Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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Enagon
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folder So 29. Okt 2017, 19:13

Bevor jemand mit dem Argument kommt, das der Akku (je nach Fahrzeug) nur 5-10 kWh Groß ist, ich beziehe mich auch nicht auf 50 kW DC laden. Aber hier meine „Argumentation“.
Ein Hyundai IONIQ kann bei 28 kWh mit 70 kW laden. (Ladeleistung relativ akku 2,5)
Ein BMW i3 60 Ah kann bei 22 kWh mit 50 kW laden (2,27 / 94 Ah [33 kWh] = 1,515)
E-Golf : 1,1
Zoe (alte) : 1,95
Zoe neue : 1
e-up : 2,3

...

PHEV haben aber nie über 7,2 kW Ladeleistung trotz teilweise 10 kWh Akku. Nur warum? Es wären ja über AC mindestens 11 kW ohne Probleme möglich.

Grüße,
Colin
Verbrenner sind keine Option, ich wähle weise das e-auto, auch du kannst das schon :D
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Re: Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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folder So 29. Okt 2017, 19:29

Der Lader im Auto ist umso teurer, je höher die Leistung und die Anzahl der Phasen. Der Hersteller hat dann eben bestimmte Vorstellungen (z.B. dass die Größe Mehrzahl der Käufer zu Hause über Nacht lädt) und baut dann eben nur einen Minimallader ein, der dieses Nutzungsszenario gerade so abdeckt. Ich gebe Dir aber recht, dass alle Elektroautos (inklusive PHEV) zumindest als aufpreispflichtige Option 22 kW anbieten sollten.

Re: Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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    mcb
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folder So 29. Okt 2017, 19:39

Beim Outlander gehts an Chademo zumindest mit ca Faktor 2. Habe leider keine genauen Werte.
cu Marco
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Re: Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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folder So 29. Okt 2017, 20:20

Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, PlugIn-PV Anlage
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Re: Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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Enagon
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folder So 29. Okt 2017, 21:48

Langsam aber stetig hat geschrieben:Ich gebe Dir aber recht, dass alle Elektroautos (inklusive PHEV) zumindest als aufpreispflichtige Option 22 kW anbieten sollten.
Das würde dann den Ruf (#Ladesäulenblockierer) verbessern und die Ladesäulen frei von PHEVs machen. Und ich würde auch 500 € dafür investieren, dann kann man auch an den öffentlichen Laden. (So, das es etwas bringt)
Zuletzt geändert von Enagon am So 29. Okt 2017, 21:56, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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Enagon
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folder So 29. Okt 2017, 21:51

mcb hat geschrieben:Beim Outlander gehts an Chademo zumindest mit ca Faktor 2. Habe leider keine genauen Werte.
Also fast 20 kW? Nicht schlecht, aber mir wäre lieber TYP 2, dann kann man deutlich besser an öffentlichen Laden.
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Re: Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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folder So 29. Okt 2017, 22:23

Enagon hat geschrieben:Und ich würde auch 500 € dafür investieren, dann kann man auch an den öffentlichen Laden.
Würde eher mit €2.000 rechnen...

Re: Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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folder Mo 30. Okt 2017, 00:08

Hi,
So ein phev Akku muss sehr viele Ladezyklen aushalten. Nur mal ne Beispielrechnung wenn man 100.000 km fährt 70% davon elektrisch und 25 km wahrscheinliche Reichweite des akkus haast must du 2800 Ladezyklen machen...
Vielleicht ist das auch ein Grund das sie nur langsames laden Erlauben?
Zuletzt geändert von kub0815 am Mo 30. Okt 2017, 00:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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folder Mo 30. Okt 2017, 00:13

kub0815 hat geschrieben:So ein phev Akku muss sehr viele Ladezyklen aushalten. Nur mal ne Beispielrechnung wenn man 100.000 km fährt 70% und 25 km Reeperbahn Reichweite hat must du 2800 Ladezyklen machen...
Weiß nicht genau, was Du mit Reeperbahn Reichweite meinst, aber die höhere Anzahl der Zyklen stimmt möglicherweise schon. Insbesondere werden wahrscheinlich viel häufiger Vollzyklen geladen, da ein PHEV deutlich häufiger komplett leer gefahren wird als ein BEV.

Trotzdem sollten mindestens 1,5 C Ladeleistung drin sein.

Re: Warum können PHEV nicht „Schnell“ Laden?

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folder Mo 30. Okt 2017, 06:04

Enagon hat geschrieben:Bevor jemand mit dem Argument kommt, das der Akku (je nach Fahrzeug) nur 5-10 kWh Groß ist, ich beziehe mich auch nicht auf 50 kW DC laden. Aber hier meine „Argumentation“.
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Grüße,
Colin
Der Passat GTE hat fast 10kWh brutto und kann nur max. 3,7kW laden !
Beim Laden mit 3,7kW hört man nach einiger Zeit schon die Lüftung laufen.
Am effizientesten ist es mit 10-13A statt mit 16A zu laden.
Also ist er nicht so gebaut, dass er bei höheren Ladeströmen noch effizient lädt.
Beim Aufladen während der Fahrt merkt man das leider auch.
Der GTE ist schon teuer genug. Durch mehr Ladeleistung würde er noch teurer werden.
Und noch was zur Preisgestaltung:
Wenn etwas in den Herstellungskosten sagen wir mal 100 Euro mehr kosten würde,
dann sind das für den Endkunden gleich mind. 1000-2000 Euro oder noch mehr.
Ich wäre nicht bereit gewesen , die noch oben drauf zu legen, da heute bei zügiger Autobahnfahrt Benzin leider billiger ist als Strom. Und den GTE fahre ich hauptsächlich auf der Autobahn.
Lieber mehr Batterie als mehr Ladeleistung für das gleiche Geld.
Das ist meine ganz persönliche Meinung.
e-Golf seit 08.06.2017 (15.000km/Jahr=Erstwagen) -> ID neo 62kWh, Anfang 2020
Passat Variant GTE seit 06.02.2017 -> BEV-Kombi (Kein SUV) ca. 2021?
PV-Anlage 18kWp, Speicher 13,5kWh netto
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