PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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Ja genau. Noch mehr Steuern. Beste Idee!
Ich fass es nicht ...
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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@kub0815, @Schüddi:
+1! 8-)
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Schüddi hat geschrieben: Dann hat man eben 0,1 oder 0,2l/100km.
Und genau den Kurzlauf, der Motoren verdrecken und übermäßig verschleißen lässt. Dir und Deinen einschlägigen Freunden ist das nur halt egal, weil ihr die Karren ja immer nach kurzer Zeit wieder abgebt.
ubit hat geschrieben: Heise hat gerade den aktuellen Passat GTE getestet. Auf ihrer "Testrunde" sind sie auf maximal 41 km eReichweite gekommen. Und der Verbrauch lag laut Bordcomputer bei 6,8 l/100 km.
Kann gar nicht sein, die Fand der grottigen PHEV haben hier ja verkündet, dass die jetzt alle 50-60km weit kommen :)
Blue shadow hat geschrieben: Alleine durch Aufwertung des AC laders liessen sich viele Tageskilometer mehr erzielen.
Würde bei mir auch nichts bringen. Da würde es nur helfen wenn meine Frau ihn bei der Arbeit laden könnte. Könnte nur im blöden Fall auch dazu führen, dass der Motor 2x am Tag nicht warm wird.
AbRiNgOi hat geschrieben: Ich habe auch viele Seiten weiter vorne nach use Case für einen PHEV mit größerer Batterie gefargt, und auch noch keine Antwort bekommen. Dafür aber viele Zaheln. Daher die Frage wieder.
Derselbe wie für ein BEV, aber mit Backup. Deswegen soll der RE eben nur das für eine akzeptable BAB Geschwindigkeit nötige Minimum abdecken. Das Ziel ist es, auch auf längeren Strecken schon möglichst weite Teile elektrisch zu fahren.
AbRiNgOi hat geschrieben: Wenn die Batterie verdoppelt wird erhöht sich im Durchschnitt die elektrisch gefahrenen Kilometer um 6,6%. Das aber steht in keinem Verhältnis zur großen Batterie, die ja dann für viel zu wenige Kilometer (im Durchschnitt) verwendet wird
Nö, beim Golf GTE würde das bei uns die elektrischen Kilometer um 100% erhöhen und eben den Unterschied machen, dass Benzin im Alltag keine Rolle mehr spielt. Was Du dazu unterschlägst ist die einfacherere Ausführung des Verbrenners und des Getriebes.
AbRiNgOi hat geschrieben: Für die paar Fahrer die im Alltag 50-100km elektrisch nach WLTP jeden Tag fahren ist PHEV "scheisse gemacht", und deswegen hier diese ganze Aufregung?
Die Einschätzung ist doch Grütze. Schau Dir bitte die Speckgürtel der großen Städte an, wie viel da gefahren wird, da sind 50km - also 25km einfache Entfernung - nun wirklich nichts besonderes. Und WLTP ist zwar nicht ganz so daneben wie NEFZ, gibt aber auch nicht die Realität wieder.

Hier zur Erinnerung mal die Startbasis für den Thread - die miese Situation 01/2018 (alles armselige NEFZ Werte):

sehr armselig:
Mercedes GLE 500e: 30km
BMW X5 xDrive 40e: 31km
Mercedes C350e: 31km
Mercedes E 350e: 33km
Mercedes GLC 350e: 34km
Porsche Cayenne S E-Hybrid: 36km
BMW i8: 37km

armselig:
BMW 330E: 40km
Cooper S E Countryman: 40km
BMW 225 XE: 41km
Volvo XC90 T8 Twin Engine: 43km
Volvo S90 T8 Twin Engine: 45km
Volvo V90 T8 Twin Engine: 45km
Volvo XC60 T8 Twin Engine: 45km
BMW 740e: 45km

geringe Reichweite:
BMW 530e: 50km
Mercedes S 560e: 50km
Volvo V60 D6: 50km
VW Golf GTE: 50km
VW Passat GTE: 50km
Porsche Panamera 4 E-Hybrid: 51km
Range Rover Sport P400e: 51km
Mitsubishi Outlander PHEV: 54km
Kia Optima Plug-in Hybrid: 54km
Kia Niro Plug-in Hybrid: 58km

bedingt brauchbar:
Toyota Prius Prime Plugin: 61
Kia Optima Sportswagon Plug-in Hybrid: 62km
Hyundai Ioniq Plug in: 63km

brauchbar:
#kein Eintrag#

gut:
#kein Eintrag#

sehr gut:
BMW i3 RE: 300km


Auch wenn mittlerweile manche Werte besser geworden sind, stimmt die Richtung einfach nicht. Es sind nach wie vor völlig unnötig große Verbrenner mit Turboladern und dem ganzen Standardverbrennergedöns, um die Verbrenner allen Lastzuständen anzupassen.
Ein gescheit gemachtes PHEV ist kein Verbrenner mit elektrischer Gehhilfe, sondern ein Elektroauto mit Backup.
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Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Ich finde das größte Ärgernis aktuell die KFZ-Steuer. Die ist für Verbrenner immer noch lächerlich gering. So gering das es für viele Fahrzeuge unrealistisch ist die PKW-Maut durch Einsparungen bei der KFZ-Steuer kompensieren zu wollen.

Die Steuer sollte erheblich erhöht werden und die "typische" CO2-Belastung eines Fahrzeugs über seine gesamte Lebensdauer versteuern. Übermotorisierte 2-Tonnen-Verbrenner-SUVs würden dann deutlich mehr kosten. e-Autos würde vom ständig besser werdenden Strommix profitieren. Generell würden sparsame, leichte und effiziente Fahrzeuge "belohnt", ineffizente, schwere und große Fahrzeuge "bestraft". Ein Tesla oder eTron würden auf Grund des großen Akkus teurer - ein Ioniq-Fahrer würde fast gar nichts mehr zahlen.

Wenn ein dicker SUV plötzlich 3000 € im Jahr an KFZ-Steuern kostet dann wäre das auch ein Anreiz für die Hersteller möglichst schnell auf CO2-neutrale Produktion hinzuarbeiten. Auch gezieltes Recycling der Altfahrzeuge würde in die Rechnung eingehen und damit entsprechende Anreize bei den Herstellern auslösen.

Die Mehrausgaben ließen sich zweckgebunden sicherlich sinnvoll verwenden. Strompreis senken damit wir auch hier mal "europäische Verhältnisse" bekommen. Infrastruktur verbessern (Ladesäulen, ÖPNV, Stromnetz). Usw.

Klar: Das ist natürlich "auch nur" eine Steuererhöhung. Im Gegensatz zu einer CO2-Steuer auf Benzin/Diesel würden aber ALLE Fahrzeuge mit "schlechter CO2-Bilanz" betroffen sein. Und man hätte die erwähnten Anreize für die Hersteller auch umweltfreundlicher zu produzieren bzw. verstärkt auf lange Haltbarkeit und Recycling zu setzen.

Ciao, Udo

P.S.:

Das Dieselprivileg gehört auch endlich mal abgeschafft. Schließlich schafft es Vorteile für Vielfahrer - das genaue Gegenteil von dem was ökologisch sinnvoll wäre.

Dazu dann noch endlich eine Autobahn-Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h was die "Wirkungsgradvorteile" von Verbrennern bei hohen Geschwindigkeiten "vernichtet" bzw. e-Autos auf der Autobahn "konkurrenzfähiger" machen würde.

Zusätzlich sollte man die Spreizung zwischen Gewerbe- und Haushaltstrom verringern. Kann doch irgendwie nicht sein das die Dreckschleudern in der Industrie anteilig wenige für Strom und den Ausbau der Infrastruktur zahlen als die normalen Haushalte.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben: Ich finde das größte Ärgernis aktuell die KFZ-Steuer. Die ist für Verbrenner immer noch lächerlich gering.
Und vor allem ist die noch gesunken. Bei meinem Golf 3 1.9TD ging gewaltig was für die KFZ Steuer drauf (die genaue Zahl müsste ich suchen...), der Corsa 1.7CDTI EU4 kostete nur noch 282€ und beim Focus 1.5TDCI wäre das mehr was im Bereich 150-160€.
Was auch richtig Grütze ist - ein Outlander PHEV ist in der Steuer günstiger als mein Zoe (nach Ablauf der steuerfreien Zeit).
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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Karlsson hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben: Dann hat man eben 0,1 oder 0,2l/100km.
Und genau den Kurzlauf, der Motoren verdrecken und übermäßig verschleißen lässt. Dir und Deinen einschlägigen Freunden ist das nur halt egal, weil ihr die Karren ja immer nach kurzer Zeit wieder abgebt.
1. Diese Motoren wurden genau für diesen Betrieb optimiert
2. hat ein Aufwärmprogramm das immer vor dem zuschalten des Verbrenners läuft (Ausnahme: Kickdown)
3. kommt das nicht regelmäßig vor
Warum also soll der Motor anders als bei einem anderen Verbrenner übermäßig verdrecken oder verschleißen?
Meinst du das dieser Verbrenner, der im Alltag nicht läuft - nur auf Langstrecke und wenn ich den Wagen nach ca. 65.000km abgebe, der Verbrenner davon vielleicht 15-20.000km gelaufen ist in einem schlechteren Zustand ist wie ein Verbrenner der tatsächlich 65.000km gelaufen ist?

Daran glaube ich nicht!


PS: Heute extra für euch als Beweis provoziert: Akku leer gefahren, Verbrenner ist nach 38km automatisch an gegangen und ich bin dann exakt 1km mit Verbrenner gefahren und rechts ran für ein Foto:
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Schüddi hat geschrieben: der im Alltag nicht läuft
Hör doch endlich mal auf ständig mit dieser Behauptung zu kommen. Die stimmt einfach nicht. Wenn der Verbrenner im Alltag nicht laufen würde, dann sähen die Verbräuche bei Spritmonitor ganz anders aus. Da spielt dann aber immerhin der Kurzzeitbetrieb der Motoren keine große Rolle mehr *g*

Und rein interessehalber: Was macht der Aufwärmbetrieb? Ist der elektrisch? Oder läuft da der Motor ohne Last mit Benzin?

Ciao, Udo

P.S.: Du hattest von 0,1-0,2 l/100 km gesprochen. Bei Deinem Test ist es doppelt so viel ;-) Aber nochmal: Solche Versuche interessieren doch gar nicht weil sie - wie Du ja selbst zugibst - völlig praxisfremd sind. Otto-Normalfahrer kommt im Alltag auf ganz andere Werte. Und 38 km "echte e-Reichweite" bei den aktuellen Außentemperaturen sind jetzt auch kein wirklich guter Wert.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Schüddi hat geschrieben: 3. kommt das nicht regelmäßig vor
Doch, bei tausenden von Pendlern kommt genau das täglich vor.
Bzw es kommt nicht vor, weil sie die PHEV halt gar nicht erst kaufen.

Oder welche Erklärung hast Du dafür, dass die PHEV ohne Reichweiteneinschränkungen noch schlechter gehen als BEV mit Reichweiteneinschränkungen?
Weil Reichweiteneinschränkungen so geil sind? :lol:

Richtig Quark wirds dann bei Hyundai/Kia, wo der PHEV elektrische 61 PS liefert und nicht elektrisch heizen kann.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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ubit hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben: der im Alltag nicht läuft
Hör doch endlich mal auf ständig mit dieser Behauptung zu kommen. Die stimmt einfach nicht. Wenn der Verbrenner im Alltag nicht laufen würde, dann sähen die Verbräuche bei Spritmonitor ganz anders aus. Da spielt dann aber immerhin der Kurzzeitbetrieb der Motoren keine große Rolle mehr *g*

Und rein interessehalber: Was macht der Aufwärmbetrieb? Ist der elektrisch? Oder läuft da der Motor ohne Last mit Benzin?

Ciao, Udo

P.S.: Du hattest von 0,1-0,2 l/100 km gesprochen. Bei Deinem Test ist es doppelt so viel ;-) Aber nochmal: Solche Versuche interessieren doch gar nicht weil sie - wie Du ja selbst zugibst - völlig praxisfremd sind. Otto-Normalfahrer kommt im Alltag auf ganz andere Werte.
Du weist schon das der Alltag auch so aussehen kann: 10km Pendelstrecke unter der Woche und am Wochenende Langstrecke.
Das ist keine Behauptung sondern der tägliche Alltag von mir, meinen Kollegen und vielen anderen die hier im Forum ebenfalls schon berichteten.
Man kann auch Clever fahren bei längeren Strecken - in der Stadt elektrisch und auf der AB mit Verbrenner. Der sogenannte „Hybrid“ Betrieb.

Der Motor läuft ohne Last und wärmt bewegliche Teile und Abgase auf. Dazu wurde er speziell modifiziert das er extrem schnell aufwärmen kann.


PS: HEUL DOCH! Sind es statt 0,1-0,2 eben 100ml mehr AUF 100 KM geworden. Liegt daran das ich auf einem Berg wohne.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Naheris
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@Karlsson:
Was bringt eine Liste in der Diskussion, die fünf Monate alte Daten hat? Die beweist nur, wie selektiv Du argumentierst.

Als Beispiel: Der neue Passat GTE besitzt nun 57 km (WLTP) bzw. 70 km (NEFZ), und kommt damit in mindestens in die "bedingt bauchbar" Kategorie. Auch bei anderen Fahrzeugen liegt die Reichweite inzwischen weit höher, z.B. beim Golf GTE oder den neuen BMWs. Alle heute kaufbar. Alle inzwischen min. eine Stufe höher als von Dir gelistet. Und das betrifft sehr viele der Fahrzeuge. Die Tendenz ist also klar - es geht mit der Reichweite nach oben.
Zuletzt geändert von Naheris am Fr 14. Jun 2019, 14:19, insgesamt 1-mal geändert.
Heute: Taycan / Gestern: ID.4, e-Tron 55, Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, e-Golf 300, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
Antike: V60 PHEV, V60, XC60, LS, IS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf II.
Fan von: Volvo, Lexus.
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