PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Schüddi hat geschrieben:
ubit hat geschrieben: Wer hat das behauptet? Wo steht das? Ich kann diese Behauptung nirgendwo finden.

Ciao, Udo
Ich meine das wärst sogar du selbst. Warum muss ich immer für eure Faulheit gerade stehen?
Das habe ich nie behauptet, deshalb kann ich den Beitrag auch nicht finden.
Deine Argumentation bezieht sich aber komplett auf diese Behauptung. Da es diese Behauptung aber nie gab macht Deine Argumentation schlicht keinen Sinn.

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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kub0815 hat geschrieben:
ubit hat geschrieben:
In der Diskussion ging es nur um diesen ineffizienten Kilometer mit all seinen Nachteilen: Überproportional höher Verbrauch, überproportional hoher Schadstoffausstoß, überproportional hoher Verschleiß.
und du tust so als ob das der normalfall ist. das ist einfach Überproportional falsch.
Nein, das habe ich nie behauptet. Wenn überhaupt dann behauptet Schüddi das mit seinen ständigen 0,3l/100km. Ich habe IMMER betont daß dieser Fall eine Ausnahme ist und für den Gesamtbetrieb eines PHEV völlig irrelevant ist.

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Eule
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Die Diskussion um den 39. Kilometer hält sich erstaunlich lange. Dieser Kilometer entspricht 2,5% der Gesamtstrecke. Niemand würde sich einen PHEV anschaffen um dann 2,5% im Benzinbetrieb zu fahren. Da würde ich den letzten Kilometer doch lieber laufen. Meine Nutzung des Hybridmodus beträgt etwa 60% der Gesamtstrecke, davon die Hälfte im Urlaub, wo ein BEV nicht möglich gewesen wäre. Das sind die Daten, für die eine Lösung gefunden werden muss.
Ein Verbrenner verbraucht im Stadtverkehr viel, auf der Landstraße vergleichsweise wenig und auf der Autobahn mit130 irgendwas dazwischen.
Ein Stromer verbraucht in der Stadt relativ wenig, auf der Landstraße schon mehr und auf der Autobahn eher viel. Derjenige, der sein Leben auf der Autobahn verbringt, ist deshalb mit einem Verbrenner besser bedient als mit einem Stromer. In der Stadt ist es umgekehrt. Nach meinen Messwerten rechne ich übrigens, dass ich in der Stadt etwa 3 kWh benötige, um einen Liter Sprit zu ersetzen, auf der Autobahn bei 120 km/h eher 4,5 kWh. Und ich sehe gerade in einer Anzeige für den Nissan Leaf eine Reichweite innerstädtisch 415km , kombiniert 285km, was ja auch diesem Verhälnis entsprechen würde.
Da kann sich doch jeder den für sein Fahrprofil günstigsten Antriebstyp aussuchen. Da man nicht immer die gleiche Strecke fährt wird es allerdings ohne Kompromiss nicht gehen.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Ja genau: Und darum ging es ursprünglich Mal in diesem Thread: Was IST der beste Kompromiss beim PHEV mit dem möglichst viele Menschen einen möglichst hohen Anteil ihrer Mobilität elektrisch bewältigen können.
Und vor etlichen Seiten haben wir gezeigt das PHEVs dafür eine elektrische Alltagsreichweite von mindestens 80-100 km haben müssten.
Das wäre natürlich immer noch ein Kompromiss und es würde auch immer noch Fahrprofile geben bei denen das nicht passt, aber die große Masse wäre damit gut bedient. Ohne die Komfort- und Kostennachteile der BEVs.

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Eule hat geschrieben: Derjenige, der sein Leben auf der Autobahn verbringt, ist deshalb mit einem Verbrenner besser bedient als mit einem Stromer.
Ich habe einen hohen Autobahnanteil auf meinem Weg zur Arbeit, aber die Strecke ist insgesamt nicht lang - 25km, davon 20 Autobahn. Wenn wir gemeinsam fahren, kommen am Tag 40km Autobahn, 15km Stadt und 10km Bundesstraße zusammen.
Das lässt sich problemlos elektrisch bewätigen und auch wenn der Effizienzvorteil nicht so groß ist wie bei reinem Stadtverkehr, ist es doch das beste, diese ganzen Kilometer elektrisch zu fahren. Selbst wenn der Verbrenner sehr effizient bewegt wird, braucht er immer noch um Faktor 2,5 mehr Energie und die ist dazu noch fossil im Gegensatz zum Strom für unser BEV.

Dadurch, dass wir ohnehin 2 Autos haben möchten, passt das gut mit Verbrenner und BEV, aber wenn wir uns auf nur ein Auto beschränken würden, wäre das zur Zeit einfach ein Diesel, weil es noch kein preislich passendes BEV gibt (von der Funktion her täte es das Tesla Model 3) und die PHEV für ihren Aufpreis für uns einfach zu wenig elektrische Reichweite haben.
Dabei wäre es nun wirklich keine Raketenwissenschaft, einfach mal ein einfach gehaltenes PHEV mit 20 oder 30kWh Akku zu bauen und entweder einfaches Range Extender an Bord, der nur Strom erzeugt oder eine technisch einfach gehaltene Kopplung wie beim Mitsubishi Outlander mit nur einer Kupplung und er kann trotzdem seriell und auch parallel betrieben werden.

Wobei ich in dem Fall vielleicht doch ernsthaft über den Outlander PHEV nachdenken würde, auch wenn ich da von 50% Benzinanteil im Alltag überhaupt nicht begeistert wäre und SUV mag ich auch nicht, aber es ginge immerhin ein bisschen elektrisch und es gibt ihn günstiger als den Passat.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Karlsson hat geschrieben: Dabei wäre es nun wirklich keine Raketenwissenschaft, einfach mal ein einfach gehaltenes PHEV mit 20 oder 30kWh Akku zu bauen und entweder einfaches Range Extender an Bord, der nur Strom erzeugt oder eine technisch einfach gehaltene Kopplung wie beim Mitsubishi Outlander mit nur einer Kupplung und er kann trotzdem seriell und auch parallel betrieben werden.
Ich denke nicht das sich ein Hersteller noch Entwicklung in ein Konzept stecken das in vielen Teilen Europas 2030 vielleicht schon nicht mehr verkaufbar ist. Eine neue Produktionsanlage für diese dubiosen SREX zu bauen wird keiner mehr angehen ist ja auch kein Hersteller überzeugt das diese konzept überhaupt funktioniert.

VW Steckt ja jetzt sehr viel Geld in BEVs da passt so ein popeliger Motor sicher nicht mehr ins konzept. Aber wer weis wenn die diversen Hersteller 202X mal mehere BEV Modelle im Petto haben denken die vielleicht mal darüber nach einen umzubauen. Wenn einer der zulieferer so was im Baukasten hat komplett mit Kat abgasanlage usw.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben: Und vor etlichen Seiten haben wir gezeigt das PHEVs dafür eine elektrische Alltagsreichweite von mindestens 80-100 km haben müssten.
nöö die Grafik sagt deutlich das schon 60km reichen. Alles darüber hinaus bring nur noch marginal was.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Definiere marginal... Dann landen wir wieder bei Prozent vs. Prozentpunkte... Die Diskussion hatten wir auch schon.

Nochmal zur Erinnerung: Wenn 1 Mio PHEVs mit 60 km Reichweite eine Menge x an Schadstoffen ausstoßen, dann stoßen 1 Mio Fahrzeuge mit 100 km Reichweite nur die Menge x/2 an Schadstoffen aus. Man kann das natürlich marginal nennen. Muss man aber nicht...

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Wie du hier siehst Flacht die UF kurve bei >60km stark ab. Um von 60km auf 80 zu kommen brauchst du einen 33% grösseren Akku um in UF von 0,75 auf vielleicht 0,8 zu kommen. Machst also keinen sinn mehr viel höher zu gehen.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben: Nochmal zur Erinnerung: Wenn 1 Mio PHEVs mit 60 km Reichweite eine Menge x an Schadstoffen ausstoßen, dann stoßen 1 Mio Fahrzeuge mit 100 km Reichweite nur die Menge x/2 an Schadstoffen aus. Man kann das natürlich marginal nennen. Muss man aber nicht...
60 = X
100 = X/2

Die Gleichen geht irgenwie nicht auf...
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