PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Warum dann 1 km vor der Autobahn den Verbrenner einschalten? Würde doch genügen den bei der Auffahrt zuzuschalten.

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

OlafSt
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Dann hoffe ich, du bist nicht einer dieser Wahnsinnigen, die mit 50km/h auf die AB auffahren...

Denn auf der Auffahrt gehört das Gaspedal auf den Boden, damit man zügig auf Tempo kommt - darum nennt man das Beschleunigungsstreifen. Der ist eben genau dafür da - nicht erst die Autobahn.
Aber - Pedal to the Metal heißt auch, das der Motor höchstleistungen bringen muß. Und das im kalten Zustand ist sehr stark veschleißend, kein Verbrennerfahrer würde sowas machen.
Also bringe ich den Motor schon vorher etwas auf Temperatur, dann kann ich auf dem Beschleunigungsstreifen beruhigt Vollgas geben und dann gemütlich auf der AB vor mich hin tuckern.

Anmerkung: Mit Absicht so ausschweifend formuliert, denn offensichtlich haben eine Menge Autofahrer vergessen, wie man korrekt auf eine AB auffährt - für die habe ich das geschrieben ;)

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Odanez hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben: Nein deine wilden Sekulationen haben doch das ziel das der Leser auf einen pauschlierten Schluss kommen soll.
Du hast keine Ahnung was ich bezwecken wollte. Wer mich kennt würde wissen, dass das absolut nicht zutrifft.
Da komme ich zu einem anderen schluss. Ich denke du wolltes damit zündeln!
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Was für ein Glück das ich in Österreich wohne, da lernt man in der Fahrschule 2/3 Fahrpedal, und das genügt bei uns allemal. (Der Wirkungsgrad der Verbrennungskraftmaschine ist dort auch am höchsten) Auch lernt man auf den Beschleunigungsstreifen erst auf zu fahren wenn auch die richtige Lücke erkannt wird, aber das haben auch hier alle schon vergessen.

Bei "Pedal to the Metal" ist halt der Schadstoffausstoß sehr hoch und die Abgasanlage nicht in der Lage mit dem Abgasstrom fertig zu werden. Aber klar, Deutschland, da muss man am Ende des Beschleunigungsstreifen auf 220km/h sein, sonst gilt man als Verkehrshindernis. Bild
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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OlafSt hat geschrieben: Also bringe ich den Motor schon vorher etwas auf Temperatur, dann kann ich auf dem Beschleunigungsstreifen beruhigt Vollgas geben und dann gemütlich auf der AB vor mich hin tuckern.
Jo - und das ist halt der "Skandal" beim PHEV: Im Interesse einer funktionierenden Abgasreinigung und langer Haltbarkeit "muss" man als PHEV-Fahrer sowas eigentlich machen weil die Fahrzeuge halt immer noch "Verbrenner mit elektrischem Hilfsmotor" sind...

Und wenn die kleinen Akkus dann mit der Zeit in die Knie gehen (Outlander...), dann sind die beim Kauf versprochenen Abgaswerte auch mit viel gutem Willen nicht mehr erreichbar. Eigentlich müssten PHEV-Fahrer daher KFZ-Steuer nach Akku-SOH bezahlen ;-)

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Eine defekte Traktionsbatterie gilt beim HEV als Abgas relevanter Fehler und die OBD Diagnose muss aktiv werden. Ob der Fahrer dann die gelbe OBD Lampe ignoriert oder nicht bleibt ihm überlassen, TÜV geht aber nicht mehr.
Ob es möglich ist, das Fahrzeug um zu Typisieren, also für höhere Abgaswerte eine Zulassung zu bekommen, wage ich aber zu bezweifeln.

Ich denke aber, dass die elektrisch zurückgelegten Kilometer auf der Langstrecke vernachlässigbar sind. Die Traktionsbatterie eines PHEVs muss dafür ausgelegt sein 95% der Fahrten rein elektrisch zu erledigen. Je nach Anforderungsprofil ist das zwischen 50 und 200km Reichweite. Wenn die Langstrecke ansteht wäre es für mich OK schon bei Beginn der Fahrt auf hybridischen Mode um zu schalten, Besser es ist Saft im Akku um im Stau elektrisch zu Fahren/Heizen/Kühlen, am Urlaubsort ohne Verbrenner an zu kommen um die Ruhe der schon entspannten Urlaubsgäste nicht zu stören oder mal spontan, wegen Umleitung oder so, durch eine Umweltzone durch zu kommen wo der Rest der Verbrenner-welt auf der Autobahn abwarten muss, als alles schon am Beginn der Reise bei zu hoher Geschwindigkeit zu verschwenden. Gegebenenfalls noch die eigene Ortschaft elektrisch verlassen, das war's aber dann schon.
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Der Verbrenner ist halt nicht für Kurzstrecke ausgelegt, das dauernde zwischendurch elektrisch fahren würde die Effizienz des Verbrenners stark reduzieren, auch die Schadstoffausstöße erhöhen und so den Effekt der paar elektrischen Kilometer wieder ruinieren.
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AbRiNgOi hat geschrieben: Eine defekte Traktionsbatterie gilt beim HEV als Abgas relevanter Fehler und die OBD Diagnose muss aktiv werden. Ob der Fahrer dann die gelbe OBD Lampe ignoriert oder nicht bleibt ihm überlassen, TÜV geht aber nicht mehr.
Die Hersteller garantieren in der Regel aber doch nur 70% SOH, der Abgastest erfolgt aber bei 100% SOH. Ab wieviel Prozent geht denn die OBD-Lampe an?

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben: Jo - und das ist halt der "Skandal" beim PHEV:
Finde ich auch Skandalös das es jetzt Fahrer gibt die mitdenken
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Schon mal auf deutschen Straßen umgeschaut? Fahrer die mitdenken sind die absolute Ausnahme... Die Tatsache das man überhaupt über sowas nachdenken muss ist jetzt nicht wirklich "benutzerfreundlich" beim PHEV, oder?

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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OBD, Das kommt ganz darauf an....
Der Grenzwert hängt nicht an der Batterie, sondern an der Verschlechterung der Abgaswerte. Bei 5% schlechterer Abgaswerte muss die Überwachung aktiv werden. Wenn der HEV jetzt durch seine Hybridisierung gar keine 5% weniger Verbrauch (und damit Emmissions mix) erreicht, kann diese Schwelle gar nicht erreicht werden (Mild Hybride). Ein Full Hybride muss halt sicherstellen das mit der schwächeren Batterie die Verbrauchswerte nicht um mehr als 5% steigen. Das wird der aber sicher auch mit 50% SOH schaffen, weil man im Zyklus die Bremsenergie nicht viel speichern muss und zum abschneiden der Dynamik-Ecken (im Zyklus) reicht das auch noch.
Da die PHEV aber nur die 50km für die Abgaswertberechnung verwenden dürfen ist eine Verschlechterung bis dort hin ohne Auswirkungen auf die (rechnerischen) Abgaswerte.
Wenn wir also einen Plugin Hybriden haben, der exakt nur die Vorgeschriebene Reichweite hat, ja dann wird es sehr schnell eng.
...
Es kommt halt ganz darauf an....
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