PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Solarmobil Verein hat geschrieben:Du redest schon wieder mal gigantisch am Thema vorbei.
Zeig mir doch mal den PHEV, um die es hier geht, der mit 22kW AC laden kann.
Was kann die Säule denn dafür, dass die PHEV-Bauer da nur Krückenlader einbauen?
Ich fände es auch sehr unfair wenn die Kilowattstunde das gleiche kostet, obwohl man die Säule 6x länger belegt.
Ein reiner Zeittarif müsste es von mir aus auch nicht sein, aber ein Zeitanteil muss da drin sein, um diesen Mißstand gerade zu rücken. Die Zeiten, wo sich an eile Ladesäule nur alle paar Wochen mal ein Auto verirrt und es deswegen egal ist, ob die 1 oder 8 Stunden belegt wird, gehen zuende.
Solarmobil Verein hat geschrieben:Nö, ich fahre ja PHEV.
Aber doch wohl hoffentlich nicht aus Überzeugung, sondern weil der Markt noch keinen g'scheiten E-Erstwagen hergibt?
PHEV finde ich gut.... für den Übergang!
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Karlsson hat geschrieben: Aber doch wohl hoffentlich nicht aus Überzeugung, sondern weil der Markt noch keinen g'scheiten E-Erstwagen hergibt?
PHEV finde ich gut.... für den Übergang!
Warum ist doch eigentlich egal
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Nur in der momentanen Wirkung.
Dauerhaft am Verbrenner festhalten, halte ich für total falsch. Das Ziel sollte klar sein.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Karlsson hat geschrieben:Nur in der momentanen Wirkung.
Dauerhaft am Verbrenner festhalten, halte ich für total falsch. Das Ziel sollte klar sein.
100%! Genau so ist das zu sehen. Ich steige gerade von einem Galaxy 2,2 TDCi auf eine Outlander PHEV um. Es gibt einfach keinen leistbaren EV der in mein Profil passt. In 3 Jahren eventuell schon. Der Galaxy fährt mit 8,6 Liter, den Outi hoffe ich mit 4 Liter oder weniger zu fahren, also die Hälfte. In 2-3 Monaten weiß ich es.

Für meine Frau sind wir noch am sondieren, aktuell hat Sie einen Hyundai i30, kostet um die 15K. Der Zoe ist halt deutlich kleiner. Wir suchen da eher nach einem Kombi, preislich nicht zu viel über 20K, dann würde auch meine Frau auf einen EV umsteigen.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Toumal hat geschrieben:Was regt ihr euch auf? Wurde nicht dauernd die Zeitabrechnung als Allheilmittel genannt? Und das extra Geld fliesst ja dem Ladesaeulenbetreiber zu, der dann mehr Ladesaeulen aufstellen kann. Oder zumindest wird das immer wieder behauptet.
Das hast du glaube ich falsch verstanden.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Solarmobil Verein
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Karlsson hat geschrieben:Was kann die Säule denn dafür, dass die PHEV-Bauer da nur Krückenlader einbauen?
Ein typischer Karlsson. Semantikresistent.
Karlsson hat geschrieben:Ich fände es auch sehr unfair wenn die Kilowattstunde das gleiche kostet, obwohl man die Säule 6x länger belegt.
Mit einem Zoe sagt sich das leicht und zeugt eigentlich von einem ausgeprägten Egoismus deinerseits. Ich bin mir sicher, du zahlst bei Sanifair auch €4,20, wenn du die Kabine aufsuchst und nicht nur die "Wandschüssel". :roll:
Karlsson hat geschrieben:Die Zeiten, wo sich an eile Ladesäule nur alle paar Wochen mal ein Auto verirrt und es deswegen egal ist, ob die 1 oder 8 Stunden belegt wird, gehen zuende.
Der ist gut. Ich kann dir hier jede Menge Säulen zeigen (Zeittarif, wo sind all die Zoes, die dort für 11ct pro kWh laden könnten?), wo wochenlang keiner steht ...
Karlsson hat geschrieben:
Solarmobil Verein hat geschrieben:Nö, ich fahre ja PHEV.
Aber doch wohl hoffentlich nicht aus Überzeugung, sondern weil der Markt noch keinen g'scheiten E-Erstwagen hergibt?
PHEV finde ich gut.... für den Übergang!
Ich fahre PHEV, weil es damals, als ich ihn gekauft habe, überhaupt kein erstfahrzeug-taugliches E-Auto gab. Vom Model S (ohnehin außerhalb meines Budget-Rahmens) gab es gerade mal die ersten Vorführer. Zoe? eGolf? Leaf? i3 & Co? Nicht in Sicht.
Und jetzt fahre ich ihn, bis uns die Technik scheidet. Warum sollte ich das durchaus klasse aussehende Auto ohne Not verkaufen?

Ein neues E-Auto?
Was müßte das für Eigenschaften haben?
- 12V-Steckdose an Dauerplus
- die 12V-Batterie muß auch dann geladen werden, wenn die HV-Batterie geladen wird, spätestens aber bei Unterschreiten eines Mindestspannungswertes, auch wenn das Fahrzeug ausgeschaltet ist
- Das Fahrzeug muß auch während des Ladevorganges dauerhaft voll klimatisiert werden können, also nicht nur per Fernbedienung oder App für x Minuten (das sowieso).
- ehrliche E-Reichweite von 300km
- DC-Schnellladung mit mindestens 50kW ist obligatorisch
- AC-Lader mit mindestens 11kW
- Coupé- oder Limousinen-Bauform, ggf. MiniVan

Nachdem mein aktuelles PHEV diese Anforderungen mit Ausnahme der Lademöglichkeiten erfüllt, ist drunter nichts zu machen.
Ich habe Zeit ...

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Solarmobil Verein hat geschrieben:Mit einem Zoe sagt sich das leicht und zeugt eigentlich von einem ausgeprägten Egoismus deinerseits.
Ne, sorry, das ist einfach Überzeugung, dass die Autos die Infrastruktur bestmöglich nutzen müssen, damit das alles auch mal funktioniert. Wenn ich da ein anderes Auto hätte, würde ich DC laden und auch entsprechend bezahlen.

Aber ich hab den Eindruck, dass es Dir vor allem darum geht, das DU wenig zahlst. Am besten gar nichts. Der Blick auf ein funktionierendes Gesamtsystem, das sich auch selbst tragen muss, damit es bestehen kann... hast Du darüber mal nachgedacht?
Ich kenne von Dir nur Antworten in die Richtung, dass sich das je eh alles nie tragen wird. OK, dann werden wir auch nie elektrische Erstwagen fahren.

Solarmobil Verein hat geschrieben:Der ist gut. Ich kann dir hier jede Menge Säulen zeigen (Zeittarif, wo sind all die Zoes, die dort für 11ct pro kWh laden könnten?), wo wochenlang keiner steht
Das wird vorbei gehen, keine Sorge...
Kann im Einzelfall natürlich auch an anderen Dingen liegen.
Solarmobil Verein hat geschrieben:Nachdem mein aktuelles PHEV diese Anforderungen mit Ausnahme der Lademöglichkeiten erfüllt, ist drunter nichts zu machen.
Ich habe Zeit ...
Ja, ist doch alles gut. Fahr den weiter, würde ich auch machen. Für mich gibts leider noch nicht mal ein passedes PHEV, weshalb wir wohl noch mal einen gebrauchten Diesel Kombi kaufen werden und den solange juckeln, bis es eine rein elektrische Lösung gibt.
Weil nach <3 Jahren schon wieder abstoßen will ich nicht und Anfang der 2020er noch einen PHEV kaufen, wo die E-Erstwagen dann wirklich bald in greifbarer Nähe sein werden, auch nicht.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Log
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Ich habe mir jetzt auch einen GTE gekauft und bin der Meinung, dass 2020 erstmal alle motoren Hybridisiert werden. Der PHEV wird noch sehr lange bleiben. Die Infrasteuktur ist momentan einfach totaler Schrott. Selbst eine halbe Stunde laden für 150km ist nicht zumutbar. Bevor der Verbrenner geht vergehen noch einige Jahre, was auch gut ist, denn diese Zeit wird benötigt um andere Technologieen als das BEV zu erforschen. Denn dieses ist auch keine Endlösung. Zumindest sollten weitere Akkutechnologieen erforscht werden, denn Lithium ist auch begrenzt.
Golf GTE MJ18

Re: AW: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Helfried
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Log hat geschrieben: Zumindest sollten weitere Akkutechnologieen erforscht werden, denn Lithium ist auch begrenzt.
Geh, das wächst sogar in Österreich (Kärnten, glaub ich). Ist aber zu billig, als dass sich die Hebung zwingend als sinnvoll erweisen würde. Urbane Legende.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

TMEV
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Lithium kommt fast so häufig vor wie Kupfer. Und natürlich sind beide Resourcen endlich und müssen zwingend recycled werden.
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