Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

electrifylife
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Doch, natürlich gibt es eine, in Anführungszeichen, schmutzige Seite. Im einfachsten Fall ist die Leitung von der Straße „schmutzig“, und wird möglichst nicht neben den Leitungen geführt, die „nach“ dem Überspannungsschutz sitzen.
Ich wüsste auch nicht, wie der Überspannungsschutz es schaffen soll, dass plötzlich 20m statt 10m möglich sind?

Dehn ist für solch grundlegende Kenntnisse zum Überspannungsschutz ein guter Ansprechpartner (und stellt vermutlich sogar für andere wie Hager die Komponenten her?)

Was du vielleicht meinst: der Überspannungsschutz wirkt auch, wenn die Überspannung von der anderen Seite kommt
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Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

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  • env20040
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Ich verlinkte dies, Zitierte dies...


Google es selber, das Tablett macht die Datenblätter von, z. B. Hager, gerade nicht auf.

Oder Du suchst meinen entsprechenden Beitrag.

Ich zeigte keinen Beleg.
Alles klar.
Dies war sogar einfach zu finden.
Und, ich glaube nicht, dass ein Wallbox Hersteller den Kabelquerschnitt für die Anspeisungen definieren wird..
Eher die max. Zulässige Einspeisesicherung den Rest hat der Fachmann zu tun.

Wobei, deren gibt es wenige.
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

Highpower
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@Michael_Ohl
Danke für die Erklärung über Überspannungsschutz.

Mir dämmert's, dass ich ohne auskommen muss. Bei Gewitter wir der Stecker gezogen. Die Wahrscheinlichkeit eines Überspannungsschadens verringert sich dadurch, sagen wir mal, von 10 hoch -15 auf 10 hoch -18. Toll.

In der Praxis wird das Erdkabel mit der Hausinstallation meist nicht verbunden sein. Die Leitungen sollen über ein Relais gehen, der nur dann durchschaltet, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind (PV-Batterie ist ausreichend voll, die Sonne scheint, Überschuss-Zustand ist gegeben und das Zeitfenster passt (lässt sich am PV-Wechselrichter einstellen).

Alles Dinger, die kein Profi so machen würde - ist mir recht.

Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

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Highpower hat geschrieben: Sofern die zusammengeschalteten Drähte einheitlich und passend an den Anschlussstellen mit Schrumpfschlauch gekennzeichnet sind, darf man diese zusammenlegen - nur der Schutzleiter muss durchgehend gelb/grün sein. Die stromführenden Leitungen haben den gleichen Querschnitt (jeweils 2x2,5qmm) und der Schutzleiter bleibt bei 1x2,5qmm, mehr muss er als Schutzleiter nicht haben.
Nein, das ist nicht erlaubt.
Wenn du keinen Elektriker findest, wie willst du den Verteiler denn mit deiner Hausinstallation verbinden?

Zu der endlosen Geschichte des richtigen LS-Schalters: Ich sehe es ähnlich wie @env20040.
Jeder mir bekannte Hersteller von LSS gibt die Reduktion des Bemessungsstromes bei Häufung der LSS an. Dieser Faktor liegt zwischen 0,95 und 0,75. Da die meisten Stromverteiler eh schon voll sind, landet man schnell bei einer Reduktion des Bemessungsstromes. Sollte man also im Auge haben und ggf. einen Größeren einbauen, so die Leitung es zulässt.
Twingo electric Vibes seit 12/2020
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Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

Highpower
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@fischi
Wenn du keinen Elektriker findest, wie willst du den Verteiler denn mit deiner Hausinstallation verbinden?
Das habe ich bereits erklärt: Ich ersetze eine bestimmte Schuko-Steckdose, die unmittelbar (ca. 20 cm entfernt) und ohne Abzweigung am Hausstromverteiler hängt.

Die Sache mit den verbundenen Leitern möge wegen der FARBEN (!) nicht erlaubt sein. Wenn an den sichtbaren Stellen Schrumpfschlauch mit passender Farbe darauf kommt, sehe ich praktisch kein Problem, da es sich um ein dediziertes Kabel handelt. Einen rein ELEKTRISCHEN Grund dagegen vermisse ich noch.

Und manchmal sollte man den gesunden Menschenverstand zum Zuge kommen lassen.

Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

Highpower
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electrifylife hat geschrieben: Doch, natürlich gibt es eine, in Anführungszeichen, schmutzige Seite. Im einfachsten Fall ist die Leitung von der Straße „schmutzig“, und wird möglichst nicht neben den Leitungen geführt, die „nach“ dem Überspannungsschutz sitzen.
Ich wüsste auch nicht, wie der Überspannungsschutz es schaffen soll, dass plötzlich 20m statt 10m möglich sind?

Dehn ist für solch grundlegende Kenntnisse zum Überspannungsschutz ein guter Ansprechpartner (und stellt vermutlich sogar für andere wie Hager die Komponenten her?)

Was du vielleicht meinst: der Überspannungsschutz wirkt auch, wenn die Überspannung von der anderen Seite kommt
Habe mich etwas informiert.
Blitzschutz Typ 1 (gegen massiven Strom bei direktem oden nahem Blizeinschlag): Entweder ist im Haus vorhanden oder nicht. Ein Erdkabel ändert da nichts.

Überspannungsschutz Typ 2: Kann durchaus helfen, liesse sich vielleicht im zusätzlichen Stromverteiler einbauen. Die Gefahrsituation ist aber nicht akut.

Überspannungsschutz Typ 3: Die letzte Bastion nah am Verbraucher, für empfindliche Geräte. Da kõnnte eine Schuko-Steckdose mit eingebautem SPD helfen, wo man den Ladeziegel einstecken würde. Vielleicht finde ich eine.

Wobei mir auffällt, dass dieser letzter Punkt selten thematisiert wird, wenn es darum geht, mit dem Ladeziegel zu laden. Genauso wie Schuko-Steckdose mit eingebautem Thermo-Abschalter - es gibt keine. Eine Marktlücke?

Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

dr_big
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Also nochmal zusammengefasst: du willst an eine beliebige Innensteckdose mit Schukostecker ein 70m Erdkabel anschliessen und damit dann dein Auto laden? Ich vermisse da gerade den gesunden Menschenverstand von dem du eben gesprochen hast. Das ist einfach nur hochgradiger Pfusch und noch dazu gefährlich.

Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

Highpower
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@dr_big
... an eine beliebige...
Nein, nicht an eine beliebige. Gar nicht "an" sondern "anstatt".
Warum werden meine Angaben derart fahrlässig ignoriert?

Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

uhi
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"gefährlich" weil welche gefährlichen Situationen eintreten können, die wir dem TO mitteilen möchten? Nach meinem Verständnis ist ihm nicht eine VDE/TAB-konforme Installation wichtig, sondern eine technisch funktionierende und sichere Lösung. Bei der Suche nach dieser wäre es hilfreich, die Gefahren klar zu benennen, so dass der TO sich selber entscheiden kann, was aus seiner Sicht tolerabel ist.
Ein immer wieder gern vergessenes Argument ist der Schleifenwiderstand. Durch das hintereinanderschalten von mehreren Steckverbindern, hier noch in Verbindung mit einem langen Kabel, kann die Situation eintreten, dass bei einem Kurzschluss am Ende der Kette kein genügend starker Stromanstieg erfolgt, der zum schnellen Abschalten des LSS führen würde. Dann kann ggf. der ganze Aufbau bei z.B. 20 oder 30A für einige Zeit vor sich hin heizen und ggf. brennen. Solange die Umgebung (Erde, Keller) damit klar kommen, kann das ein tolerierbares Risiko sein. VDE ist anders.
Ioniq 28kWh seit Sept. 2019

Re: Wo FI/LS-Steckdose setzen bei entfernt zu benutzender Ladeziegel (ICCB)

panoptikum
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Highpower hat geschrieben: Da kõnnte eine Schuko-Steckdose mit eingebautem SPD helfen, wo man den Ladeziegel einstecken würde.
Meistens sind das Mehrfachsteckdosen mit eingebauten Überspannungsschutz. Die sollte man aber beim Ladeziegel nicht benutzen, da man jede Verlängerung bzw. jeden Zwischenstecker vermeiden soll.
Highpower hat geschrieben: Wobei mir auffällt, dass dieser letzter Punkt selten thematisiert wird, wenn es darum geht, mit dem Ladeziegel zu laden.
Aus oben genannten Grund.
Highpower hat geschrieben: Genauso wie Schuko-Steckdose mit eingebautem Thermo-Abschalter - es gibt keine. Eine Marktlücke?
Weil meistens die Thermoüberwachung im Stecker des Ladeziegels verbaut ist.
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