PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

blackcrow
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umali hat geschrieben:
blackcrow hat geschrieben: Das ist doch völliger Blödsinn! Wo hab ich denn geschrieben, dass der PHEV für ALLE die eierlegende Wollmilchsau ist??? MEIN PHEV ist es im HEUTE und JETZT für MICH!!!
Lies nochmal meine Zeilen.
und?

Habe ich geschrieben, dass DU das PHEV als eierlegende Wollmilchsau verherrlichst? Irgendwie senst Du nur oberflächlich durch die Texte. Das führt dann zu Missverständnissen. Also gib Obacht.

VG U x I
Was genau meinst du mit “senst oberflächlich durch die Texte“? Ääähm, des Lesens und Verstehens bin ich mächtig! Warum provozierst du immer? Kannst oder willst du nicht auf einem normalen Level diskutieren? Du hast mich zitiert, und geschrieben, dass „b) einige PHEV-Jünger ihren (teuren) Kauf hier als die eierlegende Wollmichsau für alle verkaufen, was jedoch nicht richtig ist.“ Was immer für dich auch PHEV-Jünger sind, durch dein Zitat fühle ich mich angesprochen. Also (um in deinen Worten zu bleiben): „Lies nochmal meine Zeilen. Also gib Obacht.“
Kopfschüttel
VG Christoph
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

BurkhardRenk
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Mir kam der folgende Gedanke, warum die Hersteller alle PHEVs in winzigen Stückzahlen anbieten, und am sREX kein Interesse haben. Sie wollen auch 2030 noch Verbrenner verkaufen, mit den dann viel strengeren CO2-Grenzwerten. Wie diese Autos zu bauen sind, ist auch klar, durch teilelektrische Antriebsstränge. Toyota mit seriellen Hybriden, Hyundai mit parallelen bieten ja heute schon Fahrzeuge an, die die 2030ger Grenzwerte einhalten. In ein oder zwei Jahren könnte die deutsche Industrie das auch - nur will sie nicht zugeben dass diese Werte so einfach zu erreichen sind - die Politik könnte ja auf die Idee kommen, wirklich anspruchsvolle Ziele zu setzen.
Die heutigen PHEV erlauben nun, Erfahrung mit dieser Technik zu sammeln - also sich darauf vorzubereiten, aus den Altkonstruktionen weiter Geld zu scheffeln.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Schüddi hat geschrieben: Und bevor das wieder im Kreis geht - jaaaaa jeder Tag ist anders und jaaaa auch sind mal längere Strecken als 60-80km nötig aber genau dafür ist es ja ein HYBRID
Und genau da ist das Problem. Erstens schaffen die aktuellen PHEVs keine 60-80 km. Schon gar nicht im Winter. Und zweitens erzwingt diese Konzept mit den kleinen Akkus den Verbrennerbetrieb schon bei relativ kleinen Strecken von >50km. Es wäre doch viel besser wenn der Verbrenner seltener anspringen würde.
Außerdem noch die Unsitte das der Verbrenner auch auf der Autobahn anspringt, man also je nach Strecke nicht mal 20 km elektrisch fahren kann.
Für die Umwelt ist das halt Scheisse. Und es ginge besser. Sogar ohne Rex.

Und:
Warum hat ein PHEV einen 150kW Verbrenner und einen 110kW e-Motor? Warum ist das nicht umgekehrt? Sowas zeigt doch das die Hersteller auch bei PHEVs den Fokus auf den Verbrenner legen und das ihnen die Umwelt scheissegal ist. Und den meisten Käufern offenbar auch.
Und ein PHEV Durchschnittsverbrauch von 5-6 l ist keine Leistung. Das könnten reine Verbrenner auch erreichen. Ganz ohne Hybridtechnik.

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben: Außerdem noch die Unsitte das der Verbrenner auch auf der Autobahn anspringt,
Sorry ich denke du kennst dich gar nicht mit PHEVs aus
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Ist natürlich nicht bei allen PHEVs so, gibt es aber immer noch. Oder man schaltet es bewusst ein um einfach die höhere Systemleistung zu nutzen. Die Autos erzwingen halt den elektrischen Betrieb nicht. Das plappere ich aber nur nach. Wenn es nicht stimmt lasse ich mich gerne korrigieren.

Und ja: Ich habe kein PHEV weil es sich für mein Fahrprofil einfach nicht lohnt. Für mich wäre ein kleiner BEV Kombi mit 200 km Winterreichweite fast ideal. Damit würde ich höchstens 10-12 Mal im Jahr Zwischenladen müssen. Gibt es leider nicht.

Ein PHEV mit 50-60 km Normreichweite würde bei mir alle 2-3 Tage den Verbrenner brauchen. Für meinen Geschmack und den Aufpreis eines PHEVs einfach zu oft.

Ein PHEV mit 100-120 km Reichweite würde den Verbrenner nur alle 1-2 Wochen benötigen. So ein Fahrzeug gibt es aber leider auch nicht.

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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kub0815 hat geschrieben:
ubit hat geschrieben: Außerdem noch die Unsitte das der Verbrenner auch auf der Autobahn anspringt,
Sorry ich denke du kennst dich gar nicht mit PHEVs aus
Na dann erzähl doch mal, wie weit die Bude dort elektrisch kommt - z.B. bei 130km/h.
Vermutlich geht der ICE schon an, wenn man bei der Auffahrt vor dem LKW stark beschleunigen muss oder wird da keine "Systemleistung" abgerufen :lol: .

Beim BEV+sRex ist "Systemleistung" schnulli - da zählt nur eins - Elektronenfluss.

Irgendwie ist doch der Verbrenner des PHEV Schnee von gestern. Mein Kumpel meinte schon vor 15 Jahren, dass mit so einem fossilen Kraftwerk, ökologisch kein Blumentopf zu gewinnen sei. Das hat er recht früh erkannt.
Ein Herr Prof. Schuh übrigens auch und das als Sportwagenliebhaber.

Es ist sehr bedauerlich, dass sich eine Ing.-nation viel zu sehr von Gewinnabsichten der OEM lenken lässt. Gerade an streetscooter und e.go merkt doch jeder Blinde, dass die OEM nur das Nötigste hervorbringen.
Aktuell würde ich mir deshalb kein neues Auto kaufen, weil's das Passende nicht gibt. Blöd, dass man das nicht ewig ziehen kann, aber ich gebe mein Bestes ;-).

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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ubit hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben: Und bevor das wieder im Kreis geht - jaaaaa jeder Tag ist anders und jaaaa auch sind mal längere Strecken als 60-80km nötig aber genau dafür ist es ja ein HYBRID
Und genau da ist das Problem. Erstens schaffen die aktuellen PHEVs keine 60-80 km. Schon gar nicht im Winter. Und zweitens erzwingt diese Konzept mit den kleinen Akkus den Verbrennerbetrieb schon bei relativ kleinen Strecken von >50km. Es wäre doch viel besser wenn der Verbrenner seltener anspringen würde.
Außerdem noch die Unsitte das der Verbrenner auch auf der Autobahn anspringt, man also je nach Strecke nicht mal 20 km elektrisch fahren kann.
Für die Umwelt ist das halt Scheisse. Und es ginge besser. Sogar ohne Rex.

Und:
Warum hat ein PHEV einen 150kW Verbrenner und einen 110kW e-Motor? Warum ist das nicht umgekehrt? Sowas zeigt doch das die Hersteller auch bei PHEVs den Fokus auf den Verbrenner legen und das ihnen die Umwelt scheissegal ist. Und den meisten Käufern offenbar auch.
Und ein PHEV Durchschnittsverbrauch von 5-6 l ist keine Leistung. Das könnten reine Verbrenner auch erreichen. Ganz ohne Hybridtechnik.

Ciao, Udo
Ja so richtig kennst du dich wirklich nicht aus. Ja ab 135 geht der Verbrenner an. Das Problem ist das der Verbrenner auf der AB effizienter ist und der e-Antrieb in der Stadt besser aufgehoben ist.
Warum 150PS Verbrenner und „nur“ 102PS Elektromotor? Weil PS nicht alles sind!
Erstens stand der 150PSer im Regal und zweitens kann sind die Motoren sich so ebenbürtig (Drehmoment). Man merkt keinen Unterschied ob man Verbrenner oder E fährt im Anzug.
Wie gesagt die neuen machen mehr Reichweite. Wenn 20.000-30.000 km pro Jahr elektrisch nicht reichen hilft nur ein BEV

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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umali hat geschrieben: Na dann erzähl doch mal, wie weit die Bude dort elektrisch kommt - z.B. bei 130km/h.
Wenn du endlich mal einen SREX hättest könnten wir einen Battle machen bei wem bei gleich Akkufüllstand zuerst der Motor anspringt. Mein BMW schaft 140 km/h ohne das der verbrennungsmotor angeht
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Mei
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ubit hat geschrieben: ....
Was nützt der Umwelt ein PHEV mit dem ich bei meinem Fahrprofil zwar jeden Tag elektrisch zur Arbeit und zurück komme, aber im Jahresschnitt dann doch nur 25-30% elektrisch fahre?...
Unser GTE macht nur 25% der km rein elektrisch.
Das sind aber 90% aller Fahrten.

Als Zweitwagen ist der Optimal.
Unser Erstwagen, der iOn, der macht den Rest.

Was bringt es dem Otto einen Phev zu fahren?
Der wird erst mit der Erfahrung, dass die 50km doch viel sind, erfahren, dass ein BEV auch geht.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Mei
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umali hat geschrieben: ....
btw
Was ist an einem Golf (GTE) "geil und steil"? Hab' ich da etwas übersehen?....
Naja,
kenne dein Alter nicht.
Aber die Zeit des Golfs hast du wohl nicht mitbekommen ;)
Klar,
mit einem R-Golf kann der GTE nicht mithalten.
Und der Akrapovič fehlt leider auch :(
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