ökonomische und ökologische Sackgasse.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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Ja genau. Man sollte allen das Denken abnehmen.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Einige Länder setzen ja schon definierte Zeitpunkte, wann der Verbrennungsmotor verschwinden muss - auch im PHEV.
Ich vermute aber sowieso, das bis dahin die Ethanol-Brennstoffzelle die Funktion des Rex übernimmt, sofern sie nicht von der unsäglichen Wasserstoff-Brennstoffzelle verdrängt wird.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Super-E hat geschrieben: Einige Länder setzen ja schon definierte Zeitpunkte, wann der Verbrennungsmotor verschwinden muss - auch im PHEV.
Ich vermute aber sowieso, das bis dahin die Ethanol-Brennstoffzelle die Funktion des Rex übernimmt, sofern sie nicht von der unsäglichen Wasserstoff-Brennstoffzelle verdrängt wird.
Eine Ethanol-Brennstoffzelle wäre doch auch ein Verbrennungsmotor oder nicht? Bisher stehen nur reine Verbrenner zur Disposition und das nur in wenigen Nischenmärkten, da PHEVs keine reinen Verbrenner sind, blieben die schonmal außen vor.
Hybride aller Art sind die Zukunft, reine Batterie-Autos für die Masse sind für mich eine ökonomische und ökologische Sackgasse.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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iOnier hat geschrieben: Gibt's auch als SUV ...
Leider sogar insbesondere. Und da ist dann wieder der Bogen geschlagen zum Thema :)
Schüddi hat geschrieben: Er ist doch gewollt!
Nur vorübergehend. Und das auch nicht nach jeder Strickart.
Skeptizist hat geschrieben: Ich halte serielle Hybride und BEVs mit Range Extender für sinnvoller und auch in puncto Realverbrauch für besser kalkulierbar, was für alle von Vorteil ist.
Für Langstrecke mit dem Verbrenner ist parallel schon besser. Insofern finde ich das System vom Outlander richtig gut, weil simpel gestrickt (nur eine Kupplung, kein Turbo, keine Direkteinspritzung, nur ein Gang) und kann trotzdem seriell und parallel.
Technisch elegant ist es, mit wenig Aufwand viel zu holen - das bietet dieses System.

Aber es ist halt auch die Frage, was man damit vor hat. Für ein Elektroauto + Rückversicherung ist dann der kleine Stromerzeuger doch besser.
Skeptizist hat geschrieben: Eine Ethanol-Brennstoffzelle wäre doch auch ein Verbrennungsmotor oder nicht?
Nein, da im dem Sinne nicht verbrannt wird.
Skeptizist hat geschrieben: Bisher stehen nur reine Verbrenner zur Disposition und das nur in wenigen Nischenmärkten, da PHEVs keine reinen Verbrenner sind, blieben die schonmal außen vor.
Das hab ich anders verstanden. Möglich. dass PHEV dann auch nach Paris rein dürfen, aber nur im E-Betrieb. Vielleicht untersagen sie es aber auch ganz, da man das nicht kontrollieren kann.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Auf Frankreich würde ich nicht wetten, dass die Verbrenner verbieten, du solltest mitgekriegt haben wie die Franzosen abdrehen können und ob monatelange Randale mit den üblichen Brandstiftungen am Ende nicht mehr schaden als der Verkehr? Stell dir vor die Wüteriche setzen gezielt E-Autos in Brand.
Hybride aller Art sind die Zukunft, reine Batterie-Autos für die Masse sind für mich eine ökonomische und ökologische Sackgasse.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Skeptizist hat geschrieben: Auf Frankreich würde ich nicht wetten, dass die Verbrenner verbieten,
Falls Du mich damit meintest - ich hatte was dazu über Paris geschrieben.
Siehe dazu https://www.electrive.net/2018/11/14/me ... tzone-ein/
Die Metropolregion Paris hat eine Umweltzone beschlossen, die zum 1. Juli 2019 in Kraft treten wird. Ab diesem Zeitpunkt wird im Großraum Paris die Zufahrt für Dieselfahrzeuge, die vor 2001 registriert wurden, verboten. Die Vorschriften sollen anschließend sukzessive verschärft werden.

Und zwar derart, dass bis zum Jahr 2030 die Zufahrt nur noch für Elektroautos erlaubt sein soll. Die Umweltzone wird das Gebiet innerhalb der Ringautobahn A86 betreffen, die sich in einem weiteren Kreis um Paris und seinen ersten Vorstadt-Kranz zieht. Insgesamt umfasst die Zone neben der französischen Hauptstadt 79 angrenzende Gemeinden und insgesamt 5,1 Millionen Einwohner.
Sie haben in der Vergangenheit bereits Verbote ausgesprochen:

https://www.autozeitung.de/paris-verban ... 29378.html
Paris sperrt ab Juli 2019 vor 2001 angemeldete Dieselautos konsequent aus dem städtischen Großraum aus. Die französische Hauptstadt hat die Entscheidung zum Fahrverbot am Montag, 12. November 2018, gefällt. Konkret geht es bei der Entscheidung der Métropole du Grand Paris um das Gebiet, das von der Autoroute 86 eingeschlossen ist. Der äußere Autobahnring umschließt die Stadt Paris und den Kranz der Vororte. Damit hat die Stadtverwaltung das ohnehin schon temporäre Fahrverbot für alte Dieselautos weiter ausgebaut: Seit dem 1. Juli 2016 durften Benziner, die vor 1997, und für Dieselautos, die vor 2001 zugelassen worden sind, wochentags zwischen 8 und 20 Uhr nicht in das Pariser Stadtgebiet fahren. Auch Zweiräder sind von der Regelung betroffen: Sind sie vor dem 1. Juni 1999 angemeldet worden, dürfen Motorräder ebenfalls nicht mehr in die Innenstadt. Am Wochenende ist das Fahrverbot aufgehoben. Ab 2020 soll das Fahrverbot auf vor 2011 zugelassene Autos ausgeweitet werden.
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