PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Wow. Die gehen also grundsätzlich NIE kaputt? Das wäre allerdings eine ziemliche Sensation den bisher hat der Mensch es noch nie geschafft Dinge zu produzieren die ewig halten....

Aber behalte ruhig Deine Meinung, auch wenn sie noch so naiv und praxisfremd ist.

Ciao, Udo

Dazu kommt dann noch das Risiko das Teile bei einem Unfall beschädigt werden. Je mehr Teile, desto teurer.
Zuletzt geändert von ubit am Mo 10. Jun 2019, 18:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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iOnier hat geschrieben: ...

Beamen wäre übrigens höchstwahrscheinlich um Längen teurer, wenn man die Entwicklungskosten dafür einrechnet ... :-)
Die Idee des Beamens stammt aus einer Zeit, wo man davon ausging, daß Energie keine Rolle spielt, dank Kernenergie (Spaltung/Fusion). In den Startrek-Episoden sieht es schick aus.

Gruß, HUK
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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zoppotrump hat geschrieben: ...
Für den batterieelektrischen Antrieb eines PHEV von Mercedes oder BMW ist keine spezifische Wartung vorgesehen. Daher ergeben sich auch keine erhöhten Wartungsaufwände gegenüber dem Verbrenner-Äquivalent.
Bei VW auch nicht, bei Tesla sind keine Durchsichten vorgesehen. Also sind die Hersteller davon Überzeugt, daß diese Teile die Garantiezeiten ohne Wartung überstehen, danach verdienen sie ja daran. Tesla hat das bei den Modellen S und X schon ein bißchen bereut, denn man kann nachlesen, daß schon einige Motoren (auch mehrfach) gewechselt wurden. Tesla muß man dann aber auch zu Gute halten, daß immer auch die verbesserten Versionen beim Tausch eingebaut wurden. Ich unterstelle mal, daß andere Hersteller das auch so handhaben :-).
VW, wie auch MB oder BMW haben mehr Bedenken bei den Verbrennerbauteilen, siehe Ölwechsel entgegen des Trends zum Longlife-öl. Allerdings hat mein Verbrenner deutlich weniger Kurzstrecken erlebt, als wenn es ein reiner Verbrenner wäre. Hier wäre ein dynamischer Wechsel nach Ölquallitätssensor sinnvoll, oder zumindest nach Betriebsstunden (Umdrehungen). Das soetwas nicht gemacht wurde gehört in die Kategorie "schlecht gemacht" im Sinne des Threads. Die Sensoren und die Software gibt es schon, gab es schon bei Autos in meinem Besitz.

Gruß, HUK
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Moin,
mit etwas Abstand betrachtet hat diese Diskussion hier doch schon leicht schizophrene Züge. Da wird - vielleicht mit Recht - auf den dicken Verbrennern in den PHEV rumgehackt und gleichzeitig der sREX als die Verbrennungslösung aller Probleme hochgehalten, damit die BEV dann eben keine 60 kWh sondern nur noch 30 oder 40 kWh Akkus benötigen......merkt ihr was ? ;)

Dann möchte jeder natürlich etwas für die Umwelt tun, aber bei 1000 km Urlaubsreise, die ich ein oder zweimal im Jahr mache, geht es gar nicht nach 300 km für einen Kaffee anzuhalten. Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken, die 1000 km nicht mit 3 eigenen Autos zu absolvieren, sondern mit der Bahn zu fahren um dann vor Ort einen BEV zu mieten, in Schweden gibts da schon sehr schöne Angebote. Wenn wir weiter so unflexibel sind und keinen cm von unseren alten Verbrennergewohnheiten abweichen wollen, dann gute Nacht Marie mit unseren Klimazielen :mrgreen:

Ich bin davon überzeugt, dass viele Autofahrer "da draußen" deutlich anpassungsfähiger sind als manche hier in ihrer Ideologieblase. E-Mobilität heißt auch Umdenken und es ist ja beileibe nicht so, dass gegenüber dem Verbrenner nur Komfortnachteile durch Ladezeit o. ä. entstehen. Das ist wieder dieses typisch deutsche Mimimi und wenn und aber statt sich darauf zu konzentrieren nach vorn zu schauen und die anstehenden Probleme zu lösen. Jede Verbrennerlösung ist ein Blick nach hinten, da muss nix Neues mehr auf den Markt kommen.

Ist es nicht verkehrte Welt, dass ich als ein Vertreter der Generation 60+ so etwas hier den wohl deutlich Jüngeren schreiben muss ? :roll:

Gruß

Ebi
Golf GTE von 2018 - 2020 / Ex ID.3 1st Reservierer
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Ja, aber genau für dieses Umdenken werden PHEVs gebraucht. Auch weil Viele gar keine wirklich genaue Vorstellung von ihren Fahrprofile haben. Stell' den Leuten einen PHEV mit 150 km E-Reichweite vor die Tür und Viele werden merken wie selten sie die große Reichweite in der Praxis tatsächlich brauchen. Die Chancen stehen gut das der nächste Wagen dann ganz elektrisch wird und man sich für die echte Langstrecke auf Alternativen besinnt.

Im übrigen ist auch ein Brennstoffzellen-Fahrzeug so ein serieller Hybrid. Damit ginge dann die Langstrecke auch umweltfreundlich. Und die hohen Verbrauchskosten relativieren sich dann wenn man das nur selten braucht. Dazu müssten diese Fahrzeuge aber auch größere Akkus bekommen und natürlich viel billiger werden.

Aber auch Power2Fuel wäre für die Langstrecke denkbar und global CO2-neutral, wenn auch lokal nicht emissionsfrei.

Ziel sollten aber zunächst Fahrzeuge sein die im normalen Alltag komplett elektrisch fahren für die meisten Fahrprofile. Den Rest bekommen wir dann später auch noch hin. Aber halt nicht mit PHEVs mit nur 40km Winterreichweite.

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben: Ja, aber genau für dieses Umdenken werden PHEVs gebraucht. Auch weil Viele gar keine wirklich genaue Vorstellung von ihren Fahrprofile haben. Stell' den Leuten einen PHEV mit 150 km E-Reichweite vor die Tür und Viele werden merken wie selten sie die große Reichweite in der Praxis tatsächlich brauchen. Die Chancen stehen gut das der nächste Wagen dann ganz elektrisch wird und man sich für die echte Langstrecke auf Alternativen besinnt.
Da reicht eines mit 50 bis 60km eReichweite genauso...
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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kub0815 hat geschrieben: Da reicht eines mit 50 bis 60km eReichweite genauso...
Wie bereits mehrfach dargelegt reicht das eben nicht. Viele Menschen fahren halt häufiger mal mehr am Tag ohne gleich Langstrecke zu fahren. Außerdem sind die 50-60 km ja nur Normreichweite die im Winter oder bei sportlicher Fahrweise und vermutlcih auch wenn das Auto Mal 150000 km runter hat deutlich unterschritten werden.

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Dann wäre da ja noch der zweite Motor hilfsweise an Board da es Hybrid ist.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben: Da reicht eines mit 50 bis 60km eReichweite genauso...
Wie bereits mehrfach dargelegt reicht das eben nicht. Viele Menschen fahren halt häufiger mal mehr am Tag ohne gleich Langstrecke zu fahren. Außerdem sind die 50-60 km ja nur Normreichweite die im Winter oder bei sportlicher Fahrweise und vermutlcih auch wenn das Auto Mal 150000 km runter hat deutlich unterschritten werden.

Ciao, Udo
Ja aber halt nicht richtig dargelegt. Die paar 100km Pendler (einfach) sollen sich halt BEV oder Diesel nehmen. Der Rest kann schon heute mit den PHEVs die am Markt sind eine grossteil seiner Strecke elektrisch bewältigen.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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iOnier hat geschrieben:
HUKoether hat geschrieben:Und nein, ein Elektroauto mit seriellem REX ist technisch nicht weniger kompliziert und weniger anfällig, als ein Plugin-Hybrid, weil er mehr Komponenten haben muß - da Generator und e-Maschine getrennt sind.
Der Generator soll komplexer sein als ein x-Gang-Doppelkupplungs-Schlagmichtot-Schaltgetriebe? Der für den sREX benötigte einfache Sauger (oder: Freikolben-Lineargenerator) komplexer als ein Turbo-Direkteinspritz-xyz-Gedöns? Da komme ich nicht ganz mit, erklär' mal.
Der Vorteil dieses Gedöns ist, dass damit mindestens 20 Jahre Erfahrung bestehen und es eine enorme Zuverlässigkeit erreicht hat. Ein s-Rex mit Generator, selbst wenn er weniger Teile braucht, wird auch viele Jahre brauchen, bis er genauso ausgereift ist. Und da argumentieren hier Einige, dass die Notwendigkeit eines REX bis dahin geringer ist als heute.
Was ich an der Reichweitendiskussion überhaupt nicht verstehe - nach 2 Stunden sollte jeder Fahrer mindestens 20 Minuten Pause machen - wer das nicht macht sollte auf Busse und Bahnen zwangsversetzt werden. Also wird ein REX - und auch ein PHEV - mit jeder neuen Ladesäule etwas überflüssiger. Oft schon lese ich von Menschen, die mehrere Jahre BEV fahren, den Satz, dass schnelles Laden wichtiger sei als viel Reichweite. An den Fernstraßen DC - abseits davon AC. Und darum würde ich in einem BEV - und ich denke mein nächster Wagen wird ein BEV - schnelles DC UND AC-Laden wichtiger sein als ein REX.
Ich könnte alle Fahrten, die ich in 3 Jahren mit meinem A3 etron gemacht habe, auch mit einem 40KWh Ioniq machen - wenn er 22 KW AC laden könnte. Ohne schnelles AC hätte ich einige Fahrten nicht machen können, oder hätte tagelang 90% der Energie aus dem REX ziehen müssen.
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