PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Odanez
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blackcrow hat geschrieben: - zu wenig Bodenfreiheit (Waldwege müssen befahren werden)
Also brauchst du eher ein cross-over oder SUV? Das Model 3 ist da nicht viel anders als ähnliche PKWs in der Klasse
- Möglichkeit AHK?
ist vorhanden
- Reichweite 530 km lt. WLTP (mein PHEV schafft ca 700km), aber gut, selbst damit könnte ich noch leben. Aber Aufladung per Supercharger von 270km in 30 min? Selbst wenn diese Werte der Realität entsprechen, müsste ich auf der bald anstehenden Urlaubsfahrt von 2000 km 8x30 min Zeit investieren um zum Ziel zu kommen.
30min Pause alle 300km klingt doch nicht schlecht, das wäre dann wenn man zügig fährt, bei angenehmer Fahrweise kann man das eventuell auf bis zu 400km Etappen ausweiten. In welcher Zeit willst du denn die 2000km Urlaubsfahrt absolvieren? Hoffentlich in mindestens 2 Tagen ;) Aber auch mit deinen angenommenen 270km sind es nur 6 Zwischenstopps, die du für 2000km brauchst, und nicht 8, Annahme du kommst am Ziel leer an und kannst dort aufladen, und Annahme, dass du auch voll losfährst. Bei enspannterer Fahrweise reichen vielleicht auch 5 Ladestopps. Und da du ja mindestens 2 Tage unterwegs bist für die Tour heißt das dann 2 oder 3 Ladestopps pro Tag. Ist doch wirklich kein Problem m.M.n ;)
- für mich noch immer zu teuer (ca 55k), zumal ich dann ja 3 statt 2 Autos bräuchte (Tesla für mich 🤪, ein kleines E für meine Frau, eins für Urlaubsfahrten und den Wald 🥺).
Ich würds so sehen, da das Model 3 für mich absolut urlaubstauglich wäre: Auto 1 für dich und Urlaubsfahrten, und die Frau bekommt dann ein kleines E-Auto, was s genug Bodenfreiheit für den Wald hat. Vielleicht ein Kona? k.A. was du da genau für Bodenfreiheit brauchst. Eventuell dann noch ein Outlander PHEV. Der würde aber dann für die Urlaubsfahrten auch gut gehen.
Schüddi hat geschrieben:
blackcrow hat geschrieben: Geb ich dir Recht, solche Autos braucht keiner!
Aber sie machen Spaß!
Für mich ist Auto fahren auch mehr als rein sitzen und von A nach B kommen.
Ich fahre sie auch aus Emmotion. Daher fahre ich auch gerne Verbrenner. Mein Hobby ist 39 Jahre alt und hat nen Boxermotor. Herrlich!
Hab da mal einen Test auf AMS gesehen, wo sie einen Bugatti EB110 ausgefahren haben. Laut Besitzer des Autos rechnet er mit einem Verbrauch von 1Liter pro Kilometer. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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Immer diese extremen Beispiele - wenn es sich jeder leisten könnte würde man diese Autos auch nicht so selten sehen ...

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

blackcrow
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Natürlich fahr ich auch ein Auto, was mir Spaß macht wo ich mich wohl fühle. Darum ja mein PHEV!
Aber als Alltagsauto 16 Zyl/1600 PS Verbrenner? Selbst wenn ich das Geld hätte, müsste mir doch ein Fuß fehlen, wenn ich mir sowas kaufe! Wozu? Als Alltagsauto völlig ungeeignet und nur um damit Sonntags mal auf die AB zu ballern find ic/ es einfach nur Blödsinn! Aber jedem seine Vorlieben... 🤪
VG Christoph
Mitsubishi Outlander 2019 Intro Plus

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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blackcrow hat geschrieben: ...
- für die Stadt bräuchte ich einen so großen Akku nicht, aber das soll jetzt kein Kritikpunkt sein
- Reichweite 530 km lt. WLTP (mein PHEV schafft ca 700km), aber gut, selbst damit könnte ich noch leben. Aber Aufladung per Supercharger von 270km in 30 min? Selbst wenn diese Werte der Realität entsprechen, müsste ich auf der bald anstehenden Urlaubsfahrt von 2000 km 8x30 min Zeit investieren um zum Ziel zu kommen.
- für mich noch immer zu teuer (ca 55k), zumal ich dann ja 3 statt 2 Autos bräuchte (Tesla für mich 🤪, ein kleines E für meine Frau, eins für Urlaubsfahrten und den Wald 🥺).

Nicht falsch verstehen, tolles Auto aber für MICH leider nix. Daher ist für MICH der PHEV zur Zeit das Beste.
Moin,

für mich passt M3 auch nicht und des Weiteren geht es preislich zwar in die richtige Richtung, aber es ist immer noch deutlich teurer als ein ähnlicher Verbrenner. Außerdem verbraucht so ein großer Akku massiv Ressourcen und hat CO2-Abdruck.
Und genau deshalb machen solche BEV mit heutigen LiIonen-Akkus nicht wirklich Sinn. Das kommt später mit besseren Akkutechnologien. Tesla zeigt für mich nur die Machbarkeit und nicht das Optimum. Über Fertigungsqualität brauchen wir nicht reden - sehe ich genauso.

Nun gibt's die Zwitter PHEV vs. BEV+sRex und genau dort sehe ich deutliche Vorteile bei Letzterem, weil sie die doch erheblichen Vorteile des reinen BEV (kompletter Stadtbetrieb + Mittelstrecke elektrisch + Teslafeeling) mit nur geringem Anteil fossiler Energieerzeugung bei gleichzeitig stark minimiertem Verbrenneraggregat vereinen (Nutzung nur auf Langstrecke).

Einziger Nachteil - die Industrie verweigert wegen geringerer Gewinnwahrscheinlichkeit (ist noch nichtmal bewiesen, denn einen Rex kann man sehr günstig bauen), deren Verwirklichung. Statt dessen wird klass. PHEV vermarktet und die Leute denken, es gäbe nichts Besseres.
Sie sind eben Elefanten, die nur sachte die Entwicklung und Produktion umstellen können - nein - eher wollen. Und deshalb wird das Rex-Konzept boykottiert. Es ist ja einfach, Sachen nicht zu bauen, die die Leute nicht kennen ;-).

VG U x I

ps
Schön, dass wir uns beim Veyron einig sind.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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umali hat geschrieben: die Leute denken, es gäbe nichts Besseres.
GIBT es denn etwas besseres?

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

blackcrow
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Odanez hat geschrieben:
blackcrow hat geschrieben: - zu wenig Bodenfreiheit (Waldwege müssen befahren werden)
Also brauchst du eher ein cross-over oder SUV? Das Model 3 ist da nicht viel anders als ähnliche PKWs in der Klasse
- Möglichkeit AHK?
ist vorhanden
- Reichweite 530 km lt. WLTP (mein PHEV schafft ca 700km), aber gut, selbst damit könnte ich noch leben. Aber Aufladung per Supercharger von 270km in 30 min? Selbst wenn diese Werte der Realität entsprechen, müsste ich auf der bald anstehenden Urlaubsfahrt von 2000 km 8x30 min Zeit investieren um zum Ziel zu kommen.
30min Pause alle 300km klingt doch nicht schlecht, das wäre dann wenn man zügig fährt, bei angenehmer Fahrweise kann man das eventuell auf bis zu 400km Etappen ausweiten. In welcher Zeit willst du denn die 2000km Urlaubsfahrt absolvieren? Hoffentlich in mindestens 2 Tagen ;) Aber auch mit deinen angenommenen 270km sind es nur 6 Zwischenstopps, die du für 2000km brauchst, und nicht 8, Annahme du kommst am Ziel leer an und kannst dort aufladen, und Annahme, dass du auch voll losfährst. Bei enspannterer Fahrweise reichen vielleicht auch 5 Ladestopps. Und da du ja mindestens 2 Tage unterwegs bist für die Tour heißt das dann 2 oder 3 Ladestopps pro Tag. Ist doch wirklich kein Problem m.M.n ;)
- für mich noch immer zu teuer (ca 55k), zumal ich dann ja 3 statt 2 Autos bräuchte (Tesla für mich 🤪, ein kleines E für meine Frau, eins für Urlaubsfahrten und den Wald 🥺).
Ich würds so sehen, da das Model 3 für mich absolut urlaubstauglich wäre: Auto 1 für dich und Urlaubsfahrten, und die Frau bekommt dann ein kleines E-Auto, was s genug Bodenfreiheit für den Wald hat. Vielleicht ein Kona? k.A. was du da genau für Bodenfreiheit brauchst. Eventuell dann noch ein Outlander PHEV. Der würde aber dann für die Urlaubsfahrten auch gut gehen.
Schüddi hat geschrieben:
blackcrow hat geschrieben: Geb ich dir Recht, solche Autos braucht keiner!
Aber sie machen Spaß!
Für mich ist Auto fahren auch mehr als rein sitzen und von A nach B kommen.
Ich fahre sie auch aus Emmotion. Daher fahre ich auch gerne Verbrenner. Mein Hobby ist 39 Jahre alt und hat nen Boxermotor. Herrlich!
Hab da mal einen Test auf AMS gesehen, wo sie einen Bugatti EB110 ausgefahren haben. Laut Besitzer des Autos rechnet er mit einem Verbrauch von 1Liter pro Kilometer. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Stimmt, habe bei den Ladepunkten vergessen, dass ich ja voll losfahre, mea culpa 😉! Die 270 km sind übrigens nicht meine Annahme sondern stammen von Teslas Homepage. Selbst wenn die stimmen (ich persönlich würde mal eher von 250 km ausgehen) ist das für mein Fahrprofil bei langen Fahrten zu wenig (ich mach keine 300 km eine Pause von 30 min!). Und ich würde mich nicht als sportlichen Fahrer auf der Ab sehen. In Deutschland reichen mir 140 km/h völlig, in Dänemark, Schweden und Norwegen bist du sowieso begrenzt (und das ist auch gut so, imho). Ich brauch nur Beschleunigung bei Überholvorgängen.
Bleibt noch der fehlende Kofferraum und der für mich noch immer zu hohe Preis (55k, gut die Umweltprämie geht noch ab). Für meinen Outlander PHEV (der alles das mir bietet, was ich brauche) habe ich wesentlich weniger bezahlt...

Der Kona wäre eine Idee...
VG Christoph
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

blackcrow
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umali hat geschrieben:
blackcrow hat geschrieben: ...
- für die Stadt bräuchte ich einen so großen Akku nicht, aber das soll jetzt kein Kritikpunkt sein
- Reichweite 530 km lt. WLTP (mein PHEV schafft ca 700km), aber gut, selbst damit könnte ich noch leben. Aber Aufladung per Supercharger von 270km in 30 min? Selbst wenn diese Werte der Realität entsprechen, müsste ich auf der bald anstehenden Urlaubsfahrt von 2000 km 8x30 min Zeit investieren um zum Ziel zu kommen.
- für mich noch immer zu teuer (ca 55k), zumal ich dann ja 3 statt 2 Autos bräuchte (Tesla für mich 🤪, ein kleines E für meine Frau, eins für Urlaubsfahrten und den Wald 🥺).

Nicht falsch verstehen, tolles Auto aber für MICH leider nix. Daher ist für MICH der PHEV zur Zeit das Beste.
Moin,

für mich passt M3 auch nicht und des Weiteren geht es preislich zwar in die richtige Richtung, aber es ist immer noch deutlich teurer als ein ähnlicher Verbrenner. Außerdem verbraucht so ein großer Akku massiv Ressourcen und hat CO2-Abdruck.
Und genau deshalb machen solche BEV mit heutigen LiIonen-Akkus nicht wirklich Sinn. Das kommt später mit besseren Akkutechnologien. Tesla zeigt für mich nur die Machbarkeit und nicht das Optimum. Über Fertigungsqualität brauchen wir nicht reden - sehe ich genauso.

Nun gibt's die Zwitter PHEV vs. BEV+sRex und genau dort sehe ich deutliche Vorteile bei Letzterem, weil sie die doch erheblichen Vorteile des reinen BEV (kompletter Stadtbetrieb + Mittelstrecke elektrisch + Teslafeeling) mit nur geringem Anteil fossiler Energieerzeugung bei gleichzeitig stark minimiertem Verbrenneraggregat vereinen (Nutzung nur auf Langstrecke).

Einziger Nachteil - die Industrie verweigert wegen geringerer Gewinnwahrscheinlichkeit (ist noch nichtmal bewiesen, denn einen Rex kann man sehr günstig bauen), deren Verwirklichung. Statt dessen wird klass. PHEV vermarktet und die Leute denken, es gäbe nichts Besseres.
Sie sind eben Elefanten, die nur sachte die Entwicklung und Produktion umstellen können - nein - eher wollen. Und deshalb wird das Rex-Konzept boykottiert. Es ist ja einfach, Sachen nicht zu bauen, die die Leute nicht kennen ;-).

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So, jetzt haben wir doch mal eine Basis und gar nicht so weit weg voneinander! 😉 Ich stimme dir ja grundsätzlich zu was alternative Antriebe angeht! Leider musste JETZT ein neues Auto her und bei der Auswahl an verfügbaren KFZ, war JETZT der Outlander PHEV für MICH das verfügbare Non-Plus-Ultra. Und ich glaube (ja, glauben heißt nicht wissen), dass ich mit meinem Fahrprofil ökologisch und wirtschaftlich das z.Z. beste Fahrzeug gewählt habe...
VG Christoph
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

snaptec
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blackcrow hat geschrieben:
Odanez hat geschrieben:
blackcrow hat geschrieben: - zu wenig Bodenfreiheit (Waldwege müssen befahren werden)
Also brauchst du eher ein cross-over oder SUV? Das Model 3 ist da nicht viel anders als ähnliche PKWs in der Klasse
- Möglichkeit AHK?
ist vorhanden
- Reichweite 530 km lt. WLTP (mein PHEV schafft ca 700km), aber gut, selbst damit könnte ich noch leben. Aber Aufladung per Supercharger von 270km in 30 min? Selbst wenn diese Werte der Realität entsprechen, müsste ich auf der bald anstehenden Urlaubsfahrt von 2000 km 8x30 min Zeit investieren um zum Ziel zu kommen.
30min Pause alle 300km klingt doch nicht schlecht, das wäre dann wenn man zügig fährt, bei angenehmer Fahrweise kann man das eventuell auf bis zu 400km Etappen ausweiten. In welcher Zeit willst du denn die 2000km Urlaubsfahrt absolvieren? Hoffentlich in mindestens 2 Tagen ;) Aber auch mit deinen angenommenen 270km sind es nur 6 Zwischenstopps, die du für 2000km brauchst, und nicht 8, Annahme du kommst am Ziel leer an und kannst dort aufladen, und Annahme, dass du auch voll losfährst. Bei enspannterer Fahrweise reichen vielleicht auch 5 Ladestopps. Und da du ja mindestens 2 Tage unterwegs bist für die Tour heißt das dann 2 oder 3 Ladestopps pro Tag. Ist doch wirklich kein Problem m.M.n ;)
- für mich noch immer zu teuer (ca 55k), zumal ich dann ja 3 statt 2 Autos bräuchte (Tesla für mich Bild, ein kleines E für meine Frau, eins für Urlaubsfahrten und den Wald Bild).
Ich würds so sehen, da das Model 3 für mich absolut urlaubstauglich wäre: Auto 1 für dich und Urlaubsfahrten, und die Frau bekommt dann ein kleines E-Auto, was s genug Bodenfreiheit für den Wald hat. Vielleicht ein Kona? k.A. was du da genau für Bodenfreiheit brauchst. Eventuell dann noch ein Outlander PHEV. Der würde aber dann für die Urlaubsfahrten auch gut gehen.
Schüddi hat geschrieben: Aber sie machen Spaß!
Für mich ist Auto fahren auch mehr als rein sitzen und von A nach B kommen.
Ich fahre sie auch aus Emmotion. Daher fahre ich auch gerne Verbrenner. Mein Hobby ist 39 Jahre alt und hat nen Boxermotor. Herrlich!
Hab da mal einen Test auf AMS gesehen, wo sie einen Bugatti EB110 ausgefahren haben. Laut Besitzer des Autos rechnet er mit einem Verbrauch von 1Liter pro Kilometer. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Stimmt, habe bei den Ladepunkten vergessen, dass ich ja voll losfahre, mea culpa Bild! Die 270 km sind übrigens nicht meine Annahme sondern stammen von Teslas Homepage. Selbst wenn die stimmen (ich persönlich würde mal eher von 250 km ausgehen) ist das für mein Fahrprofil bei langen Fahrten zu wenig (ich mach keine 300 km eine Pause von 30 min!). Und ich würde mich nicht als sportlichen Fahrer auf der Ab sehen. In Deutschland reichen mir 140 km/h völlig, in Dänemark, Schweden und Norwegen bist du sowieso begrenzt (und das ist auch gut so, imho). Ich brauch nur Beschleunigung bei Überholvorgängen.
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Der Kona wäre eine Idee...
Das würde ich so nicht stehen lassen. Selbst mit Kona fahre ich im Winter 250-300km Etappen über die AB.
Das M3 LR sollte demnach bei 120-130 eher locker 400km Etappen fahren.
Auch wenn du dir die Pausen nicht eingestehst, sie tun gut.



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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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Ja, wer HEUTE eine Auto kaufen muss, ist in der Tat nicht zu beneiden. Selbst die VW-BEV sind ja erstmal nur angekündigt und noch nicht verfügbar.

Was ich nur bedenklich sehe, ist, wie die hiesige Diskussion gegen sRex geführt wird, nur weil der ebenso noch nicht da ist. Vor allem, wenn es um Leistung geht.

Ein E-Motor in der Größe eines 4-Zylinders wäre für die meisten Leute völlig überzogen. Also braucht man für "Leistung" schon mal gar keinen Verbrenner und damit auch kein PHEV. Das geht allein über "E". Nur braucht man für ein Alleinfahrzeug das Reichweitenbackup, wenn man sich nicht auf Zeitverluste und ggf. Ladestress auf Langstrecke einlassen mag.
Den BEV-Jüngern, die das immer abtun, als wäre das kein Problem, kann man nur raten, das von den Nutzern klären zu lassen. Die meisten Leute würden obige 2 Punkte nicht akzeptieren - vor allem wenn das Auto noch teurer als ein Verbrenner ist.

VG U x I

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Schüddi hat geschrieben: Ich habe meine eigenen Fachgebiete daher ist es nicht meine Aufgabe etwas zu entwickeln. Ich bin Verbraucher und nutze, nach intensiver Recherche, was wirtschaftlich für mich Sinn macht und am besten zu meinen Bedürfnissen passt.
Ja, ist doch in Ordnung und da sagt auch keiner was gegen. Und Du meinst, dass hier jetzt keiner was zu suchen hätte, weil Du hier nach eigenem Befinden falsch bist?
blackcrow hat geschrieben: im hier und jetzt (und ich konnte keine 10 Jahre mehr warten für den Autoneukauf, nicht mal 1 oder ein halbes Jahr 😔) ist mein PHEV ökologisch und wirtschaftlich das Beste für MICH und MEIN Fahrprofil (brauche auch keinen größeren Akku oder größere Reichweite, in Berlin fahr ich zu 100% rein elektrisch
Ja, ist doch in Ordnung und sagt auch keiner was gegen. Du hast das richtig gemacht.
blackcrow hat geschrieben: Aber die pauschalen Angriffe gegenüber PHEV Fahrern (nur weil es nicht in ihr Fahrprofil passt) geht nicht!!! Imho
Stimmt, deswegen mache ich sowas auch nicht. Meine Kritik richtet sich an die Hersteller, die Potential verschenken und größere Kundengruppen nicht erschließen.
HUKoether hat geschrieben: Geh' in die Politik und sorge für ein ordentliches Bildungssystem, umweltpolitisch UND gesellschaftspolitisch passende Gesetze, sozialverträgliche Wirtschaft ...
Allerdings wirst Du lernen müssen, daß Politik immer ein Kompromiß ist, meist ein schlechter.
Mein Tag hat auch nur 24 Stunden und die sind schon mit anderem komplett gefüllt, ich kann mich nicht um alles kümmern, so wie Schüddi sich auch keine Gedanken über Technik machen will, sondern nur die kaufbaren Alternativen für sich gegeneinander abwägt. Das ist auch in Ordnung.
zoppotrump hat geschrieben: Alleine die Annahme, dass ein technisches System, welches es gar nicht gibt, besser sei, ist schon so krude, dass es mich schüttelt. Es gab bisher keinen erbrachten Beweis dafür.
Mich schüttelt da eher diese Herangehensweise. Ich weiß nicht, was Du beruflich machst, aber ich vermute, dass Du kein Ingenieur bist.
Auch geht es nicht um komplett neue Technik, sondern um die Kombination und Optimierung bestehender Techniken und was da wegfällt, ist auch bekannt.
Ich hab zB hier noch von keinem gelesen, dass er sich Gedanken um den ganzen Aufwand von einem vollvariablen Ventiltrieb oder Zylinderabschaltung macht. Der ganze Aufwand, der betrieben wird, um das Muschelkurvendiagramm des Verbrenners in die Breite zu strecken. Dazu die gaze Seuche in Kombi mit der Abgasnachbehandlung und den Schwachlastproblemen der für den Anwendungsfall oft zu großen Motoren.
Aber hier scheinen einfach viele nicht vom Fach zu sein und diese Dinge auch nicht einordnen zu können, bzw. sie wissen gar nicht von deren Existenz.
zoppotrump hat geschrieben: Weiterhin wird den PHEVs unterstellt, dass sie irgendwann in der Zukunft erhöhte Wartungskosten haben, obwohl es keinerlei Anzeichen oder gar Beweise dafür gibt. Das ist absurd.
Nö, das ist absolut trivial, dass mehr Technik auch mehr Fehlermöglichkeiten bietet und man weiß auch, dass es Unterschied ist, ob ein DSG- oder ein Handschalter Golf ein Problem mit Kupplung(en) oder Getriebe hat.
zoppotrump hat geschrieben: Warum muss das Ziel so heißen? Begründe doch mal Deine Behauptungen.
Klimaschutzvertrag. Den haben wir unterschrieben.
Schüddi hat geschrieben: Die meisten Menschen haben einen festen Arbeitsplatz und fahren 5 Tage die Woche die selbe Strecke zu ihrer Arbeit und von ihrer Arbeit nach Hause. Diese Strecken sollte ein PHEV abdecken können.
Ja fein, da sind wir uns ja endlich einig :-)
Schüddi hat geschrieben: Warum wird ausgerechnet vom PHEV verlangt das er alles elektrisch abdecken soll obwohl EBEN DIESER gar nicht dafür gedacht ist.
Das kann man so nicht pauschalisieren, da gibt es unterschiedliche Ansätze.
Das "normale" PHEV soll den Alltag komplett elektrisch abdecken. Wenn es mehr ein BEV +Rettungsanker wird, ist der Ansatz eher, es wie ein BEV zu nutzen.
Schüddi hat geschrieben: Würdest du in deinen BEV zusätzlich einen Verbrenner bauen? Nein? Warum? Weil es keinen Sinn macht!
Doch, ich hätte gerne einen kleinen RE an Bord, um bei der Streckenplanung nicht noch Reserven einplanen zu müssen, falls die Säule besetzt ist oder nicht funktioniert. Zumindest solange die Infrastruktur so aussieht und ich nicht die Reichweite vom Model 3 habe.
ubit hat geschrieben: Die meisten Menschen fahren aber fast täglich halt noch zusätzliche Strecken. Regelmäßig. Und wenn der Akku des PHEV dann halt schon leer ist dann springt der Verbrenner ein.
Genau, im "normalen Alltag" soll der Verbrenner keine Rolle spielen. Zu unseren 65km täglich brauchen wir daher noch weitere 15km Reichweite. Heißt 80km reelle Reichweite .
Ich bin aber nicht der Mittelpunkt der Welt, deswegen sollten es eher 100km+ reelle Reichweite sein, die nicht nur mich glücklich machen.
Mei hat geschrieben: Mich wundert es, dass so wenige E-Fahrer den 3L gefahren haben.
Als er raus kam war ich noch Schüler. Als ich ihn mir hätte leisten können, waren die Angebote alles alte Gurken mit vielen Kilometern. Abgeneigt wäre ich der Technik nicht gewesen, aber ich fand den Lupo auch ziemlich hässlich.
Schüddi hat geschrieben: Immer diese extremen Beispiele - wenn es sich jeder leisten könnte würde man diese Autos auch nicht so selten sehen ...
Meinste jetzt das Model 3? Das gibt es doch erst wenige Tage und es verkauft sich ziemlich gut.
blackcrow hat geschrieben: Der Kona wäre eine Idee...
Wegen Kofferraum?? Diese Lifestyle-Mini-SUV haben doch kaum Nutzwert. Da steht das Model 3 aber besser da. Bei Kofferraum, AHK, Ladeleistung, Effizienz. Lediglich beim Preis nicht, aber so richtig weit auseinander sind die auch nicht, da gibts bei Tesla IMHO mehr fürs Geld - bezogen auf 2WD Longrange für knapp 50.000. Abzüglich Förderung.
umali hat geschrieben: Ja, wer HEUTE eine Auto kaufen muss, ist in der Tat nicht zu beneiden. Selbst die VW-BEV sind ja erstmal nur angekündigt und noch nicht verfügbar.
Und selbst wenn es sie schon wären, muss der Großteil der Interessenten erst auf Gebrauchtfahrzeuge warten.
Dass 60kWh+ BEV noch nicht in Masse zu tollen Preisen da sind - verstehe ich, da sind einfach die Akkus noch teuer.
Aber die PHEV hätten weiter sein können. Beim jungen Gebrauchtwagen hatte ich vor nem Jahr überhaupt keine attraktiven PHEV Angebote.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022
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