Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

Casamatteo
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Eine "moderne Messeinrichtung" hatte ich zwei Jahre lang. Zuerst musste ich eine PIN beantragen um überhaupt meine momentan bezogene Leistung anzeigen lassen zu dürfen, denn in Deutschland werden solche Daten "geschützt", auch vor einem selber.

Die mME hat eine optische Schnittstelle, ein Metallring mit einer Leuchte darin, an dem man per Magnet einen optischen Leseknopf für die Zählimpulse anbringen kann, aber das muss man alles selber besorgen, wird nicht mitgeliefert. Somit kein Mehrwert. Habe mal versucht mit einem Handy ein Video der Durchlauferhitzerleistung beim Duschen aufzunehmen, war aber nicht wirklich hilfreich.

Wer auf Nulleinspeisung bzw. Nullbezug regeln will braucht einen schnell und präzise auslesbaren Stromzähler, und das sind soweit ich weiß meist zusätzliche Sensoren direkt am Zähler, aber nicht der offizielle Zähler selber, da zu träge, zu grob, zu umständlich.

Und wenn Stromnetzbetreiber wissen wollen wieviel Strom gerade irgendwo verbraucht wird dann sollen sie gefälligst an ihren Trafos und Leitungen selber messen.
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Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

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Um moderne Messeinrichtungen geht es nicht, es geht um intelligente Messeinrichtungen.
Mit dem E-Golf 300 seit 11/2017 unterwegs gewesen - jetzt id.3 VL ab 11/23...Go-e Ladebox - PV 9,975 kWp.

Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

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isolar hat geschrieben:
iOnier hat geschrieben: .
Weiter Haus ist neu, unseres von . Der Gegenbesuch vorher .
Vor dem Absenden bitte trotz Autokorrektur noch mal drauf schauen. Oder korrigieren. Liest sich schwer.
Autsch, ja. Sollte natürlich "Euer Haus" und "Gasverbrauch vorher" heißen. Sorry, meist fällt mir sowas rechtzeitig auf ...
Gruß
Werner
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Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

gekfsns
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Bitte nicht schlagen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir für die Energiewende schleunigst variable Stromtarife brauchen, so wie es Awattar schon anbietet aber bei dem aktuellen Strombörsenchaos ein finanzielles Desaster ist - trotzdem werden wir variable Strompreise und Netzentgelte brauchen. Das Auto wird dann automatisch geladen, wenn genügend Wind-/Sonnenstrom im Netz ist und wenn die Infrastruktur zwischen Erzeuger und Verbraucher freie Kapazitäten hat.
Momentan kostet der Stromzähler mit Netzwerkverbindung zusätzliches Geld. Ich halte das für Schwachsinn, es sollte genau umgekehrt sein - teure Stromzählergebühren für die alten Zähler die noch manuell ausgelesen werden müssen und keinen Anreiz für sinnvolles nutzen von vorhandenem echten Ökostrom ermöglichen. Der der auf die Auslastung achtet, der sollte davon endlich auch profitieren.
Funktioniert bei mir im Haushalt auch nicht anders, gewaschen und geladen wird, wenn die Sonne scheint und die eigene PV für ca. 11Cent/kWh vom Dach liefert. Ist das Auto leer und draußen ist es den ganzen Tag duster, dann bleib ich daheim oder ich beiße in den sauren Apfel und zahl das dreifache dafür aus dem Netz. Manchmal braucht man einfach Strom egal wie teuer. Genau das brauchen wir schleunigst im gesamten Netz.

Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

Casamatteo
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"Smartmeter, und zwar pronto" ist schon lustig, und sowas von weltfremd.

Selbst das Abholen eines vom konzessionierten Elektriker ausgebauten Zählers dauerte zwei Monate. Früher durfte er den noch selber mitnehmen und abgeben, heutzutage musste die Schachtel bei mir liegen blieben bis der hochoffizielle Zählereinsammlungsbeauftragte vorbeikam. Mit so einer Wichtigtuerei dauert ein Tausch auf brauchbare Zähler Jahrzehnte. Nach über einem Vierteljahr habe ich übrigens noch keine gültige Abrechnung weil der Übertrag des Ausbaudatums nicht klappt, oder nur das Abholdatum durchgegeben wird. Selbst der Elektriker bekam dafür nochmal einen Rüffel, er habe den Ausbau nicht gemeldet, worauf der prompt die Ticketnummer durchgegeben hat unter dem das verbucht wurde.

Ich bin der Ansicht dass der übliche geeichte Zähler drinbleiben sollte, aber ein zusätzlicher privater Zähler den zeitabhängigen Verbrauch messen und melden darf, bzw. gemäß empfangener zeitabhängiger Tarife die Kosten errechnen darf ohne "nach Hause telefonieren" zu müssen. Natürlich alles mit dem Stromlieferanten abgestimmt der die Tarife anliefern muss. Bei der jährlichen Ablesung wird dann mit dem normalen Zähler verglichen ob auch alles soweit übereinstimmt.

Und im Idealfall kann man dann jede Stunde einen anderen Stromlieferanten wählen, sich Windstrom aus der Nordsee gönnen, oder Braunkohlesaft aus der Lausitz schlürfen. Dann muss ein Stromlieferant keine riskante Mischkalkulation mehr stemmen, sondern nur die Wahl der Kunden weiterreichen. Spielernaturen wird sowas freuen, für die Oma wäre das ein Graus, die bekommt weiterhin den alten Standardtarif, aber halt teurer als die flexiblen.

Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

Flip55
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Zu den Stimmen, die den Smart Meter wg. den eigenen Kosten ablehnen: Ja, ich hätte gedacht, dass auch mal weiter gedacht wird als "Oh Gott, das kostet 100 EUR. Ich hab zwar PV und Wallbox und E-Auto (und Eigenheim), aber das Geld bringt mich jetzt um.." No offense, aber das waren meine ersten Gedanken.. Vielleicht versteh ich nur was nicht.
Ich bin nicht der Moralapostel, und verbrauche sicher zu viel Strom. Worum es geht, ist doch, dass gesellschaftlich eine dynamischere Strompreisung dringendst ist jetzt- und dazu gehört auch, dass Stromverbrauch nachts (z.B. für Wallbox-Lader und bei viel Wind und Sonne günstiger werden muss, ja sogar Geld bringen müsste, weil man die Last abnimmt- und zu anderen Zeiten halt teurer. (Schon gut, damit sage ich nicht, dass die PV-Vergütung schlechter werden soll in Überschusszeiten).
Mal vor dem Hintergrund: Ich zahle derzeit mit Neuvertrag 37 Cent / kWh wg. Umzug. Das ist schon teuer. Wenn ich als "Doof" bei meinem privaten Stromversorger einen Neuvertrag abschließe, will der 67 Cent/kWh bei Neuverträgen, kein Scherz ! Das war wohl nur Glück, weil ich über die Regelversorgung reinkam..
Es muss sich was ändern, wenn man es ohne Atomkraftwerke hinkriegen will- und dann noch Gasmangel! Das ist nicht parteipolitisch, ich bin absolut nicht grün. Da geht es jetzt nicht um 100 EUR, Leute ! Aber ich bin für eine Pflicht zur dynamischen Strompreisbepreisung (für die Anbieter) !
Ab in die Zukunft!
Smartmeter hurra!

Und dann kriegt man halt Geld gutgeschrieben statt Kosten, wenn man im August mittags sein Auto lädt..

Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

tommywp
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Casamatteo hat geschrieben: Ich bin der Ansicht dass der übliche geeichte Zähler drinbleiben sollte, aber ein zusätzlicher privater Zähler den zeitabhängigen Verbrauch messen und melden darf, bzw. gemäß empfangener zeitabhängiger Tarife die Kosten errechnen darf ohne "nach Hause telefonieren" zu müssen. Natürlich alles mit dem Stromlieferanten abgestimmt der die Tarife anliefern muss. Bei der jährlichen Ablesung wird dann mit dem normalen Zähler verglichen ob auch alles soweit übereinstimmt.
Dann gibt es endlose Diskussionen wenn die abweichen Da finde ich es besser wenn man sich die Intelligenz dazu kauft wie bei tibber wo du dir ein auslesegerät kaufst das den zählerstand meldet.

Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

gekfsns
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Casamatteo hat geschrieben: ...
Und im Idealfall kann man dann jede Stunde einen anderen Stromlieferanten wählen, sich Windstrom aus der Nordsee gönnen, oder Braunkohlesaft aus der Lausitz schlürfen. Dann muss ein Stromlieferant keine riskante Mischkalkulation mehr stemmen, sondern nur die Wahl der Kunden weiterreichen. Spielernaturen wird sowas freuen, für die Oma wäre das ein Graus, die bekommt weiterhin den alten Standardtarif, aber halt teurer als die flexiblen.
Ich hab Mal was gelesen über einen Blockchain Ansatz. Wahrscheinlich hab ich's nicht richtig verstanden, aber hörte sich für mich so an: Die Geräte und Infrastruktur handeln unter sich die Kurzzeitverträge aus, also die ganze Kette vom Erzeugerkraftwerk, dann die Infrastruktur mit jedem Trafo dazwischen und dann der Endverbraucher. Im Idealfall könnte ich so bei meinem Arbeitgeber tagsüber meinen PV-Strom laden und müsste nur für die Infrastruktur zwischen meinem Haus und Arbeitgeber bezahlen. Ja sogar die Wallbox könnte so automatisch finanziert werden. Hab Bürgerenergie Anteile, ja wie geil wär es wenn ich daheim meinen Strom von meinen Freiflächen-PV Anteilen selbst verbrauchen könnte und nur für's Netz bezahle. Alles automatisch gesteuert über Smart Contracts.
Für mich sind die Smartmeter sogar zu kurz gedacht. Wieso das mit den Smartmeter jetzt so umständlich geregelt ist, werd ich wohl nie verstehen.

Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

Xentres
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@Flip55

Keine Ahnung, wie viel Asche du im Monat verdienst, aber ich müsste schon Einkommensmillionär sein, um eine sinnlose Mehrbelastung von 100 Euro im Jahr für einen sinnlosen Smartmeter zahlen zu WOLLEN.

Das ist Abkassieren a la GEZ.

Die dadurch möglichen Tarife bringen mir persönlich auch gar nichts - zumindest wenn es genau so wird wie Awattar. Hab mir das angesehen und für unsinnig erachtet.

Was soll mir sowas bringen, wenn ich um 19 Uhr Heim komme und um 7 Uhr wieder mit dem vollgeladenen BEV raus muss?

Und ich bin damit ja nicht alleine.

Günstiger Strom - wie im Ausland ja auch möglich - ist eine staatliche Aufgabe und wird ja leider auch vom Staat verhindert (Stichwort Steuern).
BMW i3 120 Ah - seit 04/2020 - Melbourne Rot

Re: Wichtig für alle Wallboxbesitzer Artikel in Heise.de "Energiewende: Habeck will Smart Meter, und zwar pronto"

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Für den eine ist ein Smartmeter eine Sinnlose Mehrbelastung.
Für andere Netflix, YouTube, Amazon Prime, Sky, und sonstige Abos.
Für dritte das eigene Fahrzeug anstatt Carsharing.

Für die nächsten waren es noch vor einem Jahr PV Anlagen.
"Rechnet sich nie" las man.

Back into Future.
Wobei ich was in D in diesem Thema abgeht nicht gutheisse, da man in der Folge die Zähler Ablesung aus der Ferne machen kann.
Ein Smartmeter ist ein must have Der Energiewende da man in Gruppen der Trafos in der Folge genau sieht was wo, wann, bis hin zu warum fliesst und Regeln eingreifen kann, ohne auch nur 1 kg Kupfer, oder Diesel für Bagger aufzuwenden.

Einfach alle Wallboxen für z. B. 16 bis 20.30 auf 9 kW begrenzen und dann wieder freigeben.

Warum dies der Endverbraucher mitfinanzieren soll, das ist wohl die Deutsche Lösung, stimmt.

Was halt passiert wenn ein Land 10, oder 15 Jahre in Stillstand verfällt. Es muss hinterher aufholen.

Was sich in Österreich die grosse Koalition nannte.
Immer den kleinstmöglichen Konsens treffen, oder besser alles so lassen wie es ist.

Die Folge hiervon ist defacto Stillstand und dieser war in Deutschland halt im Sinne der billigen Kohle verordnet.
Schön geschmückt einem kleinem EE Ausbauchen.

Nun muss versäumtes schnell gehen und das, das kostet halt Geld.
Viel Geld.
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.
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