Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

Casamatteo
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Übrigens ist es auch ein Unterschied ob der Netzbetreiber/Messstellenbetreiber über den offiziellen zertifizierten geeichten und selbstredend teuren Smart-Intelligent-Messsystem-Gateway-Vooodoo-Kasten hochoffiziell Lasten ab- oder zuschalten können soll, oder ob man freiwillig hinter dem stinknormalen Stromzähler mit privater Zusatztechnik seinen Verbrauch (oder auch die Einspeisung bzw. Akkupufferung) steuert und mit seinem Energieversorger gemäß flexibler Tarife abrechnet.

Manche wollen allerdings (halb)staatliche Gängelung gerade jenen aufs Auge drücken die sich durch Eigeninitiative flexibel verhalten und dadurch auch Kosten einsparen die der Allgemeinheit sozusagen gestohlen werden. Klassische Umverteilung, gerne als "Solidarität" verbrämt. Ich als perfider Nikotinleugner (früher Nichtraucher genannt) hinterziehe ja auch Tabaksteuer und Umsatzsteuer, während andere staatstragend rauchen und sozialverträglich frühableben.
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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

Xentres
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@Casamatteo

Das Tagesminimum ist bei solchen Tarifen halt naturgemäß zu der Zeit, in der das Fahrzeug nicht an der heimischen Ladestation steht.

Im Sommer könnte ich ja tatsächlich Mal zwei Tage am Stück ohne Laden unterwegs sein, im Winter nicht mehr.

Spielt auch keine Rolle. Das Gesetz ist ja da, ich hoffe einfach mal, mein Messestellenbetreiber lässt sich noch so fünf bis 10 Jahre Zeit mit dem Smart Meter.
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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

LeakMunde
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Xentres hat geschrieben: Natürlich wird die Preisobergrenze auch ausgeschöpft. Kann ja nicht sein, dass man weniger verlangt, als man laut Gesetz maximal darf.
Lustig, dass im nächsten Post direkt ein Messstellenbetreiber verlinkt wird, der die Preisobergrenze nicht voll ausschöpft :lol: :lol:
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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

Xentres
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@LeakMunde

Wovon redest du?

Die verlinkten Preise von Ewe liegen auch bei 100 Euro brutto ab 6000 kWh.

Die übrige Preisgestaltung bei Ewe folgt ebenfalls genau den gesetzlichen Obergrenzen nach 31 MsbG.
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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

LeakMunde
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Bis 6.000 kWh im Jahr wären 60€ pro Jahr zulässig. EWE verlangt aber lediglich 40€.
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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

Xentres
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@LeakMunde

Ja, die Ewe staffelt unterhalb 6000 kWh nicht mehr.

Sie würdigt aber auch nicht, dass unterhalb 3000 kWh nur maximal 40 Euro/23 Euro abkassiert werden dürfen.

Unterhalb 6000 kWh ist es sowieso nicht mehr verpflichtend...von Sonderfällen abgesehen.
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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

Flip55
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Xentres hat geschrieben: @Flip55

Günstiger Strom - wie im Ausland ja auch möglich - ist eine staatliche Aufgabe und wird ja leider auch vom Staat verhindert (Stichwort Steuern).
Sicher ist das möglich. Ist ja alles letztendlich eine Frage der Umverteilung und Betrachtungsweise.

In Bezug auf Strom und Energie allgemein ist es so, dass man WOLLTE, dass es teurer geworden ist. Ziel erreicht würde ich sagen.
Die Mehrheit der Deutschen hat ja auch Parteien gewählt, die das gesagt und umgesetzt haben, und nicht nur die Grünen. Ich kann es bis zu einem bestimmten Punkt auch nachvollziehen, wenn Du Änderungen willst, sei es Energieeinsparung oder erneuerbare Energien oder E-Autos, muss es über das Portemonnaie laufen.

Vor einem Jahr konnte ich mit den Preisen noch ganz gut leben, insb. auch mit dem Diesel-Preis. Jetzt ist insb. durch den Ukraine-Krieg aber ein Punkt erreicht, der sicher Umdenken in vielen Punkten verlangt, und es passiert ja auch was, siehe Gaspreisbremse, und eine Strompreisbremse ist geplant.
Ich sehe jetzt mal nicht alles so schwarz politisch. Ich finde, dass sich unsere Regierung und Politik, gar nicht so schlecht schlägt, in den letzten Krisen, gerade auch die, die ich nicht gewählt habe. (Und alle, bis auf Lauterbach haben es geschafft, die Corona-Hysterie still zu beenden, und dem kann ich es auch nicht übelnehmen, es ist sein Job, vorsichtiger zu sein hier.)

Interessant ist vor diesem Hintergrund auch das Thema Staatsschulden. Bis vor kurzem war die Mehrheit der Politiker und der deutschen Bevölkerung ja gemeinsam der Meinung, Staatsschulden sind böse, und müssen abgebaut werden. Seit Corona, Bundeswehr, Gaspreis, letztlich auch die ganze EU-Finanzierung müsste man eigentlich offen zugeben, die Schuldenbremse gibt es nicht mehr, sie wurde von der Realität quasi überspült.
Also unter 100 Milliarden "Scheck" hat man das Gefühl, steht im Bundestag ja keiner mehr morgens auf ;-)

Und wenn man sich genauer mit der Euro-Krise und den Themen wie "Bazooka" beschäftigt, bin ich inzwischen auch auf dem Trip: "Da Geld physisch wie virtuell nur wertlose Symbole darstellt, ist das Einzige, was wert hat, Vertrauen. Gerade auch Vertrauen im Gegensatz zu Angst.
Damit ist eine Haushaltsführung wie eine schwäbische Mama, die Münzen zählt, nicht sinnvoll. Und das haben noch nicht viele verstanden, und die deutschen Politiker bei der Einführung der Schuldenbremse definitiv nicht. Das erklärt auch, warum man den Griechen-Kredit lieber weiterlaufen lässt (Solange gilt das Deutschland geschuldete Geld als unser "Guthaben". Wenn wir das fällig stellen, ist es unser Finanzloch). Solange alle vertrauen, dass derjenige der Geld drucken kann, quasi allmächtig ist, und "alles läuft", solange kann ein Staat bzw. die Währungshüter fast so viel ausgeben wie sie wollen.
Wenn ein Staat Geld aufnehmen muss, um das Vertrauen zu stärken, und wichtige Dinge abzusichern, dann muss er das tun. Wenn es notwendig ist, Kosten zu begrenzen, um das Vertrauen zu stärken (s. England jetzt), dann muss es auch getan werden. Unsere Schuldenbremse ist irgendwie auch Ausdruck eines naiven Geldverständnisses.
Die Geldmenge in der EURO Zone hat sich ja die letzten Jahre vervielfacht. Wir haben die letzten Jahre von der Inflation nicht viel mitbekommen, außer durch den Anstieg der Aktienkurse und Immobilienpreise. Das hat sich jetzt geändert.

Was ich damit sagen will: Ja, mal Dinge neu denken, wie der Staat sorgt für kostenlosen oder günstigen Nahverkehr, und bezahlbaren Strom und Heizenergie, das ist eine neues Denken. Ich sehe das auch so, dass dies sinnvoll und notwendig ist. Bisher hat man ja die letzten Jahrzehnte nur in Umlagen gedacht, sprich wie kann ich dem Bürger Geld abknöpfen, sei es bei Energie oder Solidarzuschlag, etc.
Und bei hoher Inflation "muss" der Staat vielleicht sogar Schulden aufnehmen ;-), alles Andere wäre vllt. weniger schlau..

Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

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Singing-Bard hat geschrieben: @env20040 Dir ist aber schon klar, das genau das, die Steuerung des Verbrauchs auf Verbraucherseite das ist was das deutsche dumme "Smart Meter" nicht kann? Es kann nämlich nicht mit den angeschlossenen Geräten sprechen.
Was ist denn der "Dumme Deutsche" Smartmeter?

Ähnlicher Mist wurde ebenso in Österreich verzapft und war, Teilweise zumindest, falsch.

Da es nicht nur einen Hersteller gibt, ist diese Aussage einem Orakel gleichkommend.

Ich kenne drei Hersteller, alle drei können mehr.
Und ja, für Einsparungen bei der Ablese auch noch zu kassieren ist eben... Deutsch.
Dem stimme ich zu.
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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

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@Flip55 Wollte man wirklich, daß Strom teurer wird?
Vordergründig wohl, aber genauer nachgerechnet (erstmal) eher nicht.

EE mit billiger Erzeugung wurden jahrelang klein gehalten. Dafür hat z.B. Atomstrom nicht das gekostet, was er kosten müßte, wenn man daran die gleichen Maßstäbe wie an Kohlekraftwerke oder auch EE-Erzeugungsanlagen anlegen würde. Würde man das tun, müßte 1kWh Atomstrom €3,50 bis €6,50 kosten (da gehen die Meinungen, wie man das berechnet, etwas auseinander). Entsorgung, Endlagerung und Rückbau wird weitgehend vom Steuerzahler getragen und nicht vom Betreiber ... in der echten freien Wirtschaft ohne die massiven dauerhaften Subventionen (bis heute und noch darüber hinaus) hätte Atomstrom keine Chance. Dagegen sind die EE-Vergütungen (auch eine Art von Subvention) von PV&Co Peanuts.

Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

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Es hat keine Elektrische Energie das gekostet, was sie hätte kosten müssen.
Die EE war auch gefördert.... ( gut so)

Keine Energieform hat Ihre Folgen eingepreist.
Aber, hier geht´s um´s messen............
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