PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Toumal hat geschrieben:Ich habe ueberhaupt nicht nur ein Fahrprofil hergenommen sondern rechnerisch gezeigt warum PHEVs weder fuer Kurz- noch fuer Langstrecke sinnvoll sind. Und warum die ueblichen Ansagen der PHEV-Fans ("Ich fahre 99% elektrisch") entweder zeigen dass sie eigentlich ein BEV fahren koennten, oder dass die Zahlen schlicht nicht der Wahrheit entsprechen.
Damit man verstehen kann was du meints. Hast du die Rechnung aus diesem Beitrag gemeit?
http://www.goingelectric.de/forum/plug- ... ml#p567693
Falls Nein: verlinke doch bitte mal das was du gemeint hast.

Woher hast du das "Ansagen der PHEV-Fans ("Ich fahre 99% elektrisch"? Hast du dir das ausgedacht weil es dir passt oder kannst du das irgentwie belegen?
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Odanez hat geschrieben: Der Outlander mit seinem Chademo wäre dann eine Ausnahme, der ja nur an einer Schnellladestation laden kann, aber bei 16kW kann man eigentlich nicht mehr von einer Schnellladung sprechen.
Eigentlich nicht, aber 22KW AC ist auch kein schnelllader.
da die PHEVs in der Regel nur AC laden, können die demnach auch keinen schnelllader blockieren, oder?
das problem regelt sich, da in zukunft alle reinen E-Autos DC anschlüsse bekommen werden, bestimmt auch der Zoe.
diese autos sollten dann nicht die "schnelllader" der phevs blockieren sondern schön bei dc bleiben, oder?
Stefan
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Ich habe bisher noch nie an einer öffentlichen Säule geladen einfach aus dem Grund, da ich nur mit CEE blau oder Shuko lade da ich kein Typ2 zu Typ2 Kabel habe und mir auch sicher keines kaufen werde. Auf der Arbeit habe ich CEE blau und zu Hause auch. Das reicht für das Meiste. Unterwegs in Parkhäusern gibt es auch oft Shukodosen. Aber ich kann auch die Leute verstehen, die Unterwegs an einer 11 KW Säule laden. Wieso auch nicht, in der Stadt sind es doch alles destination charger. Falls man wirklich Tanken will muss man zu einer CCS-Säule fertig.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Toumal hat geschrieben: Ich sehe eher Egoismus. Dass ein PHEV kaum Sinn macht habe ich schon vor ein paar Seiten mit Zahlen unterlegt.
Sei doch so tolerant und akzeptiere, dass andere das anders sehen. Deine Ausführungen konnten mich nicht überzeugen.
Leaf2020 hat geschrieben:Ihr habt echt Zeit übrig zum quatschen. Ein Hybrid kann immer noch mit Benzin weiterfahren, ein E-Auto das bei unter 10 Prozent angekommen ist, MUSS dort laden.
Aha. Und? Müssen PHEV deswegen mit Benzin fahren, weil da ein Depp kommen könnte, der nicht richtig geplant hat?
Wer zu knapp plant, keinen Plan B hat und dann auf eine besetzte Säule stößt => Pech. Wenigstens lernt man ja durch Schmerzen schneller.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Naheris
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@Toumal:
Deine Rechnerei ist aber leider falsch. Ich habe in meiner Firmenflotte mehrere PHEV. Jedes ersetzte ein konventionelles Fahrzeug. In jedem Fall sank der Verbrauch in Litern bei egal welcher Fahrweise und welchem Fahrprofil um mehr als 25%. In allen Fällen zahle ich jetzt für Treibstoff + Strom weniger als vorher für Treibstoff. In fast allen Fällen tanken die Mitarbeiter jetzt aber Benzin anstatt Diesel - also zu einem um ca. 15% höheren Literpreis.

Praktisch alle HEV- und PHEV-Fahrer auf diesem Forum widersprechen auch Deiner Rechnerei. Auch Spritmonitor.de widerspricht dieser.

HEV und PHEV sparen Treibstoff ein, und zwar ganz merklich.

Deine Rechnung dürfte damit eher für die Rundablage dienen denn als Beleg. Außer natürlich, die Einsparung von Treibstoff durch E-Mobilität ist nur dann gut, wenn man es zu 100% macht. Dann musst Du Dir aber auch die nicht eingesparten, dann verbrannten Treibstoff zurechnen lassen. Was dich zu Umweltsünder #1 auf diesem Forum machen dürfte. :twisted:

Kurz: Wenn Du willst, dass man Dir etwas über BEVs glaubt, dann musst Du anfangen den PHEV-Fahrern mal etwas zu glauben. Ansonsten machst Du Dich nur selber unglaubwürdig. Klingt seltsam, ist aber so. ;)
___________________________

Wenn ich an einer Ladesäule stehe und lade ist das halt erst einmal so. Klar, wenn ich Zeit habe umzuparken liegt eine Ladescheibe im Fenster. Ein Anruf genügt und ich fahre weg. Wenn ich aber keine Zeit habe, dann liegt aber auch keine Ladescheibe im Fenster. Und dann ist das halt Pech für Andere. Destination-Charger sind halt nun einmal Destination-Charger, egal wie schnell man laden kann und wie dringend man die Ladung braucht.

Ob eine Säule ein Destination-Charger ist oder nicht kann man an der Beschilderung und der Bepreisung erkennen. Wer sich daran hält ist im Recht und verhält sich auch Konform. Ein etwaiger Ettikette-Bruch ist ein reines Phatnasiekonstrukt, denn die Säule gehört dem Betreiber - und der legt die Regeln fest.

Bisher waren aber fast alle Säulen, die ich anfuhr, komplett frei. Warum sollte ich da jetzt genau nicht laden? Und auch wenn nur noch ein Platz frei ist - warum nicht? Nur auf die Vermutung hin, dass da noch ein oder zwei BEV mit dramatischem Energiemangel kommen, die darauf setzen, dass genau diese Säule funktioniert, unverparkt und von anderen BEV gerade nicht benutzt wird?

Oder mit anderen Worten, warum soll ich mit einem ganz realen Bedarf und Einsparpotential auf ein oder zwei hypothetische Idioten Rücksicht nehmen? Parkt Ihr in einer Straße mit nur noch einem oder zwei freien Parkplätzen auch nicht, weil vielleicht noch ein oder zwei ältere Ehepaare mit leichten Gehproblemen und ihrem Wocheneinkauf kommen könnten?
___________________________

Und jetzt mal ganz direkt an meinem Beispiel.

Ich fahre ein PHEV mit 40-45km realistischer E-Reichweite (nicht diskutieren, ist so und kann ich belegen). Weil ich fast an jedem Zielpunkt laden kann (wofür ich meistens auch zahlen muss), komme ich damit an den Wochenenden an einem Stück meist so 120km weit - ganz ohne Benzinverbrauch und BEV. Wenn ich jetzt der Theorie des "ja nicht laden weil böser PHEV" folge, dann wären es aber nur 45km.

Das wären dann je Wochenende etwa 75km weniger elektrisch und 3l mehr Benzin verbrannt. Jedes Wochenden. Ohne Vorteil für irgend jemand. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt wegen mir auch nur ein BEV keinen Umweg fahren muss oder deshalb nicht liegen bleibt ist relativ hoch.

Zudem nutze ich die Ladeinfrastruktur dann auch weniger, zahle kein Geld mehr an die Betreiber und habe ein Argument weniger meine Diesel in der Firma zu ersetzen. BEVs sind aber für meine Firma derzeit noch absolut inakzeptabel. Sie sind zu teuer, zu unflexibel und meine Mitarbeiter können bei sich zuhause mitunter gar nicht laden. Ich sehe aber an den Ladekarten und Abrechnungen, dass meine Mitarbeiter regelmäßig an Ladesäulen laden.

Für jeden meiner PHEV lege ich im Jahr schon eine vierstellige Summe einfach so drauf - für Mehrkosten beim Erwerb, wegen der sinnlos gestiegenen Fahrzeugausstattung, zum Ausgleich der höheren Bruttolistenpreise bei der Besteuerung und für Ladeinfrastruktur, Ladekabel usw.. Wenn ich die jetzt nicht mehr an Ladesäulen laden soll, nur damit im Jahr vielleicht ein BEV-Fahrer wegen dämlicher Routenplanung doch nicht strandet, dann kaufe ich wieder Diesel oder CNG.

Ach ja, und meine öffentlichen und auch tatsächlich von Dritten genutzten Ladestationen baue ich natürlich auch wieder ab. Die brauche ich ja dann nicht mehr.

So einfach ist das.

Und ihr behauptet von Euch die Elektromobilität fördern zu wollen? :lol: :roll:

Tut mir leid. Ich erkenne nur Egoismus um Ladestellen.
Heute: Taycan / Gestern: ID.4, e-Tron 55, Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, e-Golf 300, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
Antike: V60 PHEV, V60, XC60, LS, IS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf II.
Fan von: Volvo, Lexus.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Toumal
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@kub0815: Diese Aussage habe ich mir nicht ausgedacht, sondern die wurde hier im Forum mehrmals als "Verteidigung" der PHEVs gebracht, und warum es ja wichtig sei dass sie die oeffentliche Ladeinfrastruktur benutzen - selbst wenn diese leider noch so schwach ist, dass z.b. in Wien gerade mal zwei dutzend PHEVs ausreichen um die komplette Schnellladeinfrastruktur lahm zu legen. Die andere Aussage die immer wieder kommt, ist: "Jeder elektrische kilometer ist gut" - man koennte aber auch genaus simpel dagegen halten dass jeder Verbrennungsmotor schlecht ist.

@Naheris: Du hast da einen Denkfehler in deiner Betrachtung. Deine Aussage ist, dass du mit dem PHEV im Vergleich zu einem Verbrenner Benzin sparst. Das bestreite ich nicht.

Du hast aber soeben meine Rechnung vollends bestaetigt was die *Sinnhaftigkeit* angeht.

Warum?

Nehmen wir dein Beispiel mit 120km am Stueck. Das ist eine Strecke die du ganz ohne Benzin schaffst, selbst mit dem allerersten Zoe. Sobald es mehr als 120km am Stueck sind, wird es mit dem Laden eines 40km PHEV einfach nur mehr unhandlich, und es wird mit Benzin gefahren. Damit faellt automatisch die Sache mit den 99% elektrisch. Da wird einfach nur ein bisschen Benzin gespart.

Mit dem BEV sparst aber immer noch mehr Benzin.

Du sagst BEVs sind zu unflexibel? Das mag fuer die Firma zutreffen, ich frage mich aber langsam ob das wirklich so stimmt. Hier im Forum gibt es einige Firmeninhaber die ihre Flotte auf BEV umgestellt haben. Ich denke da z.b. an eine gewisse Baufirma, also nicht gerade Leute die nicht aufs Auto angewiesen sind und auch weitere Strecken fahren. Der entsprechende User kann sich ja melden wenn er will, ich moechte ihn nicht dazu zwingen.

Die Firma meines Bruders ist ein weiteres Beispiel: Einen Ford Galaxy gibt er diese Woche zurueck. Der Ersatz, ein Tesla Model X, ist im Leasing um etwas ueber 100 Euro teurer. Seine monatliche Fahrleistung ist sehr stattlich, da er in ganz Oesterreich sowie teilen Deutschlands und Osteuropas unterwegs ist (Generalvertretung Fluke sowie diverse fiberoptic-Produkte). Er hat zwar noch andere Fahrzeuge im Fuhrpark, aber laut seiner Aussage wird er sich wohl keinen Verbrenner mehr zulegen. Lange Strecken kann man mittlerweile so planen dass man auskommt. Den X hat er sich auch nur genommen weil er schlicht den Laderaum braucht, so etwas wie ein Ioniq oder Zoe kommt fuer ihn einfach nicht in Frage. Ampera-E hat er nicht bekommen ("nicht vor 2019 lieferbar") und ausserdem ist man mit CCS im Vergleich zu SuC um vieles laenger unterwegs.


Uebrigens: Dir wird es nie passieren, dass du Nachts um 3 erst ins Bett kommst, weil alle Ladestellen in der Naehe eines Abendtermins von ladenden (und auch nicht-ladenden) PHEVs verparkt sind. Wenn von 10 Ladepunkten nur 3 von BEVs belegt sind, und der Rest sind fette BMW X5, Porsche Panamera, Mercedes S Hybrid die ihre Mikroakkus laden und "Benzin sparen".

Das nicht toll zu finden ist kein Egoismus. Eine Geisteshaltung ala "ich spare ein paar Liter Benzin, also steck ich mich an" allerdings schon, weil du nicht darauf angewiesen bist. Wenn die Umwelt das motivierende ist, ist ein BEV die bessere Wahl.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

fbitc
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Alle kriegen immer so tolle Leasing Angebote für Tesla ... irgendwas mach ich falsch.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Toumal hat geschrieben:@kub0815: Diese Aussage habe ich mir nicht ausgedacht, sondern die wurde hier im Forum mehrmals als "Verteidigung" der PHEVs gebracht,
Es kam kein Link....ich denke das denkst du dir einfach aus. Ich habe sowas noch von keinem ersthafen PHEV Fahrer gehört. Es macht auch keinen Sinn das du das wirderholst da es ja auch deiner meinung nach Falsch ist.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Toumal
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fbitc hat geschrieben:Alle kriegen immer so tolle Leasing Angebote für Tesla ... irgendwas mach ich falsch. Bild
..oder sehr schlechte fuer Ford. Aber bei >4000km im Monat ist Leasing generell teuer.

kub0815 hat geschrieben:Es kam kein Link....ich denke das denkst du dir einfach aus. Ich habe sowas noch von keinem ersthafen PHEV Fahrer gehört. Es macht auch keinen Sinn das du das wirderholst da es ja auch deiner meinung nach Falsch ist.
Und hier einer der neueren Aussagen in der Richtung:

http://www.goingelectric.de/forum/plug- ... ch#p567970

Es gab auch einige direktere Aussagen, die liegen aber teils laenger als ein Jahr zurueck.

Uebrigens da du mich der Luege bezichtigst, bist du hiermit auf meiner Ignoreliste gelandet. Herzlichen Glueckwunsch.
Zuletzt geändert von Toumal am Do 27. Jul 2017, 14:30, insgesamt 1-mal geändert.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Da wird gut aufgeschlagen bei den Berechnungen
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