Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

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Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

Optimus
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hgerhauser hat geschrieben: Dafür müsste der lokale Traffo eine Art Smartmeter für die Belastung haben.
Wäre das nicht schon ausreichend und einfacher als jedem Haushalt so ein Smartmeter samt GW aufzudrücken, um mehr Daten über die Niederspannungsebene/letzte Mile zu bekommen?
hgerhauser hat geschrieben: Was die Gleichzeitigkeit des Ladens bei Preissignalen angeht, kann man da mit Verzögerungen arbeiten, so dass der Preis für Hausnummer 1 fünf Minuten später als bei Haus 2 auf Null fällt.
Guter Vorschlag. Gerade/ungerade Hausnummer wäre auch eine Möglichkeit. Müsste dann nur rechtzeitig jedesmal (da ja variabel) an die Endkunden kommuniziert werden (am besten autom. direkt an die WB/WP) und die müsten sich auch daran halten. Die meisten sind doch froh, wenn sie einmal ihre Zeitschaltung programmiert haben.
Model 3 SR+, MidnightSilver/black 06/2019, EAP 09/2020, 15,2 kWh/100 km (netto) @70 Tkm
08/2022 BKW 0,74 kWp, SSW, 500 kWh/a
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Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

hgerhauser
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https://blog.wallbox.com/en/new-uk-smar ... w/#index_3

2. Randomised Delays
New chargers will also feature a randomised delay function. This will prevent all charging points from initiating charging at the same time. The random delay can be up to 10 minutes every time the EV starts or stops charging. So, you may experience that your charging session will not start at the exact scheduled time, and should take this into account when checking the charging status.

Owners can skip the randomised delay by manually overriding it each time the EV starts charging, and this can be done directly in the myWallbox app. Again, you’re in control! But let’s keep in mind that, whenever possible, enabling the new requirements is a step in the right direction!
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Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

hgerhauser
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Bin nicht ganz selber drauf gekommen, hatte noch im Hinterkopf, dass in England so was Ähnliches geplant ist.
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Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

Gotsche
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Wenn ich mir diese Initiative der Bundesnetzargentur zur evtl. Drosselung/Abschaltung von Netzseite so anschaue und dann die kommenden Probleme gerade in Mietobjekten und Mietswohngebieten so anschaue in der Zukunft...

Warum kommt da eigentlich keiner der Gesetzesgeber mal auf die Idee das Pferd gleich richtig rum zu zäumen?

Es werden zum Messen der Lasten sicherlich neue Smartmeter benötgt. In den Trafos, wie auch in den größeren Häusern, Wohnblöcken, .. ect.pp. Nur mit dem Kenntnisstand der Netzlast, kann der Einspeiser auch Handeln oder ist dazu berechtigt. Nun möchte er Zugriff in die Wallboxen? Fein - aber genau hier böte sich eine Möglichkeit an, an der es so oft hapert. Das Smartmeter am Netzzugang eines Hauses/Wohnblocks, mit Fernzugriff vom Netzbetreiber wird/ist vermutlich eh schon vorhanden oder wird zeitnah zugerüstet. Was läge nun also Nahe, was man daraus machen könnte? Ein Lastmanagement!!

Da dynamische Lastmanagementsysteme eh zu Überlastschutzzwecken innerhalb eines Hauses gebraucht werden, sobald der 3., 4. oder 5. Mieter seine Wallbox installieren möchte und solch ein Lastmanagementsystem nun dringend gebraucht wird. Was läge denn nun ferner als solch ein System gleich vom Netzbetreiber mit zu installieren?

Der Netzbetreiber hat exakte Kenntnisse über die aktuelle Last im Netz und am Hausanschluß. Er möchte zudem mit diesem Gesetz die Wallboxen regulieren können, also einen kommunikativen Zugriff bis in die Wallbox. Warum also nicht das "Negative" mit Etwas "Positiven" koppeln und in Tiefgaragen, Mietshäusern, ect.pp. neben der Istmessung der Lasten und einer Abschaltkommunikation zu den Wallboxen eben so quasi nebenbei auch das dynamische Lastmanagement der Wallboxen übernehmen?

Das würde viele Probleme von Mietern beheben, welche sich vllt. um die eigene Wallbox kümmern können nach §554, aber dann wenn der Vermieter nicht mitspielt beim Lastmanagementsystem so ziemlich alleine gelassen wird...

Warum übernimmt dies dann nicht gleich der Netzbetreiber mit und weist den Wallboxen auch innerhalb eines Netzanschlusses nicht gleich ganz im Sinne eines dynamischen Lastmanagementsystems die Leistung mit, welche gerade techn. möglich wäre?

Die Wende in der eMobility scheitert nämlich, wenn die zig Millionen Deutsche in Mietsituation lebend, nicht mitgenommen werden, sondern wie aktuell einfach ausgeschlossen werden! BEVs werden sich im großen Maßstab eher vom Eigenheimbesitzer gekauft. Der Mieter schaut aktuell eher blöde da... Also fährt dieser seinen Verbrenner weiter oder kauft sich den nächsten Verbrenner, auch wenn die Bereitschaft groß wäre sich stattdessen einen BEV zu kaufen. Das Problem der Wallboxen gerade in größeren Mietsobjekten ist eklatant vorhanden.

Erst gerade hat der Youtuber "Nico Pliquett DE" in seinem just veröffentlichten Video seinen Frust über die eigene Lade-Situation und auf Millionen Anderer hingewiesen, denen es nicht anders gehen wird. Und so ist es auch.

PS: Übrigens, sollte ein solches dynamisches Lastmanagementsystem innerhalb eines Netzanschlusses (grosses Wohnhaus mit >20 Parteien) exakt arbeiten, könnte es fast Standart sein, dass einige Wallboxen über die 3,7kW eh nicht hinauskommen, weil der Netzanschluß des Hauses das nicht anders zulässt. Was will dann der Netzanbieter von aussen weiterhin Einschränken im Sinne dieses Gesetzes? Alle Wallboxen trotzdem ganz abschalten, auch wenn jede Einzelne just nur max. 3,7kW abgibt, davon aber just ne Menge am Pumpen sind, da es mal sehr Viele BEVs auf engsten Raum geben könnte?

Oder anders formuliert: gibt es in einem großen Wohnhaus ein eigenes Lastmanagementsystem, welches aber eben nicht vom Netzwerkbetreiber kommt, sondern wie derzeit üblich, eben mit installiert wurde bzw. werden mußte, um den Hausanschluß in erster Linie nicht zu überlasten. So würde der Netzanbieter nach derzeitiger Gesetzesinitiative nur die Wallboxen direkt ansprechen und regulieren wollen. Im Falle eines Beispiels warten 10 Fahrzeuge darauf geladen zu werden. Das Lastmanagementsystem weist nun je nach Last am Hausanschluß 5 Fahrzeugen je 3,7kW zu und einem 6. Fahrzeug 11kW, weil dieses eine hohe Prio im Lastmanagemantsystem zugewiesen bekommen hat. Die 4 weiteren Fahrzeuge sind im Idle und warten... Im Falle dass der Netzbetreiber nun einen Notfall hat und die Leistung aller Wallboxen eines Gebietes auf 3,7kW reduziert mit einer direkten Kommunikation zu den Wallboxen.. Ok.. In unserem Fall fällt die eine Wallbox von 11kW auch auf 3,7kW zurück. Was macht nun das Lastmanagementsystem? Es hatte Wallbox #6 zwar 11kW zugewiesen. Diese nimmt nun aber weniger. Die freie Last würde nun weiter verteilt auf die wartenden Wallboxen. Fazit: Für den Netzbetreiber ändert sich kaum etwas. Die nahezu identische Last geht in dieses Haus... Es kann eigentlich nur funktionieren, wenn der Netzbetreiber auch die Funktion des Lastmanagementsystems übernimmt. Aber generell will man ja den Wallboxen die Leistung nicht gänzlich abdrehen, allein die max. Leistung reduzieren. Bei einer stärkeren Nutzung von BEVs auf engen Raum sind dieser Regulierung jedoch Grenzen gegeben. Ganz abschalten? Das ist aber extakt das, was Gegner der eMobility als Bevormundung hervor kehren.

Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

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Hast jetzt viel geschrieben, Lastmanagement können auch Wallboxen. Es muss halt passend installiert werden,
Das mehrere Objekte an einem Trafo evtl. gesteuert werden müssen könnte sein, das weiß der Netzbetreiber mit der Anmeldung der Wallboxen, ob er handeln muss.
Aber die immer so angenommene Gleichzeitigkeit trifft meist nicht zu.

Dazu gab es in Stuttgart schon einen Test.

https://efahrer.chip.de/news/kampf-in-d ... len_102694
Geniese jeden Tag
Mokka-e Ultimate seit 23.06.2021, ab Mitte Juni 24 ID3 Move
9,24 kWp seit 05/2010 / 9,72 kWp seit 09/2023

Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

Ioniq1234
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Mokka e hat geschrieben: Aber die immer so angenommene Gleichzeitigkeit trifft meist nicht zu.
Jetzt ist nur die Frage ob die BNA das auch so sieht oder bei 100 Netzanschlüssen von zusätzlichen 1200kVa ausgeht.

Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

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Optimus hat geschrieben:
hgerhauser hat geschrieben: Dafür müsste der lokale Traffo eine Art Smartmeter für die Belastung haben.
Wäre das nicht schon ausreichend und einfacher als jedem Haushalt so ein Smartmeter samt GW aufzudrücken, um mehr Daten über die Niederspannungsebene/letzte Mile zu bekommen?
Was hilft es denn, die Daten pro Trafo zu haben? Die einzige Steuerungsmöglichkeit am Trafo ist der Lastabwurf, also ganze Häuserblöcke vom Netz zu nehmen. Das sollte ja nicht das Ziel sein.

Die einzige Stelle, wo wirklich gezielt steuernd eingegriffen werden kann, ist nun mal die Ebene des einzelnen Kunden (z.B. indem man gezielt Wallboxen, Wärmepumpen, etc drosselt oder abschaltet).
MG ZS EV (Luxury SR Diamond Red)

Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

hgerhauser
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Oder aus Batterien einspeist. Der für mich wichtige Punkt dabei ist, dass es im Normalfall ein Preissignal gibt und der Endkunde entscheidet, nicht der Netzbetreiber. Der Endkunde weiß, wie dringend er den Strom braucht. Auch kann der dann zubauen (PV, Batterien, Wärmespeicher) oder umbauen (PV kommt weg vom flachen Carportdach und dafür auf die Südwest Fassade), oder bei einer Hybridheizung wählen, was zugeschaltet wird. Wir haben z.B. eine Klimaanlage zum heizen, eine Brauchwasserwärmepumpe mit zuschaltbarem Heizstab, eine Gasheizung und eine Haufen Heizlüfter. Basierend auf dem Preis können wir also bequem modulieren zwischen 20 kW Netzbezug und fast 0 kW Netzbezug. Mit Batterie / vehicle to grid ginge dann auch 11 kW oder mehr Netzeinspeisung, selbst wenn die Sonne nicht scheint.

Dumm einfach zwangsabschalten ist eine Maßnahme, mit der man nur eins erreicht, extreme Netzbelastungen im Notfall abwenden und damit Netzausbau sparen. Man reizt damit aber nicht an, dass Strom gezielt dann verbraucht wird, wenn er im Überschuss lokal da ist. Und man reizt auch nicht an, dass dann eingespeist wird, wenn der Strom am dringensten gebraucht wird.

Preissignale sind viel besser, um die Systemkosten insgesamt zu optimieren. Außerdem fällt der Zwang weg. Statt dass man um 18:00 zwangsweise runtergeregelt wird, egal wie dringend man den Strom braucht, kann man dann laden, nur halt zu einem hohen Preis. Und was noch besser ist, wenn man den Strom, wie meistens eben nicht dringend um 18:00 zum laden braucht, kann man dann von den hohen Preisspitzen als Endkunde sogar profitieren, indem man gerade da Strom verkauft.

Die Zwangsregelung ist für mich so eine Dinosaurierlösung, die auf dem Mist bestehender Netzregularien gewachsen ist, und fast immer abzulehnen ist.
heikoheiko.blogspot.com

Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

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Zwischen schwarz und weiss, also ein und aus gibt es auch grau...
Also eine Leistungsreduzierung.
Warum soll Weiters nicht der Energielieferant wissen, wer genau wieviel Energie gerade zieht?

Warum soll also jener der einen 60 kW Netzanschluss hat gedrosselt werden, wo gerade nur 20 kW fließen, weil gerade 10 andere Abgänge a' 11kW
auch deren volle Leistung von 11 kW ziehen?
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Neuer Anlauf für Zwangsregelung von Wallboxen

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hgerhauser hat geschrieben: Dumm einfach zwangsabschalten ist eine Maßnahme, mit der man nur eins erreicht, extreme Netzbelastungen im Notfall abwenden und damit Netzausbau sparen. Man reizt damit aber nicht an, dass Strom gezielt dann verbraucht wird, wenn er im Überschuss lokal da ist. Und man reizt auch nicht an, dass dann eingespeist wird, wenn der Strom am dringensten gebraucht wird.

Preissignale sind viel besser, um die Systemkosten insgesamt zu optimieren.
Generell würde ich dir beim letzten Satz zustimmen, hier aber liegt der Fall etwas anders. Vor allem deswegen, weil diejenigen, die den Netzausbau bezahlen müssen, andere sind, als die, bei denen die Preissignale ankommen. Es ist ja sogar im Gegenteil so, dass der Netzbetreiber doppelt profitieren würde: Er spart die Kosten für den Netzausbau und zusätzlich hat er aufgrund der dadurch erzeugten Knappheit die Möglichkeit, höhere Preise durchzusetzen.

Die Pflicht der Netzbetreiber zum Ausbau wird durch den derzeit kursierenden Vorschlag nicht geschmälert - dort steht explizit, dass Netze weiterhin ausgebaut werden müssen. Nur geht das eben nicht immer so schnell, wie der Zuwachs an Verbrauchern es erfordert. Damit der Netzbetreiber also nicht in die Situation kommt, Zusatzanschlüsse verweigern zu müssen, gibt es die Möglichkeit, diese dann gesteuert anzuschließen.

Ebenfalls gegen Preissignale spricht, dass nicht gesichert ist, dass die Verbraucher diesen auch folgen. " ist eine Maßnahme, mit der man nur eins erreicht, extreme Netzbelastungen im Notfall abwenden" ist ja auch genau das Ziel der Regelung, denn nur wenn tatsächlich eine Überlastung droht, wird heruntergeregelt. Ich vermute, dass die Verbraucher das allenfalls ganz wenige Male im Jahr überhaupt nur zu spüren bekommen, und deswegen sollen sie sich nun Steuerungen holen und Apps einrichten und konfigurieren und mit Regeln versehen, bei welchen Preisen ihr Auto und die Wärmepumpe nun arbeiten sollen und bei welchen nicht? Für dich und mich mag das ja akzeptabel sein, aber für Tante Erna, die froh ist, wenn sie weiß, wie sie What'sApp aufruft und die Raumtemperatur hochregelt, ist das keine Hilfe.

Auch ist nicht gesichert, dass die Verbraucher auf die Preissignale reagieren. Gerade, wenn man es nur selten braucht, sagen sich wahrscheinlich viele "Für die paar Euro im Jahr mache ich da nichts", und dann knallt irgendwann die Sicherung im Trafo und das ganze Viertel hat keinen Strom mehr.

Auch Gerechtigkeitsfragen kommen auf: Ist es gerecht, wenn der Zahnarzt seinen Cayenne abends um 18:00 Uhr auflädt, weil ihm die Kosten egal sind, so dass Tante Erna mit ihre mickrigen Rente die Heizung runterregeln muss?

Ich bin durchaus ein Freund der Steuerung durch Preisanreize, aber hier passt es einfach nicht.
env20040 hat geschrieben: Zwischen schwarz und weiss, also ein und aus gibt es auch grau...
Also eine Leistungsreduzierung.
Das geht aber nicht auf Trafoebene. Wie viel Strom gezogen wird, bestimmen die Verbraucher. Ich kann nicht einfach dem Trafo sagen, gib mal weniger Leistung ab, denn dann kommt der Stromausfall nur noch schneller.
Warum soll also jener der einen 60 kW Netzanschluss hat gedrosselt werden, wo gerade nur 20 kW fließen, weil gerade 10 andere Abgänge a' 11kW
auch deren volle Leistung von 11 kW ziehen?
Sorry, das verstehe ich nicht.

@Gotsche, ich verstehe ja deinen Wunsch, aber das würde die Sache wirklich außerordentlich verkomplizieren.
Heutzutage gibt es eine klare Trennung: Der VNB ist für alles bis zum Netzanschluss verantwortlich, der Kunde für alles dahinter. Diese Trennung würde man damit komplett verwischen.
Lastmanagement ist keine triviale Sache, es geht um die Präferenzen der Beteiligten, unterschiedliche Technologien usw. Dafür haben die Lastmanagementsystem jede Menge Konfigurationsmöglichkeiten.

Käme nun der Netzbetreiber, müsste er das alles als zusätzliche Dienstleistung anbieten, inkl. der gesamten Software, Abrechnung, Integration in die kundeneigene Technik usw. Das ist nicht sein Geschäft, und als Kunde hätte ich auch keine Lust, mich mit den starren Lösungen eines Monopolisten auseinandersetzen zu müssen; ich will eine Lösung, die zu meinen Anforderungen passt.
„Gasoline? It's a liquid fuel that was used centuries ago on Earth. They burned it to drive internal combustion engines.“ (Raumschiff Voyager, Staffel 2, Folge 1, 1995)
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