PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

GesperrtGesperrt Options Options Arrow

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

USER_AVATAR
  • AbRiNgOi
  • Beiträge: 11771
  • Registriert: Do 27. Jun 2013, 17:43
  • Wohnort: Guntramsdorf (bei Wien)
  • Hat sich bedankt: 457 Mal
  • Danke erhalten: 3068 Mal
read
Das ist schwer zu sagen. Je nach Leistung des Verbrenners und Leistungsbedarf des Fahrzeugs. Wenn die Leistungsanforderung an den Verbrenner bei 70-85% seiner maximal Leistung liegt hat der Parallelhybrid im konstant Betrieb 10%-20% bessere Wirkungsgrade als ein REX. Dies ist aber beim Parallel Hybriden zwingend annähernd die Maximalgeschw. Daher ist es möglich den PHEV auf gehobene Reisegeschwindigkeit zu optimieren. Bei den niedrigeren Geschw. fehlt die Leistung für optimalen Betrieb. Da könnte der REX Punkten, vorallem bei hoher Dynamik. Da aber auch beim REX die Leistung zu gering ist muss dieser in den Speicher arbeiten um den Verbrenner zu optimieren verliert dann aber bis zu 6% in der Batterie. Wenn die Lastanhebung aber weniger als 6% bringt, bleibt die Energie verloren. Die Dynamik aus dem Drehmoment zu bringen schafft schon der PHEV. Aus der Drehzahl kann das nur der Powersplit (Toyota).
Daher ist der REX überall gut nur nicht bei konstanter Reisegeschwindigkeit. Daher mit Großer Batterie super zur kurzen Ergänzung zu nächsten Ladestelle nicht aber für die rein Hybridische Fahrt in den Urlaub ohne Nachladen.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 130.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!
Anzeige

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Naturfreund68
read
Karlsson hat geschrieben: Thema verfehlt, hier geht es um PHEV und elektrisches Fahren.
Nichts mit Thema verfehlt, hier ging es um 25%Akkukapazität zum Motor starten und da passt das sehr gut-man muss es nur kapieren!

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
read
AbRiNgOi hat geschrieben: Das der REX nur als Notstromagregat und nicht als Langstreckenantrieb taugt kommt bei Dir nicht an. Ich habe jetzt inzwischen drei REX Projekte begleitet, glaub mir einfach, der Wirkungsgrad ist schrecklich.
Jetzt wird's interessant.
Wenn Du schon mit "schrecklich" kommst, dann würde ich Dir raten, das mal am schlecht gemachten i3 Rex zu kalibrieren. Dessen Nutzer haben selten (im wahrsten Sinne) Probleme mit dem Verbrauch, da es ein Notfallbackup ist. Nur wenn man "Verbrauch" herauslöst und ohne die Wenignutzung betrachtet, ist er beim i3 zu hoch.

Und wenn Du uns jetzt erzählen willst, dass bei einem 2013-er Regalmotor keine Verbesserungen möglich wären (vor allem durch eine echte, zugeschnittene Rex-Neuentwicklung), fällt das in die Kategorie "unglaubwürdig".

auch nochmal zur Erinnerung:
Es geht nicht um Vertreterfahrzeuge mit täglich > 200km.
AbRiNgOi hat geschrieben: Oder, wenn du es mir nicht glaubst, probiers selber aus und starte so ein Projekt. Aber nur allen vorhalten, das Beste HEV Projekt aller Zeiten nicht um zu setzen, ohne es selber zu können, macht auch wenig Sinn.
Eine größere Batterie, da sind wir uns ja Einig, aber der Verbrenner muss beim Hybridisch Fahren direkt an die Räder, alles andere ist Verlust an wertvoller Energie.
Einfach glauben, tue ich NIE ;).

Auch ein solches Projekt zu restarten, bedingt bisschen mehr als den Wunsch. Das solltest Du am besten wissen.
Aber da Du nun 3 Projekte begleitet hast, würde ich Dich bitten, Zahlenreihen folgen zu lassen.

Mal losgelöst von der sRex-Wenignutzung betrachtet, hängen nach der Verbrennermotorabtriebswelle beim seriellen System folgende Komponenten MEHR bis zur Radantriebswelle dazwischen:
# Generator
# E-Motorcontroller
# E-Motor
# bei zuviel Ladeleistung: Akkupuffer

Alle leicht verlustbehaftet, die als Produkt einhergehen, jedoch auch Vorteile bieten:
1. im BEV sowieso vorhanden
2. ohne Schaltgetriebe von 0...100% nutzbar
3. immer voller Leistungbereich verfügbar Dank Akkupuffer

Wenn man den Rex neu denkt, dann ist der nur für Durchschnittsfahrer sinnvoll. Ich kenne jetzt nicht die Lastenhefte Deiner 3 Projekte, aber wenn dort KEINE Wenignutzung drin stand, wäre dies schon mal grundlegend falsch.

Wer oft Langstrecke fährt, kann zu einem modernen Diesel greifen. Wer von diesen Leuten dann noch zuviel in der Tasche hat, von mir aus auch klass. PHEV. Dort ist die direkte mechanische Kopplung Verbrenner/Rad sinnvoll, aber doch nicht, wenn ich bereits heute einen erheblichen Teil der täglichen Strecken per ökostrombetriebenen BEV rein elektrisch fahren kann.

VG U x I

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
  • Beiträge: 2581
  • Registriert: Mo 17. Aug 2015, 11:19
  • Hat sich bedankt: 98 Mal
  • Danke erhalten: 865 Mal
read
AbRiNgOi hat geschrieben: Wenn die Leistungsanforderung an den Verbrenner bei 70-85% seiner maximal Leistung liegt hat der Parallelhybrid im konstant Betrieb 10%-20% bessere Wirkungsgrade als ein REX.
Sorry, aber 10-20% Vorteil im optimalen Betriebsfall? Das soll schrecklich für den REX sein?
Der ja nur bei einem Bruchteil der Fahrten überhaupt läuft?

Wie hoch ist der Vorteil in anderen Betriebszuständen?

Irgendwie haben wir sehr unterschiedliche Vorstellungen von schrecklich...

Ciao, Udo
VW e-Up! 2020 teal blue

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Eule
  • Beiträge: 23
  • Registriert: Mi 6. Dez 2017, 17:53
  • Danke erhalten: 14 Mal
read
Hier werden blutleere Verbrauchsdiskussionen geführt. Den Verbrauch beim Stromer zu ermitteln ist nur möglich, wenn die Ladesteckdose oder Box über einen eigenen Zähler ans Stromnetz angeschlossen ist.
Ich ermittele folgende Zahlen beim Passat GTE. Batterie vollladen (nominal 9,9kWh) bei mir 8,7kWh, was dann inklusive Ladeverluste ist. Damit komme ich im Sommer in der Stadt 45km weit, nur unter sehr günstigen Verhältnissen weiter . Das entspricht einem Verbrauch von 19kWh/100km. Der Bordcomputer zeigt dann einen Verbrauch von etwa 15-16kWh an. Ein Vergleichstest von AutoMotorSport Audi e-tron / Tesla X hat für eine gemischte Strecke, Stadt Land Autobahn, 25 kWh für beide, und 28kWh (Tesla) bzw 30kWh (Audi) auf der freien Autobahn bei Tempo bis 130km/h ermittelt.
Ich finde, dass sich der Verbrauch des Passats da durchaus sehen lassen kann, auch wenn Audi und Tesla natürlich Leistungsmäßig viel höher liegen, was mich gar nicht interessiert und was im Test auch gar nicht ausgenutzt wurde.
Also der Verbrauch ist nur zu bewerten wenn dazugeschrieben wird, ob mit oder ohne Ladeverluste, und unter welchen Bedingungen ermittelt.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

USER_AVATAR
read
Naturfreund68 hat geschrieben: Nichts mit Thema verfehlt, hier ging es um 25%Akkukapazität zum Motor starten und da passt das sehr gut-man muss es nur kapieren!
25% von wie viel? Der Kleinkram von Toyota hat doch nix mit E-Mobilität zu tun. Hier geht es darum, dass der Verbrenner im Alltag bedeutungslos sein soll und nicht um Fahrzeuge, die lediglich Sprit tanken.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Naturfreund68
read
Nein, hier ging es um den Strombedarf zum Motor starten.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Naturfreund68
read
Nein, hier ging es um den Strombedarf zum Motor starten.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Naturfreund68
read
Doppelpost
Zuletzt geändert von Naturfreund68 am Mo 1. Jul 2019, 05:18, insgesamt 1-mal geändert.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Mei
read
ubit hat geschrieben: ...
Und was heißt "schrecklich" in Zahlen? Insbesondere im direkten Vergleich zum Parallelhybrid?
Interessant wäre es da Mal genau zu schauen wie die Wirkungsgrade sich unterscheiden bei Tempo 30, 50, 70, 100, 130 usw.
...
Konstant 120km/h Autobahn:
i3 Rex 7,5 Liter Super.
Golf GTE 5,0 Liter Super.
Anzeige
GesperrtGesperrt

Zurück zu „Allgemeines zu Plug-In Hybriden“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag