PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

blackcrow
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GTE_Ebi hat geschrieben: Moin,
Auch mit 60kWh kommst Du keine 1000km weit, sondern musst ZWINGEND 2..3x nachladen. Die genannten Probleme bleiben somit bestehen.
Das sind ja tolle "Argumente" :lol: . Wer muss wie oft 1000km fahren und stört sich dann an 2-3 Stopps - denk mal selber drüber nach. Deine genannten "Probleme" bei den Stopps existieren nur in deinem Hirn.
MICH stört es! Und meine Mitreisenden auch, wir fahren immer mit 3 Autos (3 Familien) in den Urlaub nach Norwegen. Wenn ich aller 300km anhalten müsste um nachzuladen, na dann Gute Nacht Marie.... 🙂🤪
VG Christoph
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Odanez
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umali hat geschrieben: ...
schon gesehen? https://edison.handelsblatt.com/erklaer ... 22826.html
Es geht ja auch um das machbare, und nicht darum, den heutigen Stand als fest in Stein gemeiselt zu sehen. Stell mal die Nachteile des Lithiumabbaus gegenüber den Nachteilen der Ölförderung. Und dass es machbar wäre mehr Akkus bei wind- und sonnenintensiven Zeiten herzustellen wäre ja automatisiert möglich - dann halt auch am Wochenende. Ich sag ja nicht, dass jeder problemlos ein 200kWh SUV haben kann, aber zu behaupten, dass alles was über 30kWh liegt in Frage gestellt werden soll halte ich für falsch. Mach aus den 30 lieber 60 oder 80, dann bin ich wieder bei dir, dann hat das E-Auto eine Flexibilität, die es für einen Großteil der Kunden praktisch macht. Über 80kWh brauchen nicht mehr viele Leute, solche Autos wird es aber auch geben müssen. Ob mit sehr großen Akku, Benzin-REX oder Wasserstoff-REX spielt erst mal keine Rolle. Siehe auch die Tatsache, dass heute ein 60kWh Akku vielleicht so viel Ressourcen benötigt wie vor 10 Jahren ein 30kWh Akku. Naja so in etwa, aber will damit nur zeigen wo es hingeht.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben:
zoppotrump hat geschrieben: Weiterhin wird den PHEVs unterstellt, dass sie irgendwann in der Zukunft erhöhte Wartungskosten haben, obwohl es keinerlei Anzeichen oder gar Beweise dafür gibt.
Dafür braucht es auch keine Anzeichen und Beweise. Ein PHEV heutiger Machart ist ein kompletter Verbrenner. PLUS zusätzliche Teile und zusätzliche Komplexität durch den zweiten Antrieb. Gesunder Menschenverstand und Alltagserfahrungen führen dann zwangsläufig zu dieser Vermutung. JEDES Teil im Auto kann kaputt gehen. Das passiert mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die NIE bei 0 liegt. Ein kompletter Verbrenner plus Hybrid hat daher auch mathematisch belegbar zwangsläufig eine höhere Wahrscheinlichkeit das irgendwas kaputt geht.

Das zu bestreiten zeugt nicht von besonderem Verständnis der Technik...

Ciao, Udo
Mein (der) GTE hat zusätzlich einen Akku und zwischen Motor und Getriebe ist (Idealposition) eine E-Maschine eingebunden. Dafür sind Anlasser samt dazugehöriger Kupplung (Ritzel und Freilauf) entfallen und ebenso die Lichtmaschine.

Lichtmaschine, Anlasser, Freilauf des Anlassers waren bei meinen vorherigen Autos schon mehrfach defekt.

Es gibt maximal eine Verlagerung der Fehlermöglichkeiten, nicht aber eine Vermehrung, die über der Elektronifizierung der Autos generell liegt. Ich denke, damit kann ubit's Aussage in die Schublade "AdAkta" abgelegt werden. Auch die Teuerung des Hybriden geht in der allgemeinen Teuerung der Autos komplett unter, also nochmals "AdAkta"! Frühere Autos mußten teilweise alle 10.000km zum Ölwechsel, nochmals ... .

Gruß, HUK
Enyaq iV 8-) für den Alltag & ein kleines Cabrio für den Spaß

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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blackcrow hat geschrieben:
GTE_Ebi hat geschrieben: Moin,
Auch mit 60kWh kommst Du keine 1000km weit, sondern musst ZWINGEND 2..3x nachladen. Die genannten Probleme bleiben somit bestehen.
Das sind ja tolle "Argumente" :lol: . Wer muss wie oft 1000km fahren und stört sich dann an 2-3 Stopps - denk mal selber drüber nach. Deine genannten "Probleme" bei den Stopps existieren nur in deinem Hirn.
MICH stört es! Und meine Mitreisenden auch, wir fahren immer mit 3 Autos (3 Familien) in den Urlaub nach Norwegen. Wenn ich aller 300km anhalten müsste um nachzuladen, na dann Gute Nacht Marie.... 🙂🤪
Genau so sieht es aus.

@Ebi
Du musst Dich mal mit "normalen" Leuten unterhalten - wir freaks hier in der GE-Blase sind absolut kein Maßstab.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie weit sich manche hier von der Realität entfernen.

Es bringt überhaupt nichts, sofort in die Zukunft mit Voll-BEV zu springen, wenn die Leistungsdichten der Akkus noch nicht befriedigend sind. Schon aus dem reinen Preisgefüge ist ersichtlich, dass dies nicht für Masse taugt.
Da setzt der Hr. Schuh schon deutlich sinnvoller an, wenn er zunächst die Stadtprobleme mit e.Go-life angeht. Als nächstes ist ein "Booster" in der pipeline, der wohl als Kompaktwagen mit sRex konzipiert wird.

Des Weiteren werden sich die Akkuenergiedichten nicht genauso schnell erhöhen, wie in der Vergangenheit. Hinzu kommen Szenarien, die mehr kWh/100km benötigen (z.B. Winterbetrieb, Stau mit erf. Heizung, Hängerbetrieb,...).
Für so etwas ist es unklug, einfach weitere (schwere, ressourcenfress.) Akku-kWh zu verbauen.

Nebenbei bemerkt, denke ich nicht, dass wir in schnell in die E-Mobilität wechseln werden. Das braucht seine Zeit und genau dafür ist ein sRex top geeignet.
VW hat tierisch Schiss, dass die E-Offensive nach hinten losgeht (sehe ich nicht ganz so), weshalb jetzt heftigst nach öffentlichen Ladern (gezahlt vom Steuerzahler) geschrien wird.

@blackcrow
Ja - der 1,6l Turbo lag sicher im Regal - ähnlich dem i3-Rex. Und genau dort liegt das Problem. Man könnte ein kleines serielles Rex-Aggregat modernisieren (Audi hatte im A1-etron 'nen Wankel-Rex, KSPG gibt's auch noch) und den als herstellerübergreifendes Modul anbieten. Abdeckplatte mit individuellem Herstellerlogo drauf - fertig.

Aber das würde bedeuten, dass man sich zu 100% dem BEV verschreibt, weil sRex ja nur ZUSAMMEN damit funktioniert. Nur das wollen die OEM nun doch noch nicht, denn mit ICE-SUV's lässt sich aktuell immer noch gut Geld verdienen.

VG U x I

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Ich geb's auf... Eine Anlasserkupplung ist also genau so teuer wie ein Koppelgetriebe für einen 100 kW e-Motor? Und ein Fahrakku für ein PHEV kostet soviel wie eine normale 12V Bleibatterie? Ein Anlasser kostet genau so viel wie der E-Motor im Hybrid? Und die Elektronik für die Regelung des e-Motos und die Ladung des Akkus unterschlägt Du gleich ganz...

Nicht nur die Anzahl der Teile zählt, auch deren Kosten... Insofern ist Deine Rechnung jetzt wirklich kein Beleg für Deine Behauptung.

Und zur Teuerung der Hybriden: Leider ist es bei den meisten Fahrzeugen sehr schwierig Verbrenner und PHEV zu vergleichen weil es einfach keine wirklich vergleichbaren Fahrzeuge in vergleichbaren Ausstattungen gibt. schauen wir mal im Herbst wie der Preis eines Konas PHEVs im Vergleich zu Verbrennerversion wird. Vorab: Den Kona bekommt man als Verbrenner aktuell für unter 17000 € ohne zu verhandeln. Vermutlich wird der PHEV mindestens 50% mehr kosten. Warum wohl, wenn der Aufwand doch kaum größer ist. Schließlich braucht man ja keinen Anlasser und keine Lichtmaschine mehr und dieser teure Freilauf fällt auch weg...

Ciao, Udo
Zuletzt geändert von ubit am Mo 10. Jun 2019, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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Odanez hat geschrieben: .... Ich sag ja nicht, dass jeder problemlos ein 200kWh SUV haben kann, aber zu behaupten, dass alles was über 30kWh liegt in Frage gestellt werden soll halte ich für falsch. Mach aus den 30 lieber 60 oder 80, dann bin ich wieder bei dir, dann hat das E-Auto eine Flexibilität, die es für einen Großteil der Kunden praktisch macht. Über 80kWh brauchen nicht mehr viele Leute, solche Autos wird es aber auch geben müssen. Ob mit sehr großen Akku, Benzin-REX oder Wasserstoff-REX spielt erst mal keine Rolle. Siehe auch die Tatsache, dass heute ein 60kWh Akku vielleicht so viel Ressourcen benötigt wie vor 10 Jahren ein 30kWh Akku. Naja so in etwa, aber will damit nur zeigen wo es hingeht.
Bitte denke daran, dass ich Stand HEUTE meine.
Ich sag' mal so:
Wenn der Akku für einen normalen Kompakt-PKW 200 bis max.250kg wiegt ist es ok. Das sind HEUTE ca.40kWh. In ein paar Jahren sicher 60 oder 80kWh - auch ok.

Aber das, was die OEM den kWh-Junkies vorsetzen sind SUV, um 64kWh und mehr zu verticken (Gewicht lässt sich dort noch am besten unterbringen und bringt dabei hohe Marge). So was würde ich als unvernünftig abtun.

HEUTE kann man mit 40kWh ca. 200km weit gesichert kommen. Das ist ein sehr, sehr hoher E-Anteil (UF). Für seltene Extremsituationen (Langstrecke) schon doppelt soviele kg bzw. kWh einzubauen ist doch Quatsch, zumal man die Langstreckenproblem damit auch nur minimiert, aber nicht vollständig löst. Im Gegenteil, man muss dann mind. 1x VIEL nachladen und wenn da etwas schiefgeht, ist das Problem noch größer.

Hauptkritikpunkt bleibt aber der größere Ressourcenverbrauch, der nicht sein müsste.

VG U x I

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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blackcrow hat geschrieben: ...

Ääähm, wozu genau brauch ich in einem PHEV einen 1,6L TURBO mit 200 PS??? ...


- Akku für 50-60 km (mehr brauch ICH nicht)
- Reichweite mit Extender (ob nun PHEV mit einfachem Motor oder Rex) von 500-600 km
- Bodenfreiheit, genügende Kofferraumgröße, AWD und AHK

Schönen Pfingstmontag euch und jetzt Feuer frei... 🤪🙂😚
Nun, der Verbrenner sollte Leistung genug besitzen, damit das Fahrzeug seine möglichen Aufgaben schafft. OK, im GTE hat der "Turbo"-Verbrenner nur 15x PS, aber es geht darum, daß das Fahrzeug, wie eben der Grandland auch, mal einen Anhänger ziehen können soll, weniger um die Höchstgeschwindigkeit.

Der (Passat)GTE hat als Verbrenner den kleinsten für dieses Fahrzeug zur Verfügung stehenden Verbrenner bekommen, ist also "normal"-motorisiert. Daß möglicherweise weniger reichen würde, steht außer Frage. Das man die maximale Ausbaustufe des Aggregates nutzt ist selbstverständlich, weil am effektivsten.

Gruß, HUK
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben: Ich geb's auf...

Ciao, Udo
Teuer ist, wenn man liegenbleibt!

Du hat von aufwendiger Technik und Reparaturanfälligkeit geschrieben. Das ist nicht andem. Der Passat GTE kostet in vergleichbarer Ausstattung soviel wie ein Passat TSI mit 220PS, ist also kaum als teurer zu bezeichnen.

Aber Du hast Recht, die Bremsen beim GTE müssen häufiger gewechselt werden, als bei dem TSI - weil sie vergammeln, statt zu verschleißen. Das allerdings hat nichts mit dem Thema zu tun, sondern mit der Materialauswahl von VW.

Gruß, HUK

PS: Ganz knallhart: Wer die Schäden durch Raubbau an Lithium und Kobalt hinnimmt, ist kein Deut besser, als der, der die Schäden durch CO² verharmlost.
Zuletzt geändert von HUKoether am Mo 10. Jun 2019, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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HUKoether hat geschrieben: Nun, der Verbrenner sollte Leistung genug besitzen, damit das Fahrzeug seine möglichen Aufgaben schafft. OK, im GTE hat der "Turbo"-Verbrenner nur 15x PS, aber es geht darum, daß das Fahrzeug, wie eben der Grandland auch, mal einen Anhänger ziehen können soll, weniger um die Höchstgeschwindigkeit.

Der (Passat)GTE hat als Verbrenner den kleinsten für dieses Fahrzeug zur Verfügung stehenden Verbrenner bekommen, ist also "normal"-motorisiert. Daß möglicherweise weniger reichen würde, steht außer Frage. Das man die maximale Ausbaustufe des Aggregates nutzt ist selbstverständlich, weil am effektivsten.

Gruß, HUK
Na dann wird's ja endlich Zeit für einen Paradigmenwechsel, wenn auch Du es so siehst, dass der Verbrenner kleiner ausfallen kann.

Die OEM gehen halt mit ihren heutigen PHEV ganz gediegen von der Verbrennerseite an die Emissionsreduzierung heran. Das ist a) einfacher und b) durch die E-Zusatzkomponenten auch teurer (=> mehr Marge).

Besser wäre von der E-Seite an die Problemlösung zu gehen, aber bei Tesla braucht man dazu nicht anklopfen, da sie sich zu 100% auf BEV versteifen (und damit die Zukunft abbilden). Schade, dass sich kein dt. OEM traut und erst wieder ein etwas experimentierfreudigeres Unternehmen wie Mazda oder e.Go kommen muss.

Unsere deutschen Hersteller sind eben bezüglich Antrieb nicht mehr wirklich innovativ, sondern richten sich nur nach CO2-Vorgaben der Politik. Das ist sehr bedenklich und war früher mal anders (und führte zu einer techn. Vormachtstellung, die sich nun langsam auflöst.)

VG U x I

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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HUKoether hat geschrieben:
ubit hat geschrieben: Ich geb's auf...

Ciao, Udo
Der Passat GTE kostet in vergleichbarer Ausstattung soviel wie ein Passat TSI mit 220PS, ist also kaum als teurer zu bezeichnnen.
Bitte Mal konkrete Listenpreise auf den Tisch. Aktuelle Generation Verbrenner vs PHEV Passat. Bei mir scheitert das schon daran daß ich für den GTE keinen Konfigurator finde...
Und beim Preis bitte die Kaufprämie ignorieren. Die ist ja nur Politik und ändert den Preis nicht wirklich, sondern verlagert nur einen Teil des Preises auf die Allgemeinheit.

Ciao, Udo
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